LVZ vom 18.05.2012, "Spüre keine Nervosität"

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Jupp
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LVZ vom 18.05.2012, "Spüre keine Nervosität"

Beitrag von Jupp » Do 17. Mai 2012, 22:34

"Spüre keine Nervosität"
HFC-Trainer Sven Köhler gibt sich vor dem Alles-oder-Nichts-Spiel gegen RB betont gelassen


Leipzig. Der morgige letzte Regionalliga-Spieltag (13.30 Uhr) garantiert Spannung: Mit einem Sieg gegen RB Leipzig würde der Hallesche FC den Aufstieg in die dritte Liga perfekt machen. Gewinnt Halle nicht, hängt alles vom Ergebnis von Verfolger Kiel (1 Punkt Rückstand, besseres Torverhältnis) bei Wolfsburg II ab. Trotz der Konstellation gibt sich HFC-Trainer Sven Köhler (46) entspannt. Der Coach über das Saisonfinale, seine Erwartungen an RB und die Stimmung in Halle.
Frage: Es war zu hören, der HFC ist ins Trainingslager gegangen. Erfordern besondere Spiele besondere Maßnahmen?
Sven Köhler: Nein. Und Trainingslager stimmt nicht. Wir haben am Dienstag eine Einheit in Meisdorf (bei Aschersleben, d.A.) trainiert, dort am Abend zusammen Fußball geguckt und sind am nächsten Morgen wieder nach Hause zu unseren Familien gefahren. Überhaupt nichts Spektakuläres.
Das TV-Erlebnis war das Skandalspiel von Düsseldorf ...
Ein schönes langes Spiel ...
Geben Sie dem Hertha-Protest eine Chance?
Damit beschäftige ich mich nicht. Darüber hab ich noch nicht mal nachgedacht.
Haben die Ereignisse vom Dienstag Konsequenzen für das Sicherheitskonzept im morgigen Spiel?
Das sind Dinge, die mich nicht betreffen.
Diente der Ausflug der Aufarbeitung der Niederlage in Meuselwitz?
Gewiss, wir waren nach dem 0:1 in Meuselwitz enttäuscht. Aber ich glaube, Leipzig war an dem Tag noch viel mehr enttäuscht. Nach ein, zwei Nächten Enttäuschung haben wir uns aber gesagt: Wir wollen uns am Sonnabend mit einer guten Leistung aus der Saison verabschieden, die bringt dann hoffentlich auch ein gutes Ergebnis.
Ein Sieg bedeutet Aufstieg. Denken Sie oft daran?
Nein. Es steigen nicht die auf, die am besten davon geträumt haben.
Wird am Sonnabend im Stadion der Zwischenstand aus dem Kiel-Spiel eingeblendet?
Das weiß ich noch gar nicht. Ich werde die Spieler fragen, ob sie das wollen oder lieber nicht. Aber im Stadion weiß ohnehin jeder Zuschauer wie es steht. Das kriegt man auch auf dem Platz mit.
Wie wird sich RB präsentieren?
Ich erwarte eine Mannschaft, die ehrgeizig ist und es allen noch einmal beweisen will. Das ist legitim. In dieser Saison hat keiner dem anderen etwas geschenkt.
Für Leipzig geht es um nichts mehr.
Für Meuselwitz ging's auch um nichts mehr. Denen war der Sieg gegen uns offenbar wichtiger, als den Thüringenpokal gegen Jena zu gewinnen.
Wie ist die Stimmung in Halle? Spüren Sie Euphorie?
Eine Aufbruchstimmung ist da. Das neue Stadion, dann unsere fantastische Saison - das Interesse ist gestiegen. Der Aufstieg wäre eine schöne Belohnung.
Sind Ihre Spieler dem Druck gewachsen?
Ich spüre bisher keine besondere Nervosität.
Und Sie?
Auch nicht. Aber es sind ja noch zwei Tage.
Gibt es noch eine spezielle Trainingseinheit, zum Einschwören auf die große Mission?
Es gibt den ganz normalen Ablauf wie vor jedem Spiel.
Wo soll die Aufstiegsfeier steigen?
Keine Ahnung. So etwas vorher zu überlegen, ist ohnehin Quatsch.
Wäre der Aufstieg der größte Erfolg für den Fußball in Halle seit 1990?
Ich sehe das so. Zwar hat der HFC schon in der zweiten Bundesliga gespielt, doch das war das Ergebnis der letzten DDR-Oberliga-Saison. Zu den drei Profi-Ligen zu gehören, wäre für uns etwas ganz Großes.
Interview: Uwe Köster
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