Ralf Rangnick (Ehemaliger Trainer und Sportdirektor)

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RotorBrowser
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Re: Ralf Rangnick (Ehemaliger Trainer und Sportdirektor)

Beitrag von RotorBrowser » So 2. Aug 2020, 22:19

Der Abgang von RR hat für mich auch mit der "Nichtverpflichtung" von Haaland in Leipzig zu tun.
Ich denke, daß wir mit Ihm nicht noch 11 Unentschieden gemacht und die Meisterschaft abgegeben hätten.
Und DAS hat Ralf Rangnick sicher auch erkannt. Und , daß er bei der Verhandlung vorm Abgang von Haaland in Salzburg nicht involviert wurde und somit den Gang nach Dortmund nicht verhindern konnte, hat ihn sicher zum Abgang aus der RedBullSzene animiert.
Er , DER MACHER, bei RedBull, wurde einfach übergangen! Da käme ich mir doch auch nicht mehr gebraucht und akzeptiert vor.
Da wollen sich Andere profilieren, die es gar nicht richtig können. Dann geht man! Wenn man Kreuz hat!

Das versteh ich!

Es ist ja nun mal überall so, daß Leute in Positionen gelangt sind, welche sie eigentlich vom Können und Wissen und Menschlichen gar nicht richtig gut ausfüllen können und trotzdem Alles dafür tun den Posten zu behalten.

Die nunmehr vorgenommenen Neubesetzungen sind ein sicheres Indiz, daß man Das erkannt hat. Das läßt mich auf zukünftig bessere Entscheidungen hoffen.


Und.....Danke, Ralle! :clap: :clap: :clap: :schal:

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Peppermint Pig
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Re: Ralf Rangnick (Ehemaliger Trainer und Sportdirektor)

Beitrag von Peppermint Pig » Mo 3. Aug 2020, 00:21

Herzlichen Dank Herr Ralf Rangnick und alles Gute für den weiteren Weg, vor allem - bleiben Sie gesund!
Rasenballsportgemeinschaft Red Bull Leipzig----------.①②⓪⓪⓪⓪⓪⓪⓪⓪⓪⓪⓪⓪⓪⓪
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Get H
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Re: Ralf Rangnick (Ehemaliger Trainer und Sportdirektor)

Beitrag von Get H » Mo 3. Aug 2020, 09:11

RotorBrowser hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 22:19

Da wollen sich Andere profilieren, die es gar nicht richtig können. Dann geht man! Wenn man Kreuz hat!
Sorry, aber diese Schlussfolgerung halte ich für ausgemachten Blödsinn.

Wenn ich mich irgendwo für den großen Zampano halte, irgendwelche kleinen Lichter
aus meinem Schatten treten um ein eigenes Profil zu hinterlassen und ich dann abhaue, dann hat das mal so gar nix mit Rückgrat zu tun. Dann ist das entweder unglaublich versnobt oder tierisch feige, insbesondere wenn diese kleinen Lichter nicht einmal die Fähigkeit haben selbst anständig zu leuchten.

Als Vaterfigur würde man diese Leute doch auch in dieser Situation unter die Fittiche nehmen, richtiges Verhalten vorleben und sie zu Großen erziehen. Als Machtmensch hingegen würde man sie eher diffamieren und beiseite schieben und sich unentbehrlich machen.

Rangnick entscheidet sich dafür zu gehen. Wie skizziert ist das also eher kein Zeichen für Rückgrat, eher für verletzten Stolz oder Feigheit. Da ich Rangnick beides jedoch nicht unterstellen möchte, bleibt die Frage ob er überhaupt (noch) dieser Zampano ist und seine Zeit nicht einfach abgelaufen war.

Er hat seine Aufgabe erfüllt, sein Job war erledigt, vielen Dank dafür. Nun stehen andere Aufgaben an für die er nicht vorgesehen ist. So einfach könnte das sein.

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Re: Ralf Rangnick (Ehemaliger Trainer und Sportdirektor)

Beitrag von Fanblock-Gänger » Mo 3. Aug 2020, 10:03

Also das mit Haaland und der Nicht-Verpflichtung, an der Nicht-Rangnick schuld sein soll ist für mich Unfug. Sowohl Rangnick als auch Mintzlaff haben stets betont, dass es Gehälter gibt, für die RB nicht bereit ist zu zahlen. Und auch nicht in der Lage ist. "Romantisiert" das bitte nicht. Sowohl der Spieler selbst, als auch sein Vater, hatten da Vorstellungen, die mit RB nicht im Einklang standen. Der BVB hat uns finanziell übertrumpft und der BVB ist für ihn nur ein Zwischenschritt. Sowohl Haaland selbst als auch sein Vater haben sicher kein mangelndes Selbstbewusstsein. Für mich hätte er nicht in das Mannschaftsgefüge gepasst. Und wenn man sich anschaut, wie das beim BVB läuft... Er hat großen Anteil daran, dass der BVB in der Rückrunde besser da stand als in der Hinrunde. Er. Nicht die Mannschaft. Bei uns ist die Mannschaft der Star. Ich bin froh, dass er nicht bei uns gelandet ist.
RotorBrowser hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 22:19
Und DAS hat Ralf Rangnick sicher auch erkannt. Und , daß er bei der Verhandlung vorm Abgang von Haaland in Salzburg nicht involviert wurde und somit den Gang nach Dortmund nicht verhindern konnte, hat ihn sicher zum Abgang aus der RedBullSzene animiert.
Er , DER MACHER, bei RedBull, wurde einfach übergangen! Da käme ich mir doch auch nicht mehr gebraucht und akzeptiert vor.
Da wollen sich Andere profilieren, die es gar nicht richtig können. Dann geht man! Wenn man Kreuz hat!
Stell dir vor, ein Geschäftsführer oder gar Eigentümer einer Firma bereitet seinen Abgang vor und sucht sich gutes Personal aus, das in seine Fußstapfen treten soll. Und dann bietet er an, das Personal gut einzuarbeiten. Soweit so gut. Er selbst ist in keiner Position mehr, in der er das Sagen hat. Und dann tut und macht das neue Personal, ist kein völliger Fehlgriff (wenn es das wäre, dann hätte der Senior schlechte Arbeit gemacht) und der Patriarch will sich trotzdem ins Geschäft der Firma einmischen... Was dann!?

Und noch ein paar Gedanken zu RR:
Ich habe elbos Einschätzung zugestimmt, aber beim Nachdenken habe ich folgende Analysen:

1.) Dass JN und übergeordnet RR nicht passen, war mir schon Ende letzter Saison klar und das dämmerte sicher auch RR.

2.) Die Revolution frisst ihre Kinder. RR ist ein Sturkopf, was positiv und auch negativ sein kann. Mal passt das, mal passt das nicht. Und auch wenn sich RR mal vergaloppiert... Inwiefern er zu einer kritischen Selbstreflexion in der Lage ist weiß ich nicht.

3.) Wir haben neben guten Transfers auch öfter mal ziemlich daneben gegriffen. Denken wir mal an Massimo Bruno oder den Israeli, dessen Name mir entfallen ist. Die Liste kann gern fortgesetzt werden.

4.) In den Bereich eines Sportdirektors fällt auch die Nachwuchsarbeit. Wir alle wissen und auch RB weiß, dass da vieles nicht Rund gelaufen ist. Kann man auch auf das enorm schnelle Wachstum schieben. Das Stühlerücken im Nachwuchsbereich ist eine Korrektur. Und die erfolgt ohne Rangnick.

5.) Die Geschichte vom Ausbildungsverein, also Spieler günstig zu holen und gewinnbringend weiter zu verkaufen, passt nicht zur Rolle, die RB in der Bundesliga tatsächlich spielen will. Rangnick hat den Erfolg erreicht, gleich in der 1. Saison der BL die CL zu erreichen. Mindestziel ist erklärtermaßen, sich europäisch zu qualifizieren. Und ich gehe davon aus, dass eine Quali für die EL eher als Misserfolg gewertet wird. RB will (nicht zwingend ich) ganz oben mit spielen. In der BL und europäisch. D.h., dass die Transferpolitik darauf ausgerichtet sein wird. Und wenn RB finanziell besser aufgestellt ist, in dem RB im TV-Ranking steigt, regelmäßig die CL erreicht oder gar weiter kommt als zur Gruppenphase, dann hat RB irgendwann einen Status erreicht, bei dem ein Haaland finanziell vorstellbar wäre. Um oben mitzuspielen braucht es mitunter auch einen größeren Transfer. Summen, wonach 20 Mio. als Ablösesumme (für den Kauf, nicht Verkauf) nicht unlösbar sind deuten darauf hin, dass auch bei RB die finanziellen Dinge nach oben gehen. Ob und wie dieser Weg mit RR weiter zu gehen wäre ist die Frage.

6.) RBS und auch RBL sind auch bei Trainern Ausbildungsvereine. Zorniger, Beiersdorfer, Hasenhüttel, Nachwuchstrainer ... sind bei RB genau so auf dem Sprungbrett, wie es Spieler sein sollten. Und Nagelsmann ist es auch. Klaro.

7.) RR hat sich seine Nachfolger gut ausgesucht: Krösche, Nagelsmann... Offenbar hat RR eine Exit-Strategie gefehlt, wie er selbst sich zurückzieht... Die Vorstellung, weiter über den Dingen zu stehen in verantwortungsvoller Position, war naiv, wenn es denn der Plan war. Genauso naiv fand ich es, ihn für die Entwicklung von RB Brasil und New York heranzuziehen. Dass er vielleicht etwas kürzer treten wollte nach all den Jahren, kann ich mir unter dem gesundheitlichen Aspekt vorstellen. Dass es nun vor Angeboten anderer Vereine nicht mangeln würde... Bei seinen Ansprüchen an einen adäquaten Posten, das meine ich nicht negativ, wird es schwer...

8.) Es wurde immer mal wieder beschrieben, dass JN variabler bei Spielsystemen ist, als RR. RR ist mit seinen Strategien auch mal an Grenzen gelangt. RR hätte vielleicht auf Sicht der Weiterentwicklung des Clubs im Wege gestanden. Er hat sich mehrfach damit ausgezeichnet, aus einem kleinen einen großen Club zu machen. Ob er auch in der Lage ist, länger einen großen Club zu führen wissen wir nicht.

Das alles soll RR überhaupt nicht diskreditieren. Es soll nur zeigen, was auch gegen RRs Verbleib im RBL-Universum spricht/sprechen könnte.

Oder es war genau diese Exit-Strategie, wie sie umgesetzt wurde, mit Rückhalt durch Mateschitz. Nur ist diese nicht gekrönt worden durch einen neuen Job bei einem anderen Verein. Zumindest nicht in dieser Zeit. Die Alternative wäre höchstens gewesen, im Sommer letzten Jahres zurück zu treten und eine Auszeit zu verkünden, nach dem Motto: Ich habe ein gut bestelltes Feld hinterlassen. Vielleicht war das (s)ein Fehler. Ob seine Tätigkeit für RB Brasil und New York wichtig war, können wir nicht beurteilen.

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FaulerZauber
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Re: Ralf Rangnick (Ehemaliger Trainer und Sportdirektor)

Beitrag von FaulerZauber » Mo 3. Aug 2020, 10:50

Erstmal: sehr gute Statements von @Roter Brauser und @Fanblock-Gänger.

Darauf aufbauend: Ralf Rangnick ist die bislang wichtigste Person unter mehreren wichtigen "Aufbauhelfern", da er eine klare Handschrift und in vielen Bereichen gute Strukturen aufgebaut hat. Ich persönlich bin bekanntermaßen schon Jahrzehnte Freund seiner Spielweise und des Konzepts der "württembergischen Schule", bei RB hat er es hervorragend implementiert. Dass der Status Quo trotz des vielen Geldes von Red Bull kein Selbstläufer ist, sieht man an manch anderem "Projekt". Ich bin sehr dankbar für sein Vermächtnis.

Dass nach gewisser Zeit frischer Wind herein muss, ist aber die andere Seite der Medaille. Ich fremdle zwar manchmal mit Nagelsmanns Taktikexperimenten und mir fehlt die Winnermentalität, die Rangnick vorlebt und die ansonsten v.a. die Bayern auszeichnet, aber um sich auf dem jetzigen Niveau weiterzuentwickeln, bedarf es auch aus meiner Sicht größerer taktischer Flexibilität. Und an diesem Punkt war der Generationswechsel richtig und wichtig.

Scouting und Entwicklung jüngerer Spieler war zuletzt ein großes Problem, der einzige Knallertransfer war Nkunku, der allerdings schon ein Stück weit im Männerfußball etabliert war. In dem Segment "internationale Toptalente" fischen inzwischen nicht nur Leipzig und Dortmund, sondern immer stärker der FC Bayern, der VfB Stuttgart (Mislintat) u.v.m. Gerade das Beispiel Stuttgart/Mislintat zeigt, wie wichtig ein Netzwerk ist.

Hauptaufgabe wird aus meiner Sicht sein, sich hier neu aufzustellen (Vivell) und so zu positionieren, dass wir an dieser Stelle nicht dauerhaft den Kürzeren ziehen und uns finanziell so aufzustellen, dass wir Spielräume haben. Dazu müsste man in den nächsten 1-2 Jahren einen Spieler in seiner "Prime", d.h. bei idealem Leistungsvermögen Restlaufzeit > 2 Jahre verkaufen, das ist weder bei Werner noch bei Upa gelungen (auch wenn man in beiden Fällen noch das Optimum rausgeholt hat). Mit dem Budget, das man aktuell hat, kann auf BL-Niveau zwar kräftig punkten, aber steht im Vergleich zur Konkurrenz der Top 16-CL-Clubs relativ schwach auf der Brust dar.

Ich bin gespannt, ob man beide Aufgaben hinbekommt und zusätzlich im Tagesgeschäft kurzfristigen Erfolg (CL-Qualifikation) einfährt.
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Re: Ralf Rangnick (Ehemaliger Trainer und Sportdirektor)

Beitrag von Harzer » Mo 3. Aug 2020, 13:12

Z.T. wirklich sehr gute und realistische Statements, die ich auch partiell so sehe, aber so 2, 3 Dinge möchte ich in Ergänzung noch anmerken. RR war Umsetzer einer Vision, die Ihm seitdem er Lobanowski mit Dynamo Kiew spielen dermaßen inspiriert hat, das es nach Umsetzung verlangte. Meiner Meinung nach gelang Ihm dies nach Ulm, mit Hoffenheim, RB insgesamt und dann bei RBL im speziellen immer besser. Dazu der Ansatz von unter 23 und seinem mittlerweile wohl immensen Netzwerks zeichneten Ihm aus und diese - auch notwendige Sturheit und Gradlinigkeit verschaffte Ihm auf allen Stationen nicht nur Freunde zu seinem Leidwesen und letztendlich wurden auch zu seinem Stolperstein. Mehr oder minder qualifizierte wollten einfach von den gebackenen Visionskuchen etwas abhaben und RR als Starrkopf wie er nun mal ist wollte dem nicht unbedingt nachgeben.
Deshalb wage ich zu bezweifeln aber der Tausch vom Visionär und Macher in bester Tradition zu Tagesarbeitern, Handwerkern und auch Weiterreisenden zur nächsten lukrativen Station wirklich für RBL das Beste ist. Ich will damit nichtmal irgendjemanden ans Bein pinkeln, aber JN oder MK haben nicht das Zeug zu Visionen und sie werden da bin ich fest überzeugt das Beste versuchen und deshalb ist mir nicht unbedingt vor den nächsten 2 Jahren Angst und Bang, aber was kommt dann? :thumb: :schal: :schal: :schal:
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Re: Ralf Rangnick (Ehemaliger Trainer und Sportdirektor)

Beitrag von Fanblock-Gänger » Mo 3. Aug 2020, 14:54

Nun, welche Vision und Langfrist-Strategie vor allem Krösche hat, werden wir sehen. Mintzlaff hat jedenfalls eine Vision. Die Frage ist, ob bzw. wie diese erreicht wird. Er will erklärtermaßen RB zum Big Player machen. Das will Mateschitz auch.

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Re: Ralf Rangnick (Ehemaliger Trainer und Sportdirektor)

Beitrag von Frankenfan » Mo 3. Aug 2020, 15:36

Die Daueraufgabe und Langfriststrategie für RBL heißt: stetige qualitative Verbesserung des Kaders und Etablierung bzw. Optimierung eines Spielsystems, mit dem wir mit Europas Topteams konkurrieren können.

Was gibt es dazu großartig zu sagen. Rangnick hat uns nach oben geführt und nun müssen wir uns an der Spitze festsetzen und uns Jahr für Jahr verbessern. Die stetige Kaderverbesserung ist Krösches Aufgabe. Mehr nicht. Und wenn mal der Trainer geht, muss er einen anderen Toptrainer finden, der zu uns passt.

Dazu gehört aber in erster Linie, dass wir uns von Minzlaffs Mantra, wonach wir ein Ausbildungsverein sind und unsere Topspieler immer wieder verkaufen, lösen.
Hoeneß hat diesbezüglich heute Dortmund kritisiert. Seine Kritik trifft jedoch genauso gut auch auf uns zu.

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roger
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Re: Ralf Rangnick (Ehemaliger Trainer und Sportdirektor)

Beitrag von roger » Mo 3. Aug 2020, 19:09

Fanblock-Gänger hat geschrieben:
Mo 3. Aug 2020, 10:03

5.) Die Geschichte vom Ausbildungsverein, also Spieler günstig zu holen und gewinnbringend weiter zu verkaufen, passt nicht zur Rolle, die RB in der Bundesliga tatsächlich spielen will.
Es gibt aber keine Alternative dazu. Fertige Top Spieler sind zu teuer. Wir haben das Geld nicht bzw. dürfen es nicht haben (FFP). In der Premier League bekommt der letzte mehr Fernsehgeld als bei uns Bayern. Der Markt ist entsprechend aufgebläht. Selbst Dortmund agiert ja teils nur als Durchgangsstation.

Klar muss das Ziel sein, weiter zu wachsen, damit fertige Top Spieler bei uns bleiben. Dazu muss uns aber weiter das Kunststück gelingen, für vergleichsweise kleines Geld Top Leistung zu entwickeln.
"Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.", Albert Einstein

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RotorBrowser
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Re: Ralf Rangnick (Ehemaliger Trainer und Sportdirektor)

Beitrag von RotorBrowser » Mo 3. Aug 2020, 19:28

Fanblock-Gänger hat geschrieben:
Mo 3. Aug 2020, 10:03
Um oben mitzuspielen braucht es mitunter auch einen größeren Transfer. Summen, wonach 20 Mio. als Ablösesumme (für den Kauf, nicht Verkauf) nicht unlösbar sind
Genau!

Man wirds ja nie erfahren....aber hätten wir mit Haaland den Vorsprung der Herbst-Meisterschaft eingebüßt?

Ich sag: NEIN!

Und darum ist RR genau so sauer wie ich!!!!

Aber ich bleibe ! Versprochen! :lol: :crazy: :shock: :clap: :clap: :clap: :schal:

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