RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

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Puma
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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von Puma » Mi 17. Jul 2013, 18:51

Hätten wir für jeden Besserwisser aus dem Westen in den letzten 20 Jahren 1€ bekommen würden wir wohl schon Champions League spielen...
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SCP 06
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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von SCP 06 » Mi 17. Jul 2013, 19:21

1.Wir hatten letztes Jahr nen Schnitt von 9.000. Gegen Babelsberg, karlsruhe und die Stukis, sowie in den beiden Derbys und den Pokalspielen waren wir ausverkauft, sprich 15.000, darauf hab ich mich bezogen. Die Münsteraner sind leider etwas wählerisch, so sind gegen Erfurt, Haching und Burghausen mal nur 5.500 da oder so und bei den Topspielen sind die Karten plötzlich nach einer Stunde alle weg. Aber ich denke nach all der Tristesse hier in Münster kommen die Leute langsam wieder konstanter und im nächsten Jahr haben wir hoff ich einen fünfstelligen Schnitt, obwohl Bielefeld aufgestiegen ist.

2. geh ich als Hopper eigentlich immer in die Fanblöcke, außer vielleicht in Dresden oder Halle. Steh natürlich auch nicht genau in der Mitte, sondern ein bisschen am Rand, so lernt man einfach die Fanszene besser kennen. Die Lotter Szene kenn ich ziemlich gut, die meisten sogar persönlich, also wars halt einfach interessanter im Gästeblock. Außerdem hab ich nichts gegen die Menschen nur weil ich den Verein nicht mag für den sie sind. Der Freund mit dem ich da war, ist zum Beispiel Bielefelder. Aber keine Sorge wenn Preußen spielt, steh ich schon bei uns im Block ;)

3. Bei dem mit dem Respekt geh ich absolut konform, ich hab eigentlich vor allen Menschen unabhängig ihrer Herkunft, ihres Aussehens, ihres Jobs wenn sie sich den im demokratischen Spektrum bewegt auch ihrer Gesinnung Respekt. Aber Konzerne und Vereine sind keine Menschen und ich kann recht wenig mit der Art von RBs Sportmarketingkonzept recht wenig anfangen.

4. Warum schadet RB dem Fußball und will ich als Don Quijote gegen eine unaufhaltsame Entwicklung ankämpfen? Für mich machen zwei Dinge den Fußball aus. Zu aller erst mal der Breitensport, all die Kinder, Männer und Frauen, die ehrenamtlich Stunden investieren oder einfach nur begeistert selber kicken und dann die einmalige soziale Durchmischung auf den Tribünen der Profiklubs. Das hat mit den VIP_Logen und tausenden verschiedene Preiskategorien leider schon Risse bekommen, guckt man aber nach England sieht man, dass das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist. Die englischen Fans sind nicht wichtig, weil das Hochglanzprodukt Premier League, die meiste Kolle im Ausland macht. Hollywood ist auch nicht darauf angewiesen ob in LA, die Filme geguckt werden. RB steigt aber wegen genau diesen Unterhaltungsprodukt in den Fußball ein. Leipzig war halt optimal, aber RB hat sicher nicht das Ziel in Leibzig ihren Umsatz zu steigern. Man möchte Teil dieses immer besser laufenden Entertainment-Marktes sein und weil das in Österreich nicht geht, macht mans halt in Deutschland, die 50+1 Regel scheint zu meinem Bedauern ja eh keine Rolle mehr zu spielen. Wenn auch die Buli erstmal so erfolgreich ist wie die PL, wird es die Vereine auch nicht mehr interessieren aus welcher Stadt sie kommen und die billigste Karte wird wohl auch 70Euro kosten und wenn die Farbe Rot auf dem asiatischen Markt nunmal gut ankommt, spielt Schalke halt in Rot. Der Abstand von der ersten zur zweiten Liga wächst und irgendwann habe wir halt ein amerikanisches Sportsystem und mit sozialen Duchmischung im Stadion hats sich auch. Ich sage nicht RB, wäre alleine Schuld an der Entwicklung, aber ich glaub das dem Konzern RedBull dieses Szenario gerade recht wäre. Ein globales Hochglanzprodukt und RB ist drin platziert, besser als ein Sport mit Vereinen mit regionalen und Ländertypischen Eigenheiten, in dem RB Leipzig eben der Leipziger Klub ist und die Leipziger ihn gerne spielen sehen.
Das Problem an diesem Szenario eines europäischen Fußballs nach Vorbild der NBA oder NFL ist aber unser Breitensportsystem. Denn das ist fundamental anders als das amerikanische. Den Sponsoren und Marken des Spitzenprodukts wird der gemeine Verbands- oder Kreisligaspieler egal sein. Spitzensportförderung braucht man aber um neue Stars für den Zirkurs zu gewinnen. Pflanzt man ein amerikanisches Spitzensportsystem auf unseren Breitenfußball drauf, wird der sich auch massiv verändern. Kinderfußball wird es weiter geben, wahrscheinlich leistungsorientierter wie in den Staaten, aber der klassische Erwachsenenbreitenfußball auf Vereinsbasis? Ich glaub der würde kaputt gehen. Bislang wird er vom DFB geschützt, verliert der aber seine Macht an die Sponsoren einer großen Profiliga siehts düster aus, denn die haben kein Interesse an mittelmäßig talentierten Erwachsenen, die kicken. Die große Gefahr, die ich also aus solchen Engagements wie das von RB sehe, ist die Entmachtung des DFB. Guckt man in die USA, wo es keine Verbände soondern nur die großen Ligen gibt, bestätigt sich diese Vermutung. Dort gibt es zwar Betriebssportmannschaften, aber doch insgesamt im Vergleich zu Europa praktisch keinen organisierten Breitensport in den Mannschaftssportarten. Da dass aber den Fußball in unserer Form ausmacht, dass so viele Menschen selber spielen und das mit größtem Ehrgeiz, obwohl sie nicht die großen Helden sind glaub ich das eine Entwicklung, in der große Franchises eine Liga bilden, die in erster Linie eben jene Helden so gut wie möglich vermarkten soll dem Fußball verändern wird. Ob zum Guten oder nicht lasse ich jeden selbst entscheiden.

P.s: wer sich alles durchgelesen hat, dem gilt mein ganz persönlicher Dank, weil ich mal wieder etwas lang geworden bin ;)

John L.

Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von John L. » Mi 17. Jul 2013, 20:13

Das heute veröffentlichte Interview mit Dietrich Mateschitz bringt es auf den Punkt und es ist überflüssig stets und ständig die gegen RB ankämpfenden zu belehren. Sie werden es sowieso nie ernsthaft beleuchten. 2 Sätze von ihm sagen alles. Ich zitiere aus dem Interview: "Tradition ist kein Verdienst" Nach z.B. Herrn Watzke's lesart hat der keine Daseinsberechtigung der später geboren ist. Wer ist hier Tolerant?

Und 2. Zitat: "Eine Marketing Maschinerie gibt es nicht, wir machen einfach nur guten Sport."

Mehr gibt es nicht zu sagen. Außer vielleicht noch warum RB gerade in Leipzig auf fruchtbaren Boden fallen mußte. Klar kann man das alles soziologisch sezieren. Doch dann bitte darf man RB nicht in den Mittelpunkt dieser (aus meiner Sicht heuchlerischen) Analyse stellen. Denn RB ist nicht die Veränderung, sondern die Folge von Entwicklungen. Ob man diese Entwicklungen gut findet oder nicht kann man diskutieren. Dann aber bitte ehrlich und im Kontext des Umfeldes.

Doch das ist wie tägliches Mantra murmeln. Mantra murmeln bringt wenigstens vielleicht etwas. Wir sollten uns einfach nur auf uns konzentrieren. Wie DM auch zu Protokoll gab: Unsachliche Kritik kann uns herzlich egal sein.

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Grinch1969
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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von Grinch1969 » Mi 17. Jul 2013, 20:35

SCP 06 hat geschrieben:Dort gibt es zwar Betriebssportmannschaften, aber doch insgesamt im Vergleich zu Europa praktisch keinen organisierten Breitensport in den Mannschaftssportarten. Da dass aber den Fußball in unserer Form ausmacht, dass so viele Menschen selber spielen und das mit größtem Ehrgeiz, obwohl sie nicht die großen Helden sind glaub ich das eine Entwicklung, in der große Franchises eine Liga bilden, die in erster Linie eben jene Helden so gut wie möglich vermarkten soll dem Fußball verändern wird. Ob zum Guten oder nicht lasse ich jeden selbst entscheiden.
Ich möchte nur deinen Bezug zum amerikanischen Sport kommentieren, der fett markierte Satz stimmt definitiv nicht. Es gibt unterhalb der Profiligen eine Menge mehr, vor allem regional, organisierter Ligen die den Breitensport abdecken als deine angeführten "Betriebssportmannschaften". Soccer, Lacrosse, Basketball, Football, Baseball, Eishockey und viele mehr werden dort von diversesten Ligen in allen Altersklassen gespielt. Regional organisiert vor allem da die USA kein Staat sind wie wir ihn hier in Europa wahrnehmen sondern ein Kontinent. Das amerikanische Sportverständnis mit Highschool und Collegesport sowie der Sportförderung durch Stipendien für talentierte oder vermeintlich talentierte Spieler ist ein komplett anderes als hier und lässt sich nicht vergleichen.

Zu glauben dass wir hier ein amerikanisches Sportsystem erhalten halte ich schlichtweg für Nonsens, ganz im Gegenteil. Während amerikanische Profiligen fast sozialistisches Niveau im finanziellen sowie sportlichen Bereich pflegen und so ein streng abgeschottetes System nach Außen schützen ist im europäischen Sport keinerlei Abkehr vom System des Auf- und Abstiegs zu erkennen. Ganz im Gegenteil bekommen Ligen wie z. B. die DEL, die auf ein abgeschottetes Franchisesystem setzen erheblichen Gegenwind. Die DEL versucht momentan sogar eine DEL 2 zu etablieren.

Die Profiligen in den USA sind zudem nur eine Seite der Medaille. Der Collegesport ist dort das 2. Standbein auf dem mediale und finanzielle Aufmerksamkeit ruhen. Wer einmal die "March Madness" in der NCAA (BBall) miterlebt hat oder den unglaublichen Enthusiasmus für den College Football, sieht eine unglaubliche Vielfalt im amerikanischen Sport die hier in Europa in der tristen Monokultur Fußball leider fast vollständig fehlt.

Ich kann einem großen Teil deiner Behauptungen einfach aus eigener Erfahrung nicht zustimmen und halte sie schlicht für falsch.

Dass das was du nach dem fettgedruckten schreibst nicht völlig aus der Luft gegriffen ist sehe ich ebenfalls so, allerdings halte ich das momentan noch für Zukunftsmusik die allerhöchstens mal in naher Zukunft in einer Randsportart wie Eishockey (siehe KHL) möglich wird. Der Fußball wird das dann ganz genau ansehen und dann entsprechende Konsequenzen ziehen.

Alles Andere möchte ich nicht kommentieren weil das hier schon hundertfach geklärt wurde!
Eine Mehrheit von 51% der jungen Befragten lehnt den Kapitalismus in heutiger Form ab, genauso allerdings auch sozialistische Ideen.

Rasenballsport, das aufgezwungene Feigenblatt in der BuLi für Red Bull....

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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von mahe » Mi 17. Jul 2013, 21:44

SCP 06 hat geschrieben:macht mans halt in Deutschland, die 50+1 Regel scheint zu meinem Bedauern ja eh keine Rolle mehr zu spielen.
die 50+1-regel hast du nicht verstanden.

gern nochmal für dich, obwohl es überall hier nachlesbar wäre: diese regel soll sicherstellen, dass ein verein an einer ausgelagerten lizenzabteilung in form einer AG, GmbH & Co. KGaA, usw. die mehrheit hält.

1. wir haben keine ausgegliederte lizenzabteilung. folglich findet diese regel bei uns keine anwendung.

2. selbst wenn irgendwann diese ausgliederung mal vorgenommen werden sollte, dann kannst du dir sicher sein, dass der verein RasenBallsport Leipzig e.V. die mehrheit nicht abgibt.
seit 27.09.2009
33 1.BL (17&16)
65 2.BL (33&32)
38 3L (19&19)
107 RL (49&41) + (10&7)
11 OL (1H) + (7&3)

05 CL (3&2)
09 dfb-pokal (6&3)
13 LP (3&10)

44 tests (33&11)

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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von Eventi.absolut » Mi 17. Jul 2013, 22:04

... RB steigt aber wegen genau diesen Unterhaltungsprodukt in den Fußball ein. Leipzig war halt optimal, aber RB hat sicher nicht das Ziel in Leibzig...

Unabhängig davon, dass ich dein Interesse an RBL sehr begrüße, nur eine Bitte: Es heißt Leipzig; du hast es ja zuvor richtig geschrieben.

Danke!

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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von Jupp » Mi 17. Jul 2013, 22:11

Wurde zwar vorher auch schon mal hier geschrieben, aber ich denke wir müssen gewisse Sachen nicht zum hundertsten Mal durchkauen. Wenn sich jetzt vor jedem neuen Gegner hier Fans anmelden und die selbe Kritik am Verein äußern, bringt das die Diskussion überhaupt nicht voran. Insofern empfehle ich die letzten 435 Seiten zu lesen und dann zu überlegen, ob es ein weiteres Argument gibt. Wenn ja, kann man dies anführen, wenn nicht, wie im obigen Beispiel, ist das nicht zielführend.
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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von crank » Do 18. Jul 2013, 00:40

Die Sächsiche Zeitung hat einen Artikel untet dem Namen "Getarnte Litfaßsäulen" veröffentlicht. Leider ist dieser Artikel nicht frei zugänglich. Aber zumindest zitieren und verweisen kann ich ja:
Der DFB witterte Verrat an Grundprinzipien deutscher Fußballkultur und verlangte Änderungen. Zweieinhalb Jahre dauerten die Gespräche. Allein an der Länge lässt sich erahnen, dass es ein Tauziehen war. Sogar der Gang vor ein Gericht soll zwischenzeitlich gedroht haben. Im April dieses Jahres schließlich wurde ein Kompromiss gefunden. Wie genau der aussieht, darüber schweigen beide Seiten. Das ist aber die einzige Gemeinsamkeit. Während RB-Pressesprecher Sharif Shoukry von „einigen wenigen Änderungen in der Satzung“ spricht, teilt der DFB auf SZ-Anfrage mit, dass sich der Verein „zu zahlreichen Anpassungen verpflichtet“ habe.

Anfang dieses Monats war die RB-Satzung noch unverändert. Immerhin soll es künftig laut Shoukry einen Aufsichtsrat geben. Auch bei der Aufnahme stimmberechtigter Mitglieder wird es wohl Neuerungen geben. Zumindest fordert dies der DFB. Maßstab seien in diesem Punkt „die anderen an der 3. Liga und den Lizenzligen teilnehmenden Vereine“. Dem Verband komme es „nicht nur auf den Wortlaut der Satzungsbestimmungen, sondern auf die gelebte Praxis in den Vereinen an. Eine Mitgliedschaft von weniger als 100 stimmberechtigten Personen entspricht nicht dem Wesen deutscher Fußballvereine“, heißt es in dem DFB-Schreiben an die SZ. Das klingt nach einem Appell. Größere Geschütze können die Funktionäre in Frankfurt auch deshalb nicht auffahren, weil die eigenen Statuten in diesen Punkten schwammig formuliert sind. Um es vorsichtig auszudrücken: Zwar gibt es die 50+1-Regel, die verhindern soll, dass sich Investoren und Oligarchen, wie in England und Frankreich geschehen, die Stimmenmehrheit kaufen. Dies gilt aber nur für die in Spielbetriebs-GmbHs oder Kapitalgesellschaften ausgegliederten Profiabteilungen. Für die Klubs selbst gibt es ein solches Verbot nicht.
http://www.sz-online.de/nachrichten/get ... 20142.html



Wer mehr wissen will, dem kann ich gern per PN weiterhelfen.
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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von Fanblock-Gänger » Do 18. Jul 2013, 08:20

Wann ist der erschienen?

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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von crank » Do 18. Jul 2013, 08:32

Fanblock-Gänger hat geschrieben:Wann ist der erschienen?
Heut Nacht.
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