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6. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 31.10.2020, 18:30 Uhr
Ort: BORUSSIA-PARK, Mönchengladbach
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2:0 TRIUMPH IN HEIDENHEIM – LEIPZIG BEENDET STARKE HEIMSERIE

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Heidenheim - (05.10.2013) Leipzig beendet Heidenheims Heimserie und siegte verdient mit 2:0 beim Tabellenführer. Über weite Teile der Spielzeit waren die Roten Bullen das tonangebende Team. Die Tore erzielten Frahn und Kaiser. Poulsen und Morys mussten verletzt runter, Müller sah Rot.

Wie die LVZ bereits prognostizierte, sollte AZ einige Veränderungen in der Startelf vornehmen. Dabei war wohl die größte Überraschung, daß Anthony Jung als linker Außenverteidiger durch Heidinger ersetzt wurde; dafür feierte Müller sein Comeback als Rechtsverteidiger. Ebenfalls von Beginn an durfte Kimmich ran, der Rockenbach ersetzte - unser Brasilianer erwischte gegen Unterhaching ja einen denkbar schlechten Tag. Das Wechselkarussell wurde durch Franke vervollständigt, der für Sebastian in die Innenverteidigung rückte.

 Von Beginn an versuchte die Zornigerelf ihr Spiel durchzudrücken und über weite Strecken der ersten Halbzeit waren unsere Leipziger die spielstärkere Mannschaft. Heidenheim versuchte sich an schnellen Gegenzügen, zumeist über unsere linke Abwehrseite, wo Heidinger und Franke einige Bälle um die Ohren flogen. Aber Coltorti war stets da, wenn er gebraucht wurde. Die beste Chance der Anfangsphase hatte Müller, dessen Schuss aufs lange Eck jedoch von Sabanov gekonnt entschärft wurde (23.).

Kurz vor der Pause nahm die Partie dann Fahrt auf. Erst musste Poulsen runter (38.), er war von einem Heidenheimer gefoult worden und es ging nicht mehr weiter. Für ihn kam Kammlott. Danach folgte eine Drangphase der Gastgeber, die drei Mal gefährlich vor Coltorti auftauchten, aber unser Schweizer funktionierte wie ein Präzisionsuhrwerk und war nicht zu überwinden. Den Schlusspunkt setzten dann jedoch die Leipziger, nach einem schönen Pass von Frahn, den Kammlott noch knapp verpasste, zog Kimmich aus ca. 20 Metern ab und zwang Sabanov zu einer Glanzparade.

Wermutstropfen der ersten Halbzeit war die Gelbe für Morys wegen Meckerns, der deswegen gegen Regensburg gesperrt ist. Ohne Wechsel ging es aus der Kabine und auch auf dem Feld ging es wie kurz vor der Pause hoch her. Das Chancenfeuerwerk eröffnete Heidenheim, aber Schnatterer scheiterte im 1:1 am bärenstarken Coltorti. Danach war erneut Leipzig am Drücker und übernahm fast gänzlich die Spielgestaltung, vom Tabellenführer war erstaunlich wenig zu sehen. Nach dem verletzungsbedingten Wechsel von Morys, für den Röttger ins Spiel kam, ergaben sich zwei weitere hochkarätige Chancen. Erst wurde Kammlotts Hereingabe denkbar knapp vor dem einschussbereiten Frahn geklärt, dann zog Röttger knackig von der Strafraumgrenze ab, aber Sabanov war erneut auf dem Posten.

Es folgte die größte Chance für Heidenheim, aber Schnatterers Querpass verpassten alle Gastgeber, den letztendlichen Abschluss setzten sie neben den Kasten. Dies war das Startsignal für einen Leipziger Sturmlauf. In der 63. setzte Kammlott Göhlert auf der Außenbahn unter Druck, dessen anschließender Fehlpass bei Frahn landete, unser Kapitän stand im Strafraum vollkommen frei und hatte keine Mühe, Sabanov zu überwinden. Frahns erstes Auswärtstor seit dem Spiel in Burghausen vor gut zwei Monaten. Danach taumelte der Tabellenführer, Leipzig war am Drücker und schnürte Heidenheim in der eigenen Hälfte ein. Die Abwehr des FCH wirkte verunsichert und kam mit dem druckvollen Spiel der Roten Bullen nicht zurecht. Die beste Chance dieser Phase vergab Kaiser, dessen Schuss aus 14 Metern knapp den Außenpfosten streifte (74.).

Nur vier Minuten später klappte es dann doch. Einen feinen Spielzug über Kammlott, Ernst und Frahn vollendete Kaiser wuchtig und unhaltbar ins kurze Eck. Die Abwehr des Tabellenführers sah hier ganz alt aus. Aber die Leipziger mussten doch noch zittern, nur zwei Minuten später flog Müller wegen Nachtretens mit Rot vom Platz. Schnatterer hatte ihn zuvor ebenfalls absichtlich getroffen und sah dafür die einzige Gelbe für die Gastgeber.

Trotz der Überzahl gelang dem Aufstiegsfavoriten in der Schlussphase kein(!) gefährlicher Angriff, kaum spielerische Mittel, lediglich lange Bälle. Kammlott hätte zwei Minuten vor Ende sogar noch auf 3:0 erhöhen können. So blieb es beim hochverdienten 2:0 für Leipzig!

Fazit: Ein sehr starker Auftritt der Zornigerelf, die heute dem Tabellenführer in allen Belangen überlegen war. Spielerisch war von Heidenheim wenig zu sehen, die bis auf lange Bälle und dem Ansatz: "alles auf Schnatterer" enttäuschten. Wermutstropfen sicher die unnötige Rote Karte für Müller und die Verletzungen von Morys und Poulsen. Mannschaftlich war es eine erstaunlich geschlossene Leistung, aus der Kimmich als Startelf-Debütant noch hervorzuheben wäre. Auch Kammlott fügte sich sehr gut ein. Gelingt es, solch konzentrierte Vorstellungen immer auf den Platz zu bringen, dann ist auch der ganz große Wurf möglich.

Statistik:
1. FC Heidenheim: Sabanov – Malura, Wittek, Göhlert, Heise – Reinhardt, Griesbeck – Titsch Rivero (78. Mayer), Sökler (63. Morabit), Schnatterer (C) – Niederlechner (63. Thurk)
RB Leipzig: Coltorti – Müller, Hoheneder, Franke, Heidinger – Kaiser (82. Sebastian), Ernst, Kimmich – Morys (54. Röttger), Frahn (C), Poulsen (38. Kammlott),
Tore: 0:1 Frahn (62.), 0:2 Kaiser (78.)
Zuschauer: 10.200 (Zuschauerrekord - ca. 300 Leipziger)
Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)
Gelbe Karten: Schnatterer / Morys (5), Röttger (3) , Heidinger (2)
Rote Karte: Müller (80.)

Rumpelstilzchen

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