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Rumpelstilzchen
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Beitrag von Rumpelstilzchen » Mo 22. Jan 2018, 21:26

DAS STANDARDPROBLEM – GEDANKEN ZUR NEUEN LEIPZIGER ACHILLESFERSE

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Harte Wochen liegen hinter dem einzig wahren Rasenballsport. Seit der letzten Länderspielpause holten die Mannen von Ralph Hasenhüttl kaum mehr als einen Punkt pro Spiel. Schuld sind die Standards. Wir werfen ein Blick auf die Probleme des ruhenden Balls.
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Crank mit einem lesenswerten Beitrag zur Standardfrage - die Diskussion um Standards bei RBL sei hiermit eröffnet!
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oligei
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Re: Standards

Beitrag von oligei » Di 23. Jan 2018, 03:30

Danke 'crank' für den sehr lesenswerten und aufwendigen Beitrag, der gut ins Detail geht und hier viel Wissen vermittelt.

Auch ich habe mir mal zusätzlich Gedanken gemacht, die Thematik 'Standards' allgemein betrachtet und vor allem übergreifend nach Ursachen und Antworten gesucht, die ich ergänzend hier mit anfügen möchte.


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Für den einen ist es Zufall; für den anderen nicht – viele Fans und Zuschauer reiben sich aktuell verwundert die Augen und erleben fast von Spiel zu Spiel ein Déjà-vu. Wir erarbeiten uns mehr Spielanteile und Torchancen, halten somit den Gegner vom Tor weg und spielen oft einen gepflegteren Fussball. Jedoch gelingt es uns nicht, solche Gegner zu schlagen, weil wir bei den gegnerischen Standards zu oft das Nachsehen haben und somit einfache Großchancen und viele unnütze Gegentreffer zulassen. Die Folge sind viele verschenkte Punkte, die nicht nur das Saisonziel gefährden, sondern auch viele enttäuschte Gesichter vor den Bildschirmen und im Stadion bis hin zu einer gewissen Fassungslosigkeit, wie einfach doch es immer wieder für die gegnerische Mannschaft ist, bei ruhenden Bällen gegen uns so erfolgreich zu sein.


Meist dient die Saisonvorbereitung dazu, hier gezielt sich dieser Thematik zu widmen, um nicht nur die allgemeine Standardausführung während des Spiels vollziehen zu können, sondern auch später auf dem Feld diese Angelegenheit effektiver und aus einem größeren Repertoire variantenreicher umsetzen zu können. Die Gegner schlafen nicht und sie werten unsere Schwächen und Stärken im taktischen Verhalten wie auch bei den Standards aus. Mittels Videostudium und Gegenmaßen wird dies der Mannschaft vermittelt und gezielt trainiert, um anschließend im Spiel gegen die Roten Bullen bei solch einer Situation vorbereitet und effektiver zu sein. Hierbei sind beim Verteidigen der gegnerischen Standards neben den individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten auch ein mannschaftlich agierender Verbund wichtig, um mittels gelungenem Timing und Durchschlagskraft in den verschiedensten Situationen bestehen zu können.

Reaktionsschnelligkeit, Antrittsschnelligkeit, Körperliche Robustheit, Sprungkraft, Kopfballstärke, Zweikampfstärke, Raumdeckung, Manndeckung, das richtige Zweikampfverhalten und mentale Frische sind hier Schlagwörter und Fertigkeiten zugleich, die gezielt trainiert werden können und umgesetzt werden müssen. Aber auch konstitutionelle Fähigkeiten wie die Körpergröße spielen dabei eine Rolle, wie anhand des Schalker Abwehrchefs Naldo diese gewinnbringend eingesetzt werden kann. Zumeist sind deshalb unter diesen Voraussetzungen die Innenverteidiger größere Spieler, die die gegnerischen Flanken vor dem Zentrum des Tores nach dem Absprung per Kopfball klären und auch im Zweikampfverhalten mehr körperliche Präsenz dagegen halten müssen. Anders herum sind die Außenverteidiger auf hohem Niveau meist kleine und wendige Terrier, die sich an die Hacken des flinken Angreifers festbeißen und diesen somit das Leben sehr schwer machen, und zudem läuferisch wie auch technisch stark sind. Der Körperschwerpunkt befindet sich hier tiefer, den Situationen geschuldet, um den dribbelfreudigen Stürmer entgegenwirken zu können.


Schwächen im Standardverhalten


Nun lassen sich nicht immer gegnerische Standards verhindern, umso wichtiger ist es als Spieler und als Mannschaft hier stets konzentriert und fokussiert zu sein bei diesen Situationen. Und da muss man aktuell klipp und klar feststellen dass unsere Bullen zu oft nicht die geistige Frische und ebenso nicht die individuellen Fähigkeiten offenbaren, die benötigt werden, um erfolgreicher diese Situationen meistern zu können. Aber auch die Balance zwischen Raum- und Manndeckung (Gegnerdeckung) ist unzureichend, so dass im Endeffekt hier der ein oder andere Gegenspieler frei und somit unbedrängt zum Kopfball kommt. Eine Gegnerdeckung besteht aus einer klaren Zuordnung, indem vor dem Spiel rechtzeitig festgelegt wird, wer welchen Gegenspieler zu verfolgen, zu decken und insgesamt zu verteidigen hat. Dabei entstehen die zweikampfgeprägten 1zu1-Situationen und meist finden sich dabei Paare, die in der Körpergröße weniger ungleich sind. Die abwehrende Mannschaft hat hier den Vorteil in Überzahl zu sein, während die angreifende Mannschaft bei der Ausführung die erste Reaktion vollziehen und somit zeitlich und räumlich einen kleinen Vorteil ausnutzen kann. Auch gewisse Überraschungsmomente, Hinterlaufen und sich kreuzende Laufwege mehrerer Spieler kurz vor der Ausführung des ruhenden Balles, stiften für Verwirrung - wie auch die erste Reaktion beim Antritt in den Raum und in die Flugkurve des Balles hier entscheidende Vorteile mit sich bringen können. Dabei haben die Verteidiger hier den offensichtlichen Nachteil verspätet reagiert einzugreifen zu können, wie auch schwierige und teils umständliche Rückwärtsläufe vor dem eigenen Tor vollziehen zu müssen.

Aber das man diese Situation als angreifende Mannschaft so gut gegen uns umsetzen kann, zeigt auch wie gekonnt die gegnerische Mannschaft diese Mittel trainiert haben muss, diese anwendet und unsere Spieler im Vergleich dabei zu unentschlossen wirken. So verpuffen unsere Standardsituationen im letzten gegnerischen Drittel meist im Nichts. Die Flanken und Eckbälle sind weniger gut hinein geschlagen, die Antizipation, der verbundene Antritt in den Raum und die Flugkurve des Balles wird unzureichend berechnet, das Timing zum Kopfball ist ungenügend, die Kopfbälle sind zu unpräzise, das Loslösen vom Gegenspieler fehlt. All das sind für das komplexe Thema Standard Teilbereiche, die man intensiv erlernen kann. Das man für die aufgezeigten Defizite zwischen den Spielen keine Zeit hat, diese zu trainieren und abzustellen, stößt bei vielen Zuschauern und Fans nicht gerade auf Verständnis. ‚Den Finger in die Wunde‘ legen heißt es, nur nicht jetzt. Gerade der Allgemeinbürger und Ottonormalverbraucher muss bei anstehenden Problemen und zu viel Arbeit im Berufsleben Überstunden leisten und kann den kontinuierlichen Verbesserungsprozess nicht nach hinten verschieben; auch zur Unzeit, während die Millionenschweren Fussballer hier trainingsfrei erhalten. Vielmehr wünschte sich der ein oder andere eine straff geführte Hand, dass einerseits per erzieherische Maßnahme die Truppe zur späten oder frühen Stunde diesbezüglich noch einmal gefordert wird, andererseits aber auch zu zeigen wie hart man an sich arbeiten und über sich hinaus wachsen muss. So schlafen im Berufsleben die konkurrierenden Firmen ebenso wenig, wie auch die gegnerischen Mannschaften, die akribisch und wissenschaftlich vorgehen, um gegen unsere Bullen erfolgreich zu sein.


Unerfahrenheit und fehlende Fertigkeiten bei Standards?

Standardsituationen sind hierbei ein probates Mittel und ein wichtiges Detail, um bei gleichwertigen Gegnern das eine Tor als Unterschied zu suchen und zu erzielen, um wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze wie auch in den KO-Wettbewerben erhalten zu können. Fahrlässig wirkt es sich aus, wenn man indes die bessere Mannschaft ist und sich auf der Siegstraße befindet, jedoch durch Standardgegentreffer sich des Öfteren um den verdienten Lohn bringt oder gar noch verliert. Hier fließen mehrere Gesichtspunkte mit ein, die man hinterfragen muss, warum das so ist. Insgesamt hat unsere Mannschaft in der Bundesliga und in der Champions League schon 18 Standardgegentreffer erhalten und hochgerechnet in beiden Wettbewerben dadurch 20 Punkte verschenkt. Zählt man noch die vielen gefährlichen Eckballkopfbälle der Gegner dazu, die nur knapp unser Tor verfehlten, ebenso das Elfmeterschießen im Pokal (gegen Bayern) dazu; wie auch die Gegentore, die über ein Flankenkopfball fielen, offenbart das schon die Defizite und insgesamt das Manko, warum diese Saison weniger erfolgreich ausfällt.

Hierbei durchkreuzen sich die Spielphilosophie und Gangart, auf junge talentierte Spieler zu setzen, die im Laufe der Jahre sich entwickeln sollen, mit der Erwartungshaltung in der Bundesliga unter die ersten Sechs wie auch international sich zu etablieren wollen. Wenn man die Ambitionen so hoch schraubt und auf höchster Bühne spielen und bestehen will, braucht es nicht nur Talent, sondern auch schon viele Fertigkeiten auf hohem Niveau und sehr viel an Erfahrung. Mancher wünscht sich eine gesunde Mischung aus Jung und Alt im Team, gut und richtig eingesetzt in den einzelnen Mannschaftsteilen. Wir besitzen das jüngste Team in der Liga oder auch in der Champions League, aber gewisse Dinge kann man sich davon nicht kaufen und zieht auch erkennbare Nachteile mit sich. Hier stoßen schließlich alle Beteiligten an ihre Grenzen und geraten in Erklärungsnot. Das der Zustand des mangelhaften Verteidigens von Standardsituationen wie auch das Ausführen dessen vor dem gegnerischen Tor qualitativ noch nicht ausreicht und von heute auf Morgen nicht abzustellen ist, sollte eine Einsicht aller sein. Schmerzlich werden dabei für die entsprechenden Situationen erfahrene Spieler vermisst und gesucht - oder die, die entsprechende Voraussetzungen mit sich bringen wie Marcel Halstenberg, Stefan Ilsanker oder Marvin Compper.


Kopfsache – Trainingssache, andere machen es vor

Da sich nun vermehrt über diese Angelegenheit Standardgegentreffer in den Medien und unter den Fans wie auch Zuschauern ausgetauscht wird, entwickelt sich dies schon zur „Phobie“ (Aussage Ralph Hasenhüttl). Je mehr man ein Fehler anspricht, umso mehr setzt sich dies auch in die Köpfe der Spieler fest und kann hemmend wirken, so dass die psychische Belastung anwächst und ebenso ein fehlerhaftes Verhalten während der gegnerischen Standardausführungen wiederum auslöst. Es ist wie es ist, jedoch hat man keine Zeit dies zu leugnen und sollte nicht nur mit Samthandschuhen das Thema angehen. Verschiebt man diese Thematik nach hinten oder in die nächste Saisonvorbereitung, ist die Gefahr groß das man nächste Saison international mit leeren Händen da steht. Dem Trainerteam wie auch allen Verantwortlichen ist keinerlei Kompetenz abzusprechen, vielmehr könnte man sich noch mehr Hilfe innerhalb des Vereins einholen bzw. ein zusätzliches Team beauftragen, welches sich ausführlich und zeitlich parallel mit dem Thema Standard beschäftigt, wie auch mental und psychologisch einiges mit den Spielern aufgearbeitet werden muss. Dies wird sicherlich schon geschehen und unter vorbehaltender Hand.

Ältere erfahrene Gegenspieler haben unseren jungen Talenten gegenüber schon viel mehr Erfahrung aufzuweisen und somit in dieser Angelegenheit einiges voraus. Gleichermaßen wissen auch teils unterlegene junge Mannschaften wie Freiburg hier dies besser auszunutzen und zeigen offen und deutlich, dass es ihnen besser gelungen ist, die Standardsituationen zu trainieren. Auch Freiburg steht mitten im Spielbetrieb, hat eine junge Mannschaft, in der immer wieder neue Talente herangeführt werden müssen, weil erfahrene und fertige Schlüsselspieler an die Konkurrenz abgegeben werden müssen. Jedoch hat das SC-Trainerteam um Christian Streich nach schwachem Saisonstart es innerhalb der Saison geschafft hier mittels Fokussierung auf Standards ein Weg zu finden, um im Punktewettbewerb mehr Erfolg zu erlangen. Also geht es irgendwie doch, wenn man will?


Weiterer Lernprozess – es braucht noch Zeit

Zeit, die man nicht hat; will man die sportlichen Ziele nicht gefährden. Hier kommen letztendlich alle Beteiligten nicht drum herum, sich dieser Sache aufwendiger und in nächster Zeit zu widmen. Es darf gespannt sein, ob das vorhandene Spielerpotential innerhalb des Trainings ausreicht, hier den notwendigen Gegenpart zu geben. Ein Boxer holt sich schließlich einen Sparringspartner, um wettkampforientiert zu trainieren und einen anderen Anreiz zu erhalten. Diesbezüglich sammeln unsere jungen Spieler erst in der Wettkampfpraxis die notwendigen Erfahrungen und können sich erst dann Messen, während im Training immer die gleichen Spieler mit den gleichen bekannten Fähigkeiten und Fertigkeiten gegenüber stehen. Wenn im Training sich keinerlei Schwächen während den Standardsituationen aufzeigen, heißt das noch lange nicht, dass man in der Wettkampfpraxis ausreichend davor gefeit ist. Schließlich bestätigt das in der zunehmenden Häufigkeit von Standardgegentreffern die Regel und muss nun nach Lösungsansätzen suchen und diese finden.

Es widerspricht sich insgesamt auch, wenn man im gleichen Atemzug von höheren Aufgaben und von internationalen Ambitionen spricht, jedoch in den einen oder anderen Belangen die notwendige Klasse, Qualität und Erfahrung nicht aufbringt, und darüber hinaus weiter unerfahrene junge Spieler einkauft, die ebenso noch mangelnde Fertigkeiten in dieser Hinsicht mitbringen. Auch wir Fans müssen lernen damit umzugehen, reagieren menschlich und sind enttäuscht. Wenn wir es den Gegnern oft so leicht machen, leiden wir mit – Aber wir stehen hinter der Mannschaft und wünschen uns, dass die jungen Bullen es intensiv trainieren und energisch, mit Wucht und Einsatzwille, in die Zweikämpfe und Kopfbälle bei den gegnerischen Standards sich einbringen. Es ist eine neue Herausforderung für alle Beteiligten, die es zu meistern gilt. Es wird nicht von heute auf Morgen klappen und auch wiederholt Rückschläge geben. In diesem Sinne wünschen wir unseren Bullen hierfür bestes Gelingen, drücken die Daumen und wissen dass auch wir oft zu ungeduldig sind oder teils zu viel von den Spielern und von der Mannschaft erwarten.


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Re: Standards

Beitrag von crank » Di 23. Jan 2018, 18:15

Vielen Dank für die netten Worte. War auf jeden Fall aufwendig, aber auch lehrreich und deswegen hab ich echt gern geschrieben. Ich freue mich noch mehr darüber, dass du dir Zeit genommen und selbst deine Gedanken aufgeschrieben hast. Ich finde die Meinung andere zur Problematik sehr spannend. Ich warte mal noch, ob weitere Beiträge kommen bevor ich wieder schreibe.


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Re: Standards

Beitrag von elbosan » Di 23. Jan 2018, 18:51

Topp von Euch beiden! Danke dafür!

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RotorBrowser
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Re: Standards

Beitrag von RotorBrowser » Di 23. Jan 2018, 20:56

Respekt vor diesen 2 Schreib-und Gedankenleistungen. Ganz viel Richtiges.

Erinnert mich an meine Spielzeit. Eigentlich haben wir gegnerische Ecken nie trainiert. Die großen Spieler standen in Tornähe und der Rest hat sich einen gegnerischen Spieler gesucht. Und dann- wie beschrieben- mal schauen, was der Gegner macht und versuchen eine Idee des Gegeners zu erkennen.

Nach meiner Erkenntnis hilft nur Körpergröße, Erfahrung und Zusammenspiel.

Und nach meiner Beobachtung hilft es bei Ecken mitunter, wenn 2 eigene Stürmer an der Mittellinie auf Abstauber warten. sie binden dann 3-4 Gegenspieler. Dadurch entsteht aber ganz viel Platz im Strafraum, was dem Gegner natürlich wiederum viel Spielraum gibt.

Aber, das ist nur eine mögliche Variante. Eine sichere Lösung ist auch das nicht.

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Re: Standards

Beitrag von pH_ludo_win » Mi 24. Jan 2018, 22:18

Gute Beiträge von Crank und Oligei.

Wenn ich Ahnung von Fußball hätte, würde ich vielleicht auch noch mehr dazu sagen.
Aber ich habe nie wirklich Fußball gespielt und versage selbst bei FIFA an der XBox.

Aber wer weiß; vielleicht liest Ralph Hasenhüttl ja hier im Forum... ;)
Alles ist möglich, und nichts ist sicher.

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Re: Standards

Beitrag von The-Last-ReBeL » Do 25. Jan 2018, 06:41

Grau ist alle Theorie. Es ist ein Kopfproblem. Da muss der Hebel angesetzt werden.
https://www.youtube.com/watch?v=pMFQt84uYZI&list=RDpMFQt84uYZI&start_radio=1

„Wenn du laufen willst dann lauf eine Meile. Willst du aber ein neues Leben, dann lauf Marathon.“ Emil Zàtopek

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Re: Standards

Beitrag von Spirit » Fr 26. Jan 2018, 14:56

Ich finde, das zum Thema "Standards" nicht nur die gegnerischen sondern auch die eigenen Standards gehören. So wie die gegnerischen Standards (einfallslos?) verteidigt werden, so werden die eigenen Standards ausgeführt. Wo sind die einstudierten Varianten? Das es sie gibt, haben uns vergangene Jahre gezeigt. Wenn auch nur eine Standardsituation mehr genutzt wird als der Gegner, ist doch auch erst mal geholfen, zumal die Abwehr von Standards bestimmte länger geübt werden muss.
WIKIPEDIA muss Weltkulturerbe werden!

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Re: Standards

Beitrag von hendrik » Fr 26. Jan 2018, 17:45

Wir waren noch nie die Standardtopmannschaft sowohl in der Abwehr als auch im Angriff.. Momentan ist es wahrscheinlich besser Standards zu verhindern. Kaiser ist momentan der einzige der gefährliche Standards kreeirt.Forsberg seine Quote ist diese Saison unterirdisch. Also mal wieder etwas und jemanden anderen ausprobieren - schlimmer wird`s nimmer.

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Re: Standards

Beitrag von EisenerBulle » Fr 26. Jan 2018, 18:46

hendrik hat geschrieben:Wir waren noch nie die Standardtopmannschaft sowohl in der Abwehr als auch im Angriff.. Momentan ist es wahrscheinlich besser Standards zu verhindern. Kaiser ist momentan der einzige der gefährliche Standards kreeirt.Forsberg seine Quote ist diese Saison unterirdisch. Also mal wieder etwas und jemanden anderen ausprobieren - schlimmer wird`s nimmer.
Da Forsberg in absehbarer Zeit eh nicht spielt, dürfen ja zwangsweise auch andere ran. ;) Gerne auch Domme wenn er gerade mal spielt. Eigentlich müsste dass auch Kampl bringen oder Sabi oder... Ich denke allerdings auch dass die Jungs das trainieren und danach wie üblich entschieden wird.
"Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche." (Gustav Mahler)

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