LVZ vom 01.02.2013, Zuschauer-Magnet Fußball

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Jupp
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LVZ vom 01.02.2013, Zuschauer-Magnet Fußball

Beitrag von Jupp » Do 31. Jan 2013, 22:03

Zuschauer-Magnet Fußball
Viertliga-Spitzenreiter zieht fast 8000 Zuschauer pro Heimspiel an / Dortmund führt


Leipzig. Einen Erfolg, über den keiner spricht, hat Fußball-Viertligist RB Leipzig bereits im Kasten. Der Klub hat laut Fachportal Stadionwelt.de inzwischen in der Region mit knapp 8000 Besuchern pro Heimspiel die meisten Zuschauer.
Damit rangiert der Tabellenführer im Ranking der Ballspielsportarten auf Platz 45. RB hat prominente Nachbarschaft. Zwei Plätze vor dem erst 2009 gegründeten Klub liegt Handball-Bundesliga-Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen (8216 Zuschauer pro Heimspiel), einen Rang hinter Leipzig ist Fußball-Zweitligist Jahn Regensburg (7885) eingeordnet. Allerdings können die RB-Fußballer noch zum großen Sprung ansetzen. Denn sie empfangen am 24. Februar (14 Uhr) in der Red-Bull-Arena im Ortsderby den 1. FC Lok.
"Wir sind sehr zufrieden mit dem Zuschauerschnitt in der Red Bull Arena. Aber auch auswärts reisen mittlerweile hunderte Fans mit. In Magdeburg waren 1200 RBL-Anhänger dabei. Das ist eine absolut positive Entwicklung", erklärt Ulrich Wolter. In Richtung einer Saisonrekordkulisse bei den Aufstiegsspielen zur 3. Liga will er sich nicht an Spekulationen beteiligen. "Daran verschwenden wir noch keinen Gedanken" sagt der RBL-Geschäftsführer.
"In unserem Ranking werden nur die Zuschauerzahlen in den Punktspielen gewertet. Erreicht ein Verein die Playoffs, finden diese Partien auch Berücksichtigung. EC-Spiele zählen nicht", erklärt Sven Heimes (28), Redakteur bei Stadionwelt. Zudem gelte die Statistik nur für die laufende Saison und nicht jahresübergreifend.
Bester Klub ist Fußball-Meister Borussia Dortmund (80496) vor FC Bayern (71000) und Schalke 04 (61039). Beliebtester Fan-Magnet unter den Nicht-Fußball-Vereinen ist Eishockeymeister Eisbären Berlin (14­033).
In der Region Leipzig folgen den RB-Fußballern der 1. FC Lok (5648). Der sich in finanziellen Schwierigkeiten befindliche Probstheidaer Viertligist zehrt vom Hinrunden-Derby, als 24795 Zuschauer die 1:3-Niederlage gegen den Spitzenreiters sahen. Allerdings hinkt Lok bisher mit den Zuschauererwartungen weit hinterher. Statt drei erhofften Volltreffern gab es nur einen. Bei den Matches gegen Magdeburg (5289) und Jena (3506) in der WM-Arena hatten die Verantwortlichen auf 10000 Zuschauer gehofft. Aufgrund der erhöhten Kosten hatte der Verein somit keinen Cent verdient.
Auch Handball-Zweitligist SC DHfK Leipzig könnte mit 1816 Besuchern pro Spiel (Platz 144) in der Arena mehr Unterstützung vertragen, obgleich der Klub seinen Schnitt um 500 Zuschauer gegenüber der vorigen Saison steigerte. "Prinzipiell sind wir zufrieden. Die Mannschaft hat mit ihren Leistungen die Leute nicht gerade angelockt. Umso mehr freuen wir uns über die Treue der Fans", schätzt Handball-Geschäftsführer Karsten Günther ein. Er sieht für "eine spannende Rückrunde noch großes Potential auf beiden Seiten". Von den Zahlen der HCL-Frauen (2322) können die DHfK-Männer derzeit nur träumen. "Die Zuschauerzahl steht und fällt mit der Leistung. Wir sind zufrieden und wollen mit attraktivem Handball noch mehr Besucher für uns gewinnen", sagt HCL-Manager Kay-Sven Hähner. "Wenn ich die EC-Spiele dazu rechne, kommen wir auf 2680 Besucher. Wir können in unserer Region mit ihren Arbeitslosenzahlen nicht solche Preise verlangen wie Klubs in den alten Bundesländern." Hähner verweist auf einen Extremfall des Frauenhandballs. Alle Spiele des Champions-Leage-Siegers Budunost Podgorica (Montenegro) finden in einer vollen Halle vor 5500 Zuschauern statt. Der Staat zahlt 100 Prozent der Eintrittsgelder. Dafür dürfen die Zuschauer kostenlos rein.
Weit entfernt davon ist Eishockey-Drittligist Icefighters, der in einem Zelt (Dicolor-Arena) in Taucha vor 2000 Zuschauern spielt. Und doch ist der Klub ein schlafender Riese. "Fürs Heimderby gegen Halle hätten wir 4000 Karten verkaufen können. Mit einer ordentlichen Spielstätte wären wir selbst als Drittligist die Nummer zwei hinter RB", meint Icefighters-Geschäftsführer André Krüll. Auch deshalb, weil sein Klub in den Playoffs auf Gegner treffen könnte, die mit ihren Zuschauerzahlen (Löwen Frankfurt/3935 oder Kassel Huskies/3442) bereits in den Top 100 rangieren. Norbert Töpfer
@www.stadionwelt.de

1. Borussia DortmundHeimschnitt: 80496
2. FC Bayern München 71000
3. Schalke 04 61039
4. Hamburger SV 52606
5. VfB Stuttgart 60405
6. Borussia Mönchengladbach 48293
7. Eintracht Frankfurt 47239
8. Fortuna Düsseldorf 54600
9. Hannover 96 43.922
10. 1. FC Nürnberg 41656
11. Werder Bremen 42000
12. 1. FC Köln 37690
13. Hertha BSC 33637
14. SV Mainz 05 30173
15. 1. FC Kaiserslautern 29198

21. Dynamo Dresden 23197

26. 1. FC Union Berlin16141
27. Eisbären Berlin (Eishockey) 14033

34. Alba Berlin (Basketball) 10769

37. THW Kiel (Handball) 10281

41. FC Erzgebirge Aue 8360
42. Rot-Weiss Essen (Fußball, 4. Liga) 8250

45. RasenBallsport Leipzig 7933
46. Jahn Regensburg7885

48. Hallescher FC 7852

51. Füchse Berlin (Handball) 7338

59. 1. FC Lok Leipzig 5648
60. SC Magdeburg (Handball) 5448
61. Bayern München (Basketball) 5431

68. Chemnitzer FC 4755

119. HC Leipzig (Handball) 2322

144. SC DHfK Leipzig (Handball) 1816
Butt und Rost büffeln in Abtaundorf

Abtnaundorf (gs). Der aktuelle Trainer-Lehrgang zur Erlangung der B-Lizenz in der Sportschule Abtnaundorf ist prominent besetzt. Lehrgangsleiter Michael Müller hat die beiden Ex-Bundesliga-Stars Hans Jörg Butt und Timo Rost unter seinen Fittichen. Butt stand in 387 Erstligaspielen für den HSV, Bayer Leverkusen und Bayern München im Tor, brachte es auf vier Länderspiele, gehörte 2010 dem deutschen WM-Kader in Südafrika an. Der als eiskalter Elfmeterschütze bekannte Butt schoss in seiner XXL-Karriere 26 Tore. Sein letztes Spiel datiert vom 28. April 2012 (2:0 gegen Stuttgart) in der Allianz ­Arena. Zur Saison 2012/13 übernahm der 38-Jährige das Jugendleistungszentrums beim FC Bayern, merkte aber schnell, dass der Job fast ausschließlich Schreibtischarbeit beinhaltet und kündigte. Aktuell feilt Butt offenbar an einer Trainer-Karriere.
Timo Rost ist wild entschlossen, ins Trauergeschäft einzusteigen. Der 34-jährige Ex-Profi (VfB Stuttgart, Energie Cottbus, RB Leipzig) steht noch bis zum 30. Juni auf der Gehaltsliste der Roten Bullen als Spieler, würde gerne im Sommer als Übungsleiter am Cottaweg einsteigen. Ein Sondierungsgespräch mit Red-Bull-Fußball-Chef Ralf Rangnick, 54, gab es bereits. Rost glänzte übrigens beim Chemnitzer ­Oldie-Hallenturnier im Trikot des 1. FC Nürnberg, wurde mit sieben Treffern Torschützenkönig - und stahl dem großen Michael Ballack die Show.
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