LVZ vom 20.11.2012, Held der Arbeit ans Bett gefesselt

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Jupp
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LVZ vom 20.11.2012, Held der Arbeit ans Bett gefesselt

Beitrag von Jupp » Mo 19. Nov 2012, 22:04

Held der Arbeit ans Bett gefesselt
RB muss morgen beim Pokalspiel in Bischofswerda auf kranken Kapitän Daniel Frahn verzichten


Leipzig. Daniel Frahn, Held der Arbeit bei den Rasenball-Fußballern, ist ans Bett gefesselt. Er ist dort nicht alleine, hat eine ausgewachsene Grippe im Frottee-Schlafanzug. Und sich seinen Humor bewahrt. Er sei, so vermutet der zwölffache Saisontorschütze, beim 3:0-Sieg gegen Cottbus "zu schnell und zu viel" gerannt. "Dabei habe ich mir wohl einen Zug geholt."
Folge: Der Roadrunner und Kapitän muss zumindest für ein Spiel von Bord, die Beine hochlegen und Antibiotika schlucken. Die morgige Reise zum Pokal-Viertelfinale nach Bischofswerda (Anstoß 13 Uhr) findet ohne den 25-jährigen Mittelstürmer statt. "Die Jungs schaffen das auch ohne mich", glaubt Frahn, der am Donnerstag wieder trainieren und am Sonnabend beim Meisterschafts-Hit in Zwickau auch mit Kopf unterm Arm kicken will.
Wenn RB in Zwickau unentschieden spielt oder gewinnt, ist den Männern von Trainer Alexander Zorniger ein Titel nicht mehr zu nehmen: der des Herbstmeisters. Darüber kann man sich zwar genau genommen ein Ei schlagen, macht sich trotzdem optisch und gefühlsmäßig gut. Übrigens sind Herbstmeister in den seltensten Fällen am Ende der Saison abgestiegen.
Bischofswerda also. Leipzigs Roten Bullen gehen auch ohne Frahn als hohe Favoriten ins Pokal-Duell mit dem Tabellen-Zehnten der Sachsenliga, wollen/müssen in die Runde der letzten vier Teams. Im Vorjahr ging es auch in Bischofswerda ums Weiterkommen im Pokal, gewann RB nach Toren von Carsten Kammlott und Stefan Kutschke 2:0. Trainer Zorniger: "Der Gewinn des Sachsenpokals ist eines unserer Saisonziele. Und genau so werden wir das Viertelfinalspiel auch angehen."
Bierernst. Zorniger lässt heftig rotieren, bringt jede Menge Edelreservisten, bügelt gewissermaßen den zweiten Anzug auf. Wobei es Anzug II im Sprachgebrauch und in der Vorstellung des 45-Jährigen gar nicht gibt. Zornigers Tenor: Alle Spieler sind wichtig. Alle verdienen Vertrauen. Alle können jederzeit in wie auch immer geartetes Wasser geworfen werden.
Das entspricht den Tatsachen, die der edle Kader mit sich bringt. Problem für die Männer auf Bank und Tribüne: RB gewinnt, gewinnt, gewinnt. Der Trainer ist demnach nicht genötigt, zu wechseln. Weil sich noch dazu (fast) alle Profis bester Gesundheit erfreuen, kommt auch an dieser sonst durchlässigen Stelle keine Luft zwischen erster Elf und Reservisten.
Also muss für fleißig übende Ersatzleute der Pokal her, um zu zeigen: Trainer, mir geht's wie dem alten Holzmichel. Ich leb' noch, ich leb' noch, ich leb' immer noch.

Guido Schäfer
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