31. Spieltag: RB Leipzig – Hoffenheim, 21.04.18, 15:30Uhr

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Teekessel
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Re: 31. Spieltag: RB Leipzig – Hoffenheim, 21.04.18, 15:30Uh

Beitrag von Teekessel » So 22. Apr 2018, 11:59

Man merkt aber einfach auch, dass sich die Mannschaft nicht mehr zu 100% grün ist. Was sich da angemotzt wird,ist nicht mehr normal. Ich nehme da mal Werner als Beispiel, der wirkt nur noch genervt.
Aber wie soll da auch irgendwie Lockerheit in die Mannschaft kommen, wenn schon der Trainer angespannt wirkt,als würde er gleich vom Stuhl kippen...

oligei
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Re: 31. Spieltag: RB Leipzig – Hoffenheim, 21.04.18, 15:30Uh

Beitrag von oligei » So 22. Apr 2018, 12:11

Abwehr:

Wir haben bereichsübergreifend in dieser Saison schon 67 Gegentreffer erhalten.
Im Vergleich zur letzten Saison fehlen in der Abwehrkette 2 Spieler - nämlich Compper und Halstenberg.
Compper wurde ersetzt durch Upa‘ und Konate, während Halste ersetzt wurde durch Klostermann.
Compper und Halstenberg fehlen m. M. nach an allen Ecken und Kanten.

Gestern beste Beispiele. Keine Flanken werden über die Außenpositionen verhindert, sondern zweikampffrei zugelassen. Auf der anderen Seite werden gegnerische Stürmer nicht gedeckt, so dass diese die Hereingaben vollenden können.
Da hat Klostermann und Bernardo auf ganzer Linie versagt. Beide haben die Flanken zu den Toren nicht verhindert und beide ließen durch schlechtes Stellungsspiel und mangels Deckungsarbeit ihren Gegenspielern Tore schießen.
In der Offensive sind unsere beiden Außenverteidiger aktuell sehr schwach. Keine Torgefahr ihrerseits und keine Flankenläufe. Klostermann hatte die Chance zum Tor und passt kläglich die Großchance zum Gegner.
Keine Flankenläufe überhaupt (wie Kimmich und Alaba). Beide AV spielen ohne Mut zum Durchbruch über die Außen immer nur hinten herum, ängstlich – das stört mich am Meisten.
Im Zentrum trabt Konate locker zurück, während Hoffenheim stürmt, deckt keinen Spieler (nur den Raum), verhindert keine Flanken und agiert zu langsam, während die Hoffenheimer Spieler schnell handelnd zum herein gespielten Ball pirschen.
Auch Orban zu langsam, erst recht die Aktion als letzter Mann einen Zweikampf zu führen, sich plump fallen zu lassen und den Ball zu verlieren.
Auch Ilse, spielt Orban an, obwohl dieser sofort gepresst werden kann und war mitschuldig an dem Gegentreffer zum 0:2.


Tor:

Gulácsi hatte schon mal bessere Spiele - klebte gestern wirklich oft nur an der Torlinie.
Die meisten Tore fielen im 5-Meter-Raum. Bei den Flanken und Hereingaben an der 5m-Linie bleibt er auf der Linie stehen, während ein Hoffenheimer Spieler mit dem Fuß unbedrängt vollenden kann.
Beim 1. Tor – seine Schuld.
Beim 3. Tor Hereingabe nur 3 Meter vor dem Tor blieb er auf der Linie.
Beim 4. Tor blieb er auf der Linie am kurzen Pfosten stehen, während 2m vor dem Tor am langen Pfosten eingeköpfte wurde.
Beim 5. Tor klebt er wieder auf der Linie, während der gegnerische Spieler 4m vor dem Tor mit dem Fuß den Ball ins Tor lenkte.
…Alles nach einer Flanke bzw. Hereingabe.

Abwehr und Torwart offenbaren immer mehr Defizite



Mittelfeld:

Bruma verliert den Ball auf Höhe der Mittellinie in der Angriffsaktion, mit der Folge dass das 0:1 fiel.
Demme und Ilse im defensiven Mittelfeld oft mit Fehlabspielen, verlorenen Zweikämpfen und schlechten Stellungsverhalten. Forsberg war in der 1. HZ gut. Aber er spielt nicht mehr wie im ersten Bundesligajahr auf der linken Seite, sondern man sieht in oft sehr zentral, so dass die Gegner durch schnellen Seitenwechsel (Diagonalbälle), seine frei gemachte Seite ausnutzen. Da sieht das taktische Defensivverhalten über die linke Seite immer sehr nachteilig aus.
Im Ganzen agiert das Mittelfeld nicht gestaffelt und abgesichert genug in ihren Angriffsaktionen. Es bieten sich stets viele Räume für den Gegner, die es oft sehr leicht haben, ihre Angriffe leicht vorzutragen.
Offensivgefahr wird kaum ausgestrahlt. Demme, Ilse, da kam und kommt nichts. Bruma und Forsberg waren taktisch bedingt durch die Außenläufer bei Hoffenheim zumeist gefangen in ihrem Bemühen.
Bei gegnerischen Ballbesitz stehen alle zu weit weg vom Gegenspieler.


Sturm:

Kaum eine Bindung zum Spiel. Einziger Lichtblick Lookman – sehr lauffreudig, Positionswechsel, Anspielstation, Spielwitz und kreiert Chancen.
Timo gefühlt seit Ewigkeiten nicht mehr der Alte. 21 Tore letzte Saison, heuer ständige Ballverluste, viele verlorene Zweikämpfe und kaum eine Bindung zum Spiel. Ist nur schwer anspielbar, weil er sich im Abseits aufhält – und vergibt leider viele Großchancen (zuletzt in Bremen).


Trainer:

Er ist für die Verfassung der Spieler verantwortlich. Hier spielt die mentale Seite ebenso eine Rolle, wie die körperliche Fitness. Aber auch das taktische Verhalten individuell und im Verbund ist seine Baustelle. Er hat einen Co-Trainer und mehrere Bereichstrainer, die ihn dabei unterstützen. Trotzdem wird die Leistungsfähigkeit aller Spieler immer schlechter, wie auch das taktische Verhalten der gesamten Mannschaft. Dem Trainer gebe ich eine Teilschuld, aber auch seinen Mitstreitern, die ihn nicht gewinnbringend beistehen/ergänzen können. Taktisch agieren wir zwar offensiv ausgerichtet, aber man kann nur gewinnen, indem man aus einer defensivstabilen Grundausrichtung heraus agiert.


RR:

Einerseits gute Philosophie, mit jungen Spielern sich was aufzubauen. Andererseits kann man auf hohem Niveau damit keinen Blumentopf gewinnen. Die erfahrenen Gegenspieler und erfahrene Mannschaften auf hohem Niveau machen einfach weniger Fehler, sind abgeklärter, abgezockter, cleverer und ich sehe auch keinen körperlichen Nachteil zu unseren Spielern, im Gegenteil.


Fazit:

Wir sind Mittelmaß angekommen, damit muss man sich auseinandersetzen und es verstehen. Dass was letzte Saison passierte (vor allem in der 1. Halbserie), war das Optimum und über 100 Prozent des Möglichen. Es passte einfach (fast) alles. Das Ziel war es zwar auf diesem Level zu bleiben, aber viele Leistungsträger fehlten in dieser Saison verletzungsbedingt und sind nach ihrer Wiederkehr nicht auf dem allerhöchsten Niveau zurückgekommen. Schon in der letzten Saison appellierte ich in Außenverteidiger zu investieren – wurde aber nicht gemacht. Die neuen Spieler sind zwar gute Talente, aber noch zu unerfahren und können den höchsten Ansprüchen noch nicht gerecht werden. So macht unser Team einfach zu viele Fehler als die Gegner und so sammelt man letztendlich zu wenige Punkte.
Weg ist auch die RB-DNA, die körperliche Fitness für explosive Gegenstöße, das Power-Mittelfeld. Fast jede Mannschaft macht es einfach beim Angriff und hat damit Erfolg gegen Uns, während wir unsere Angriffsaktionen zu kompliziert, zu langsam und zu umständlich ohne Abschluss vortragen.

Aus den letzten 18 Bundesligaspielen sind wir 10. in der Form-Tabelle, mit einem negativen Torverhältnis.
5 Siege - 6 Unentschieden - 7 Niederlagen - 25:32 Tore – Minus -7 Tordifferenz. Wir sind also Durchschnitt bzw. leicht unter dem Durchschnitt sogar. Das ist die Realität. Seit dem 2. Dezember hat man mit der 0:4 Niederlage in Hoffenheim nichts dazu gelernt, sondern immer wieder die gleichen Fehler gemacht.

Es zeigt sich immer mehr dass man nur mit jungen, talentierten Spielern ohne ausreichende Erfahrung nicht auf hohem Niveau agieren kann. Erst recht nicht wenn es in die englischen Wochen geht und gar kein richtiges Training möglich ist. Wir ziehen also mit unfertigen, entwicklungsbedürftigen jungen Spielern alle 3 bis 4 Tage umher, lassen sie spielen, ohne trainieren zu können, was doch so dringend notwendig wäre für ihre Entwicklung und um die Mannschaft auf den nächsten Gegner einstellen zu können. All das ist auf hohem Niveau und über einen längeren Zeitraum nur möglich mit erfahrenen, fertigen Spielern und mit einem weiträumigen Kader.
Aktuell sehen wir das Ergebnis, wenn alle Teilbereiche nicht stimmig genug sind (Management-Spielereinkäufe, Trainerstab, Ansprüche, Spieler).


Nun gilt es das Anspruchsdenken zurückzuschrauben. Die erste Bundesligasaison und anschließender Champions-League-Teilnahme ist keine Selbstverständlichkeit. Vielleicht später wieder, wenn alle ihre Hausaufgaben besser gemacht haben. Geduld gibt es im professionellen Geschäft leider nicht, aber bei RB sollte man es haben, sonst macht man sich das zuvor Erarbeitete noch mehr kaputt. Aufbauen kann man darauf. Nun ist man an dem Punkt angelangt, daraus zu lernen und daran zu arbeiten.

In diesem Sinn - ich gehe trotzdem zu (fast) jedem Spiel und unterstütze unsere Mannschaft. Niederlagen gehören dazu, auch wenn es schwer fällt.
Gestern waren 15.000 Zuschauer nur noch zum Abpfiff dabei, während die ersten nach der Halbzeit gingen und der Großteil ab der 65. Minute von dannen. Es klappt halt nicht immer alles im Leben. Geschweige denn - wer sagt das RB Leipzig in der Bundesliga immer bestmöglichen gewinnen soll?
Jeder Punkt muss sich hart erkämpft werden, jeder Sieg. Wie in dieser Saison fast jeder Sieg bei uns sehr knapp ausfiel.
Emotionen gehören dazu und sollen es auch. Aber man sollte wieder zur Tagesordnung übergehen können.
Das Leben geht weiter - Das Fanleben basiert auf Hoffnung, Traum, Vorstellung und das gemeinsame Miteinander für das gleiche Interesse um unsere Mannschaft und dem Verein. Wir verlieren und gewinnen gemeinsam. Machen wir das Beste draus und mit mehr Weitsicht, wie auch mit mehr Zurückhaltung in der Erwartungshaltung.

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Re: 31. Spieltag: RB Leipzig – Hoffenheim, 21.04.18, 15:30Uh

Beitrag von Fanblock-Gänger » So 22. Apr 2018, 12:27

Vor ein paar Wochen wurden hier diejenigen gesteinigt, die meinten, dass RH die Entwicklung der Mannschaft und das Mannschaftsgefüge nicht im Griff hat - und deshalb vielleicht ein Trainerwechsel angebracht wäre. Zwischendurch mal wieder ein bisschen gewonnen. Die Aufstellung - komisch.

Ja, ich bin auch mit EL zufrieden. Ich bin froh, dass wir nicht um den Abstieg spielen. Man muss sich auch mit kleinen Dingen zufrieden geben.
Scheiß Spiel war das.

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cruchot
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Re: 31. Spieltag: RB Leipzig – Hoffenheim, 21.04.18, 15:30Uh

Beitrag von cruchot » So 22. Apr 2018, 12:32

@oligei:
Dieses Statement bitte im lutherschen Sinne an die Tür von RB nageln!
Diskutiere niemals mit Dummköpfen - sie ziehen dich auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dort mit Erfahrung!

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Re: 31. Spieltag: RB Leipzig – Hoffenheim, 21.04.18, 15:30Uh

Beitrag von katmik » So 22. Apr 2018, 12:33

@oligei
Wie immer viel Text mit treffendem Inhalt. :thumb:
Stimme dir auf ganzer Linie zu.
Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch schneller als jener, der ohne Ziel umherirrt. (Lessing)

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Re: 31. Spieltag: RB Leipzig – Hoffenheim, 21.04.18, 15:30Uh

Beitrag von EisenerBulle » So 22. Apr 2018, 12:41

Fanblock-Gänger hat geschrieben:Vor ein paar Wochen wurden hier diejenigen gesteinigt, die meinten, dass RH die Entwicklung der Mannschaft und das Mannschaftsgefüge nicht im Griff hat - und deshalb vielleicht ein Trainerwechsel angebracht wäre. Zwischendurch mal wieder ein bisschen gewonnen. Die Aufstellung - komisch.

Ja, ich bin auch mit EL zufrieden. Ich bin froh, dass wir nicht um den Abstieg spielen. Man muss sich auch mit kleinen Dingen zufrieden geben.
Scheiß Spiel war das.
Ich war es, ich habe auch geworfen... :mrgreen:
Tja, aber gerade wenn es überhaupt nicht läuft, muss man sich dann schon mal Gedanken machen. Also ich glaube man kann den Trainer hier nicht mehr aus der Verantwortung nehmen - nicht wenn es so wie aktuell läuft. Würde gerne mal wissen was hinter den Kulissen gerade so abgeht. Aber vielleicht macht ja RH sein Ankündigung wahr und "entschädigt" uns Fans in den letzten 3 Spielen.
"Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche." (Gustav Mahler)
Dank an "tomsen" für den Avatar.

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Re: 31. Spieltag: RB Leipzig – Hoffenheim, 21.04.18, 15:30Uh

Beitrag von SchwabenSachse » So 22. Apr 2018, 12:51

Sehr guter Beitrag von Oligei finde ich.... :clap2:

Was mich persönlich gestern fast mehr enttäuscht hat als die Niederlage und deren unglückliches Zustandekommen war der massenhafte "Abmarsch" der Zuschauer ab Minute 65. Zeigt dies doch, dass es sich zu einem großen Teil wohl eher um Event-Publikum handelt als um echte Fans, während die Hardcore-Fans erstaunlich gut supportet haben bis zum Abpfiff.
Vor diesem Hintergrund erscheint (zumindest mir) eine Diskussion über einen Ausbau des Stadions zum derzeitigen Zeitpunkt mehr als überflüssig.
Bedenklich finde ich es zudem, dass einige der Kommentare von Forumskollegen sich an den 15 Gegentoren in den letzten 4 Pflichtspielen extrem hochziehen und
von einem Offenbarungseid schreiben. Da hat wohl manch einer vergessen, wie das Spiel in Marseille tatsächlich gelaufen ist. 2 der 5 Tore der Franzosen waren definitiv abseits, bei deren 5. Treffer war zudem unser Torhüter gar nicht mehr im Tor, und hätte Poulsen den Ball kurz vor Schluss reingemacht, wäre dies vielleicht das Halbfinale gewesen. Schon vergessen? Stattdessen wird die Mär von einer "Klatsche" hier ungeniert verbreitet.
Manch einer sollte mal wieder ein wenig runterkommen auf den Boden, das eigene Anspruchsdenken mal überdenken, wie Oligei zurecht schreibt.

Habe fertig....

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Re: 31. Spieltag: RB Leipzig – Hoffenheim, 21.04.18, 15:30Uh

Beitrag von katmik » So 22. Apr 2018, 13:11

SchwabenSachse hat geschrieben:Bedenklich finde ich es zudem, dass einige der Kommentare von Forumskollegen sich an den 15 Gegentoren in den letzten 4 Pflichtspielen extrem hochziehen und
von einem Offenbarungseid schreiben. Da hat wohl manch einer vergessen, wie das Spiel in Marseille tatsächlich gelaufen ist. 2 der 5 Tore der Franzosen waren definitiv abseits, bei deren 5. Treffer war zudem unser Torhüter gar nicht mehr im Tor, und hätte Poulsen den Ball kurz vor Schluss reingemacht, wäre dies vielleicht das Halbfinale gewesen. Schon vergessen? Stattdessen wird die Mär von einer "Klatsche" hier ungeniert verbreitet.
Manch einer sollte mal wieder ein wenig runterkommen auf den Boden, das eigene Anspruchsdenken mal überdenken, wie Oligei zurecht schreibt.
Ich sehe das auch so, aber wenn man das hier äußert, wird man immer gleich beschuldigt, irgendeine rot-weiße Brille zu tragen und in einer Traumwelt zu leben.
Natürlich ist diese Saison vieles nicht so gelaufen, wie man sich das erhofft hat. Aber letzten Endes gehört das auch dazu, dass es mal nicht nur nach oben geht. Auch das bringt Spieler und Trainer weiter. Wenn man erkennt, woran es lag und es schafft, das abzustellen.
Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch schneller als jener, der ohne Ziel umherirrt. (Lessing)

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Re: 31. Spieltag: RB Leipzig – Hoffenheim, 21.04.18, 15:30Uh

Beitrag von marda304 » So 22. Apr 2018, 13:16

Dann stell ich aber mal die Frage, ab wann man denn nachdenklich werden sollte. Was ist, wenn sich die Gegentorquote so hoch bleibt? Wann darf mach Sachen hinterfagen? Nach 5, 10, 15 Spielen?

Hier wird immer von Anspruchsdenken geredet. Wie sind eure Ansprüche? Das ist jetzt nicht mal ironisch oder sarkastisch gemeint. Ich will nur wissen, wie lang da eure Hutschnur ist?
Funfact: Biologisch gesehen sind Bullen gar keine Schweine!

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Peppermint Pig
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Re: 31. Spieltag: RB Leipzig – Hoffenheim, 21.04.18, 15:30Uh

Beitrag von Peppermint Pig » So 22. Apr 2018, 13:38

47 ist die Zahl der Woche. Wir haben 47 Punkte und 47:47 Tore.

Diese Saison wird RBL erstmals seit seiner Gründung schlechter platziert sein als in der Vorsaison.
Aber ich bin noch zufrieden.
Wir liegen in der NOFV-Meisterschaft noch 5 Punkte vor Hertha. Und 4 Punkte vor einem Nicht-Europa-League-Platz, wenn man die Quali mitzählt.
Und ich finde die Europa League für Leipzig noch passender. Am liebsten von der 1. Qualirunde an, was ja nicht möglich ist. Ich liebe K.o.-Spiele und man könnte fleißig Europapokalpunkte sammeln oder wenn man rausfliegt sich auf die Bundesliga konzentrieren.

Die Bundesliga ist schon ein bisschen verrückt. Wir gewinnen gegen Bayern und dann 1:4 gegen Leverkusen und 2:5 gegen Hoffenheim. Leverkusen dafür 2:6 gegen Bayern im Pokal und 0:4 gegen Dortmund, Drei Wochen vorher hat Dortmund 0:6 in München verloren.
Nagelsmann: "Hat mir nicht gefallen"
Die Art und Weise, wie der Sieg zustande gekommen war, stieß Hoffenheims Coach jedoch sauer auf: "Das war ein lauer Sommerkick meiner Mannschaft, das hat mir nicht gefallen", sagte Nagelsmann nach der Partie bei Sky. "Zur Halbzeit führen wir, obwohl wir es nicht verdient haben."
Auch Nagelsmanns Gesamtfazit fiel nicht positiv aus: "Aufgrund der Chancenverwertung ist es vielleicht nicht unverdient, aber RB war heute einen Tick stärker als wir."
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