RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

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Wuppertaler
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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von Wuppertaler » Di 14. Dez 2010, 11:10

Bisonjäger hat geschrieben:Der CFC hat in den Neunziger Jahren fast durchweg 2.Bundesliga gespielt, auch 1999 - 2001 schaffte man die Rückkehr dorthin. Also von Jahrzehnten würde ich nicht sprechen, lieber einfach mal vorher informieren als solchen Mist von sich zugeben. Chemnitz bringt sicherlich mehr Erfahrung im Kampf um den Aufstieg aus der Regionalliga mit als wir. Solche dummen Leute, wie hier leider zu Hauf im Forum herumlaufen, werfen ein schlechtes Bild auf unser RBL.
Dafür haben wir es auch häufig wenns drauf ankam verkackt. Ich hoffe einfach, dass wir mit Schädlich jetzt den Mann an der Seitenlinie haben, der es schafft, dass unserer Spieler abgeklärt nach der Winterpause starten und die beste Ausgangssituation seit Jahren nicht mehr verspielen. Ich bin vorsichtig optimistisch ;)
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Roter Bulle
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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von Roter Bulle » Di 14. Dez 2010, 11:11

na ja, Gestalten die nicht richtig lesen können braucht man aber auch nicht unbedingt ... gibt ja scheinbar schon genug davon :)

man hat auch und gerade in den Jahren der zweiten Liga versäumt sich langfristig finanziell gesichert aufzustellen und so eine gute und stabile Rolle in zumindest der 2.Liga zu spielen ... so wie Jena, Dresden und Erfurt ...

oder assoziiert man heutzutage Ostfußball mit Chemnitz?

wohl eher (noch) nicht ...
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Ich denke eigentlich ständig sehr stark und intensiv an RB Leipzig ... bis mir dann die Hand schlußendlich wehtut.

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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von Zaungast » Di 14. Dez 2010, 11:24

Bisonjäger hat geschrieben:Das ist natürlich völliger Unsinn. Die Rivalität zu DDR Zeiten zwischen den Vereinen war sehr hoch. Es wurde ein richtiger Hass ausgelebt. Da ist niemand hierher gekommen und hat Lok die Daumen gedrückt.
Tut mir leid, aber da irrst Du Dich gewaltig.
Auch wenn es für Dich vielleicht schwer vorstellbar ist, aber es gibt auch ein Leben außerhalb eines blinden Vereinsfanatismus. Und die Mehrheit der Fußballfans hat mit Ausleben von Hass nichts am Hut, weder früher noch jetzt.
Früher gab es nicht wenige Leute, die an einem Wochenende nach Leutzsch und am anderen WE nach Probstheida gegangen sind und jeweils den Leipziger Verein unterstützt haben. Heute ist das wohl undenkbar.
Zu FCL-EC-Zeiten waren bestimmt die Hälfte der Zuschauer von ausserhalb Leipzigs. Was glaubst Du, was da los war. Und natürlich waren die Köthener, Dessauer oder Naumburger, die sonst vielleicht auf den HFC gehalten haben,im EC für den FCL.

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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von Wuppertaler » Di 14. Dez 2010, 11:44

Zaungast hat geschrieben:
Bisonjäger hat geschrieben:Das ist natürlich völliger Unsinn. Die Rivalität zu DDR Zeiten zwischen den Vereinen war sehr hoch. Es wurde ein richtiger Hass ausgelebt. Da ist niemand hierher gekommen und hat Lok die Daumen gedrückt.
Tut mir leid, aber da irrst Du Dich gewaltig.
Auch wenn es für Dich vielleicht schwer vorstellbar ist, aber es gibt auch ein Leben außerhalb eines blinden Vereinsfanatismus. Und die Mehrheit der Fußballfans hat mit Ausleben von Hass nichts am Hut, weder früher noch jetzt.
Früher gab es nicht wenige Leute, die an einem Wochenende nach Leutzsch und am anderen WE nach Probstheida gegangen sind und jeweils den Leipziger Verein unterstützt haben. Heute ist das wohl undenkbar.
Zu FCL-EC-Zeiten waren bestimmt die Hälfte der Zuschauer von ausserhalb Leipzigs. Was glaubst Du, was da los war. Und natürlich waren die Köthener, Dessauer oder Naumburger, die sonst vielleicht auf den HFC gehalten haben,im EC für den FCL.
Also mir war Lok gegen Bordeaux (oder war es Marseille?) ziemlich egal. Ich war auch nicht im Zentralstadion (wobei ich Chemnitzer kenne, die damals nach Leipzig gefahren sind). Genausowenig wird es Dynamo-Fans interessiert haben, als wir 1989/1990 gegen Juventus im EC-Pokal gespielt haben. So eine neutrale Sympathie, wie ich sie für manche Westvereine durchaus aufbringen kann, will mir bei Ostvereinen, gegen die wir schon in den 70-80er Jahren angesungen haben und die damit verbundene Rivalität ein Teil meiner Fussball-Sozialisation ist, nicht gelingen. Emotional sind mir Ostvereine immer näher als Westvereine, nur das es mich am WE freut, wenn Dynamo verliert und es mich ärgert, dass Wismut auf einen Aufstiegsplatz steht. Das hat nix mit Ausleben von Hass zu tun, sondern ist einen regionale Konkurrenz, die im Ruhrgebiet nicht anders ist, wie in Norddeutschland.
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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von Christian » Di 14. Dez 2010, 11:56

das mag ja sein, aber das jüngere fußballpublikum kennt diese regionale konkurrenz schlichtweg nicht, weil diese nach der wende mehr oder minder nicht mehr präsent war.

ich freue mich über jeden sieg eines vereins aus sachsen. und wenn der rbl nicht aufsteigt, dann feier ich den aufstieg der himmelblauen aus chemnitz.
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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von Wuppertaler » Di 14. Dez 2010, 12:07

ck5555 hat geschrieben:das mag ja sein, aber das jüngere fußballpublikum kennt diese regionale konkurrenz schlichtweg nicht, weil diese nach der wende mehr oder minder nicht mehr präsent war.

ich freue mich über jeden sieg eines vereins aus sachsen. und wenn der rbl nicht aufsteigt, dann feier ich den aufstieg der himmelblauen aus chemnitz.
Die Lütten bei Wismut werden noch mit genauso großer Leidenschaft "Scheiss CFC" schreien, wie wir früher "Scheiss WismutAue" im Stadion gesungen haben. Auch wenn Aue und Chemnitz schon seit Jahren nicht mehr in der selben Liga spielen, und sich max. im Sachsenpokal begegnen, wird die Rivalität doch weitergegeben (genauso zu Dynamo oder Zwickau oder Jena). Klar differenziert sich das irgendwann ein wenig aus: Rot-Weiss-Essen und Wuppertal liegen zwar nicht weit auseinander, aber sie pflegen vermutlich auch deshalb eine solche ausgeprägte Fanfeindschaft, weil man seit Jahrzehnten gemeinsam in den Niederungen des Fussballs rumdümpelt.
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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von Bisonjäger » Di 14. Dez 2010, 12:08

Roter Bulle hat geschrieben:na ja, Gestalten die nicht richtig lesen können braucht man aber auch nicht unbedingt ... gibt ja scheinbar schon genug davon :)

man hat auch und gerade in den Jahren der zweiten Liga versäumt sich langfristig finanziell gesichert aufzustellen und so eine gute und stabile Rolle in zumindest der 2.Liga zu spielen ... so wie Jena, Dresden und Erfurt ...

oder assoziiert man heutzutage Ostfußball mit Chemnitz?

wohl eher (noch) nicht ...
Die genannten Vereine spielen in der dritten Liga ;) Und von Reichtum werden die sicherlich alle nur träumen. Welcher Verein kann sich im Osten langfristig finanziell gut aufstellen? Nenne mal Beispiele außer vielleicht RB.

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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von Toro_Negro » Di 14. Dez 2010, 13:05

Bisonjäger hat geschrieben: Die genannten Vereine spielen in der dritten Liga ;) Und von Reichtum werden die sicherlich alle nur träumen. Welcher Verein kann sich im Osten langfristig finanziell gut aufstellen? Nenne mal Beispiele außer vielleicht RB.
und auch an dieser stelle dreht sich die diskussion im kreis.
da inzwischen alle wissen, dass ostclubs in der region nicht die besten finanziellen resourcen vorfinden, bedarf es unter allerem viel geld von außen und top-vereinspersonal (vom präsi bis zum spielerscout).
wer hatte oder hat das schon außer vielleicht rb.
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Unfassbar. Die haben auf harmlose Leute, die ins Auto steigen wollten, eingeschlagen.
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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von Steak vom Ochsen » Di 14. Dez 2010, 13:23

Toro_Negro hat geschrieben: da inzwischen alle wissen, dass ostclubs in der region nicht die besten finanziellen resourcen vorfinden, bedarf es unter allerem viel geld von außen und top-vereinspersonal (vom präsi bis zum spielerscout).
wer hatte oder hat das schon außer vielleicht rb.
Also das Top-Vereinspersonal muss RBL schon erst noch nachweisen. Bislang hat man vor allem mehr oder weniger große Namen angestellt...

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Julian
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Re: RB Leipzig - Leidenschaft und Kommerz

Beitrag von Julian » Di 14. Dez 2010, 13:46

Soll heissen: in 10 jahren wird es noch mehr Großsponsoren im Deutschen Profifußball geben.
@chriss...
bitte nicht. Sonst sind hier bald englische Verhältnisse!

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