Thema Asyl

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elbosan
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Re: Thema Asyl

Beitrag von elbosan » So 10. Jan 2016, 13:09

Der erste Teil sind Beispiele von 2 Menschen, die wegen ihrer anderen Meinung unter dem massiven Druck der Masse leiden mussten und auch Beispiele, dass es eben nicht immer ein Beweis des Rechthabens ist, wenn alle Menschen um einen herum die gleiche Meinung haben.


Ich gebe zu, ich lese den Asyl-Thread nur gelegentlich. Deswegen habe ich deine Aussage auch zusammenhangslos aufgenommen. Vielleicht war das falsch.

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dabdab
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Re: Thema Asyl

Beitrag von dabdab » So 10. Jan 2016, 13:10

jeahmon hat geschrieben:
dabdab hat geschrieben:
jeahmon hat geschrieben:Wenn also die Polizei vor Ort ist und die Kontrolle verliert, dann hat sie diese zum Wohle derer für die sie da steht zurückzuerlangen- mit dem nächsten Geeigneten Mitteln. Wenn dies Pfefferspray heisst gut, wenn dies Wasserwerfer heisst gut und wenn dies heisst auf Menschen zu schiessen gut!!!
Die Polizei soll auf einem menschengefüllten öffentlichen Platz anfangen, scharf zu schießen? Gehts noch :?:.
Jaaa! Das soll sie. Sie soll Frauen und Mädchen vor Massenmissbrauch in Deutschland schützen. Und wenn sie dafür in die Luft oder denen in die Knie schießen muss!
Ach so deine Freundin oder Schwester war nicht darunter. Dann solltest du dankbar sein, sonst hätten wir diese Meinungsverschiedenheit nicht.
Lindenauer hat geschrieben:
jeahmon hat geschrieben:Ach so deine Freundin oder Schwester war nicht darunter. Dann solltest du dankbar sein, sonst hätten wir diese Meinungsverschiedenheit nicht.
Das waren auch meine Gedanken...
1. Wenn meine Freundin oder Schwester darunter wäre, dann sollte ich unter gar keinen Umständen über die Anwendung tödlicher Gewalt entscheiden dürfen.
2. Und wenn eure Familienangehörigen unter denen sind, die aufgrund von Schusswaffengebrauch in einer Menschenmenge getroffen werden? Hätten wir dann diese Meinungsverschiedenheit auch? Was wären denn dann die Gedanken?

Adamson hat geschrieben:Genau das ist das Problem. Hier werden Dinge miteinander vermischt, die partout nichts miteinander zutun haben. Ich unterstelle mal, aus dem von dir genannten Grund. Man vergleicht, wertet, setzt ins Verhältnis, relativiert, entschuldigt, redet klein, die Sache in Köln gerät ins Hintertreffen, wird belangloser (ist ja nicht verwunderlich, wenn jetzt schon der 2. Weltkrieg herhalten muss. Wer will sich angesichts von über 6 Millionen Toten ernsthaft noch über eine Handvoll bedrängter und beklauter Frauen echauffieren) und am Ende fragt man sich, was diesen "SpinnerInnen" eigentlich einfällt, einfach so Anzeige zu erstatten wegen ein paar Handys und ein bissl Gegrabsche.
Den 2. Weltkrieg als Bezug hat übrigens Petry von der AfD hergestellt.
"Massenhafter Missbrauch in Köln erinnert an rechtlose Zustände zum Kriegsende"
Morality is simply the attitude we adopt towards people we personally dislike.

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Re: Thema Asyl

Beitrag von LutzMFröhlich » So 10. Jan 2016, 13:46

Das wirkt hier schon fast wie auf einer Pegida-Demo.
Vor lauter diffusem, schriftlichem Gebrülle in diesem Thread versteht man manchmal seinen eigenen, klaren Gedanken nicht mehr.

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jeahmon
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Re: Thema Asyl

Beitrag von jeahmon » So 10. Jan 2016, 13:49

Eventi.absolut hat geschrieben:In Dtl. gab es schon etwas Vergleichbares?
Ja 1945.
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Man sollte nur die eingenommenen Präperate aufs Trikot drucken. Das wäre das Erste ehrliche Sponsoring im Sport + ergebnisorientierte Werbung, bei der jeder sehen kann was das umworbene Produkt wirklich bringt!

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Re: Thema Asyl

Beitrag von Jupp » So 10. Jan 2016, 13:53

matrix44 hat geschrieben:Was ich dabei aber nicht verstehe ist, dass man sich doch eigentlich auch in einem europäischem Staatenbündnis einer Demokratie unterordnen muss.Wie ein HB-Männchen hoch und runterhüpfen und zu sagen "Ich habe aber Recht" macht es dabei auch nicht besser.
Für mich der komplett falsche Ansatz. Europa ist eigtl. nicht nur ein Wirtschaftsraum, sondern auch eine Wertegemeinschaft. Das traurige ist doch letztlich, dass wenn alle Länder Menschen aus Kriegsgebieten helfen würden, es für das einzelne Land dann nur ein geringer Aufwand wäre. Es sollte für Europa selbstverständlich sein, dass man Menschen aus Kriegsgebieten hilft. Jetzt ist es aber so, dass sich bis auf Ausnahmen alle Länder hier verweigern. Deswegen ist die Aufgabe für Deutschland so groß und wird, wenn es keine wirkliche Zusammenarbeit gibt, bald zu groß sein.

Übrigens ein sehr gutes Statement des Entwicklungsministers der CSU:
Entwicklungsminister Müller warnte davor, dass die größten Flucht-Bewegungen noch bevorstehen könnten, und verwies auf die stark steigenden Bevölkerungszahlen in vielen afrikanischen Staaten. Europa habe seinen Wohlstand "auf dem Rücken der Entwicklungsländer aufgebaut". Das werde nicht mehr lange gut gehen. "Diese Spannungen entladen sich. Dann ist egal, was wir hier festlegen. Die Menschen werden uns nicht fragen, ob sie kommen können."

....

Nötig sei eine "neue Dimension der internationalen Zusammenarbeit", so der Minister. Alle in Europa müssten ihre Verantwortung in der Welt mehr als bisher wahrnehmen. Die EU brauche einen Flüchtlingskommissar. In den Herkunftsländern der Flüchtlinge müsse in Bildung, Ausbildung und Perspektiven investiert werden. Für Syrien sei ein europäischer Wiederaufbaufonds von zehn Milliarden Euro für die Zeit nach dem Krieg nötig. In ihn einzahlen sollten "vor allem Staaten, die keine Flüchtlinge aufnehmen“.
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Thema Asyl

Beitrag von jeahmon » So 10. Jan 2016, 13:54

@dabdab

Ich beneide Dich um Deine Welt in der du lebst. Diese Welt wurde Deutschland
in den letzten 100 Jahren 3x versprochen: 1933, 1949 und 1989...du hast sie realisiert...
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Re: Thema Asyl

Beitrag von TaurinFan » So 10. Jan 2016, 14:11

Jupp hat geschrieben: Für mich der komplett falsche Ansatz. Europa ist eigtl. nicht nur ein Wirtschaftsraum, sondern auch eine Wertegemeinschaft. Das traurige ist doch letztlich, dass wenn alle Länder Menschen aus Kriegsgebieten helfen würden, es für das einzelne Land dann nur ein geringer Aufwand wäre. Es sollte für Europa selbstverständlich sein, dass man Menschen aus Kriegsgebieten hilft. Jetzt ist es aber so, dass sich bis auf Ausnahmen alle Länder hier verweigern. Deswegen ist die Aufgabe für Deutschland so groß und wird, wenn es keine wirkliche Zusammenarbeit gibt, bald zu groß sein.
Warum soll es für die Länder selbstverständlich sein? Es gibt doch keine Referenz für ein solches Vorgehen. Also keinen wertemäßigen internationalen Konsens.

Ich glaube das Problem ist, das es eben keine Wertegemeinschaft ist. Wäre es eine, würde sich Deutschland den "Werten" der EU Länder beugen müssen, was uns nicht zur derzeitigen Politik geführt hätte.

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Re: Thema Asyl

Beitrag von LutzMFröhlich » So 10. Jan 2016, 14:21

TaurinFan hat geschrieben:
Jupp hat geschrieben: Für mich der komplett falsche Ansatz. Europa ist eigtl. nicht nur ein Wirtschaftsraum, sondern auch eine Wertegemeinschaft. Das traurige ist doch letztlich, dass wenn alle Länder Menschen aus Kriegsgebieten helfen würden, es für das einzelne Land dann nur ein geringer Aufwand wäre. Es sollte für Europa selbstverständlich sein, dass man Menschen aus Kriegsgebieten hilft. Jetzt ist es aber so, dass sich bis auf Ausnahmen alle Länder hier verweigern. Deswegen ist die Aufgabe für Deutschland so groß und wird, wenn es keine wirkliche Zusammenarbeit gibt, bald zu groß sein.
Warum soll es für die Länder selbstverständlich sein? Es gibt doch keine Referenz für ein solches Vorgehen. Also keinen wertemäßigen internationalen Konsens.

Ich glaube das Problem ist, das es eben keine Wertegemeinschaft ist. Wäre es eine, würde sich Deutschland den "Werten" der EU Länder beugen müssen, was uns nicht zur derzeitigen Politik geführt hätte.
Man stellt ja fest, dass das Problem in der viel zu schnellen Osterweiterung lag.
Ist ja nicht so, dass vor genau dieser Wertethematik nicht gewarnt wurde.
Ähnlich wie im Fall Griechenlands gabs es auch hier kein Gehör bei der EU, da das Empire Building (auch um Russland zuvorzukommen) im Vordergrund stand.

Dass die EU wie sie heute existiert nicht mehr so weiterexisiteren kann, ist wohl klar.
Daher sollte man z.B. die Briten nicht nur verteufeln.

Es ist ja per Stand heute eher wahrscheinlich, dass es entweder eine andere EU geben muss, sonst gibt es bald gar keine mehr; und dann irgendwann mal wieder eine neue, und dann wohl erst einmal wieder in west- und vielleicht nordeuropäischer Besetzung.

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Grinch1969
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Re: Thema Asyl

Beitrag von Grinch1969 » So 10. Jan 2016, 15:03

TaurinFan hat geschrieben:Warum soll es für die Länder selbstverständlich sein? Es gibt doch keine Referenz für ein solches Vorgehen. Also keinen wertemäßigen internationalen Konsens.

Ich glaube das Problem ist, das es eben keine Wertegemeinschaft ist. Wäre es eine, würde sich Deutschland den "Werten" der EU Länder beugen müssen, was uns nicht zur derzeitigen Politik geführt hätte.
Warum sollte ein vernünftig denkender Mensch einem Fremden ein Zimmer, Nahrung und Geld zur verfügung stellen wenn der an die Haustür klopft oder sogar schon die Tür eingetreten hat wie es ein Großteil der Flüchtlinge tut oder getan hat. Die Länder die eine Beteiligung an dieser wirren Politik aus Deutschland ablehnen machen das schon aus Selbstschutz ganz richtig.

Wenn man einem Kriegsflüchtling helfen will dann muss man wenigstens wissen wer er ist, woher er kommt und wie es mit ihm weitergehen soll. Das ist ein ganz normaler Anspruch einer Gesellschaft die helfen soll und auch will.
Eine Mehrheit von 51% der jungen Befragten lehnt den Kapitalismus in heutiger Form ab, genauso allerdings auch sozialistische Ideen.

Rasenballsport, das aufgezwungene Feigenblatt in der BuLi für Red Bull....

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alberg94
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Re: Thema Asyl

Beitrag von alberg94 » So 10. Jan 2016, 16:32

LutzMFröhlich hat geschrieben:Das wirkt hier schon fast wie auf einer Pegida-Demo.
Vor lauter diffusem, schriftlichem Gebrülle in diesem Thread versteht man manchmal seinen eigenen, klaren Gedanken nicht mehr.
Ist bei Aufmärschen der linken Szene auch nicht besser !!!

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