1. FC Lok Leipzig

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Anderson
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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von Anderson » Fr 28. Jun 2019, 22:47

Nein, eher geht der eine oder RB-Zuseher auch mal nach Leutzsch oder Probstheida, wenn RB auswärts spielt.
Sei es aus alter Verbundenheit oder sei es, weil man sich einfach für Fußball interessiert, für Fußball im Stadion.
Und dann spielt es ggf. schon eine Rolle, wie die Ansetzungen am jeweiligen WE sind.

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TRAFFIX
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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von TRAFFIX » Mo 1. Jul 2019, 10:32

https://www.sportbuzzer.de/artikel/lok- ... ria-koeln/

Uuups - 5:0 Klatsche ist ganz schön heftig. Hätte ich so nicht gedacht, auch wenn die blau gelben gerade erst ins Training eingestiegen sind. Und das auch noch vor den Augen des Hauptsponsors. Nach mal schauen ob Joppe daraus die richtigen Schlüsse zieht. :roll:
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TRAFFIX
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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von TRAFFIX » Do 4. Jul 2019, 08:12

Auch gegen Halle gab´s nix zu holen - 0:4 Niederlage im 5. Testspiel. :roll:

https://www.sportbuzzer.de/artikel/lok- ... geber-hfc/
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Teekessel
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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von Teekessel » Do 4. Jul 2019, 09:08

Testspiele haben ja nicht sooo viel Aussagekraft, aber die Ergebnisse sind tatsächlich nicht wirklich prickelnd

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ITwolle
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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von ITwolle » Mi 17. Jul 2019, 21:41

Anderson hat geschrieben:
Di 25. Jun 2019, 12:46
Schlapperplapper hat geschrieben:
Di 25. Jun 2019, 08:44
Anderson hat geschrieben:
Mo 24. Jun 2019, 15:54
watren Müller, Kreer, Zötzsche … an die
Schlapperplapper hat geschrieben:
Mo 24. Jun 2019, 14:53

Diese Meisterschaft für Chemie war sicher eine Überraschung, ein Wunder war sie unter den gegebenen Umständen aber nicht.
Bei Chemie habe keine Blinden gespielt, sondern Spieler, die vorher beim SC Rotation und beim SC Lok praktisch auch nichts anderes als Vollprofis waren. Das waren sie bei Chemie bis Anfang der 1970 Jahre übrigens immer noch, erst dann hatte der Verband "Ernst gemacht" und die BSG-Spieler der Oberliga zu formalen Halbprofis degradiert. Ob die danach jemals ihre Betriebe von innen gesehen haben, außer zum Zahltag, steht aber auch noch auf einem anderen Blatt. ;)
Die haben durchaus die Elguwa von innen gesehen.
HB Matoul beispielsweise fuhr Multicar in der Investabteilung, Die Ingenieure Schere und Wolfer projektierten und leiteten den Bau der neuen Kondensataufbereitung in Böhlitz-Ehrenberg, auch der viel zu früh gestorbene B. Trunzer war regelmäßig vor Ort und hat geschafft. Volker Trojan war verantwortlich für Technik, Bauen und Rasen im Sportpark.
Sicher haben auch die BSG-Spieler Freistellungen bekommen und hatten nicht gerade die Einsteigerlohngruppe...
Ich habe acht Jahr meines Lebens im Werk IV der Elguwa gearbeitet und habe dadurch viele der Spieler persönlich kennen lernen dürfen, auch den unvergessenen Masseur Albert Thaler, die Busfahrer und andere Offizielle...
Und Geschichten hat man genug gehört, auch über die Lok-Spieler, denn die Spieler waren in der Regel nur auf dem Platz Gegner...
Aber darüber sollte lange Gras gewachsen sein.
Nur eine Opferrolle der Probstheidaer ist mir zu starker Tobak.
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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von Schlapperplapper » Do 18. Jul 2019, 09:04

Danke, @IT-Wolle. Die Opferrolle hat der 1.FC Lok ja heute auch noch inne, ein Blick in deren Forum zeigt das man davon ausgeht das "die Stadt" in erster Linie RB, und dann noch heimlich Chemie unterstützt und den armen FC Lok aushungern lässt. :frech:

Aber zurück zur DDR:

Die Leistungszentrum-und damit auch die Lok-Spieler waren i.d.R. geistig noch viel begrenzter als die Spieler bei den Betriebssportgemeinschaften. Man kann das schon fast mit den heutigen Verhältnissen vergleichen. Wenn Du so "helle" bist und ausschließlich nur Fußball im Kopp hast, und das Ringsherum in der Welt nicht wahrnimmst, dann bleibst Du halt geistig begrenzt.

Paradebeispiel war Bernd Hobsch, begnadeter Fußballer, aber bei Interviews war Fremdschämen angesagt.

Rene Müller war durch sein (heimlich) christlich-konservativ geprägtes Elternhaus da eine Ausnahme, aber Leute wie Lindner, Edmond, Bredow oder Liebers hätten wohl lediglich mit Ach und Krach die 8.Klasse geschafft wenn sie nicht sportlich gefordert worden wären. Wenn man sich mal mit damals Verantwortlichen der Deutschen Reichsbahn unterhält erfährt man, dass die Spieler des FC Lok absolute Vollprofis waren, und keinen Arbeitsplatz je von innen gesehen haben.

Dieses "Privileg" hatten die BSG-Spieler vielleicht maximal noch in Aue.

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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von Zaungast » Do 18. Jul 2019, 10:19

@Schlapperplapper, einen Zusammenhang zwischen geistiger Intelligenz und Zugehörigkeit zu einem DDR- Leistungszentrum herzustellen, scheint mir doch etwas gewagt.
Aktive Spieler im Hochleistungssport stellen zumeist einen Querschnitt der Gesellschaft dar, früher wie auch heute. Aus meiner bescheidenen Sicht gab es in Leipzig hüben wie drüben mehr oder weniger intelligente Spieler.
Lediglich im heutigen Amateur- und Breitensport wird es Unterschiede geben, je nachdem in welchem Stadtteil Vereine zu Hause sind.

Schlapperplapper
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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von Schlapperplapper » Do 18. Jul 2019, 10:48

Wie gesagt war das ja kein reines DDR-Problem.

Viele Bundesligaspieler haben nach ihrer Karriere ja zugegeben, das sie sich seit dem 14. Lebensjahr und dem Eintritt in ein Leistungszentrum um quasi nichts kümmern mussten gesellschaftlich. Die wussten weder wo und wie man eine Wohnung mietet, wie man ein Auto kauft, welche Behördengänge man wie und wo erledigen muss wenn man ein Anliegen hat, es wird einem doch, wenn man sich entsprechend fallen lässt, alles abgenommen.

Nur wer von Anfang an mitzudenken in der Lage ist weiß, dass es eine Zeit nach dem Fußballprofitum geben wird und bereitet sich darauf vor.
Und da trennt sich nun mal die Spreu vom Weizen.

Alt-Lindenau
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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von Alt-Lindenau » Do 18. Jul 2019, 20:13

ITwolle hat geschrieben:
Anderson hat geschrieben:
Di 25. Jun 2019, 12:46
Schlapperplapper hat geschrieben:
Di 25. Jun 2019, 08:44
Anderson hat geschrieben:
Mo 24. Jun 2019, 15:54
watren Müller, Kreer, Zötzsche … an die
Schlapperplapper hat geschrieben:
Mo 24. Jun 2019, 14:53

Diese Meisterschaft für Chemie war sicher eine Überraschung, ein Wunder war sie unter den gegebenen Umständen aber nicht.
Bei Chemie habe keine Blinden gespielt, sondern Spieler, die vorher beim SC Rotation und beim SC Lok praktisch auch nichts anderes als Vollprofis waren. Das waren sie bei Chemie bis Anfang der 1970 Jahre übrigens immer noch, erst dann hatte der Verband "Ernst gemacht" und die BSG-Spieler der Oberliga zu formalen Halbprofis degradiert. Ob die danach jemals ihre Betriebe von innen gesehen haben, außer zum Zahltag, steht aber auch noch auf einem anderen Blatt. ;)
Die haben durchaus die Elguwa von innen gesehen.
HB Matoul beispielsweise fuhr Multicar in der Investabteilung, Die Ingenieure Schere und Wolfer projektierten und leiteten den Bau der neuen Kondensataufbereitung in Böhlitz-Ehrenberg, auch der viel zu früh gestorbene B. Trunzer war regelmäßig vor Ort und hat geschafft. Volker Trojan war verantwortlich für Technik, Bauen und Rasen im Sportpark.
Sicher haben auch die BSG-Spieler Freistellungen bekommen und hatten nicht gerade die Einsteigerlohngruppe...
Ich habe acht Jahr meines Lebens im Werk IV der Elguwa gearbeitet und habe dadurch viele der Spieler persönlich kennen lernen dürfen, auch den unvergessenen Masseur Albert Thaler, die Busfahrer und andere Offizielle...
Und Geschichten hat man genug gehört, auch über die Lok-Spieler, denn die Spieler waren in der Regel nur auf dem Platz Gegner...
Aber darüber sollte lange Gras gewachsen sein.
Nur eine Opferrolle der Probstheidaer ist mir zu starker Tobak.
Die Elguwa, wo ich am 1.Mai rote Fassbrause verkauft haben, als sich meine Eltern im Kollektiv vergnügten. Diese Giftbude? Das war der Beginn von RB...:D

Schlapperplapper
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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von Schlapperplapper » Fr 19. Jul 2019, 07:54

Also wenn Du bereits als Kind Fassbrause verkaufen musstest hast Du irgendetwas falsch gemacht. :shock:

Ich habe sie eher getrunken und meine Eltern achteten darauf das ich mich vergnüge.

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