Laberthread

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Re: Laberthread

Beitrag von Jupp » Mi 13. Jan 2021, 14:35

Wo kommen wir denn da hin, wenn Personen, die keinen Einblick in die Arbeit anderer haben, einfach unterstellen können, dass die Arbeit von anderen sinnlos ist? Da kann ich ja genauso behaupten, dass die Arbeit von dir sinnlos ist. Was bringt das denn aber ohne näheres Wissen? Aus meiner Sicht ist das einfach nur anmaßend und respektlos der Arbeit anderer gegenüber, wenn man diese ohne näheren Einblick als sinnlos abtut.

Letztlich ging es mir beim Thema Arbeit darum, dass in Firmen zum Infektionsschutz anhand eigener negativer Beispiele im Umfeld noch mehr gemacht werden kann. Bei Wuppertaler ist das der Fall und in vielen anderen Firmen sicher auch, aber eben nicht überall.
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Re: Laberthread

Beitrag von Walle » Mi 13. Jan 2021, 14:47

Jupp hat geschrieben:
Mi 13. Jan 2021, 14:35
Wo kommen wir denn da hin, wenn Personen, die keinen Einblick in die Arbeit anderer haben, einfach unterstellen können, dass die Arbeit von anderen sinnlos ist?
Zunächst einmal geht es nicht um die Arbeitsweise von Wuppertaler. Von mir aus mag er das zu seiner Zufriedenheit und der seines Arbeitgebers erledigen und wie das abläuft, sollte jetzt auch kein allzu großes Geheimnis sein. Es ist hauptsächlich Recherche- und Dokumentationsarbeit. Es geht um den Nutzen für die Allgemeinheit und den finanziellen Aufwand. Und wenn für politische Entscheidungen am Ende sowohl der Entscheider (Politik) als auch die Berater bezahlt werden müssen, entsteht schon mal kein finanzieller Nutzen.

Deneben gibt es auch immer noch das Thema Verschwendung von Steuermitteln. Was mich mal interessieren würde. Geschieht die eigentlich, weil nicht beraten wurde oder weil beraten wurde. Steile These als Außenstehender...
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Re: Laberthread

Beitrag von Wuppertaler » Mi 13. Jan 2021, 14:49

@Katmik: wir haben nicht nur politische Institutionen als Auftraggeber, auch Unternehmen oder Wirtschaftsverbände. Aber klar, Forschungsprojekte, die z.B. durch das EU Horizon 2020-Programm finanziert werden, sind letztlich mehr oder weniger steuerfinanziert. Weshalb btw die Abrechnung und Nachweispflichten in diesen Projekte auch ein enormer Aufwand sind. Trotzdem bekommen wir die Projekte ja nicht einfach so zugeteilt, sondern bewerben uns in Konkurrenz zu anderen Forschungseinrichtungen mit entsprechenden Angeboten und haben daher auch jedes Jahr den gleichen Kampf unseren notwendigen Umsatz zusammenzubringen, um alle Arbeitsverträge verlängern zu können. In der Hinsicht kein Unterschied zu anderen mittelständigen Unternehmen. Wenn wir bei den Akquisen von Projekten keinen Erfolg mehr haben, wird unser Laden genauso insolvent gehen wie jede andere Firma.
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Re: Laberthread

Beitrag von Jupp » Mi 13. Jan 2021, 14:54

Ich frage mich immer, wie sich Leute das vorstellen. Politiker müssen sich mit quasi allen Themen beschäftigen, weshalb es die Ministerien mit entsprechenden Ressorts gibt. Aber auch dort sind die einzelnen Sachgebiete nicht so mit Mitarbeitern und Kompetenz ausgestattet, dass die alle Themen immer auf dem aktuellen Wissensstand bearbeiten können. In diesen Momenten wird dann eben auch Wissen von außen eingekauft und ist bei sinnvoller Anwendung auch viel günstiger.
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Re: Laberthread

Beitrag von Walle » Mi 13. Jan 2021, 14:59

Jupp hat geschrieben:
Mi 13. Jan 2021, 14:54
Ich frage mich immer, wie sich Leute das vorstellen. Politiker müssen sich mit quasi allen Themen beschäftigen, weshalb es die Ministerien mit entsprechenden Ressorts gibt. Aber auch dort sind die einzelnen Sachgebiete nicht so mit Mitarbeitern und Kompetenz ausgestattet, dass die alle Themen immer auf dem aktuellen Wissensstand bearbeiten können.
Das sollte aber so sein, bzw. sollten die Mitarbeiter auf den neuesten Stand gebracht werden. Macht man in jeder Firma so. Das Problem ist ja auch, dass man Daten über Projekte sowie Interna immer nach außen gibt. Gibt es hier keine Befürchtungen hinsichtlich des Missbrauchs, Spionage, Sabotage, etc.?
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Re: Laberthread

Beitrag von Jupp » Mi 13. Jan 2021, 15:11

Auch das macht man nicht in jeder Firma so, weil es immer Spezialthemen geben kann, wo es sinnvoll ist Wissen oder Technik von außen einzukaufen, gerade wenn man es nur temporär benötigt. Wie überall gibt es dabei gute und schlechte Unterstützung für Politik, Unternehmen oder Verwaltungen.
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Re: Laberthread

Beitrag von Wuppertaler » Mi 13. Jan 2021, 15:55

Walle hat geschrieben:
Mi 13. Jan 2021, 14:59
Jupp hat geschrieben:
Mi 13. Jan 2021, 14:54
Ich frage mich immer, wie sich Leute das vorstellen. Politiker müssen sich mit quasi allen Themen beschäftigen, weshalb es die Ministerien mit entsprechenden Ressorts gibt. Aber auch dort sind die einzelnen Sachgebiete nicht so mit Mitarbeitern und Kompetenz ausgestattet, dass die alle Themen immer auf dem aktuellen Wissensstand bearbeiten können.
Das sollte aber so sein, bzw. sollten die Mitarbeiter auf den neuesten Stand gebracht werden. Macht man in jeder Firma so. Das Problem ist ja auch, dass man Daten über Projekte sowie Interna immer nach außen gibt. Gibt es hier keine Befürchtungen hinsichtlich des Missbrauchs, Spionage, Sabotage, etc.?
Es ist ja eher so, dass wir der Politik häufig erst Zahlen und Daten liefern (inkl. Einordnung) auf Grundlage derer die Politik dann eben Programme, Strategien, Verordnungen, Gesetzesvorhaben priorisieren und vorbereiten können oder es halt sein lassen. Oder mit dem bestehende Programme/Strategien etc. evaluiert werden können. Die Mitarbeiter in den Ministerien haben überhaupt nicht die Kapazität solche vorbereiteten Arbeiten neben ihren Verwaltungsaufgaben zu erledigen. Und bei Projekten für Unternehmen gibt es nicht umsonst Geheimhaltungsvereinbarungen, wenn Externe Zugang zu Firmendaten bekommen.
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Re: Laberthread

Beitrag von elbosan » Mi 13. Jan 2021, 19:12

Ich berate auch die Politik. Und Landkreise, Städte- und Gemeinden, Polizei, Gerichte, Unis und Ämter. Auch ein paar Ministerien sind dabei. Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich Ahnung von dem habe was die da alle machen.

Aber anscheinend haben sie keine Ahnung von dem was ich mache und es ist mir 100 mal lieber, sie holen mich vorher, als das sie selbst rumdocktern um mich dann zu holen um die Scherben zusammenzukehren. Daher ist es absolut logisch, dass die Politik sich beratende Unternehmen sucht um sich bei Entscheidungen helfen zu lassen. Ohne das, würde die komplette Politik den Bach runtergehen. Denn wenn ein Politiker Ahnung von all den Fachlichen Feinheiten seines Amtes hätte, wäre er nicht in der Politik sondern in der Wirtschaft und würde dort anständiges Geld verdienen.

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Re: 16. Spieltag: VfL Wolfsburg – RB Leipzig, 16.01.21, 15:30 Uhr

Beitrag von Rind » Do 14. Jan 2021, 01:07

Laciapu hat geschrieben:
Mi 13. Jan 2021, 23:32
EisenerBulle hat geschrieben:
Mi 13. Jan 2021, 23:05
Sehe ich auch so. Und überhaupt tun wir uns gegen die Wölfe meist schwer (wie andere auch). Gut, dass Arnold mal ne Zwangspause bekommt. Er ist schon ziemlich wichtig für Wolfsburg.
Mein zuletzt besuchtes Auswärtsspiel war das 0:0 vor der Coronapause. War echt gruselig. Schlimmer kann es Samstag auch nicht werden aber auch ich erwarte da keinen Leckerbissen.
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Gegen Wolfsburg war ich mal im Stadion, da gab es eine 6:2 Klatsche für die VfL...:)
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Re: Laberthread

Beitrag von lgwgnr » Do 14. Jan 2021, 07:51

Wie man allerdings diese Sache mit den Beratern auf die Spitze treiben kann, haben ja einige Fälle in der Vergangenheit erst gezeigt. Vor ein paar Monaten war es noch in Verbindung mit Frau von der Leyen zu enormen (überhöhten?) Ausgaben gekommen. Das muss einem als Steuerzahler dann aber auch nicht unbedingt schmecken.
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