RED BULL TRENNT SICH VON OLE WERNER – DANKE UND ALLES GUTE OLE!
Leipzig - (16.06.2026) Was seit letzten Freitag schon berichtet wurde, ist heute nun offiziell. Ole Werner wurde als Trainer von RB Leipzig entlassen und wird damit nicht seine erste Europokalsaison in Leipzig an der Seitenlinie bestreiten können. Wir sagen Danke Ole und wünschen Dir privat sowie beruflich alles Gute!
Der Stand vor der Saison
RB Leipzig schloss die Saison 2024/2025 auf Platz 7 ab, dabei hätte man laut den expected Points sogar nur auf Platz 10 liegen dürfen. RB Leipzig zeigte in dieser Saison, obwohl die Leistungsträger der Offensive um Xavi, Openda und Šeško gehalten werden konnten, sich nicht mehr als eine durchschnittliche Bundesligamannschaft, auch weil man eben nicht mehr als TEAM auftrat.
Auch ein Trainerwechsel zu Zsolt Lőw brachte in der Saison 2024/2025 keine Besserung.
Im letzten Sommer sollte dann laut Marcel Schäfer ein Aufbruch, nicht nur ein Umbruch eingeleitet werden. Die Topscorer und großen Namen um Xavi, Šeško und Openda wurden abgegeben, auch von langfristigen Säulen wie Yussuf Poulsen, Kevin Kampl, Timo Werner und Amadou Haidara hat man sich vor oder während der Saison getrennt. Ein Umbruch sollte her, den es so in den letzten Jahren nicht gegeben hat, der aber eben auch mit Blick auf die Teamchemie und auch Leistungsentwicklung älterer Spieler absolut notwendig war.
Wie immer bei RB Leipzig wurden viele junge Spieler im Bereich von 15-25 Mio. € geholt, die zum Großteil nur absolute Experten im Fußball kannten, darunter Yan Diomande von Leganés oder Rômulo aus Göztepe, die zu ganz wichtigen Spielern von RB Leipzig wurden. Andere wie Johan Bakayoko oder Conrad Harder erfüllten nicht die Erwartungen.
Neben Änderungen im Kader sollte auch das Spielsystem angepasst werden, so dass RB Leipzig erstmals in einem 4-3-3 agierte. Als Ziel wurde vor der Saison eine Platzierung auf den Europapokalplätzen ausgerufen, also mindestens Platz 6.
Der Start in die Saison und die Entwicklung danach
Spieler wie Xavi und Openda wurden erst sehr spät abgegeben, so dass sie sogar noch beim 0:6-Debakel in München am 1. Spieltag in der Startelf standen, was die Vorbereitung durch die fehlende Integration erst spät verpflichteter neuer Spieler erschwerte. Schlimmer konnte man eigentlich nicht in die Saison starten. Umso wichtiger, dass danach die ersten Siege eingefahren wurden, welche zwar wenig überzeugend waren, aber in der Phase der Saison umso wichtiger. Kantersiege gab es dafür später mit jeweils einem 6:0 in Augsburg und zu Hause gegen Frankfurt, so dass man sich hinter den Bayern in den Top 6 der Liga etablieren konnte.
Dort geht es Richtung Champions League Jungs!
Nach dem Spiel gegen Frankfurt folgte allerdings die erste Schwächephase mit mauen Partien bei Union, zu Hause gegen Leverkusen und auf Sankt Pauli. Aus jener Phase konnte man sich dann herausarbeiten, auch wenn nach starken Leistungen gegen Bayern oder Dortmund zu wenige Punkte abfielen. Fünf Siege in Folge vom 27. bis 31. Spieltag sorgten dafür, dass RB Leipzig die Saison auf Platz 3 abschloss und damit das Saisonziel Europapokal mit der Qualifikation für die Champions League erfüllte. Erstmals konnte endlich auch in Frankfurt gewonnen werden. Platz 3 belegte RB Leipzig auch in der expected Points-Tabelle, nur 0,6 Punkte hinter dem BVB, was verdeutlicht, dass die Platzierung absolut verdient war und eben kein Glück, wie ja auch die höchste Anzahl an Aluminiumtreffern aller Bundesligateams (18) zeigte, bei der man eher von Pech reden darf.
Offenbar hat aber die Bilanz in den Topspielen, die mangelnde Pressingintensität ("Intensity is our Identity") und das mitunter fehlende Konterspiel dazu geführt, dass das Red Bull-Global-Team zur Entscheidung kam, nicht mit Ole Werner in die neue Saison zu gehen, auch wenn der Leipziger Geschäftsführer Sport Marcel Schäfer hier anderer Meinung war und vermutlich auch noch ist. Spannend, dass laut Sky und LVZ Ole Werner schon zweimal während der Saison vom Red Bull-Global-Team zur Disposition stand, sich aber Marcel Schäfer damals noch durchsetzen konnte.
Danke und alles Gute Ole!
Ole Werner hat RB Leipzig in einer sehr kritischen Situation übernommen und den nötigen Umbruch entscheidend gestaltet. Platz 3 mit 65 Punkten hätte nach 51 Punkten in der Vorsaison und den namhaften Abgängen ohne Champions League-Einnahmen wohl fast jeder Fan unterschrieben. Vor allem hat Ole Werner mit seinem Trainerstab dafür gesorgt, dass endlich wieder ein Team auf dem Platz steht, was füreinander kämpft. Neben der herausragenden Entwicklung von Yan Diomande ist vor allem die Entwicklung von Christoph Baumgartner und Nicolas Seiwald hervorzuheben, die vorher weit weg vom Status Leistungsträger waren. Auf dieser Saison mit neuem System, vielen neu integrierten Spielern kann man im Gegensatz zur letzten Saison aufbauen und in der nächsten Saison hoffentlich den nächsten Schritt machen.
Ganz abseits von sportlichen Inhalten ist die immer sympathische und bodenständige Art hervorzuheben. Niemand kann beispielsweise Clara Mohr so schön zeigen, was eine Thomson-Gazelle ist. :)
In Südafrika wurde noch über die kommenden Aufgaben gescherzt.
Wir sagen Danke Ole Werner für Deine Leistung, Deine sympathische Art und wünschen alles Gute für die Karriere! Wir sind uns sicher, nach der Saison werden früher oder später attrakive Angebote eingehen. Klar bleibt auch: Einmal Leipzig, immer Leipzig! Wir würden uns freuen, Dich in Leipzig und auch im Stadion wieder begrüßen zu können! Vielleicht ja zum ersten Heimspiel in der Champions League, die wir auch Dank Dir erreicht haben.
Jupp
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SOLLTE SICH RB VON OLE WERNER NACH NUR EINER SAISON TRENNEN?
Leipzig - (13.06.2026) Gute Miene im WM-Studio, böse Miene am Cottaweg. Jürgen Klopp und die Red Bull-Führung steht nicht mehr hinter Ole Werner. Nach mehreren Medienberichten soll der Norddeutsche noch diesen Sommer gehen und durch Martín Demichelis ersetzt werden. Doch sollte man wirklich einen neuen Umbruch wagen?
Als RB-Fan hat man es schon schwer. Da möchte man nach einer langen Umbruchsaison das Gefühl vom Einzug in die Champions League im Herzen tragen und in Ruhe die Fußballweltmeisterschaft verfolgen und am Cottaweg überschlagen sich die Ereignisse. Werner vor dem Aus? Schäfer dementiert die Gerüchte nicht? Was zunächst wie eine typische Ente im Sommerloch klingt, scheint dann doch mehr Wahrheit zu beinhalten. Mit Martín Demichelis steht wohl schon als Nachfolger parat. Doch warum steht Werner intern zur Diskussion? Bei meinen Gedanken dazu komme ich schlussendlich vielleicht zu einem etwas ernüchternden Fazit.
Auf dem Papier wirkt dies zunächst unverständlich. Ole Werner, ein Trainerkandidat, den man unter den Fans lange skeptisch beäugt hatte, brachte mit seiner ruhigen norddeutschen Art die Kabine hinter sich und schaffte es, den Umbruch einzuleiten. Werner, der die Wunschlösung von Jürgen Klopp war, gelang es mit RB eine mindestens gute Saison zu spielen, in welcher man sich wieder für die Champions League qualifizieren konnte. Besonders gegen schlechtere Teams sah man in dieser Saison besser aus. War genau dies einst das große Problem verschiedenster RB-Trainer, so konnte das Werner-Team im Tabellenkeller zumeist punkten. Eine gute Absicherung und eine stabilisierte Abwehr waren hier zum einen der Schlüssel zum Erfolg. Ein verbessertes Verhalten bei den Kontern mit einem spielstarken 9er war der nächste Teil, den Werner in seiner Zeit angegangen ist. Doch nach der Xavi-Misere der Vergangenheit ist wohl einer der größten Erfolge, dass er aus einem Haufen egoistischer Einzelspieler wieder eine Mannschaft gezaubert hat. Kontroverse Entscheidungen wie die Torhüterwahl oder auch das Kapitänsamt sind am Ende gut getroffen worden. Werner zeigte hier ein Gefühl für die Momente und das Miteinander. Zudem wirkte er immer fannah und bodenständig. Kein Mann mit einer großen Ausstrahlung, aber mit einer sehr nahbaren Art. Warum wird er dann also hinterfragt?
Grundsätzlich ist es richtig und ein sportlich gutes Zeichen, dass man auch eine Saison, in der die Mindestziele erreicht wurden, hinterfragt und nicht ohne Reflexion in die nächste Saison stolpert. Und betrachtet man die Saison, dann gibt es doch so einige spielerische Lücken, die noch gestopft werden müssen. Besonders die Abhängigkeit von Einzelspielern, die unsere Mannschaft durch große Teile der Saison getragen haben, ist langfristig gefährlich. Ohne Diamonde, der nach kurzer Eingewöhnungszeit die Bundesliga erobert hat und Christoph Baumgartner, der seine individuell beste Bundesligasaison gespielt hat, wäre das Erreichen der Königsklasse wohl dann doch schwieriger geworden. Zu häufig setzte man auf individuelle Vorstöße über die Außenbahnen und sobald ein Gegner es verstand die Außen zuzumachen, wirkte die Mannschaft schnell ideenlos. Während man dieses Jahr noch lange mit dem Überraschungseffekt spielen konnte, wird es in der nächsten Saison für kein Team der Welt mehr eine Überraschung sein. Und was passiert, wenn Diamonde es doch nach England verschlägt?
Das passiert wenn du ein vernünftigen Vorstand hast. Ole Werner hat fast den Punkterekord in der Bundesliga für Leipzig geholt hat aber so einen Müll Fußball spielen lassen & nur auf Diomande gehofft https://t.co/QLfAdf3ZeM
— C (@ClassicBira) June 12, 2026
Ein starkes Vorgehen der Verantwortlichen? Nicht überall wird die Entscheidung kritisch hinterfragt.
Gleichzeitig darf man jedoch auch keine Wunder in einer
solchen Umbruchsaison erwarten. Werner und sein Team mussten neue Strukturen
(auf und abseits des Feldes) etablieren und logischerweise zunächst zu
einfachen spielerischen Mitteln greifen, um die Mannschaft wieder auf die
Erfolgsspur zu bringen. Es braucht sicherlich mehr Zeit als nur eine Saison, um
das volle Potenzial aus der Spielweise von Werner zu holen und neue Ideen zu
etablieren. Hier stellt sich die Frage, ob ein erneuter Umbruch auf dem Trainerstuhl
tatsächlich einen voranbringenden Effekt erzeugen kann. Stuttgart und Hoffenheim
haben in der Vergangenheit bewiesen, dass Kontinuität der Schlüssel sein kann.
Die vergangene Saison der VfB-Elf war alles anders als überzeugend und wird
retrospektiv durch den Pokalgewinn geschönt. Dennoch blieb man hier Hoeneß treu
und konnte sich trotz namhafter Abgänge für die Champions League qualifizieren
und stand erneut im Pokalfinale. In Hoffenheim sieht das ganze noch extremer
aus. Ilzer stieg in der Vergangenheit beinahe mit der TSG in die zweite Liga
ab. Anstatt dass man sich von dem Trainer trennt, der in der Vergangenheit eher
durch außergewöhnliche Kabinenansprachen mit merkwürdigen Utensilien bekannt
war, sprach man ihm das Vertrauen aus. Dies sollte sich auszahlen.
Zeigt sich hier wieder RBs Größenwahn oder steckt tatsächlich eine fundierte
Erkenntnis hinter der Trainerdiskussion?
Meinetwegen hatte Ole Werner seine spielerischen Schwächen.
— GordonShumway™ (@bumbumbastisch) June 12, 2026
Am Ende geht es bei diesen Bumms immernoch um Ergebnisse und die hat er geliefert.
Davon ab, ein bisschen Loyalität würde dem Laden in der Ausrichtung aktuell auch gut tun, aber was weiß ich schon😘
Ergebnisse lügen nicht.
Doch neben dem Licht der letzten Saison war doch auch einiges an Schatten vorhanden. Betrachtet man die Laufleistung der Mannschaft, so konnte RB, die einst für ihre Intensität bekannt waren, gegen viele Mannschaften nicht mithalten. Im Ligaüberblick steht RB auf einem ernüchternden Platz 15, was gelaufene Kilometer angeht. Zum Vergleich: Die Rennmäuse aus Hoffenheim sind knapp 200 Kilometer in der Saison mehr gelaufen, das sind 5 Kilometer mehr pro Spiel. Dies lässt sich auch nicht durch höheren Ballbesitz oder die Art des Fußballs erklären. Auch die Bayern, die in vielen Spielen die Bundesliga dominiert haben, sind ähnlich weit wie die Hoffenheimer gelaufen.
Doch wenn es nur die gelaufenen Kilometer wären, würde keiner über Werner diskutieren. Schwerwiegender fallen hier die Spiele gegen die Top 6-Teams. Nur gegen drei der Top 6 Mannschaften konnte man in der vergangenen Saison gewinnen. Hinzu kommen die beiden Auftritte gegen Bayern (auch wenn man sich in der Rückrunde noch ganz gut verkauft hat) und das in letzter Minute aus der Hand gegebene Spiel gegen den BVB, welches man am Ende auch gut hätte verlieren können. Für eine Umbruchsaison ist dies in Ordnung, aber wenn man in Leipzig (und das ist das große Ziel von Red Bull) mal die Meisterschale in die Luft stemmen möchte, muss man auch gegen die großen Teams mithalten können. Mit der Leistung aus der letzten Saison wird man es auch in der Champions League schwer haben. Und es scheint, dass man Ole Werner diesen nächsten Schritt eben NICHT! zutraut.
All diese Gedanken sind am Ende nichtig, wenn es dann doch um Sachen abseits des grünen Feldes geht. Ole Werner ist sicherlich ein guter und tüchtiger Arbeiter, aber keine klassische PR-Figur wie ein Nagelsmann oder der Leipziger Marco Rose. Ob Werner am Ende ein Trainer ist, für den sich junge Talente entscheiden oder der die Menschen ins Stadion lockt, sei hier zu hinterfragen. Ein Name wie Demichelis würde das Brennglas (auch global) deutlich mehr auf RB richten, welches den Geldgebern des Vereins vielleicht dann doch deutlich wichtiger ist, als ein ruhiger sympathischer Norddeutscher, mit dem man zuverlässig die internationalen Plätze erreichen kann. Ebenso kann man die Beziehung Klopp-Werner auch nicht mehr deuten. War er vor einem Jahr noch die Wunschlösung des Strahlemanns mit den weißen Zähnen, so scheint eben dieser jetzt der größte Befürworter für eine Trainertrennung zu sein. Marcel Schäfer hingegen wollte noch am Ende der letzten Saison mit Werner verlängern, wird hier jetzt wohl aber hintergangen. Ein Beziehungswirrwarr, komplizierter als Game of Thrones.
Martin Demichelis wird neuer RB Leipzig Trainer.
— Niklas (@gNiklas43) June 12, 2026
Meine 1. Reaktion ist einfach nur Enttäuschung. Das bezieht sich aber rein auf den Umgang von Red Bull mit Ole Werner und ist gänzlich unabhängig von Martin Demichelis, den ich auf den ersten Blick sehr spannend finde. #RBLeipzig pic.twitter.com/Eww7A0IHEv
Demichelis als Nachfolger? Spannend und gleichzeitig gewagt.
Schlussendlich muss man hier wohl konstatieren, dass es den Verantwortlichen am Ende um Erfolg und fußballerische Macht geht. Sympathie und Fannähe sind hier dann von Interesse, wenn es darum geht, Trikots und Tickets zu verkaufen. So schön wie ein sportlicher Erfolg ist, wünscht man sich dann doch manchmal etwas mehr Menschlichkeit im Verein. Ole Werner hat diesen Abgang absolut nicht verdient. Sein Nachfolger muss von Tag 1 an liefern. Welcher Trainer diesem Druck am Ende nachkommen wird und ob man mit Werner auch noch Schäfer verliert, der ebenfalls gute Arbeit geleistet hat, wird sich zeigen. Mich als Fan rückt diese Entscheidung und vor allem das "Wie" im Herzen etwas vom Verein ab. Doch das Fußballgeschäft ist kurzlebig und natürlich wird jedem neuen Trainer und jedem neuen Spieler meine volle Unterstützung zugesprochen und eine Chance gegeben. Am Ende gilt dann doch immer: Einmal Leipzig, immer Leipzig!
Alex Hell
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SAISONFAZIT V – FANENTWICKLUNG
Leipzig - (12.06.2026) Die vorletzte Kategorie unseres Rückblicks – diesmal mit Blick auf unsere Fans und deren Entwicklung im Laufe der Saison.
Um ehrlich zu sein, hat sich aus meiner Sicht in dieser Saison insgesamt nicht allzu viel entwickelt. Die Zahlen der Auswärtsfahrer sind zwar weitgehend konstant geblieben, aber gerade ohne Dreifachbelastung hätte ich eigentlich mit einem spürbaren Anstieg gerechnet. Insgesamt schaffen wir es aus unterschiedlichen Gründen weiterhin nicht, mehr Leute dauerhaft fürs Auswärtsfahren zu begeistern.
Auch die Stimmung im eigenen Stadion war sehr wechselhaft – mal richtig gut, mal eher enttäuschend. Dabei dreht sich die Diskussion immer wieder um die bekannte Trennlinie zwischen aktiver Fanszene und dem restlichen Fanblock. Was mich ebenfalls enttäuscht hat, ist, wie schnell das Stadion nach Abpfiff regelmäßig leer wird. Klar, weiter Heimweg, zu wenig Bahnen der LVB und ähnliche Argumente werden oft genannt – aber das ist in vielen anderen Stadien genauso, teilweise sogar unter schwierigeren Bedingungen. Für mich sind das daher oft eher Ausreden als echte Erklärungen. Wo ist die viel beschriebene Entwicklung unserer Fanszene, auf die gerne mit Bezug auf den noch jungen Verein verwiesen wird? Aktuell ist das eher Stillstand statt Fortschritt und Weiterentwicklung.
Positiv bleibt immerhin, dass die No-Show-Rate reduziert werden konnte, auch wenn es insgesamt weiterhin zu viele leere Plätze gibt.
Rojiblanco
— Fanverband Leipzig e. V. (@fanveRBand) March 7, 2026
Das Zwo9er öffnete wieder die Pforten.
Ich sehe eine zweigeteilte Entwicklung. Die absoluten Zahlen sind durch die Verringerung der No-Show-Rate zwar gestiegen, aber der Anteil, der sich einfach mal nur das Spiel anschaut, steigt immer weiter. Dinge wie, dass Leute schon während des Spiels das Stadion verlassen oder mit Abpfiff gehen, verstärken sich immer weiter. Auch die Anspruchshaltung wird nicht geringer. Da erreichen wir am vorletzten Spieltag Platz 3 gegen Sankt Pauli und für viele Fans ist das ganz offensichtlich selbstverständlich nach der letzten Saison und auch dem bescheidenen Start in die Saison. Es braucht wieder mehr Fans zu Hause und auswärts im Stadion, die sich aktiv einbringen und nicht einfach nur Spiele konsumieren. Dann ist die Stimmung auch wieder besser und der Stadionbesuch macht wieder mehr Spaß. Das schafft man nur mit mehr Fannähe als Verein, aber auch mit aktiven Fans und Fanklubs, die sich entsprechend einbringen.
Jupp
Die Entstehung der Poulsen Choreo.
In Sachen Fanentwicklung gibt es immer noch einiges zu tun. Ja, man hat die höchste durchschnittliche Auslastung aller Zeiten hinbekommen und die Maßnahmen zur Senkung der No-Show-Rate sind gut. Ich sehe aber dennoch leider viele Punkte, mit denen ich nicht zufrieden bin.
Punkt eins zeigte sich beim Finale der Conference League eindeutig. Unsere Schüssel kann laut sein. Sehr laut sogar. Dafür braucht es aber alle im Boot. Jeden einzelnen. Das Spiel in der letzten Woche zeigte ganz klar, dass wir hier noch sehr viel Luft nach oben haben.
Punkt zwei sind die Auswärtsfahrerzahlen. Fairerweise muss man sagen, es war in vielen Spielen besser als in den Vorjahren, aber man hat auch nicht international gespielt. Es gab wenige „Highlight-Spiele“, sodass sich die Zahlen besser verteilten. Ich kann mir noch nicht vorstellen, dass kommende Saison die Zahl der Auswärtsfahrenden weiter steigen wird, auch wenn es wünschenswert wäre.
Punkt drei - und das ist mein größtes Problem - ist die Frage nach der allgemeinen Entwicklung der Fanzahlen. Kurz- und wahrscheinlich auch mittelfristig wird man in der Gewinnung neuer Fans stagnieren bzw. nur leicht ansteigen, gleichzeitig werden auch unsere bestehenden Fans naturgemäß immer älter. Es bleibt spannend und abzuwarten, wie man diesem Problem entgegentreten möchte.
Der wahre Fan
Ehre, wem Ehre gebührt.
Die Fanentwicklung zeigt sich für mich vorrangig im Einklang mit dem Erfolg unseres Profiteams, ob insgesamt die Spiele gut verliefen und die Saison erfolgreich sich gestaltete. Im Allgemeinen dringt das OFC-Leben und das Miteinander in der aktiven Fanszene nicht an die Öffentlichkeit, so dass ich nichts Großes zu diesem Sachverhalt beitragen könnte. Ich kann nur für mich reden - Insgesamt erkenne ich eine hohe Erwartungshaltung vieler RB-Fans, die sich schnell bei schlechterer Spielweise und bei ausbleibenden Erfolg breit macht. Diese offenbart sich insbesondere in den SoMe-Kanälen mit negativen Kommentaren. Allein bei Facebook, wie hier Trainer Ole Werner immens hart kritisiert wird, entbehrt sich für mich jeder Grundlage. Andersherum gibt es bei Instagram mehr positive Stimmen, teils auch bei X. Trotzdem ist die Bereitschaft vieler Fans kaum gegeben, Positives mitzuteilen und daher überwiegen oft die negativen Stimmen.
Insgesamt wird es für uns Fans immer schwieriger, sich mit den Spielern und mit dem Team zu identifizieren, weil gute Spieler immer schneller den Verein verlassen, sowie Legenden aufhören. Auch die sportlichen Verantwortlichen haben es immer schwerer, weil die Ansprüche der Vereinsspitze (Red Bull Kosmos) stets sehr hoch angesetzt sind. Selbst versuche ich mich von all diesem abzukapseln, mich selbst zu steuern und das Miteinander zu sehen. Hierfür gehe ich regelmäßig ins Stadion, möchte viele bekannte Fans gerne wiedersehen, sich mit ihnen unterhalten und dabei ein Wir-Gefühl pflegen. Ich bin dankbar, dass die aktive Fanszene Stimmung macht und klinke mich aktiv in den Support mit ein. Gemeinsam macht es viel mehr Spaß. Auch nach dem Spiel erweise ich unserem Team die Ehre, unterstütze es, bleibe bis zum Abpfiff und verabschiede das Team und schließlich mich bei den umliegenden Fans. Deshalb kann ich nicht ganz nachvollziehen, dass viele Fans schon vor Schlusspfiff oder mit dem Abpfiff das Stadion verlassen.
Ich habe insgesamt eine Gelassenheit, innere Zufriedenheit, erfreue mich der Möglichkeit ein Teil des Ganzen zu sein und lebe es aus. Spiele von RB Leipzig besuche ich regelmäßig und sehr zeitig, oft zwei Stunden vor dem Spiel, bleibe auch etwas länger nach dem Spiel und genieße den Austausch mit den Fans. Ich mache dies unabhängig von den Ergebnissen, supporte das Team und würde das auch in tieferen Ligen fabrizieren. Dieses Verhalten würde ich mir gerne auch von anderen Zuschauern bzw. RB-Fans wünschen, unabhängig von der Teamleistung. Erfreulich zeigte sich in der vergangenen Saison, dass im Schnitt mehr Fans zu den Auswärtsspielen reisten und ich hoffe, dass sich dieser Trend weiter fortsetzt, wie auch die vielen Choreos, die unsere aktive Fanszene und die OFC's auf die Beine gestellt haben - vielen Dank dafür!
RBoligei
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SAISONFAZIT IV – KADERBAUSTELLEN
Leipzig - (09.06.2026) Teil 4 unseres Saisonrückblicks beschäftigt sich mit dem Kader. Wo muss für die kommende Saison nachgebessert werden? Wo hat der Kader noch Potenzial?
In der Innenverteidigung wird uns voraussichtlich Lukeba verlassen, und Bitshiabu wird den hohen Ansprüchen auf Dauer (noch) nicht wirklich gerecht. Dadurch besteht dort klarer Bedarf für gleich zwei Neuzugänge.
Im defensiven Mittelfeld wäre zudem ein Ersatz bzw. eine Alternative zu Seiwald sinnvoll – ein klassischer „Staubsauger“ vor der Abwehr, idealerweise mit internationaler Erfahrung, der auch bei Dreifachbelastung sofort funktioniert und nicht erst entwickelt werden muss.
Im Angriff brauchen wir außerdem zwingend einen echten Top-Stürmer. Harder hat bislang enttäuscht, und auch Rômulo wirkt eher nicht wie der klassische Torjäger, auch wenn er spielerisch und für das Kombinationsspiel innerhalb der Mannschaft wichtig ist.
Rojiblanco
Ich schließe mich meinem Vorredner an: RB Leipzig muss personell in der Defensive nachbessern, insbesondere in der Innenverteidigung aber auch außen.
Zwar stellte Leipzig lange Zeit in der Saison die drittbeste Abwehr der Bundesliga, offenbarte gegen direkte Konkurrenten aus dem oberen Tabellendrittel jedoch erhebliche Schwächen. Sobald die Gegner spielerische Klasse mitbrachten, geriet das Team von Ole Werner oft ins Hintertreffen. Vier deutliche Kanterniederlagen, die auch die Verantwortliche wie Klopp oder Mintzlaff auf der Tribüne leidvoll miterleben mussten, verdeutlichen dieses Defizit.
Da in der kommenden Saison durch das neue Champions-League-Format acht zusätzliche Top-Gegner warten, steigt der Druck auf die Defensive weiter. Wie stark krachende internationale Niederlagen die Moral einer Mannschaft belasten können, hat das Beispiel Frankfurt in dieser Spielzeit gezeigt. Bleiben Verstärkungen in der Abwehr aus, droht Leipzig wolmöglich ein ähnliches Schicksal. Die schwachen Auftritte gegen Teams wie Bayern, Bayer oder Freiburg sind ein klares Warnsignal.
rolei79
Braucht RBL noch einen neuen Stürmer?
Nachdem diese Saison der Fokus auf der Offensive lag, muss der Fokus jetzt auf der Abwehr liegen, wenn man die Offensive zusammenhalten kann. Konkret benötigen wir:
- einen starken Rechtsverteidiger mit einem Fokus auf defensive Stabilität wie Simakan oder Mukiele, da Raum auf der linken Seite sehr offensiv ist, Raum und Baku zusammen auf dem Platz sind gegen Topteams zu offensiv
- da uns Lukeba, Klostermann und Bitshiabu wohl verlassen werden, braucht es drei neue Innenverteidiger
- Haidara und Kampl sind während der Saison gegangen und auch Schlager ist weg, also ist ein weiterer Sechser nötig, da Reitz und Banzuzi eher auf der 8 spielen
- ein Stürmer mit starkem Torabschluss würde mir ebenfalls gefallen. Rômulo und Harder kommen zusammen auf lediglich 12 Treffer in der Bundesliga
- wird Maksimović verliehen, ist auch ein Backup hinter Baumgartner denkbar, vielleicht fragt man nochmal bei Harvey Elliott an.
Jupp
Im Zentrum fehlt noch ein echter Sechser der Seiwald entlasten kann.
Ich werde meine Kaderbaustellen benennen und versuchen, sie mit konkreten Namen zu füllen.
Für mich ganz oben auf der Prioritätenliste ist ein LIV. Sollte uns Bitshiabu verlassen, werden daraus zwei LIVs. Ein Name der in meinen Augen dort zwingend diskutiert werden muss, ist Diogo Leite. Ja, er ist schon älter als das angegebene Profil, ja er spielt „nur“ bei Union Berlin, dennoch ist er aus folgenden Gründen interessant. Er ist Linksfuß, hat extrem viel Bundesligaerfahrung und auch schon CL und EL gespielt und er kennt sowohl Dreier-als auch Viererketten. Vor allem aber ist er ablösefrei. Wäre für mich ein Kandidat, wenn man Bitshiabu zutraut, Stamm-LIV zu werden und einen Herausforderer sucht.
Als Nächstes ist meiner Meinung nach ein Sechser wichtig. Ja, Seiwald hat sich gesteigert, benötigt aber einen Backup. Kennet Eichhorn wäre hier die sinnvollste Wahl gewesen. Er fordert aber laut Medienberichten ganz schön viele Bedingungen für einen Wechsel. Möchte man sich darauf einlassen? So wie ich die Verantwortlichen einschätze, eher nicht. Aus dem Grund denke ich, man wird sich da nochmal anderweitig umschauen. Zuletzt genannte und auch passende Namen wie Sergi Altimira von Real Betis und Otto Rosengren von Malmö FF (der ehemalige Verein von Emil Forsberg) zeigen, dass man sich dem auch bewusst ist, dass man hier was tun sollte.
Neben einer Festverpflichtung des polyvalenten Gruda sollte im offensiven Zentrum und den Flügelpositionen zumindest auf der Zugangsseite nichts passieren. Wo man aber zwingend noch was tun sollte, ist auf der Stürmerposition. Begründet auf meiner Kritik aus dem vorherigen Saisonfazit, sollte man hier zwingend nachjustieren und einen abschlussstarken mit vernünftigem Tempo holen. Da sich mein persönlicher Wunschname Joaquín Panichelli das Kreuzband gerissen hat, muss eine Alternative her. Ich würde mich an der Stelle für Dzenan Pejcinovic entscheiden. Ja, auch er hat „nur“ acht Tore. Aber das ganze bei bedeutend weniger Minuten (1482 vs 2204), einem bedeutend geringeren xG-Wert (7,87), was in dem Fall der klar bessere Wert ist und er spielt bei Wolfsburg, einer Mannschaft, die in sich lange nicht funktioniert hat. Gib dem Jungen dieses und ich glaube, der kann richtig aufspielen.
Der wahre Fan
Gruda als offensives Schweizer Taschenmesser?
Für mich ist die defensive Instabilität nennenswert, die sich schon über zwei volle Saisons hinweg offenbart. Dabei bildet Marco Roses letzte Saison das Schlusslicht, während in der vergangenen Saison unter Ole Werner diese sich zwar verbessert hat, aber immer noch statistisch nachgewiesen erhebliche Mängel aufweist. In den letzten zwei Spielzeiten wurden 85 Pflichtspiele bestritten. Dabei fielen 122 Gegentreffer, was einen Schnitt von 1,44 Gegentreffer pro Spiel bedeutet. Dieser Durchschnitt wird den gehobenen Ansprüchen nicht gerecht, erst recht nicht, wenn man international bestehen möchte.
Die Werte der letzten beiden Spielzeiten in Sachen xGA (zugelassene gegnerische Torgefahr), gegnerische Torschüsse und erhaltene Gegentore gehören zu den schlechtesten Saisonparametern in der 10-jährigen Bundesligageschichte RB Leipzigs. Eine Ausnahme bildet die zweite Bundesligasaison unter Ralph Hasenhüttl. In Korrelation zur defensiven Instabilität befindet sich auch der nachlassende Ballbesitz bzw. die fehlende Spielkontrolle. War die Spielkontrolle unter Julian Nagelsmann und anfänglich unter Marco Rose noch sehr dominant und dem Gegner wurde kaum der Ball überlassen, so ließ die Idee des Offensivpressings, der Balleroberung und die Idee einer variantenreichen Spielgestaltung im Laufe der Jahre immer weiter nach.
Meiner Meinung nach hängt dies mit den vielen Spielerverkäufen von Leistungsträgern vergangener Spielzeiten zusammen, so dass der neu eingekaufte und nun vorhandene Spielerkader einerseits nicht mehr die nötige Qualität besitzt und andererseits auch nicht genug reifen kann, weil die Durchlaufzeit vieler guter Spieler immer kürzer wird im Verein und somit sich keine ausreichende Entwicklungszeit für die Teamtaktik und Teamdisziplin kristallisieren kann.
Insbesondere die defensive Instabilität litt nach den Abgängen von Joško Gvardiol, Mohamed Simakan, Marcel Halstenberg und Konrad Laimer sehr. Die vorhandenen Spieler der vergangenen zwei Spielzeiten im defensiven Mittelfeld wie auch in der Abwehr haben es nicht geschafft, diese Qualitäten der früheren Spieler aufzufangen. Andererseits ist dies aber auch geschuldet durch die insgesamt nachlassende Spielkontrolle, so dass selbst gegen Teams der unteren Tabellenhälfte oft der Eindruck erscheint, dass beide Teams im Spiel auf Augenhöhe agieren.
Hier müsste sich zukünftig RB Leipzig im Kader konstanter aufstellen, die Spieler zusammenhalten über eine oder zwei weitere Saisons, sich punktuell verstärken und taktisch sich so weiterzuentwickeln, dass das Team es schafft, wieder mehr Spielkontrolle zu erlangen und defensiv weniger zuzulassen. Gelingt dies nicht, wird auch in der neuen Saison, egal unter welchen Trainer, insbesondere in der Champions League, dieser Sachverhalt deutlich werden.
RBoligei
Offensiv hui, defensiv naja.
Mit Blick auf die Defensivwerte und den letztjährigen Fokus auf Zugänge in der Offensive stellt aktuell die Abwehr die wohl größte Kaderbaustelle dar. Besonders auffällig ist dabei die für ein Topteam hohe Anzahl an Gegentoren in den letzten zwei Spielzeiten. Zudem drohen weitere Abgänge, welche den Kader weiter ausdünnen und schwächen würden. Außerdem konnte sich die zweite Garde auch in der abgelaufenen Saison erneut nicht aufdrängen.
Dieses Problem muss mit der offensiven Viererkette und einem Kader ohne richtige Sechser (Seiwald mit Abstrichen außen vor) vermutlich auch weiträumiger gefasst werden. Die mit zwei sehr angriffsorientierten Außen besetzte Abwehr ist diametral alten Leipziger Viererketten mit halben Innenverteidigern vom Schlage eines Mukiele, Simakan oder Halstenberg entgegengesetzt. Mit einer solchen Besetzung war es deutlich einfacher, hinten die Null zu halten. Das ist mit den konstant-offensiven Ausflugsversuchen a la Baku und Raum deutlich schwerer, da dies zu einer inhärenten Verknappung der Ressourcen für eine stabile Restfeldverteidigung führt.
In der Innenverteidigung bahnt sich ein Abgang von Lukeba an, der dem Vernehmen nach diesen Sommer versilbert werden soll. Mit Orbán steht ein weiterer alter Recke vor seinem baldigen Karriereende. Auch bei Klostermann (Topverdiener ohne Chance auf Einsätze) und Raum (will wohl nach England und hat einen auslaufenden Vertrag) könnten Wechsel bevorstehen. Auf der Zugangsseite hat RBL zwar bereits Koné klargemacht, er wäre aber eher der mittelfristige Ersatz für Orbán (beide Rechtsfüße). Ob Bitshiabu in die Fußstapfen eines Lukeba treten kann, ist auch im Rückblick auf einige Spiele diese Saison noch sehr unklar.
Für eine Dreifachbelastung wäre der Kader in der Defensive – sollten die Abgänge eintreten – also nicht ausgelegt und selbst in Topbesetzung war es gerade in den Spielen gegen Gegner mit Champions League Ambitionen teilweise diese Saison ein Ritt auf der Rasierklinge.
Schäfer und Werner sind also gefordert: Welche Zugänge sind finanziell möglich? Will man weiterhin eine offensive Viererkette auflaufen lassen oder den potenziellen Abgang von Raum für eine asymmetrischere Aufstellung nutzen? Will man sich seit langem mal wieder einen echten Sechser leisten (Eichhorn holen und aufbauen?). Wer könnte nach einem Abgang von Lukeba auf der LIV spielen? Viele Fragen, für die es bisher noch keine Antworten gibt.
Rumpelstilzchen
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