Stimmungsboykott des Leverkusenspiels

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ITwolle
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Re: Stimmungsboykott des Leverkusenspiels

Beitrag von ITwolle » Fr 20. Apr 2018, 10:30

Allgäuer hat geschrieben:Diese Gemeinsame Erklärung ist der totale Hohn. Genau die, die für die Eskalation verantwortlich waren, wollen nun die Vorbildfunktion einnehmen...
Selten so gelacht. Ehrlich gesagt hätte ich von diesem etwa 200 Mann starken schwarzen Block erwartet, sich selbst zu reflektieren und für den Rest der Saison die Konsequenzen aus ihrem schäbigen Verhalten zu ziehen. Ich hätte erwartet, dass sie die beiden letzten Heimspiele einfach fern bleiben oder sich einfach nur im Hintergrund zurückhalten. Man hätte die Sommerpause nutzen können, um die Vorkommnisse aufzuarbeiten und die Spaltung in konstruktiven Gesprächen zu beseitigen.
Dies wäre in meinen Augen angemessen gewesen und hätte zur Entspannung beigetragen. Aber nein, man will weiter bestimmen und die Richtung vorgeben. Dies wird leider nicht zur Entspannung beitragen...
Ich habe gerade ein DejaVu... FC Sachsen vs Diablos
Mit dem Beitrag und vor allem mit dem letzten Satz sprichst Du nicht nur mir aus dem Herzen!
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schecki72
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Re: Stimmungsboykott des Leverkusenspiels

Beitrag von schecki72 » Fr 20. Apr 2018, 15:04

Wer sagt denn, das ich zu den schwarzen Kindern gehöre. Hab ich mit keiner Silbe erwähnt. „Es ist schon scheisse wenn man geschriebenes nicht intelligent verarbeiten kann.“ Ich hab einfach nur gesagt, dass man auch mal ein Stück weit dankbar sein sollte. Die Jungs leisten seit Jahren großartiges und haben dafür gesorgt, dass es seit Jahren stetig verbesserten organisierten Support gibt. Wenn man ständig auf den Jungs rumhackt, weil sie euch zu ultraaffin sind, dann ist das auch irgendwie fürn Arsch. Ja, sie haben Fehler gemacht. Ja, das ist alles scheiße gelaufen. Aber dieses Schreiben ist ein Anfang und ich habe ernsthafte Hoffnungen, dass man die entstandenen Gräben schließen kann.

Und by the way muss ich mich zumindest mal für die Wortwahl gegenüber dir entschuldigen. Das war echt nicht angemessen.
Das was ich aber sagen wollte, bleibt meine Meinung. Der Großteil der Jungs und Mädels da unten ist für guten organisierten Support kaum zu ersetzen und die Capos noch weniger, zumal sie auch irgendwie nicht viel für die Situation, sie zwar bei den Fanclubs sind, die dieses Schreiben unterzeichnet haben, wohl aber kaum die Konflikte angezettelt haben.
Aber es ist normal, dass man unterschiedliche Auffassungen davon hat und wenn du Lust hast, können wir die ja morgen bei nem Bierchen klären.


Gesendet von iPhone mit Tapatalk[/quote]

Das was du hier schreibst ist vollkommen ok, würde mich auf ein Bierchen mit dir freuen bin auf auf alle Fälle da.
Was mir aufgefallen ist ,das es erst seit 2 Jahren schwarz wird in unserem Block(schau dir mal die Bilder auf der Hompage von RB an), Ich kann mich noch gut an Auswärtsspiele wie Bielefeld erinnern wo Bastian uns höflich gefragt hat ob wir mal rüber gehen denn sie möchten eine Choreo machen. Und genau das ist es was verloren gegangen ist der Umgang gegenüber uns normalen Fans die manchmal gepuscht werden müssen.

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lgwgnr
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Re: Stimmungsboykott des Leverkusenspiels

Beitrag von lgwgnr » Fr 20. Apr 2018, 15:35

Nun zieht euch mal nicht so an schwarzen Klamotten hoch. Ich selber trage meist dunkle (Fan)Kleidung, auch im Stadion. Ich verbitte mir da eine Wer-schwarz-trägt-ist-doof-Diskussion! :?
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Adamson
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Re: Stimmungsboykott des Leverkusenspiels

Beitrag von Adamson » Fr 20. Apr 2018, 16:41

lgwgnr hat geschrieben:Nun zieht euch mal nicht so an schwarzen Klamotten hoch. Ich selber trage meist dunkle (Fan)Kleidung, ...
Steinigt ihn! Er hat Jehova gesagt!!!!!
:D
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Re: Stimmungsboykott des Leverkusenspiels

Beitrag von Fanblock-Gänger » Fr 20. Apr 2018, 18:34

schmidder hat geschrieben: Wo schreibe ich, dass ich pro Privatpartys bin? Man muss sich aber mal überlegen was die Ursache dafür ist
a) es werden Lieder gesungen, die der Großteil nicht mag... Hier ist es durchaus sinnvoll zu überlegen ob es diese Lieder noch braucht. Aber wie schon geschrieben, das betrifft einen Bruchteil der 90min, daher sollte man nicht das Maß verlieren und schon gar nicht darin die Ursache für eine rückläufige Mitmachquote zu suchen
Nein, ist kein Bruchteil. In einigen Spielen ja, in einigen geht das in Summe 15 Minuten so. Ob du irgendwo geschrieben hast, dass du dafür bist - k.A.. Aber ich lese es aus deinen vielen Beiträgen raus, so wie du die Parties zu verteidigen versuchst.
schmidder hat geschrieben:b) es gibt immerwieder Phasen da supporten nur die, die dauerhaft Supporten. Der Vorteil ist, nach und nach steigt auch der Rest des Blockes ein.
Aber nicht bei Ultra-Gemurmel. Nie im Leben nicht.
schmidder hat geschrieben:und man sollte sich (ernsthaft) Fragen was die Alternative dazu ist.
Weg lassen!
schmidder hat geschrieben:Da sind wir übrigens bei deiner angesprochenen 3.Liga. Niemand der da dabei war, kann ernsthaft behaupten, dass der Support besser war als heute.
Doch.
schmidder hat geschrieben:Sobald Teams mit ein paar Auswärtsfans am Start waren, wurden wir aus dem Stadion gesungen (das war zum Teil in Liga 2 noch so). Vielleicht erinnerst du dich an Rostock oder Union?
Ja, Rostock, Union und Machdeburch. Und was war mit Rostock? Da hat eine Armee im Einklang Töne von sich gegeben. Beeindruckend. Ja. Schön? Nein. Und die Fans dieser Vereine sind auch heute noch laut, lauter als wir würde ich behaupten.
Und was sagt uns das jetzt?
schmidder hat geschrieben:Da war doch genau das Problem, das in ruhigen Phasen die gegnerischen Fans das Ruder übernommen haben und dann der Capo anstimmen konnte was er wollte, der Großteil war scheinbar so erdrückt oder hat den Capo nicht mehr gehört, dass tote Hose im B Block herrschte.
Jo und? Da hätten unsere Privatparties das verhindern können?

schmidder hat geschrieben:Willst du dahin zurück und pro Saison 5-7 Auswärtssheimspiele haben?
Äh nö. Deshalb bin ich ja so gegen die Privatparties. Mal abgesehen davon: So oft waren ja in der 3. Liga keine Auswärtsfans dabei. Insofern war es auch schwierig, "zu üben".

Aber wenn ich mich an die Liga 3 genauer zurück erinnere: Da hat ein gewisser Mad mehrhardt und Basti vom Podest verdrängt und wollte uns schon damals das Ultra-Gemurmel aufdrücken. Da gab es auch hier im Forum einen offenen Brief dagegen, der breit unterstützt wurde und einige wenige umso lauter dagegen krakelt haben. Gegen mads Ultra-Einheitsbrei war der Brief. Und in ihm stand die Befürchtung, dass, wenn es so weiter geht, wir irgendwann so "normal" werden wie die anderen und unsere Besonderheit verlieren.

Das Ende vom Lied: Er ward nicht mehr gehört (und gesehen?). Inwiefern der offene Brief einen Anteil daran hatte kann ich nicht beurteilen.

Damals schien es jedenfalls etwas gegeben zu haben, was die Ultraisierung bremsen konnte. Vielleicht auch jetzt.

Also @ schmidder: Ich kann bei deinen Ausführungen nicht erkennen, wie wir Dank Privatparties lauter werden könnten. Im Gegenteil: Sie sind Stimmungskiller. Und darum geht es. Und nein, ich will mich sicherlich nicht mit Machdeburch, Rostock oder Union vergleichen. Die haben ganz andere Zusammensetzungen, vor allem bei Auswärtsfahrten. Und ich habe ehrlich gesagt außerhalb dieser Mannschaften auch bislang kaum einen weiteren so mächtigen Auswärtssupport bei uns erlebt. Auch nicht in Liga 1. Auch nicht von Schalke. Nicht über das ganze Spiel. Da gab es nämlich mehrfach - ACHTUNG: - ruhige Phasen mit ohne hörbarer Geräuschkulisse.

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Re: Stimmungsboykott des Leverkusenspiels

Beitrag von cruchot » Fr 20. Apr 2018, 18:52

Wenn ich das hier alles so lese, geht es hier doch nicht mehr um "Privatpartys" sondern um "Privatgespräche".
Es ist doch wenig zielführend, sich gegenseitig ständig seine Meinungen um die Ohren zu hauen und darauf zu beharren.

Wie wärs denn mal damit:
Die einen wollen also Lieder singen, die anderen wollen lautes Ultra-Getöne. Soweit so gut...
Ist es denn da nicht einfacher, beides zu machen - damit wäre dann allen gedient und die Stimmung im Stadion wird dabei garantiert nicht leiden.
Ich kann mir das ganz gut vorstellen - super Songs und ultra-affines (dann aber bitte lautes) Getöne ala Island, Rostock etc...
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Re: Stimmungsboykott des Leverkusenspiels

Beitrag von lgwgnr » Sa 21. Apr 2018, 01:35

Wir sind jetzt die zweite Saison in der ersten Fußball-Bundesliga. Vermutlich werden wir uns auch diese Saison wieder europäisch qualifzieren.

Hat schon etwas Geschmack, dass sich eine so jung gewachsene Fanszene gegenseitig zerfleischt - gerade bei so einer sportlichen Konstellation. Seien wir ehrlich, um die geht es letzten Endes auch. Ich will nicht wissen was los ist, wenn es hier um den Abstieg gehen würde. :roll:

Die letzten Tage haben weder de-eskalierend, noch beschwichtigend gewirkt. Die Stellungnahmen aller Seiten waren recht dünn. Da wurde einiges verschenkt, dass der Gesamtsituation etwas Wind aus den Segeln genommen hätte.

Für mich steht seit dem #blackmonday fest: Kommt es im Block B weiterhin zu Auseinandersetzungen und physischer Gewalt, werd ich fernbleiben. Und damit bin ich bestimmt nicht der Einzige.
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Re: Stimmungsboykott des Leverkusenspiels

Beitrag von Fanblock-Gänger » Sa 21. Apr 2018, 06:25

cruchot hat geschrieben: Ist es denn da nicht einfacher, beides zu machen - damit wäre dann allen gedient und die Stimmung im Stadion wird dabei garantiert nicht leiden.
Ich kann mir das ganz gut vorstellen - super Songs und ultra-affines (dann aber bitte lautes) Getöne ala Island, Rostock etc...
Das klingt in der Theorie ja fast schon idyllisch. Das Problem an der Sache ist: So lief es ja die letzten Monate und hat die kleine Minderheit aus B, C, D und A gegen die große Ultra-Mehrheit so aufgebracht und war Ursache für den Protest. Sprich: Genau diese von dir angesprochene Lösung ist keine, weil diese Variante genau Stein des Anstoßes ist.

Etwas als alternativlos hinzustellen ist übrigens gut und gern Strategie von Ultra/ Ultraaffinen: Wenn wir nix los machen, ist tote Hose. Also regt euch nicht über uns auf, ohne uns läuft eh nix. Und weil wir immer *hust* da sind, brauchen/wollen wir gewisse Privilegien.

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Re: Stimmungsboykott des Leverkusenspiels

Beitrag von cruchot » Sa 21. Apr 2018, 09:13

Fanblock-Gänger hat geschrieben:
cruchot hat geschrieben: Ist es denn da nicht einfacher, beides zu machen - damit wäre dann allen gedient und die Stimmung im Stadion wird dabei garantiert nicht leiden.
Ich kann mir das ganz gut vorstellen - super Songs und ultra-affines (dann aber bitte lautes) Getöne ala Island, Rostock etc...
Das klingt in der Theorie ja fast schon idyllisch. Das Problem an der Sache ist: So lief es ja die letzten Monate und hat die kleine Minderheit aus B, C, D und A gegen die große Ultra-Mehrheit so aufgebracht und war Ursache für den Protest. Sprich: Genau diese von dir angesprochene Lösung ist keine, weil diese Variante genau Stein des Anstoßes ist.

Etwas als alternativlos hinzustellen ist übrigens gut und gern Strategie von Ultra/ Ultraaffinen: Wenn wir nix los machen, ist tote Hose. Also regt euch nicht über uns auf, ohne uns läuft eh nix. Und weil wir immer *hust* da sind, brauchen/wollen wir gewisse Privilegien.
Naja, es lief ja offensichtlich nicht.
Wohl weil eben nicht jeder den anderen unterstützte, sondern unter dem Motto: "Bei denen mach ich nicht mit" seinen eigenen Stiefel durchzog.

Und genau das soll doch verbessert werden - dann klappts auch mit dem GEMEINSAMEN Support, da bin ich mir ziemlich sicher. Nur gemeinsam sind wir stark - alter Spruch, aber immer wieder wahr!
Diskutiere niemals mit Dummköpfen - sie ziehen dich auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dort mit Erfahrung!

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Re: Stimmungsboykott des Leverkusenspiels

Beitrag von Fanblock-Gänger » Sa 21. Apr 2018, 09:30

cruchot hat geschrieben: Naja, es lief ja offensichtlich nicht.
Wohl weil eben nicht jeder den anderen unterstützte, sondern unter dem Motto: "Bei denen mach ich nicht mit" seinen eigenen Stiefel durchzog.
Also für mein Umfeld in meinem Bereich erkenne ich Stinkefinger Richtung 28 unten nicht grundsätzlich, sondern wenn das Geleier los geht.
Aus anderen Blöcken werden meist dann Lieder angestimmt, wenn unten das Geleier los geht.

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