LVZ vom 22.02.2012, Mateschitz erneuert Bekenntnis zu LE

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Jupp
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LVZ vom 22.02.2012, Mateschitz erneuert Bekenntnis zu LE

Beitrag von Jupp » Di 21. Feb 2012, 22:32

Red-Bull-Boss Mateschitz erneuert Bekenntnis zu Leipzig
"Zukunft ist nicht mehr auf RB Salzburg fokussiert" / Rasenball-Konkurrent Kiel ruht laut Fiete Sykora in sich


Leipzig/Salzburg. Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz äußert sich nur alle Jubeljahre zu seinen Fußball-Expeditionen, jetzt war es wieder so weit: "Unsere Fußball-Zukunft ist nicht mehr auf Österreich und Red Bull Salzburg fokussiert." Ein Satz wie in Stein gemeißelt, entstanden am Rande der Formel-1-Testfahrten in Jerez. Ergo nicht im Zusammenhang mit dem Salzburger 0:4 in der Europa League gegen Metalist Charkiw stehend.
Mateschitz weiß längst: Ein Ösi-Team kann international keine erste Geige spielen. "Aus Österreich heraus regelmäßig in der Champions League zu spielen, das geht nicht. Selbst wenn du Barcelona oder Manchester United auch nur ein halbes Jahr in Österreich spielen lässt, sind sie nicht mehr so gut, sie wären völlig unterfordert." Deshalb, sagte Mateschitz der Kleinen Zeitung, verfolge er im Fußball ein anderes Konzept.
Red Bull bekennt sich zum Ost-Projekt RB Leipzig. Salzburg? Wird sukzessive zu einer Ausbildungsstätte - für die Heldenstadt. Mateschitz: "Wir werden in Salzburg nur noch mit Spielern und jungen Talenten arbeiten, von denen wir möglichst viele für Deutschland und für Leipzig bundes­ligatauglich machen wollen."
Wie ernst Mateschitz und Co. den ­Flaschenhals vierte Liga nehmen, lässt sich an der Besetzung der Trainerbank und am jüngsten Königstransfer ablesen. Trainiert werden die Roten Bullen vom bekanntesten und teuersten öster­reichischen Trainer unter der Sonne: Peter Pacult. Dem stand der Sinn nach Salzburgs Stürmer Roman Wallner, der sich alsbald mit einer goldenen Briefmarke auf dem Hintern Richtung Leipzig veränderte. Bleibt alles in der Red-Bull-Familie. Wallner - bestbezahlter Regionalligaspieler der Geschichte - traf beim 8:2 gegen Wilhelmshaven dreifach, steht für das RB-Motto: Aufstieg jetzt!
Gilt auch für Holstein Kiel. Die Störche haben im DFB-Pokal über zwei Millionen eingenommen, staksen breitbeinig durchs Leben, kauften trotz des Ausfalls von Stürmer Tim Siedschlag (Kreuzband-riss) nicht ein.
Kiels Topspieler Fiete Sykora, 29, war vom Schützenfest der Rasenballer nur kurzzeitig irritiert. Sykora übers 8:2: "Ich hatte eh keine große Hoffnung, dass Wilhelmshaven was holt. 8:2 ist eine Hausnummer, ich hätte mir einen holprigeren Start der Leipziger gewünscht."
Übers kommende Kiel-Spiel in Wilhelmshaven: "Die wollen sich rehabilitieren, werden um ihr Leben rennen. Von uns wird nach dem 8:2 jetzt erwartet, dass wir dort fünf, sechs Tore schießen. Mir würde ein 1:0 reichen."
Über RB-Einkäufe und eigene Zurückhaltung auf dem Transfermarkt: "RB hat vor allem mit Roman Wallner Qualität dazubekommen. Wie kriegt man so einen eigentlich in die 4. Liga? Wir haben einen guten Kader, in der Truppe stimmt es. Neue sorgen immer für eine gewisse Unruhe. Bei uns ist alles ruhig."
Übers Titelrennen: "Alle reden von Leipzig und uns, vergessen Halle. Die haben in Leipzig gewonnen und bei uns richtig gut gespielt. Wenn wir wie in der Vorrunde spielen, wird es für andere schwer, aufzusteigen. Wenn wir jedes Spiel 1:0 gewinnen, kann RB zehnmal 8:2 gewinnen. Dann werden wir Meister."
Da hat er natürlich vollkommen recht, der Fiete.

Guido Schäfer
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