Berichte zum Spiel: RB Leipzig - Chemnitzer FC

Presseberichte zu RB Leipzig
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Ghostmasta
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Berichte zum Spiel: RB Leipzig - Chemnitzer FC

Beitrag von Ghostmasta » Do 18. Nov 2010, 13:48

Bundespolizei untersagt Fans des Chemnitzer FC Mitnahme von Glasflaschen nach Leipzig

Fans des Chemnitzer FC, die am 28. November mit dem Zug zum Regionalligaspiel der Himmelblauen bei RB Leipzig reisen wollen, müssen aus Sicherheitsgründen auf die Mitnahme von Glasflaschen verzichten. Das teilte die Bundespolizeidirektion Pirna am Donnerstag mit. Das Verbot gelte sowohl für die An- als auch für die Abreise auf der Verbindungsstrecke Chemnitz-Leipzig. Die entsprechende Allgemeinverfügung der Bundespolizei umfasst die Zeit von 8 bis 20 Uhr.

Nach Angaben der Behörde werde die Einhaltung des Verbots durch Einsatzkräfte überwacht. An den Zusteigebahnhöfen werden Kontrollen durchgeführt. Die Bundespolizei bitte darum, rechtzeitig vor Abfahrt der Züge an den entsprechenden Bahnhöfen zu erscheinen.
http://nachrichten.lvz-online.de/sport/ ... 60806.html

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Rojiblanco
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Re: Berichte zum Spiel: RB Leipzig - Chemnitzer FC

Beitrag von Rojiblanco » Mi 24. Nov 2010, 08:54

Sturm stark besetzt, aber ein Knipser fehlt
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Wenn der Chemnitzer FC am Sonntag bei Rasenballsport Leipzig zu Gast ist, dann geht es nicht nur um drei Punkte. Für die bisher nur mäßig auftretenden Messestädter scheint es auch schon um eine Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg zu gehen. "Wir müssen das Spiel mit aller Macht gewinnen, um weiterhin in Schlagdistanz zu bleiben", sagt RB-Geschäftsführer Dieter Gudel. Schon jetzt liegen die Leipziger elf Punkte plus das schlechtere Torverhältnis hinter Spitzenreiter Chemnitz. Den Saisonverlauf hat man sich im von "Red Bull" getragenen Verein anders vorgestellt. Ziel ist der sofortige Aufstieg in Liga drei.

Die Leistungen wurden diesem Vorhaben bisher nicht gerecht. In 15 Partien gelangen den Leipzigern gerade mal acht Siege. Das Spiel gegen den Halleschen FC am vergangenen Sonnabend endete mit einem enttäuschenden 0:0. "Mit dem Ergebnis kann ich beim Blick auf die Tabelle nicht zufrieden sein", sagte Trainer Tomas Oral nach dem Spiel.

Dabei ist es inzwischen auch der Coach selbst, der sich den Unmut der Fans einholt. "Viele machen den Trainer für die schlechte Situation verantwortlich und glauben, dass er die Mannschaft nicht motivieren kann", meint Henry Arff vom Fanclub "Bulls Club Leipzig". Als Oral im Sommer den bis dato erfolgreichen Tino Vogel ablöste, eilte ihm der Ruf des Aufstiegs-Trainers voraus. Mit seinem früheren Verein, dem FSV Frankfurt, konnte sich Oral von der Oberliga in die zweite Liga hocharbeiten. Gleiches wird vom 37-Jährigen nun in Leipzig erwartet. Dabei wurde er erst spät verpflichtet, nämlich als die halbe neue Mannschaft, die nun zum Aufstieg verdammt ist, schon da war.

Aufstiegs-Trainer unter Druck

Unter den 14 Neuzugängen sind auch so bekannte Namen wie Carsten Kammlott oder Tim Sebastian, der einst für Hansa Rostock in der Bundesliga spielte. "So richtig eingeschlagen hat von den Neuen aber noch keiner", wertet Arff. Dabei hat die Leipziger Mannschaft einen Marktwert von geschätzten 5,8 Millionen Euro. Das ist Liga-Spitze. Der Marktwert des Chemnitzer FC wird beispielsweise nicht einmal halb so hoch eingeschätzt.

Viele Spieler müssten sich erst an die Spielweise in der Regionalliga gewöhnen, heißt es aus RB-Kreisen. Vor allem die Profis, die zuvor höherklassigen Vereinen angehörten, seien es nicht gewohnt, dass ihnen die Gegenspieler permanent "auf den Füßen" stünden, schätzt RB-Sprecher Hans-Georg Felder ein. Und obwohl der Sturm mit Carsten Kammlott und Daniel Frahn bestens besetzt wurde, fehlt dem Team bisher ein Knipser wie es Benjamin Förster (18 Tore) in Chemnitz ist. Auch die Abwehr, mit Ingo Hertzsch (33 Jahre), Lars Müller (34), Thomas Kläsener (34) und Sebastian (26) nicht mehr die jüngste, hat sich bisher kaum als Stabilisator hervorgetan. Vor allem die Innenverteidigung wirkte wenig eingespielt. Hinzu kommt ein enormer öffentlicher Druck, der nicht zuletzt auch hausgemacht ist. So war es der Red-Bull Chef Dietrich Mateschitz, der erst jüngst wieder das langfristige Ziel des Vereins ausgab: die Teilnahme an der Champions League. "Der Titelgewinn ist nicht planbar, wenngleich auch nicht ausschließbar", sagte Mateschitz der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".
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Fußballlegende Jens Schmidt zu Gast in der Red Bull Arena

Zum Spiel RB Leipzig gegen den Chemnitzer FC empfängt die TAS AG in ihrer VIP-Loge wieder ganz besondere Gäste. Am 28. November 2010 wird auch die Torwartlegende des Chemnitzer FC Jens Schmidt in der Red Bull Arena Gast der TAS AG sein.

Der ehemalige DDR-Nationalspieler Jens Schmidt spielte lange Zeit erfolgreich beim Chemnitzer FC und erreichte während seiner Laufbahn 1989 das Finale des FDGB-Pokals und auf internationaler Ebene auch das Achtelfinale im UEFA-Cup. Seinen großen sportlichen Erfolg feierte Jens Schmidt 1990 als Torhüter im Länderspiel gegen Belgien, das die Nationalmannschaft der DDR 2:0 gewonnen hat.
Gemeinsam mit der TAS AG wird sich Jens Schmidt am kommenden Sonntag vom neuen Leipziger Fußball begeistern lassen.

Um die Region Leipzig auch in sportlicher Hinsicht zu fördern, ist die TAS AG bereits seit 2009 Sponsor des RB Leipzig. Mit dem Start der neuen Saison und dem Umzug in die neue Spielstätte wurde der Sponsoringvertrag 2010 verlängert. Seitdem begleitet die TAS AG den RB Leipzig auch bei allen Heimspielen in der Red Bull Arena und begrüßt regelmäßig Gäste und Geschäftspartner in der TAS Loge.
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F-Lion
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Re: Berichte zum Spiel: RB Leipzig - Chemnitzer FC

Beitrag von F-Lion » Do 25. Nov 2010, 10:22

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"Ja, Statistiken. Aber welche Statistik stimmt schon? Nach der Statistik ist jeder vierte Mensch ein Chinese, aber hier spielt gar kein Chinese mit."

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Rojiblanco
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Re: Berichte zum Spiel: RB Leipzig - Chemnitzer FC

Beitrag von Rojiblanco » Fr 26. Nov 2010, 16:50

RB Leipzig gegen Chemnitzer FC: Für die Bullen und Trainer Oral steht einiges auf dem Spiel

Leipzig. RB Leipzig, der Tabellenvierte der Fußball-Regionalliga, will dem weit enteilten Tabellenführer aus Chemnitz am Sonntag in der heimischen Red-Bull-Arena Paroli bieten. „Wir wollen dem CFC zeigen, dass mit uns zu rechnen ist", sagte Kapitän Tim Sebastian am Freitagnachmittag. „Es ist eine Riesenchance, die Chemnitzer Serie zu knacken." Und den Job von RB-Trainer Tomas Oral zu retten.

Für die roten Bullen ist ein Sieg bitter nötig, sonst endeilt der CFC mit 14 Punkten Vorsprung. Der RB-Gegner spielt bisher eine sehr gute Saison, hat in 15 Liga-Spielen nur acht Gegentore bekommen, aber 43 erzielt und nur eine Partie verloren. „Von den Zahlen her hat Chemnitz keine Schwächen", kommentiert Sebastian die bisherige Saisonleistung der Himmelblauen. Was die Qualität der Mannschaften anbelangt, sieht er keinen großen Unterschied. Nur in einem Punkt seien RB und der CFC verschieden: „Uns fehlt noch die Konstanz, die Chemnitz bisher gezeigt hat."

Um am Sonntag mit drei Punkten vom Platz zu gehen, müssen die Leipziger auch CFC-Jungstürmer Benjamin Förster stoppen. Er hat laut Sebastian „gerade einen Lauf." Kopfschmerzen scheint ihm der 20-Jährige jedoch nicht zu bereiten. Bei RB gebe es genug Spieler, die Bundesliga-Erfahrung und gegen Angreifer diesen Kalibers gespielt hätten. Die Gangart steht damit auch schon fest: „Wir müssen hellwach sein, ihm keinen Raum geben und im Zweikampf auch mal wehtun."

Im Training haben sich die roten Bullen darauf schon einmal eingestimmt. Es habe „ordentlich gescheppert", so der ehemalige Rostocker. Jeder habe eine „gesunde Härte" an den Tag gelegt. Für Profi-Fußballer ein völlig normaler Zustand: „Es ist nötig, so im Training vorzugehen. Dann kann man es auch im Spiel zeigen". Mit dem Gegner habe dies aber nichts zu tun. RB hätte nach Meinung des Spielführers am kommenden Wochenende auch gegen Braunschweig oder Türkiyemspor spielen können.

Gegen diese Mannschaften würde der Klub jedoch keine Kulisse in fünfstelliger Höhe erwarten - so wie jetzt gegen den CFC. „Es sind schon über 2000 Karten im Vorverkauf abgesetzt worden", sagte RB-Pressesprecher Hans-Jörg Felder. Das seien mehr als vor der Magdeburg-Partie, zu der rund 10.000 Fans kamen. Ungefähr so viele erwarte der Klub am Sonntag. 850 Karten seien nach Vereinsangaben schon nach Chemnitz gegangen, 500 weitere seien geordert worden.

Zudem hätten sich 40 Scouts der verschiedenen Bundesligavereine angemeldet, um die Partie zu beobachten. Auch ein Bundesliga-Trainer wird in der Arena sein: Thomas Tuchel, Übungsleiter von Erstligist Mainz 05. Ein außergewöhnliches Spiel also. Auch weil sich nach Medieninformationen Red Bulls Fußball-Chef Dietmar Beiersdorfer angekündigt hat. Es steht wohl zu befürchten, dass es sich nicht nur um einen Höflichkeitsbesuch handelt: Verlieren die Bullen die Partie, wächst der Vorsprung des CFC auf beachtliche 14 Punkte. Nicht das, was Beiersdorfer vor kurzem meinte, als er sagte, RB müsse bis zur Winterpause in „Schlagweite zur Spitze" bleiben. Hieße im Klartext: Endspiel für RB-Trainer Tomas Oral. Der aber fühlt immer noch „die hundertprozentige Rückendeckung" des Vereins.
Michael Dick
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Ufftatta
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Re: Berichte zum Spiel: RB Leipzig - Chemnitzer FC

Beitrag von Ufftatta » Sa 27. Nov 2010, 12:38

Ein Förster jagt die "Roten Bullen"

Regionalliga-Spitzenreiter Chemnitzer FC tritt am Sonntag beim finanzkräftigen Klub RB Leipzig an

Chemnitz. Spielerberater pflegen im Profifußball oft das Image, dass sie ihren Klienten Flausen in den Kopf setzen, diese sich dann maßlos überschätzen und lebenslang von den millionenschweren Angeboten der Top-Klubs träumen. Im Fall von Benjamin Förster muss das nicht passieren, obwohl nach dessen Raketen-Saisonstart gefühlt die halbe Bundesliga den 18-Tore-Mann vom Chemnitzer FC jagt. "Tore sind schön und gut. Aber noch ist gar nichts erreicht", dämpft Stephan Dürrschmidt, der Förster seit der A-Jugend berät, die Euphorie. Dass er über seinen Schützling so viel in der Zeitung liest, auch außerhalb der sportlichen Aktivitäten, passt dem Ex-Manager des Zweitligisten CFC nicht sonderlich: "Aber offenbar leben wir in einem Zeitalter, wo alles hochgejubelt wird."

Früher acht Kilo Übergewicht

Dass Benjamin Förster und damit auch die Himmelblauen überhaupt wieder jubeln können, hat der Stürmer nicht zuletzt seinem Berater zu verdanken. Als vor gut zwei Jahren die Rückenschmerzen des Talents trotz mehrerer Arzt-Konsultationen partout nicht abklingen wollten, brachte Dürrschmidt seine guten Kontakte ins Spiel. Der Freund der Familie Michael Ballack vermittelte über den Kapitän der Nationalelf einen Termin bei Orthopäde Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, der die deutsche Nationalmannschaft betreut. Nach aufwändigen Röntgenuntersuchungen wurde ein Beckenschiefstand festgestellt, der mit einer Spritzenkur sowie vier Behandlungen von Chiropraktiker Thomas von Mendelsohn therapiert wurde. "Nach zwei Wochen Pause habe ich dann bei null im Training angefangen. Seitdem ging es aufwärts. Ohne die Spielpraxis hatte ich zu Saisonbeginn oft muskuläre Probleme. Doch die Fitness ist immer besser geworden", meint Förster. Acht Kilo Übergewicht habe er in seinen schlechtesten Zeiten mit sich herum geschleppt. Unumwunden gibt er zu, dass sein Lebenswandel lange Zeit nicht zu den Zielen im Profifußball passte. "Mir ist durch die Verletzung und weil es nicht vorwärts ging, manchmal die Decke auf den Kopf gefallen. Da war ich halt ab und zu in der Disko", antwortet der 21-Jährige auf die Frage, warum er sein Potenzial bisher nie ausschöpfte.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum Förster noch in Chemnitz spielt. "Wenn du mal eine Granate hast, wird das Talent doch gleich mit 15, 16 Jahren von einem großen Klub weggeholt", glaubt Gerd Schädlich an kein zweites Ballack-Wunder in Chemnitz. Mit der Entwicklung von Förster ist er freilich hochzufrieden. Aber der Trainer warnt auch immer: "Der Benny ist ein gutmütiger Junge. Wir müssen ihm noch helfen, dass er sich nur auf den Fußball konzentriert."

Flasche Rotwein als Dankeschön

Förster, der bei der SG Handwerk Rabenstein begann und später alle CFC-Schülermannschaften durchlief, ist jetzt schon viel spritziger in seinen Bewegungen. Konditionell kann er noch zulegen. Die fußballerische Klasse, den Torinstinkt, besitzt er schon immer. Das soll am Sonntag auch RB Leipzig zu spüren bekommen. "Wir sind Favorit, das sieht man schon an der Tabelle", spricht das Selbstbewusstsein des Spitzenreiters aus dem Torjäger.

Sein Vorbild hört übrigens auf den Namen Cesc Fàbregas, ist Weltmeister mit 23 und spanischer Nationalspieler. Und er kickt bei Försters Lieblingsclub FC Arsenal. "Mir imponiert, dass bei Arsenal viele junge Spieler eine Chance bekommen", meint er mit breitem Grinsen im Gesicht. Dass er plötzlich im Mittelpunkt steht, versucht er ganz locker zu nehmen. Was lukrative Angebote anderer Klubs anbelangt, will er die Bälle flach halten. Im Aufstiegsfall verlängert sich Försters Vertrag beim CFC um ein Jahr automatisch. "Auch die Konditionen für die 3. Liga sind schon fixiert", meint Berater Stephan Dürrschmidt. Nach Försters erfolgreicher Behandlung in den Arzt-Villen von Müller-Wohlfahrt in München hatte er dem "Doc" nach einem Tipp von Ballack jüngst eine gute Flasche Rotwein zukommen lassen. Eine Investition, die sich gewiss in Zukunft noch mehr bezahlt macht.

Von Thomas Prenzel
Quelle: http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/S ... 534783.php
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F-Lion
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Re: Berichte zum Spiel: RB Leipzig - Chemnitzer FC

Beitrag von F-Lion » Mo 29. Nov 2010, 11:17

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"Ja, Statistiken. Aber welche Statistik stimmt schon? Nach der Statistik ist jeder vierte Mensch ein Chinese, aber hier spielt gar kein Chinese mit."

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