LVZ vom 23.01.2013, Himmlische Bedingungen, Zorn Gottes

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Jupp
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LVZ vom 23.01.2013, Himmlische Bedingungen, Zorn Gottes

Beitrag von Jupp » Di 22. Jan 2013, 22:32

Himmlische Bedingungen, Zorn Gottes
RB übt an der manchmal sonnigen türkischen Riviera - Coach Alexander Zorniger wehrt den Anfängen der Zufriedenheit

Belek. Vor ziemlich genau einem Jahr versammelte RB-Coach Peter Pacult seine Fußballer für eine Woche an der türkischen Riviera, achtete wie ein Guppy darauf, wer wie trainiert, wer sich wie benimmt. Wettertechnisch konnte man die Nummer vergessen: Morgens, mittags, abends: Regen. Am Ende war PP im Top-Hotel Calista dennoch beglückt: "Alle haben gut gearbeitet, die Rückrunde kann kommen." Sie kam - und sie endete freudlos.
Gleiche Stelle, gleicher Welle? Seit gestern üben die RB-Fußballer wieder für sieben Tage in Belek, nächtigen wieder im schnieken Calista. Und man darf davon ausgehen, dass sie wieder gut arbeiten und kein Efes-Bier an ihre Lippen lassen werden. Auch die Rückrunde wird wieder kommen, diesmal aber möglichst mit anderem Ausgang. Mindestens ein gutes Omen, aber höchstwahrscheinlich gar ein Zeichen vom Fußballgott: Die Sonne scheint - jedenfalls manchmal. Einem Freud betonten Trainingslager steht fast nichts im Wege.
Doch Pacults Nachfolger Alexander Zorniger, 45, wehrt den Anfängen des Müßiggangs, erhöht den Druck auf seine nicht immer folgsamen Männer.
Zorniger über die Tests gegen Liefering (4:2) und Verl (2:1) kurz vorm Abflug: "Ich war überhaupt nicht zufrieden. Wir haben nicht so gegen den Ball gearbeitet, wie das sein muss. Und dabei habe ich sehr wohl unterschieden, ob das mit Müdigkeit oder fehlender Bereitschaft zu tun hatte. Letzteres war der Fall. In diesem Stil geht es garantiert nicht weiter."
Über den gegen Verl nach 20 Minuten ausgewechselten Paul Schinke: "Er hat sich zu wenig bewegt, von ihm muss viel mehr kommen. Paul hat in der Vorrunde oft gespielt, ist nicht die 16 oder 17 im Kader. Wenn er die Nummer 16 oder 17 werden will, muss er nur so weiter machen wie gegen Verl. Wird er natürlich nicht. Ich könnte jetzt auch ein paar andere Namen nennen. Wer meint, dass er sich auf irgend etwas ausruhen kann, ist schief gewickelt. Ich beobachte hier in Belek sehr genau, wer wirklich will, welche Gruppen passen, wer die Wege geht, die unser Spiel braucht."
Über die Bedingungen an der türkischen Riviera und die zeitliche Länge des Trainingslagers: "Das Hotel ist top, die Trainingsbedingungen sind klasse, das Wetter ist gut. Und selbst wenn es mal regnet, haben wir hier immer noch viel bessere Möglichkeiten als im verschneiten Leipzig. Eine knackige Woche ist völlig okay, da kommt kein Lagerkoller auf."
Über Trainer-Gott Pep Guardiola und das vorbildliche Spiel und Auftreten des FC Barcelona: "Toll, dass er kommt. Von Guradiola können wir alle lernen. Auch in Sachen Charakter, Respekt und Demut. Und man darf auch nicht vergessen, dass das berühmte Tiki-Taka des FC Barcelona auf einer sensationellen Defensivarbeit beruht. Das sage ich auch immer meinen Jungs. Die denken und handeln zu oft ausschließlich offensiv, sehen nur das gegnerische Tor."

Guido Schäfer
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