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29. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 13.04.2024, 15:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
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MAINZ BLEIBT HOFFENTLICH NICHT MAINZ!

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Leipzig - (29.03.2024) Noch acht Spiele bis zum Saisonende und Leipzig immer noch nicht auf einem der begehrten Champions League Plätze. Mainz bildet den Abschluss der Kicks gegen die Kellerkinder und gleichsam den Auftakt zum Endspurt in der Liga. In den letzten Jahren mutierten die Mainzer fast zum Angstgegner – ein Problem, was es morgen bei wunderschönem Frühlingswetter zu überwinden gilt.

Wasserstand am Pleißestrand

In der Länderspielpause wurden Verletzungssorgen gemeistert, einzig Orbán musste etwas kürzertreten, ist aber - wie Klostermann - einsatzbereit. Abseits des gelbgesperrten Haidara, der gerade dabei ist, seinen Vertrag bis 2026 zu verlängern, kann Rose also aus dem Vollen schöpfen. Nicht alle Nationalspieler kamen von ihren Reisen mit Erfolgserlebnissen zurück. Henrichs und Raum waren nur sehr peripher Teil der Renaissance der deutschen Nationalelf. Xavi und Openda haderten. Dagegen kommen Olmo (Zaubertor) und die Österreicher mit mächtigem Rückenwind nach Leipzig zurück.

Mit drei Ligasiegen in Folge und einem respektablen Auftritt in Madrid blicken die Rasenballer auf einen guten März zurück. Zwar bleibt weiter Raum für Verbesserungen, der positive Trend ist jedoch sichtbar. Dass diese Erfolge lediglich gegen die Kellerkinder der erzielt wurden, sollte jedoch immer in Erinnerung bleiben, denn die härteren Brocken kommen noch und gegen die Topteams der Liga hat Leipzig in diesem Jahr nur bedingt gut ausgesehen.

 

Fix Haidara verlängert bis 2026.

 

Dennoch, die Offensive weiß häufiger zu überzeugen und die zweiten Halbzeiten gegen Bochum und Köln waren zeitweise berauschend. Dieses Leistungsvermögen muss jetzt stabiler und über mehr Spielminuten abgerufen werden. In Sachen geschossene Tore, Abwehr und xPoints ist Leipzig schon auf einem Champions-League-Platz, jetzt muss sich dies nur noch in der Liga widerspiegeln. Einen wichtigen Anteil daran wird auch das Abschneiden der Gegner und hier besonders Dortmunds haben, die in den kommenden vier Wochen gegen die Top-5 der Liga und gegen Atlético Madrid ran müssen.

Aber erstmal muss die Rose-Elf ihre Hausaufgaben erledigen, das bedeutet eine klare Spielstruktur finden, top auf die Gegner vorbereitet sein, die Abwehr zu stärken und das zweifelsfrei vorhandene Offensivpotenzial aufs Feld bringen. Gerade defensiv (immer noch zu viele Gegentore) und in Sachen volle Konzentration (kaum Führungen mit mehr als einem Tor Abstand zur Halbzeit) besteht Verbesserungspotenzial.

 

Baumgartner war wie Olmo in der Länderspielpause erfolgreich.

 

Mainz – Leipzigschreck und besser als die Tabelle zeigt

Wie problematisch die Mainzer Saison bisher verlief, zeigt ein Blick auf die Hinrundenbilanz – nur ein Sieg steht hier zu Buche und der ausgerechnet gegen Leipzig… Dabei dürften die 05er als größte Pechvögel der Liga gelten, den mit 15 xPoints weniger als erwartbar führen sie diese Wertung als einsame Spitze an und haben etwa doppelt so viele verspielte Punkte wie die hinter ihnen platzierten Darmstadt und Wolfsburg (jeweils 7). Seit Ende Oktober gab es nur zwei Teams, die die Mainzer mit mehr als einem Tor Unterschied besiegen konnten – Stuttgart 3:1 und München 8:1. Dies und die Leipziger Bilanz gegen Mainz sollte also Warnung genug sein, um das Spiel gegen den Tabellen-16. nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

 

Eine erschreckende Bilanz.

 

Winterneuzugang Amiri von Leverkusen ist mit drei Scorern bereits der drittbeste Scorer der Mainzer, bei denen Lee (5) und Burkardt (4 Tore) schon die offensive Spitze bilden. Der Sieg gegen Bochum vor der Länderspielpause war das erste Mainzer Spiel seit dem Sieg gegen Leipzig in der Hinrunde, in dem die 05er mehr als einen eigenen Treffer erzielten. Nur Darmstadt hat in dieser Saison eine schlechtere xG pro Schuss Statistik als Mainz. Bei Toren aus dem Spiel heraus sind sie zudem auf dem letzten Platz. Dagegen ist Mainz gefährlich nach ruhenden Bällen und hat 10 Tore nach Standards erzielt (Leipzig hat lediglich zwei mehr). Da RBL das Team mit den meisten Standardgegentoren der Liga ist, sollte man hier besonders vorsichtig sein. Auf der Gegenseite ist Mainz selbst sehr konteranfällig, nur Freiburg hat mehr Tore nach Gegenzügen gefressen.

Wie das Gros der Kellerkinder arbeiten die Mainzer mit vielen langen Bällen und arbeiten gut gegen den Ball, kein Team hat mehr Pässe des Gegners abgefangen als Mainz. Mit 74 Gelben (Platz 2 hinter Bochum) und fast 14 Fouls pro Spiel (Platz 1) bewegt sich dieses Spiel gegen den Ball aber auch oft in einem Graubereich, auffällig ist, dass sie auch beim gefoult werden sehr weit vorne liegen (nur Leipzig wird häufiger gefoult). In Sachen Ballbesitz und Passquote bewegt sich Mainz im unteren Drittel der Liga, viele ihrer Angriffe laufen über die rechte Seite. Was die Spielzonen anbelangt, so ist Mainz häufiger im Offensivdrittel (30%) als Leipzig (29%).

 

Burkhardt ist mit nur vier Toren bester Mainzer Goalgetter.

 

Statistisches

Zwei Zahlen untermalen wie katastrophal die Niederlage in Mainz in der Hinrunde war: 14 & 11. 14 Ligaspiele davor und 11 Ligaspiele danach war Mainz sieglos. Da muss man es erstmal hinbekommen so ein Spiel auch noch sehr verdient zu verlieren. Zeit diese Scharte auszuwetzen. Blickt man länger zurück, so war dieser Schnitzer nichts Neues, denn nur eines der letzten sechs Spiele gegen Mainz hat Leipzig gewonnen. Vier Niederlagen seit Januar 2021, das erhebt sie schon fast zum Angstgegner und dies, nachdem 19/20 die beiden Begegnungen mit 13:0 Toren absolviert wurden – lang ist’s her.

 

Kann nur besser werden...

 

Das Gegentor in Köln war das 666. für RB Leipzig (Elfmeterschießen nicht eingerechnet), eine relativ unchristliche Zahl, die aber bis zum Saisonende so wenig wie möglich steigen sollte. Fünf der sieben Spiele an einem 27. Spieltag nach dem Bundesligaaufstieg gewann RB Leipzig, darunter auch ein 5:0 in Mainz 2020. Nur eines der 18 Spiele an einem Dreißigsten eines Monats verlor Leipzig (Supercup 2022) ganz 15 wurden gewonnen. Das einzige bisherige Spiel an einem 30.3. gewann RBL mit 5:0 gegen Hertha (2019). Spielte Leipzig als Tabellenfünfter gegen einen 16. gab es bisher drei Siege und drei 0:0 Unentschieden. Das Gegentor in Köln war das erste Gegentor einer solchen Ansetzung.

Wenig schön auch die Bilanz des Schiedsrichters Frank Willenborg: Nur ein Heimsieg in vier Heimspielen, dabei waren die Gegner mit Frankfurt, Bielefeld und Hertha nicht gerade top oder davor bzw. danach sonderlich erfolgreich in Leipzig.

 

Diesmal nicht stoppen lassen...

 

Fazit

So schlecht die Bilanz der letzten Spiele gegen die 05er auch sein mag, morgen braucht es einen Sieg, um den BVB und ggf. auch Stuttgart unter Druck zu setzen, damit am Ende der Saison die erneute Champions League Qualifikation steht. Dieses Ziel muss nun über allem stehen. Es darf keine Ruhepausen für die Gegner geben, die Bedingungen sind durch die Konzentration auf einem Wettbewerb und den hammerharten April, den der BVB vor sich hat, eigentlich ideal. Jetzt gilt es! Tipp: 3:1 für RBL.


Was läuft wo?
Radio: http://bullenfunk.fm/
TV-Übertragung: Sky

Rumpelstilzchen


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https://www.rb-fans.de/artikel/20240329-vorbericht-mainz.html

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