Leipziger Radnachwuchs

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RotorBrowser
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Re: Leipziger Radnachwuchs

Beitrag von RotorBrowser » Do 27. Feb 2020, 19:12

Leipziger Volkszeitung
26.02.2020 / 16:26 Uhr
Sport aus Leipzig

Bahnrad-Vierer
Das Team aus Deutschland, bestehend aus Theo Reinhardt, Felix Groß, Nils Schomber und Domenic Weinstein, fährt auf der Bahn © dpa

SC DHfK-Athlet Felix Groß und der deutsche Bahnrad-Vierer haben das Ticket für Olympia gelöst. Mit einem persönlichen Rekord von 3:50,304 Minuten fuhren sie die sechstschnellste Zeit in der Qualifikation. Am Ende reichte es aber nur für Platz sieben bei der WM in Berlin.

Berlin. Eine Olympiamedaille ist der Traum jeden Leistungssportlers. Erst recht des deutschen Bahnvierers der Männer, der nach goldenen Jahrzehnten mit 47 Medaillen bei WM und Olympia seit 2002 auf ein großes Erfolgserlebnis wartet. "Wir reden schon manchmal über eine Medaille - das ist ein Thema für uns", sagte der Leipziger Felix Groß unmittelbar vor der Rad-WM in Berlin. Doch das Quartett ist sich mit Bundestrainer Sven Meyer einig, einen Schritt nach dem anderen zu gehen.

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Re: Leipziger Radnachwuchs

Beitrag von RotorBrowser » Sa 29. Feb 2020, 19:31


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Re: Leipziger Radnachwuchs

Beitrag von RotorBrowser » Di 13. Okt 2020, 03:51

Bahnradsportler Felix Groß vom SC DHfK Leipzig in der Erfolgsspur! Der Schützling von Dietmar Junker konnte am Donnerstag bei der aktuellen U23-Eurpoameisterschaft im italienischen Fiorenzuola das Finale der 4000-m-Einerverfolgung gewinnen. Wie 2018 und 2019 schon...

Fiorenzuola/Leipzig. Felix Groß kann es nicht nur auf dem schnellen und 250 m kurzen Holzoval, der aktuell beste Leipziger Radsportler spielt seine Stärken auch auf der 400-m-Zementpiste im Freien aus. Bei guten äußeren Bedingungen zog der Olympiakandidat vom SC DHfK am Donnerstag Mittag bei der U23-EM im italienischen Fiorenzuola ins Finale der 4000-m-Einerverfolgung ein. Bereits gut drei Stunden später machte der 22-Jährige im Endlauf das Gold-Triple perfekt. Wie 2018 und 2019 sicherte sich der Schützling des Leipziger Radsport-Professor Dietmar Junker den Titel.

Zum dritten Mal in Folge war der ein Jahr jüngere Russe Ivan Smirnov der Finalgegner des Sachsen. Und auch in der Qualifikation am Mittag waren beide aufeinander getroffen. Wie so oft zeigte sich der Russe auf den ersten Kilometern als ebenbürtiger Gegner, ehe Felix Groß auf den letzten 1000 Metern die Entscheidung herbeiführte. In 4:19,7 Minuten blieb der Blondschopf als einziger Starter unter 4:20. Ebenfalls stark: Auf der schweren Bahn kam er vor den Augen seiner Eltern bis auf elf Sekunden an seinen deutschen Rekord heran.
DURCHKLICKEN: Momente aus der Karriere des Leipzigs Felix Groß
Felix Groß beim Radtraining am Sportforum im März 2018 Zur Galerie
Felix Groß beim Radtraining am Sportforum im März 2018 ©

Eine Revanche gelang dem Miltitzer in Fiorenzuola auch: Er besiegte in der Quali unter anderem den Italiener Jonathan Milan, der bei den Weltmeisterschaften Ende Februar in Berlin noch knapp vor dem WM-Fünften Felix Groß gelandet war.
Reißig siegte bei „Sixdays“ in Leipzig

Am Freitag führt der SC-DHfK-Renner den deutschen Bahnvierer an. Wegen des großen Leistungsgefälles ist eine Prognose schwer, das Quartett war in der Vergangenheit nicht immer ins Ziel gekommen. Das Rennen wird also mal wieder zu einer Wundertüte.
"Sie holten die Bronzemedaille!"
Bahnradsport wurde in dieser Woche auch in Leipzig bei den vom August in den Oktober verlegten und auf vier Tage verkürzten Sixdays großgeschrieben. Unter 22 Teams gingen SC-DHfK-Mann Patrick Reißig und der Berliner Max Meyer als Sieger hervor. Am Rande der Challenge trafen sich die beiden Leipziger DM-Goldjungs Daniel Harnisch (Steher) und Marcel Franz (Derny) mit ihrem Schrittmacher Peter Bäuerlein aus Nürnberg und schmiedeten Pläne für 2021. Reißig und Harnisch wollen nächste Woche mit dem Team Schnellestelle beim Bundesligafinale auftrumpfen.

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Re: Leipziger Radnachwuchs

Beitrag von RotorBrowser » Mi 14. Okt 2020, 09:44

Nachdem EM-Titel in der Einerverfolgung, schnappte sich Felix Groß nun auch noch die Goldmedaille im 1000-Meter-Zeitfahren der U23-Männer. Vorjahressieger Anton Höhne auf Rang zwei machte den deutschen Doppelsieg perfekt.

Fiorenzuola. Im Radsport ist es wie im richtigen Leben – die Sportler werden gern in Schubladen gesteckt. Hier sind die Straßen-, dort die Bahnfahrer, eine andere Einteilung unterscheidet Kurzzeit- von Ausdauerspezialisten. Doch die Praxis zeigt: Die Grenzen sind fließend, es gibt in Wahrheit schnelle und langsame Radsportler. Schon vor 25, 30 Jahren wurden die DHfK-Cracks Jens Lehmann und Thomas Liese um manch eine Chance im Straßenzeitfahren gebracht, weil Funktionäre festlegten: Bei uns gibt es keine Straßenbahnfahrer!

Am Dienstag ( 13.10.2020 ) aber sprangen die Verantwortlichen mal über ihren Schatten und gewährten dem Verfolgungsspezialisten Felix Groß bei der U23-EM in Italien nach einigem hin und her die zusätzliche Chance im 1000 Meter Zeitfahren. Und der 22-Jährige dankte es ihnen mit einer weiteren Goldmedaille. Damit schließt der 22-Jährige seine letzten Nachwuchs-Titelkämpfe mit Doppel-Gold im Einzel und Team-Bronze ab.

In 3 Wochen dann die EM der Männer in Bulgarien ab 11.11.2020. Drücken wir ihm die Daumen. In seiner derzeitigen Form hat er auch da gute Chancen.

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