1. FC Lok Leipzig

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jako

Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von jako » Sa 15. Dez 2012, 19:55

Keinen Gefallen? Er hat damit gezeigt das er die Funktion Aufsichtsratsvorsitzender nicht versteht.

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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von Fanblock-Gänger » So 16. Dez 2012, 09:59

Im Falle des AR <=> Präsidium spielt die Öffentlichkeit keine Rolle. Eigentlich. Und nun die Preisfrage: Was glaubt ihr denn, warum sich der AR öffentlich über mangelnde Kommunikation mit dem Präsidium beklagt?

Eine Antwortmöglichkeit schließe ich gleich mal aus: Geltungsbedürfnis.

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Sachsenporsche
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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von Sachsenporsche » So 16. Dez 2012, 10:03

Der Herr sollte aber wissen das es noch viel schlimmer wird wenn man sich bei der Presse ausheult. Es geht nun mal der Öffentlichkeit nix an. Ist es so wie er schildert, sollte ich überlegen ob die Position des AR für mich überhaupt Sinn macht, oder ob ich sie wirklich richtig ausfülle.

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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von jako » So 16. Dez 2012, 10:13

Sachsenporsche hat geschrieben:Der Herr sollte aber wissen das es noch viel schlimmer wird wenn man sich bei der Presse ausheult. Es geht nun mal der Öffentlichkeit nix an. Ist es so wie er schildert, sollte ich überlegen ob die Position des AR für mich überhaupt Sinn macht, oder ob ich sie wirklich richtig ausfülle.
Ich gebe dir ja nicht gern Recht, aber so ähnlich ist es.
Wenn er sich folgendes im Vorfeld mal durchgelesen hätte, würde er vielleicht mehr verstehen.
http://www.zdk-hamburg.de/documents/Rec ... uflage.pdf" onclick="window.open(this.href);return false;

M.M.n. hat er einfach keinen A in der Hose sich durch zu setzen. Der AR hat viele Möglichkeiten sich Gehör zu verschaffen, nur man muß eben wissen wie.
Es muß klare Ansagen und Terminvorgaben geben, nur so kann es funktionieren.

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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von Fanblock-Gänger » So 16. Dez 2012, 10:25

Sachsenporsche hat geschrieben:Der Herr sollte aber wissen das es noch viel schlimmer wird wenn man sich bei der Presse ausheult. Es geht nun mal der Öffentlichkeit nix an. Ist es so wie er schildert, sollte ich überlegen ob die Position des AR für mich überhaupt Sinn macht, oder ob ich sie wirklich richtig ausfülle.
Erstens: Offenbar geht es nicht schlimmer.
Zweitens: Offenbar sieht er nur durch öffentlichen Druck, dass der AR sein Ziel erreicht
Drittens: Er wird sich sicher überlegen, ob es unter den Umständen noch was bringt, ein AR zu sein. Ein AR hat ja schon seine Konsequenzen gezogen. Ob es aber etwas bringt, "seinen" Verein im Stich zu lassen, nur weil das Präsidium (in seinen Augen) unfähig ist?
Viertens: Offenbar fühlt sich der AR nicht in der Lage, seine Aufgabe auszufüllen, mangels Kooperation.
Fünftens: Ich gehe mal davon aus, dass er nicht allein entschieden hat, an die Öffentlichkeit zu gehen.

D.h. für mich: WEIL dem AR der Verein sehr am Herzen liegt, WEIL er seine Aufgabe als Kontrollorgan Ernst nimmt und WEIL mglw. (davon muss ich erstmal ausgehen) alles versucht hat, gewünschte Infos vom Präsidium zu bekommen, sieht der AR als ultima ratio den Gang an die Öffentlichkeit.

Vieles davon ist Spekulation. Nur leider sind viele (meiner) Vermutungen wahr geworden. Bei dem (unvollständigen) Präsidium passieren ja viele wundersame Dinge.

DASS der Verein knapp an einer Insolvenz vorbeigeschlittert ist und eine Insolvenz nur vorerst abgewendet wurde ist ein Indiz dafür, dass auch hier meine Vermutungen wahr sind. Außerdem vermute ich mal, dass der AR in die Stadionpläne und die bereits vollbrachten "Leistungen" des Präsidiums diesbezüglich nicht eingeweiht wurde.

Zusammengefasst heißt das: Der wiederholte öffentliche Auftritt ist ein Hilferuf. Und wenn es eines solchen bedarf, dann gibt es im Hause Lok mindestens einen Schwelbrand. Dass es mindestens schwelt sehe ich als erwiesen an.

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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von tortor_et » So 16. Dez 2012, 10:31

Man könnte das noch damit ergänzen, dass Autor des L-IZ Artikels eng mit Lok verbunden ist (Lokruf etc.). Es war somit sicher gut überlegt platziert.

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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von Fanblock-Gänger » So 16. Dez 2012, 10:41

...und der Lok-Fantalk bei LF ist ja auch eine Lok-Eigenproduktion.

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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von Raincatcher » So 16. Dez 2012, 10:54

Fanblock-Gänger hat geschrieben: DASS der Verein knapp an einer Insolvenz vorbeigeschlittert ist und eine Insolvenz nur vorerst abgewendet wurde ist ein Indiz dafür, dass auch hier meine Vermutungen wahr sind.
Und dann frage ich mich, wie die Geschichte ausgegangen wäre, wenn der Heimspieltausch gegen RB und die damit verbundenen Lok-Einnahmen nicht zu Stande gekommen wäre ... ob diesen Betrag Herr Notzon auch noch aus der privaten Schatulle hätte zaubern können?
Was ich gut finde? Natürlich uns!

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Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von Sachsenporsche » So 16. Dez 2012, 11:20

Fanblock-Gänger hat geschrieben: Erstens: Offenbar geht es nicht schlimmer.
Zweitens: Offenbar sieht er nur durch öffentlichen Druck, dass der AR sein Ziel erreicht
Drittens: Er wird sich sicher überlegen, ob es unter den Umständen noch was bringt, ein AR zu sein. Ein AR hat ja schon seine Konsequenzen gezogen. Ob es aber etwas bringt, "seinen" Verein im Stich zu lassen, nur weil das Präsidium (in seinen Augen) unfähig ist?
Viertens: Offenbar fühlt sich der AR nicht in der Lage, seine Aufgabe auszufüllen, mangels Kooperation.
Fünftens: Ich gehe mal davon aus, dass er nicht allein entschieden hat, an die Öffentlichkeit zu gehen.
1. Öhm ja. Ich weiß es nicht, ich bin kein Lok Mitglied.
2. Das interessiert kaum ein Mensch. Bei der nächsten MV könnte er dagegen die Quittung dafür bekommen. Wenn man es nicht intern regeln kann, hat man irgendwas falsch gemacht.
3. Du maßt dir an zu beurteilen dass das Präsidium unfähig bist? Aufgrund was? Zeitungsartikel?
4. Als AR hat er satzungsgemäß seine Aufgaben und Befugnisse. Vielleicht ist es auch so das man mit ihm nicht zusammen arbeiten mag wegen seiner Person an sich? Vielleicht ist der Schuh genau anders rum als du uns hier weiß machen willst?
5. Nicht dein Ernst oder? Solang keine andere Aussage dazu steht MUSS man davon ausgehen das es seine alleinige Entscheidung war. Alles andere ist Hanebüchen.
Fanblock-Gänger hat geschrieben: D.h. für mich: WEIL dem AR der Verein sehr am Herzen liegt, WEIL er seine Aufgabe als Kontrollorgan Ernst nimmt und WEIL mglw. (davon muss ich erstmal ausgehen) alles versucht hat, gewünschte Infos vom Präsidium zu bekommen, sieht der AR als ultima ratio den Gang an die Öffentlichkeit.
Und was soll der Gang an der Öffentlichkeit bringen? Druck? Das ist Nonsens. Sowas gehört gegenüber den Mitgliedern kommuniziert. Das hat ne ganz andere Wirkung. Und ist auch was an deinen Vorwürfen dran, kannst du dir sicher sein, das dem Präsidium verbal der Hintern versohlt wird.
Fanblock-Gänger hat geschrieben: Vieles davon ist Spekulation. Nur leider sind viele (meiner) Vermutungen wahr geworden. Bei dem (unvollständigen) Präsidium passieren ja viele wundersame Dinge.
Ich hab den Thread lange beobachtet, und sorry, du fällst eher dadurch auf den Verein denunzieren zu müssen. Wieso auch immer. Man kann nicht was raus posaunen ohne die Internas zu kennen.
Fanblock-Gänger hat geschrieben: DASS der Verein knapp an einer Insolvenz vorbeigeschlittert ist und eine Insolvenz nur vorerst abgewendet wurde ist ein Indiz dafür, dass auch hier meine Vermutungen wahr sind. Außerdem vermute ich mal, dass der AR in die Stadionpläne und die bereits vollbrachten "Leistungen" des Präsidiums diesbezüglich nicht eingeweiht wurde.
Vermutlich hast du auch den Kassenbericht zu Hause worauf sich deine Thesen stützen. Per Neuanfang als Viertligist in die Insolvenz zu schlittern ist nun echt kein Kunstwerk. Bei den Lizenzauflagen ist sowas eher langfristig vorprogrammiert. Bei den Stadionplänen gebe ich dir allerdings recht, das sah mehr als unglücklich aus.
Fanblock-Gänger hat geschrieben: Zusammengefasst heißt das: Der wiederholte öffentliche Auftritt ist ein Hilferuf. Und wenn es eines solchen bedarf, dann gibt es im Hause Lok mindestens einen Schwelbrand. Dass es mindestens schwelt sehe ich als erwiesen an.
Den Hilferuf muss man den Mitgliedern zuwerfen. Alles andere ist wie das Feuer mit Benzin bekämpfen.

Fazit: Sicher gibt es diverse Probleme die sie zu meistern haben. Sie haben keine schwere Aufgabe. Das wird sich auch noch Jahre hinziehen. Lok ist nun mal kein Wirtschaftsunternehmen sondern ein Verein. Da geht es auch mal unruhiger zu, da ist der Wellengang mal ne Stufe höher.

@jako
Dein Link in allen Ehren. Aber das sind Auflagen für einen Aufsichtsrat im Betrieb einer Kapitalgesellschaft. Wir reden hier immer noch von einem Verein, und da gilt nur das Vereinsrecht. Außerdem kennt das Vereinsrecht nicht wirklich den "Aufsichtsrat", sondern Vereine legen einen von sich aus in der Satzung einen fest, weil es ab einer bestimmten Größe auch Sinn ergibt. Die Rechte und Pflichten stehen ausschließlich in der Vereinssatzung:
http://www.lok-leipzig.com/de/info/verein/satzung/" onclick="window.open(this.href);return false;

Gerade gemerkt: Den Teil des AR und Präsidium würde ich in deren Satzung aber völlig anders gestalten. Kein Wunder das der AR nur auf halb Achte hängt. :mrgreen:

jako

Re: 1. FC Lok Leipzig

Beitrag von jako » So 16. Dez 2012, 12:06

Also ich sehe hier schon Parallelen:

Überwachung der Geschäftsführung
§ 38 Abs. 1 S. 1 GenG: „ Der Aufsichtsrat hat den Vorstand bei dessen
Geschäftführung zu überwachen. Er kann zu diesem Zweck von
dem Vorstand jederzeit Auskünfte über alle Angelegenheiten

§16 Lok

(2) Wesentliche Aufgabe des Aufsichtsrates ist es, das Präsidium und die Geschäftsführung des Vereins bei Ihrer Tätigkeit zu überwachen und zu beraten. Zu diesem Zweck hat er sich über die Angelegenheiten des Vereins zu unterrichten, er kann sich hierzu geeigneter sachverständiger Dritter bedienen. Das Präsidium hat ihm auf Verlangen zu berichten.

Also so einfach ist es nicht. Es gibt ihn und da sollte man auch danach handeln, denn wenn es keinen gäbe, sollte man zumintest einen Wirtschaftsausschuss installieren.

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