Proteste gegen RB Leipzig

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Truckle
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Re: Proteste gegen RB Leipzig

Beitrag von Truckle » Sa 12. Mär 2016, 10:56

Endlich wieder Argumentationsmaterial für alle Traditionsfans.
Das wird in den nächsten Jahren tausendfach zitiert werden.
Eine ähnlich ausführliche Gegenargumentation findet man nicht.
Würde auch nicht gelesen vom Adressaten, weil man es gar nicht hören will.

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Jupp
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Re: Proteste gegen RB Leipzig

Beitrag von Jupp » Sa 12. Mär 2016, 11:13

Wird nochmal zunehmen, wenn wir den Aufstieg in Liga 1 packen. Ich lese das eigentlich auch nicht mehr. Die Diskussion wurde bei uns seit 2009 geführt und ermüdet daher eigentlich nur. Letztlich wird das eh viel heißer gekocht als gegessen. Ein paar Ultras von 1860 boykottieren wieder, schaffen es in die Presse, am Ende sind trotzdem 500 Fans trotz Anfahrtsweg in Leipzig.
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bullish!
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Re: Proteste gegen RB Leipzig

Beitrag von bullish! » Sa 12. Mär 2016, 11:25

Jupp hat geschrieben:Wird nochmal zunehmen, wenn wir den Aufstieg in Liga 1 packen. Ich lese das eigentlich auch nicht mehr. Die Diskussion wurde bei uns seit 2009 geführt und ermüdet daher eigentlich nur. Letztlich wird das eh viel heißer gekocht als gegessen. Ein paar Ultras von 1860 boykottieren wieder, schaffen es in die Presse, am Ende sind trotzdem 500 Fans trotz Anfahrtsweg in Leipzig.
Und das ist gut so. :thumb:

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Re: Proteste gegen RB Leipzig

Beitrag von LutzMFröhlich » Sa 12. Mär 2016, 11:53

Ja, der Artikel ist mal wieder riesengroßer Murks.

- Am Beispiel Hoffenheim lässt er bereits sein zweifelhaftes Rechtsverständnis durchblicken, halt ganz Fußballfunktionär. Das Wort Rechtssicherheit ist ihm offenbar ein Fremdwort.

- "wiederholt offensichtlich und ungeschoren hinweggesetzt" - hier wird wieder eine Legende von krimineller Energie gestrickt.

- Bei der "gesamtstaatlichen" Perspektive musst ich schon lachen, was für ein Clown. Genau mit dem Argument könnte man auch die Bedeutungslosigkeit des Ostfußballs rechtfertigen...reichen doch die Westvereine...gesamtstaatliche Perspektive...

- Auf der einen Seite gibt er zu, dass der Fußball hochkommerziell ist, nur am dann wieder Wischiwaschi mit der angeblichen Ethik des sportlichen Wettbewerbs zu kommen. Und das hat dann nochmal was mit der Organisationsforum etc. zu tun? Wie er das ganze dann ad absurdum führt, indem er von normierten, allgemeinverbindlichen Regeln die Brücke zu 50+1 schlägt, welche diese Ausgeglichenheit herstellen soll, ist schon abenteuerlich.

- 50+1 wirde durch Pfeiffen wie ihn zu einer heligen Kuh erhoben. Ja, sie ist klinisch tot. Eine Regelung, die keiner rechtlichen Prüfung standhielte, besitzt auch keine Daseinsberechtigung.

- Aktionärsdemokratie...was hat der Typ denn gesoffen. Geht es jetzt ums Geld oder die Ethik? Wo war sie denn, die "Aktionärsdemokratie" als sich im Aufsichtsrat, wo die Dax-Leute sitzen keiner traute zu sagen, der Hoeneß muss raus. Da saß das Portemonnaie mal wieder näher am Gehirn als der Verstand.

- Das Volkswagenbeispiel ist auch ein Witz. Dort tritt gerade das ein, was man Leipzig immer andichtet. Wenn der Gefallen am Spielzeug weg ist, geht es wieder in die Versenkung. Der Vfl war immer das Spielzeug von Winterkorn. Jetzt geht es dem Laden nicht mehr so gut, und direkt wird gleich alles in Frage gestellt.

blabla blubb
Bis auf den Absatz zum FFP ist der ganze Artikel nur dünn.

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Re: Proteste gegen RB Leipzig

Beitrag von elbosan » Sa 12. Mär 2016, 12:10

Eine Riesengroße Ansammlung von Mimimimimimi .. Mehr ist das nicht. Die komplette Argumentationsgrundlage basiert auf der 50+1 Regel. Da die sowieso bald abgeschafft wird, fällt der Artikel in sich zusammen wie ein Kartenhaus.

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Re: Proteste gegen RB Leipzig

Beitrag von EisenerBulle » Sa 12. Mär 2016, 12:10

LutzMFröhlich hat geschrieben:Ja, der Artikel ist mal wieder riesengroßer Murks.

- Am Beispiel Hoffenheim lässt er bereits sein zweifelhaftes Rechtsverständnis durchblicken, halt ganz Fußballfunktionär. Das Wort Rechtssicherheit ist ihm offenbar ein Fremdwort.

- "wiederholt offensichtlich und ungeschoren hinweggesetzt" - hier wird wieder eine Legende von krimineller Energie gestrickt.

- Bei der "gesamtstaatlichen" Perspektive musst ich schon lachen, was für ein Clown. Genau mit dem Argument könnte man auch die Bedeutungslosigkeit des Ostfußballs rechtfertigen...reichen doch die Westvereine...gesamtstaatliche Perspektive...

- Auf der einen Seite gibt er zu, dass der Fußball hochkommerziell ist, nur am dann wieder Wischiwaschi mit der angeblichen Ethik des sportlichen Wettbewerbs zu kommen. Und das hat dann nochmal was mit der Organisationsforum etc. zu tun? Wie er das ganze dann ad absurdum führt, indem er von normierten, allgemeinverbindlichen Regeln die Brücke zu 50+1 schlägt, welche diese Ausgeglichenheit herstellen soll, ist schon abenteuerlich.

- 50+1 wirde durch Pfeiffen wie ihn zu einer heligen Kuh erhoben. Ja, sie ist klinisch tot. Eine Regelung, die keiner rechtlichen Prüfung standhielte, besitzt auch keine Daseinsberechtigung.

- Aktionärsdemokratie...was hat der Typ denn gesoffen. Geht es jetzt ums Geld oder die Ethik? Wo war sie denn, die "Aktionärsdemokratie" als sich im Aufsichtsrat, wo die Dax-Leute sitzen keiner traute zu sagen, der Hoeneß muss raus. Da saß das Portemonnaie mal wieder näher am Gehirn als der Verstand.

- Das Volkswagenbeispiel ist auch ein Witz. Dort tritt gerade das ein, was man Leipzig immer andichtet. Wenn der Gefallen am Spielzeug weg ist, geht es wieder in die Versenkung. Der Vfl war immer das Spielzeug von Winterkorn. Jetzt geht es dem Laden nicht mehr so gut, und direkt wird gleich alles in Frage gestellt.

blabla blubb
Bis auf den Absatz zum FFP ist der ganze Artikel nur dünn.
Das waren meine Gedanken. Trotzdem danke für die niveauvolle "Verpackung"... :thumb:
"Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche." (Gustav Mahler)

hendrik
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Re: Proteste gegen RB Leipzig

Beitrag von hendrik » Sa 12. Mär 2016, 13:44

Jungs und Mädels ( gibt es hier welche ?! ) macht Euch darüber keine Gedanken mehr. In 5 Jahren erscheint RBL als Vorreiter in DE in der Presse für das dann übliche Modell. Dann werden lärmige , nichtsbringende Mtgliederversammlungen und - abstimmungen a la HSV in den trash Nachrichten von VOX, RTL II etc. ausgestrahlt.
Wer das Geld hat, und es dann dies auch noch sinnvoll und nutzbringend auch für den Fußballnachwuchs und damit für Leipzig ( Arbeitsplätze ) einbringt, hat auch das Sagen.
Als Freund des Kommerzes und des ungezügelten Konsums werde ich zum Aufstieg in die BL mit dem Trinken meiner 1. Dose Red Bull endgültig in Herrn Mateschitz seinen Kapitalistenschlund fallen.

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Raincatcher
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Re: Proteste gegen RB Leipzig

Beitrag von Raincatcher » Sa 12. Mär 2016, 14:29

Vor was haben die meisten Deutschen am meisten Angst? Vor Veränderung ... das zeigt sich immer deutlicher in allen möglichen Bereichen unseres Lebens.
Was ich gut finde? Natürlich uns!

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Re: Proteste gegen RB Leipzig

Beitrag von Roter Bulle » Sa 12. Mär 2016, 15:32

Wahrscheinlich ist das Ersparte von Herr Müller bald aufgebraucht, da muß man sich mal wieder ins Gespräch bringen und irgendwo anbiedern.

Ulrich Kroemer hat ein Buch zu RB geschrieben? Ist das der, der immer mit diesem negativ-ablehnenden Unterton in der MZ zu RB schreibt?

Wäre ja pure & scheinheilige Heuchelei ... ähnlich wie damals die 11Freunde & das Catering.


Ansonsten schaue ich mir nur mal die Ereignisse und das Geschehen der letzten Jahre bei unserem nächsten Gegner und dessen Innenleben an und weiß daß 50+1 schon lange ausgehöhlt ist und keine Zukunft hat ... und das hat nichts mit RB zu tun.

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roger
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Re: Proteste gegen RB Leipzig

Beitrag von roger » Sa 12. Mär 2016, 15:40

Kein Wunder dass das Interview in der linken Presse erschienen ist. Der lebt in einer Phantasiewelt von fairem Wettbewerb. Man das muss doch wehtun...

Der Wettbewerb ist soooo fair, dass Bayern mittlwerweile so übermächtig ist, dass die Gegner das Spiel zum Gelbsperren absitzen nutzen. Aber das ist ja ok, weil sie sich das "erarbeitet" haben. Oje.

Es kann doch wirklich nicht so schwer sein, zu erkennen das das Engament von Red Bull in diesem Umfeld wieder mehr Wettbewerb bringt? Ebenso das die "Vereine" in der Bundesliga keine sind.
"Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.", Albert Einstein

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