1. FC Lok Leipzig - Frauenfußball

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Anderson

Re: 1. FC Lok Leipzig - Frauenfußball

Beitrag von Anderson » Mo 19. Mär 2012, 16:11

jeahmon hat geschrieben:
Naja das ist vorallem ein Problem wenn man die Ressourcen teilen muss und die Ansprüche wachsen.
Nein, dass ist kein Problem der Ressourcen, sondern ein Problem des Interesses.
Wäre Interesse da, würde man auch Ressourcen finden.

Leipzig ist mit kostenintensivem, höherklassigen Sport auch ohne Fußball-Bundesligafrauen schon jetzt überversorgt, wenn man die Wirtschafts- und die Kaufkraft zum Maßstab nimmt.

Wenn RB es mal bis in die Bundesliga schaffen sollte, wird alles andere den Bach runtergehen. Profi-Herrenfußball kannibalisiert in Städten dieser Größe alles, wie man in Dortmund, Nürnberg, Bremen ... gut beobachten kann.

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jeahmon
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Re: 1. FC Lok Leipzig - Frauenfußball

Beitrag von jeahmon » Mo 19. Mär 2012, 16:37

Anderson hat geschrieben:
jeahmon hat geschrieben:
Naja das ist vorallem ein Problem wenn man die Ressourcen teilen muss und die Ansprüche wachsen.
Leipzig ist mit kostenintensivem, höherklassigen Sport auch ohne Fußball-Bundesligafrauen schon jetzt überversorgt, wenn man die Wirtschafts- und die Kaufkraft zum Maßstab nimmt.

Wenn RB es mal bis in die Bundesliga schaffen sollte, wird alles andere den Bach runtergehen. Profi-Herrenfußball kannibalisiert in Städten dieDser Größe alles, wie man in Dortmund, Nürnberg, Bremen ... gut beobachten kann.
Das Gegenteil ist der Fall. In Nürnberg, Bremen und Dortmund sind die Regionen mit Fussball überversorgt! Es gibt keine Ressourcen für interessante Alternativen die rankämen. Leipzig atmet in jeder Faser Sport!

Die sportliche Entwicklungen von verschiedenen Abteilungen passiert ja gerade parallel. Da entscheiden schon Ressourcen im eigenen Haus. Bsp. Bayer/Bayern im Frauenfussball. Solange die Ressourcen dort bereitgestellt werden, wird man mitspielen. (Natürlich i.d.R. von großen Sponsoren)
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Re: 1. FC Lok Leipzig - Frauenfußball

Beitrag von Jupp » Mo 19. Mär 2012, 18:56

Frauenfußball wird einfach von den Medien völlig überbewertet. Eine Sportart, welche in der letzten Saison einen Zuschauerschnitt von gerade mal über 800 Leuten hinbekommt, ist einfach noch nicht so weit, wie es von den Medien gemacht wird. Ich bin hingegen fest davon überzeugt, dass in LE auf jeden Fall Eishockey bei ner ordentlichen Halle funktionieren würde genauso wie die beiden Handballmannschaften und die Uniriesen.
Die Vergleiche zu Dortmund oder Bremen hinken da. Leipzig ist z.B. schon immer eine Handballstadt und auf Grund der DHfK schon immer sehr sportaffin. Kein Vergleich z.B. zu Chemnitz, wo noch nie hohe Zuschauerzahlen vorhanden waren. Trotz des sportlichen Erfolgs sind auch jetzt die Zuschauerzahlen beim CFC schwach.
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Re: 1. FC Lok Leipzig - Frauenfußball

Beitrag von Imperator » Mo 19. Mär 2012, 21:33

Jupp hat geschrieben:Frauenfußball wird einfach von den Medien völlig überbewertet.
Bis zur Frauen WM und währenddessen, ... in der Tat.
Aber seit der WM ist es (zumindest meiner Wahrnehmung her) relativ weit nach unten gefallen.
Oder hab ich den TV zur falschen Zeit an? ;)
Auch sonst, um sich mal über den Stand in der ein oder anderen Frauenliga zu informieren, muss man schon tiefer ins www eindringen.

Aber zur WM war es schon recht krass. Wobei man zugeben muss, dass es sooo unberechtigt auch nicht war, wenn man bedenkt was für ein Trubel sonst bei ner Männer WM herrscht.
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Re: 1. FC Lok Leipzig - Frauenfußball

Beitrag von Jupp » Mo 19. Mär 2012, 21:42

Es ist jetzt immer noch überdimensioniert im Vergleich zu weitaus bedeutenderen Sportarten wie Eishockey und Basketball (Männerbereich). Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, wann dort mal ein Freundschaftsspiel in den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten kam.
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Re: 1. FC Lok Leipzig - Frauenfußball

Beitrag von Anderson » Mo 19. Mär 2012, 21:58

Jupp hat geschrieben:Frauenfußball wird einfach von den Medien völlig überbewertet. Eine Sportart, welche in der letzten Saison einen Zuschauerschnitt von gerade mal über 800 Leuten hinbekommt, ist einfach noch nicht so weit, wie es von den Medien gemacht wird. Ich bin hingegen fest davon überzeugt, dass in LE auf jeden Fall Eishockey bei ner ordentlichen Halle funktionieren würde genauso wie die beiden Handballmannschaften und die Uniriesen.
Die Vergleiche zu Dortmund oder Bremen hinken da. Leipzig ist z.B. schon immer eine Handballstadt und auf Grund der DHfK schon immer sehr sportaffin. Kein Vergleich z.B. zu Chemnitz, wo noch nie hohe Zuschauerzahlen vorhanden waren. Trotz des sportlichen Erfolgs sind auch jetzt die Zuschauerzahlen beim CFC schwach.
Da stimmem ich im Prinzip zu.
Aber Eishockey und Herren-Bundesligahandball zu Bundesligafußball wird in Leipzig nicht gehen.

Fußball und Eishockey gibt es in Düsseldorf, in Nürnberg und in Dresden.
Fußball, Eishockey und Handball gibt es nur in Hannover, andere etwa gleichgroße, aber oft wirtschaftlich stärkere Städte als Leipzig wie Essen, Dortmund, Stuttgart oder Bremen haben nur eine Mannschaftssportart auf oberstem Profiniveau.

Bundesligahandball spielt sich in der Regel entweder in Millionenstädten oder aber in Städten, die keine hochklassige Fußballmannschaft haben wie Kiel, Wuppertal, Flensburg, Gießen, Magdeburg usw., ab.

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Re: 1. FC Lok Leipzig - Frauenfußball

Beitrag von Rojiblanco » Mo 16. Apr 2012, 07:26

2:9 Debakel zu Hause gegen Wolfsburg. Alter Schwede. :|

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Re: 1. FC Lok Leipzig - Frauenfußball

Beitrag von Elektrozaun » Mo 16. Apr 2012, 08:39

Nur noch peinlich.
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Re: 1. FC Lok Leipzig - Frauenfußball

Beitrag von Loch » Mo 16. Apr 2012, 10:06

Aber wenigstens schießen sie zu Hause mittlerweile mal Tore. :)
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Re: 1. FC Lok Leipzig - Frauenfußball

Beitrag von Imperator » Mi 18. Apr 2012, 21:16

Mittwoch, 18. April 2012, 18:17 Uhr
Trainer der Leipziger Fußball-Frauen tritt zurück

Jürgen Brauße ist mit sofortiger Wirkung als Trainer des abstiegsbedrohten Frauen-Fußball-Bundesligisten 1. FC Lok Leipzig zurückgetreten. Damit zog er die Konsequenz aus sieben Niederlagen in Serie. Ausschlaggebend sei die 2:9-Pleite am vergangenen Sonntag gegen den VfL Wolfsburg gewesen, teilte der Verein am Mittwoch mit. In den verbleibenden fünf Spielen bis Saisonende wird Frank Tresp, Coach der 2. Mannschaft, den Bundesliga-Elften betreuen. „Das Auftreten der Mannschaft in den letzten Tagen erweckte den Eindruck, dass die Spielerinnen nicht mehr an den sportlichen Erfolg glauben”, begründete Brauße seine Entscheidung und fügte an: „Unter dieser Voraussetzung macht es keinen Sinn, in der bestehenden Konstellation weiter zu arbeiten. Vielleicht gelingt es einem neuen Trainer, nochmals neue Impulse zu setzen.” Als Vorletzter der Tabelle kämpft Lok Leipzig um den Klassenverbleib. Für den Aufsteiger ist es zweite Trainerwechsel der Saison. Erst im vorigen Oktober hatte der damalige Sportdirektor Brauße die erfolglose Trainerin Claudia von Lanken abgelöst.
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