NÄCHSTE BEGEGNUNG

23. Spieltag 1. Bundesliga
Montag, 25.02.2019, 20:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
TSG 1899 Hoffenheim
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Borussia Dortmund
50
2
Bayern München
48
3
Bor.Mönchengladbach
42
4
RB Leipzig
41
5
VfL Wolfsburg
35
6
Eintracht Frankfurt
33
7
1899 Hoffenheim
33
8
Bayer 04 Leverkusen
33
9
Hertha BSC
31
10
SV Werder Bremen
30
11
1. FSV Mainz 05
27
12
Fortuna Düsseldorf
25
13
SC Freiburg
24
14
FC Schalke 04
23
15
FC Augsburg
18
16
VfB Stuttgart
15
17
Hannover 96
14
18
1. FC Nürnberg
12

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SIEG IN STUTTGART - SABITZERS LEIDEN HABEN EIN ENDE!

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Stuttgart - (16.02.2019) Ein ärgerlicher Elfer und Leipziger, die lange Zeit mit stark angezogener Handbremse spielten, sorgten für ein ausgeglichenes Spiel auf niedrigem Niveau. Erst als Sabitzer per Freistoß zum 2:1 traf, nahm das Spiel den erwarteten Verlauf. Poulsen netzte doppelt und führt nun die interne Torjägerliste an. Leipzig siegt mit 3:1 in Stuttgart!

Keine Überraschungen in der Aufstellung. Gegen arg gebeutelte Stuttgarter kehrte Rangnick zum 442 zurück und brachte Konaté nach überstandener Gelbsperre. Im Zentrum ersetze kam Adams neben Demme zum Einsatz, die linke Offensivseite sah die Rückkehr von Emil Forsberg auf seinen Stammplatz – erstmals seit gut vier Monaten von Beginn an. Die Hausherren setzten mit einem 541 auf eine geballte Defensive gegen die Leipziger Angriffswucht.

Erneuter Blitzstart für RB

Wie schon gegen Düsseldorf und Wolfsburg erwischte RBL einen guten Start. Gleich die erste gute Chance nutzte Poulsen zur frühen Führung (6.). Nach einem Einwurf kam der Ball über Sabitzer und Forsberg zu Werner, der zurück auf den Schweden passen wollte. Der Pass prallte aber zurück und so suchte Timo im zweiten Versuch den vor dem Tor lauernden Pouslen, der eiskalt einschob. Der Däne mit seinem 14. Saisontreffer und seinem 20. Scorer – Bestmarken im RBL Kader.


Poulsen erneut mit der frühen Führung aber es blieb der einzige Schuss aufs Tor in Halbzeit 1 für RBL.


Zwayerlei Maß

Aber Leipzigs guter Start hatte ein Problem und das hörte auf den Namen Felix Zwayer. Ein Abschlag von Gulácsi kam nicht weit genug und somit postwendend zurück in den Strafraum. Dort verlor Orban das Luftduell gegen Gomez. Vom Kopf des ehemaligen Nationalspielers prallte die Kugel auf den einen Meter entfernten und absinkenden Arm Orbans. Erst passierte nichts, aber der VAR griff ein und Zwayer schaute sich die Szene nochmal an. Nach den bisherigen Spielen wusste die versammelte Leipziger Anhängerschaft sofort: Das wird nicht gut ausgehen. Es gab Elfmeter den Zuber versenkte. Pete ahnte zwar noch die Ecke, aber der Ball war zu platziert. Ausgleich nach 16 Minuten.

Danach verflachte das Spiel, viel teils auch nickliges Mittelfeldgeplänkel, kaum Torraumszenen. Sabitzer (mit sieben Gelben der Bad Boy im Kader) und Castro sahen Gelb. Auch letztes Jahr war das Gastspiel in Schwaben ja kein Augenschmaus. Die Elfmeterentscheidung schien nicht nur den Fans vorerst die Laune verhagelt zu haben. Die beste Chance hatte am Ende der ersten Halbzeit noch Stuttgart, als Sabitzer einen Kopfball von Kabak in der Nachspielzeit klären musste. Insgesamt hatte sich RBL dem Niveau Stuttgarts angepasst und lief Gefahr von der schlechtesten Elf der letzten Wochen durch Erfahrung geschlagen zu werden.


Gulácsi ahnte die Ecke, konnte den Ball aber nicht halten, die Serie ohne Gegentor riss durch einen Elfer.


Keine Durchschlagskraft

Auch nach dem Pausentee wurde RBL nicht so recht warm mit dem Spiel. Werner zögerte zu lange, so dass Pavard ihm den Ball vom Fuß kratzte. Eine Szene die er früher fast immer zum Abschluss bringen konnte, sinnbildlich für die letzten Wochen. Fast 400 Minuten ist er nun ohne Torerfolg. Forsberg mit Ecken, die man in seiner Abwesenheit nicht vermisst hat, denn ihnen folgte ein Stuttgarter Konter. Alles in allem gab es kaum einen Spieler in der Normalform der letzten Wochen; und dass man Laimer nochmal so vermissen würde, hätte man vor ein paar Monaten wohl auch nicht gedacht. Unerklärlich. In der 59. ersetzte Bruma Forsberg, der noch lange nicht in Bestform ist. Aber auch von Stuttgart kam wenig. Defensiv blieb der Block sicher, offensiv brachte der VfB so gut wie nichts zustande.


Sabitzer wird passend zu seinen Loden endlich, nach langem Martyrium, zum Heiland!


Sabitzer lässt den Knoten platzen

Ob nun Brumas Wechsel die Wende brachte oder RBL sich 30 Minuten vor Schluss endlich darauf besann, dass hier ein Spitzenteam gegen ein Krisenteam spielte, ist nicht überliefert. Jedenfalls ließ Sabitzer in der 68. Minute den Knoten platzen. Beim Österreicher hatte sich in den letzten Monaten einiges angestaut. In etwa seit dem Ausfall von Forsberg hatte er nicht mehr getroffen, fast 1.400 Minuten blieb er ohne Treffer. Dennoch schnappte er sich wie gewohnt die Pille, als es am Strafraumrand einen Freistoß gab. Sabitzer zimmerte die Kugel in den Winkel und somit Leipzig in Führung.

Aber dabei blieb es nicht, nur sechs Minuten später spielte Tyler Adams auf den startenden Poulsen. Der Däne zog bis in den Strafraum durch, legte nicht ab zum ebenfalls einlaufenden Werner, sondern vollendete selbst zum 3:1. Poulsen 2.0! Die Entscheidung und Yussis 15. Saisontreffer und sein fünfter Doppelpack! Danach netzte noch Gomez aus Abseitsposition. Letztlich blieb es beim nicht unverdienten 3:1, wobei RBL eine kurze Sturm- und Drangphase genügte.


Am Ende ausgelassene Partystimmung bei den mitgereisten Fans und dem Neu-OFC Nr. 51, den Schwabenballisten.


Fazit

Nicht das beste Spiel unserer Rasenballer. Einen Freistoßtreffer mit Seltenheitswert benötigte RBL, um wieder ins Spiel zu kommen. Nach dem Elfer gab es fast eine ganze Stunde Schonkost und ein extrem fahriges Spiel. Am Ende steht dennoch der wichtige Dreier und letztlich nicht unverdiente Dreier, einfach weil Stuttgart offensiv quasi nichts einfiel.

Poulsen stürmt an die Spitze der internen Torjägerwertung. Werner bleibt weiter ohne Torerfolg. Da ist definitiv der Wurm drin. Sabitzer belohnt sich endlich für seine teilweise starken Spiele. Schon gegen Frankfurt hätte er treffen müssen, jetzt ist der Knoten endlich geplatzt. Lange Zeit war aber einzig Konaté in Normalform.

Mit den drei Punkten in der Tasche kann RBL sich nun zurücklehnen und entspannt das Duell Frankfurt gegen Gladbach anschauen. Übernächsten Montag geht es zum dritten Mal gegen Hoffenheim und Nagelsmann. Sollte erneut der alte Hase Rangnick gewinnen, wäre er der erste Trainer, der Nagelsmann dreimal  eine Niederlage beibringt. Das wäre doch was…


Statistik
VfB Stuttgart:
Zieler – Kabak, Pavard, Kempf – Beck (80. Donis), Insua (86. Sosa) – Ascacibar, Castro (74. Didavi) – Esswein, Zuber – Gomez (C)
RB Leipzig: Gulácsi – Halstenberg, Orban (C), Konaté, Klostermann – Adams, Demme – Forsberg (59. Bruma), Sabitzer – Werner (78. Ilsanker), Poulsen (90. Cunha)
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Tore: 0:1 Halstenberg (6.), Zuber (16.) HE, 1:2 Sabitzer (68.), 1:3 Poulsen (74.)
Torschüsse: 8 / 8
Schüsse aufs Tor: 3 / 4
Passquote: 74,6% / 75,7%
Zweikampfquote: 48,2% / 51,8%
Ballbesitz: 48,5% / 51,5%
Laufstrecke: 117,3 km / 121,1 km
Sprints: 218 / 261
Intensive Läufe: 659 / 731
Fouls: 19 / 12
Ecken: 5 / 4
Abseits: 7 / 4
Gelbe Karten: Castro / Sabitzer (7.)
Zuschauer: 46.072 (ca. 1.000 RBL-Fans)

Rumpelstilzchen


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NEU IST IMMER BESSER!

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Leipzig - (14.02.2019) Spätzle für Timo und Co. oder schafft der VfB die Trendwende? Beim Krisenteam der Liga muss RBL dreifach punkten, um die Verfolger auf Abstand zu halten. Kampl und Laimer fallen aus, hat damit Forsbergs Warten auf die Startelf ein Ende?

Schonzeit ist nicht! Rangnick stellte klar, dass den angezählten Weinzierl und seiner alte Liebe Stuttgart kein Pardon gewährt wird. In Cannstatt ist gerade der Teufel los, nein, gemeint ist nicht der alte Ministerpräsident, sondern der echte Beelzebub. Reschke ist Geschichte. Weinzierl trainiert das schlechteste Rückrundenteam und gegen Düsseldorf offenbarte der VfB Abwehrlöcher, in denen man locker Stuttgart21 verstecken könnte. Eigentlich ein günstiger Moment, um fröhlich nach Süddeutschland zu reisen. Aber Obacht! Angeschlagene Boxer und so… RBL muss auch gegen Stuttgart das volle Leistungsvermögen auf den Platz bringen. Ein dritter Auswärtssieg in Folge? - so eine Strähne gab es seit der ersten Bulisaison nicht mehr. Rekordhalter ist übrigens Peter der Große, er gewann seinerzeit alle neun Auswärtspflichtspiele der Hinrunde, um ihn zu übertreffen müsste Rangnick nur alle Rückrundenauswärtsspiel gewinnen. The Sky is the limit…


Personalsorgen? Trotz einiger Verletzter kann RBL das Spiel entspannt angehen. Haidara, Upamecano und Edelleihgabe Smith Rowe sind weiter verletzt. Kampl steigt erste nächste Woche ins Mannschaftstraining ein, Laimer ist gelbgesperrt. Sabitzer war angeschlagen, aber den Ösi-Terminator stoppt so schnell nix, maximal die Achilles-Schulter. Dies könnte die Rückkehr von Adams und Forsberg in die Startelf bedeuten, auch wenn Rangnick weiter skeptisch bleibt, ob der Schwede schon stark genug für selbige ist. Dazu steht fest, dass Konaté wieder ins Team rutscht. Bitter für Mukiele, der seinen Job gegen Frankfurt sehr gut gemacht hat. Er kann sich Resthoffnungen machen, sollte Rangnick erneut auf eine Dreierkette setzen.


The Force returns? Rangnick bleibt skeptisch, was einen Startelfeinsatz anbelangt.


Ärger gab es in Stuttgart auch, weil Gonzalez sich gegen Düsseldorf eine Rote Karte eingehandelt hat. Mit ihm fehlt den Hausherren ein Goalgetter und gemeinsam mit Gentner der beste Vorbereiter im Team. Für ihn könnte und sollte wohl Gomez ins Team rutschen, der zumindest weiß, wie man gegen RBL trifft (erinnert sei an die bittere Heimpleite gegen Wolfsburg in der Liga). Mit fünf Treffern ist der ehemalige Nationalspieler auch der beste Torschütze des VfB. Fehlen wird indes auch ein anderer ehemaliger Nationalspieler. Dennis Aogo fällt mit Wadenproblemen aus.


Torlos blieb der VfB bisher in den drei Begegnungen mit RBL. Nur Stuttgarts zweite Mannschaft schaffte im ersten Aufeinandertreffen einen Treffer durch Grüttner. Es war das Spiel, in dem Frahn in rekordverdächtiger Zeit einnetzte. Ein Spielzug der heute immer noch ab und an die Runde macht. Ein echter Zorniger. Aber nicht nur das sollte RBL Mut machen, denn Stuttgart lässt überproportional viele gegnerische Großchancen zu und erspielt sich selbst nur wenige. Auch beim Verteidigen von Standards ist Stuttgart eher unterdurchschnittliche – Orban ick hör dir trabsen…



Zwanzig Spiele gegen einen Tabellensechzehnten gab es bisher für Leipzig. Das letzte endete 0:0 auf Schalke in der Hinrunde. Auswärts trat wir letztmals in Liga 3 bei einem Tabellensechzehnten an, damals hatte RBL in Duisburg das Nachsehen, konnte aber langfristig lachen, denn diese Pleite läutete eine lange Ungeschlagenserie ein, die RBL am Ende auf Platz 2 beförderte. Seit Rangnicks erster Amtszeit als Trainer hat RBL alle Spiele an einem 22. Spieltag überzeugend gewinnen können. An einem Monatssechszehnten verlor RBL nur einmal in zwölf Spielen (Wolfsburg II unter Oral), gewann aber auswärts immer, darunter auch den höchsten Sieg der Vereinsgeschichte beim 11:0 gegen Gelenau (alle werden sich erinnern...).


Leipzig ohne Laimer und Kampl gab es diese Siaon nur einmal: beim 1:1 in Göteborg.


Leipzig zuletzt mit vier Spielen in Folge ohne Gegentor. Schon in der Hinrunde hatte Rangnick dies sechsmal in Folge mit seinem Team geschafft. Der Rekord liegt weiterhin bei sieben Spielen in Folge ohne Gegentor (Vogel/Zorniger). Gegen die Gastgeber wird aber besonders die Offensive gefordert sein. Werner, der bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte seit 300 Minuten ohne Tor ist und noch auf seinen ersten Treffer gegen Stuttgart wartet ist dabei ebenso in der Pflicht wie Poulsen oder Cunha, der ebenfalls Startelfchancen haben dürfte. Nachdem RBL gegen Wolfsburg und Frankfurt äußerst freigiebig mit den Chancen war, darf es gegen die Schießbude der Liga (17 Gegentore in den letzten sechs Spielen) gerne mal wieder etwas mehr sein.


Ergo hilft RBL gegen Stuttgart nur ein Sieg. Die Konkurrenz schläft nicht. Leverkusen hat einen Lauf, Frankfurt lauert weiter und mit Hoffenheim steht das nächste Spitzenspiel ins Haus, bei dem Neutrainer Nagelsmann sich sicher nicht erneut von Rangnick die Grenzen aufzeigen lassen möchte. Da müssen Siege gegen Teams wie Stuttgart, die derzeit mehr Probleme haben als Fritzle Schuppen, einfach eingeplant werden.
Wer noch gern unsere Rasenballer in Cannstatt unterstützen möchte, für den gibt es in Stuttgart noch Restkarten. Für Diejenigen, die nicht dabei sein können, gibt es auch die Möglichkeit die Partie im Liveticker oder über dem Bullenfunk zu verfolgen. Alternativ läuft das Spiel auf Sky. Wir drücken unserem Team die Daumen und hoffen auf eine volle Punkteausbeute.

Rumpelstilzchen


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GRÜNDE FÜR ZUSCHAUERRÜCKGANG UND VORSCHLÄGE FÜR VERBESSERUNGEN

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Leipzig - (12.02.2019) In der letzten Woche wurde mehrfach über die Zuschauerentwicklung diskutiert. Medial, in den sozialen Medien der RB-Fans und in persönlichen Gesprächen im Stadion. So wurden mehrere Gründe deutlich, für die es allerdings auch Möglichkeiten zur Verbesserungen gibt, um den Stadionbesuch attraktiver als bisher zu machen. Hierbei wird nicht nur das Thema Fanbetreuung in den Blick genommen.

Der erste Hype nach dem Aufstieg ist vorbei

Zunächst ist festzuhalten, dass es durchaus normal ist, dass im dritten Bundesligajahr mit einer deutlich höheren Anzahl an Spielen, gerade im Vergleich zur ersten Bundesligasaison mit nur 17 Heimspielen, das Zuschaueraufkommen pro Spiel sinkt. Mehr als zwei Jahrzehnte gab es in Leipzig keinen Bundesligafußball und da war jedes Spiel etwas Besonderes, weil abseits der Pokalgegner jeder Verein erstmals in Leipzig zu sehen war. Dazu das überragende Jahr mit Platz 2 am Ende. Wenn man nicht den Zuschauerschnitt, sondern die absoluten Zuschauerzahlen vergleicht, sind in dieser Saison sogar mehr Zuschauer im Stadion als vor zwei Jahren, wobei hier natürlich viele Stammfans dabei sind, die zu fast jedem Spiel gehen.


Externe Faktoren sorgen für allgemeinen Zuschauerrückgang in der Bundesliga

RB Leipzig ist bei weitem nicht der einzige Verein in der Bundesliga mit einem Zuschauerrückgang. So sorgte die Dominanz der Bayern in den letzten 6 Jahren für eine begrenzte Spannung in der Liga, das frühe Ausscheiden der Nationalmannschaft bei der WM, die Streuung der TV-Rechte, unterschiedliche Anstoßzeiten, das Aufkommen des E-Sports gerade bei jüngeren Zielgruppen usw. sind weitere grundlegende Gründe. Diese externen Faktoren kann man allerdings nur bedingt beeinflussen, so dass diese hier nicht ausführlicher betrachtet werden.


Emotionale Bindung zum Verein hat sich teilweise verringert

Wenn Tausende Menschen 22 anderen Menschen beim Kicken zuschauen und 11 davon unterstützen, ist das grundsätzlich erstmal schwer rational zu erklären, aber genau deswegen ist es so geil. Von mehreren Fans hört man aber, dass durch die Abgänge von Identifikationsfiguren wie Dominik Kaiser und Fabio Coltorti Sympathieträger gegangen sind. Man muss sich nur an letzte Saison erinnern, was bei jeder Standardsituation von Dominik Kaiser los war und an den Abschied von ihm. Auch ein Ralph Hasenhüttl konnte mal ganz unabhängig von sportlichen Erfolgen Fans emotional besonders binden. Es erinnern sich wohl noch viele Fans daran, wie er sich nach vielen Spielen bei den Fans für die Unterstützung bedankte und die Fans teilweise mit Hasi-Gesängen antworteten. Sein Abgang war für viele Fans zunächst emotional nur schwer zu verkraften, obwohl es sich möglicherweise perspektivisch für die Gesamtentwicklung des Vereins als richtig herausstellen könnte. In der Bundesliga stehen wir aktuell gut da und mit Julian Nagelsmann haben wir einen vielversprechenden Nachfolger.

Dazu war auch der Umgang mit der Europa League für etliche Fans emotional nachhaltig negativ und auch jetzt beim Pokalspiel stellten sich viele Fans die Frage, ob erneut der Fokus zunächst auf die Liga gelegt wird, oder ob wie so oft in der Europa League die Spieler mit wenig Einsatzzeiten Spielpraxis unter Wettkampfbedingungen sammeln sollten. Die Bedenken wurden aber nicht bestätigt, sondern mit der besten Elf agiert. Gerade nach dem Hinspiel gegen Celtic Glasgow mit fast 40.000 Zuschauern an einem Donnerstag, als vor allem durch die Gästefans eine tolle Europapokalstimmung in Leipzig war, hatten viele RB-Fans Bock auf den Wettbewerb. 2.500 Fans in Glasgow, ein voller Auswärtsblock in Salzburg mit weiteren Fans im Heimbereich zeigen dies sehr deutlich.

Wenn dann aber essentielle Spieler wie Demme und Kampl im vorentscheidenden Spiel in Glasgow geschont werden, Timo Werner von insgesamt 6 Spielen als Beispiel nur einmal dabei ist, dann wird mehr als deutlich, dass ein Ausscheiden zwar nicht gewollt, aber sehr wohl in Kauf genommen wird. Das mag aus finanziellen Gründen durch die höheren Einnahmen bei einer wahrscheinlicheren Qualifikation zur Champions League nachvollziehbar sein, als Fan, der weite Reisen auf sich nimmt und dann auch noch die Aussagen von Ralf Rangnick bei der PK nach dem Salzburgspiel hört, aber in vielen Fällen nicht. Die Botschaft war damit klar, die künftigen Einnahmen bei einer Champions League-Qualifikation sind wichtiger als der sportliche Wettbewerb. Da zog dann auch der ein oder andere Fan für sich eine rationale Entscheidung mal ein Spiel auszulassen.


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Ralf Rangnick betonte: Falls sein Team nach dem letzten Gruppenspiel am 13. Dezember tatsächlich ausscheiden sollte, "geht für uns die Welt nicht unter". Die Bundesliga habe bei RB Leipzig Priorität, "deswegen beschäftigt sich bei uns im Moment niemand mit der Europa League"


Mangelnde Fanbetreuung nach dem Abgang von Enrico Hommel

Man muss es klar feststellen, seit dem Abgang von Enrico Hommel, der die Fanszene von Beginn an positiv geprägt hat, gibt es keine Kontinuität auf dieser Schnittstellenposition im Verein. Dies ist gerade für aktive Fans, die Dinge organisieren wollen, ein Problem. Timm Merten war für viele Fanklubs, wie aus der Stellungnahme deutlich wurde, ein Hoffnungsträger, den es jetzt nicht mehr gibt. Wichtig ist hierbei, dass Kontinuität reinkommt, um ein Vertrauensverhältnis aufbauen zu können. Und nein, ein Fanbeauftragter soll bitte seine Aufgabe nicht als Fanaufseher verstehen, sondern als echtes Bindeglied zwischen Verein und Fans. So können gemeinsam Dinge wieder besser angegangen werden. Hier ist man jetzt zum Glück in der Diskussion, die hoffentlich zu einem guten Ergebnis führt.


Ticketpreise an Kaufkraft anpassen

Wir hatten bereits nach dem Bundesligaaufstieg in einem Artikel aufgezeigt, dass RB Leipzig im Verhältnis zur Kaufkraft bei den Dauerkartenpreisen in der absoluten Spitzengruppe liegt. Die Tageskartenpreise orientieren sich letztlich daran, so dass man hier weit vorn liegt. Im ersten Bundesligajahr hat dies mit der großen Euphorie noch sehr gut geklappt, auch im zweiten Bundesligajahr war das Stadion oft voll, jetzt schlagen sich die Preise aber doch stärker durch, gerade vor dem Hintergrund der hohen Spielanzahl.

Mal ein einfaches Rechenbeispiel: Laut statistischem Bundesamt werden in Deutschland 10% der Konsumausgaben pro Haushalt für Freizeit ausgegeben. Das persönliche Einkommen lag in Leipzig pro Person im Jahr 2017 bei 1.328 €, pro Haushalt bei 1.767 €, im Umland dürfte es im Durchschnitt ähnlich sein. Angenommen die kompletten Ausgaben werden pro Person bzw. pro Haushalt nur für einen Besuch bei Heimspielen bleiben pro Monat 133€ bzw. 177€. Damit ist es gut möglich sich Karten für 15€ in Sektor B oder 20€ in Sektor D zweimal oder dreimal pro Monat zu kaufen und noch andere Dinge in seiner Freizeit zu machen, aber auf den Geraden wird es deutlich schwieriger. Wenn bspw. bei Spielen gegen Düsseldorf, Hannover, Frankfurt oder Bremen noch ein Aufschlag verlangt wird und das günstigste Ticket auf der Geraden ab 40€ kostet, wird es schon deutlich schwerer, gerade wenn man in Familie ein Spiel besuchen will. Neben den Ticketpreisen kommen letztlich noch Kosten fürs Catering und Anfahrt je nach Strecke dazu.

Mit dieser Preisstruktur schafft man es dann auch nicht das Stadion für Spiele mit hoher Nachfrage komplett voll zu machen. Exemplarisch die Vorverkaufssituation gegen Eintracht Frankfurt zwei Tage vor der Partie. Es gibt nur noch Karten im Oberrang unterm Dach ab 50€. Sorry, aber das ist einfach fern jeglicher Realität und man wird diesen Preis nur zu besonderen Spielen zahlen und dafür spart man sich dann auch mal ein anderes Spiel. Die bezahlten Sky-, DAZN- und Eurosport-Abos wollen ja auch mal genutzt werden.


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Anregung zur Preisgestaltung: Die Preise sollten im Unterrang auf der Geraden beim Normalpreis um 5€ gesenkt werden, im Oberrang außer günstigste Kategorie (ebenfalls 5€ weniger) um 10€. Es wird immer wieder sehr deutlich, dass die Nachfrage nach Tickets im Oberrang geringer ist. Letztlich auch logisch, man geht ins Stadion wegen des Livegefühls und das ist nunmal stärker im Unterrang. Für Taktikexperten ist es natürlich im Oberrang schöner, aber das ist jetzt nicht die Masse.


Ticketverkauf vereinfachen

Eine der größten Kritikpunkte seit längerem ist das Ticketsystem insgesamt. Damit es übersichtlicher wird, werden die unterschiedlichen Aspekte aufgelistet:

- Ticketaktionen sind gut, um bei Spielen mit geringerer Nachfrage auch mal Personen die Chance zu geben, zu günstigeren Preisen das Stadion zu besuchen. Diese sollten allerdings langfristig sinnvoll eingesetzt werden. Wenn man bspw. seine Dauerkarte zum Normalpreis beim Pokalspiel verlängert und man dann aufgrund der geringen Nachfrage hört, dass Tickets mit einem Aktionscode nur zum halben Preis angeboten werden, dann wirkt es nur panisch, damit das Stadion voller wird und als Dauerkartenbesitzer fühlt man sich erstmal nicht gleichberechtigt behandelt. 

- Die Ticketverkaufsphasen sollten besser abgestimmt werden. Am 4.11. war als Beispiel Auslosung zum Achtelfinale im Pokal mit dem Los Wolfsburg. Der phasenweise Vorverkauf startet dann aber erst am 14. Januar und damit etwas mehr als drei Wochen vor dem Spiel, obwohl man schon lange vorher die gute Stimmung nach dem Hoffenheimspiel hätte mitnehmen können. Für etliche Fans ist das mittlerweile auch nur noch schwer zu durchschauen wann welcher Vorverkauf startet, wenn der Vorverkauf bspw. gegen Eintracht Frankfurt, obwohl das Spiel nach dem Pokalspiel gegen Wolfsburg stattfindet, eher losgeht.

- Der Verkaufsprozess sollte insgesamt einfacher gestaltet werden. Warum muss man für jedes Spiel Tickets personalisieren? Wird am Ende eh nicht kontrolliert (Ausnahme Heimspiel gegen Besiktas) und es sorgt noch für Verwirrung, ob man nur für den benannten Namen mit dem ÖPNV-Ticket fahren kann. Am Einlass kann auch Max Mustermann draufstehen, insofern kann man sich diesen Schritt auch sparen.

- Sparen könnte man sich auch, dass man bei jedem Ticketkauf einen Haken setzen muss, dass man den Newsletter bekommen will. Einmal bestätigen und dann sollte das passen.

- Die Anzahl der Bezahlmöglichkeiten sollte deutlich erhöht werden. Für einen modernen Onlineshop im Jahr 2019 ist das einfach nicht zeitgemäß und stellt teilweise eine Hürde für Käufer dar. Stärker beworben könnte auch, dass vor Ort Karten gekauft werden können in den Fanshops und bei Arena Ticket. Im Forum wurde ebenfalls der Hinweis gegeben, dass gerade in umliegenden Gemeinden und Städten mit Partnern auch stationär Tickets verkauft werden könnten, bspw. in Lottoshops. Für Personen, die weniger online-affin sind, könnte das eine gute Alternative sein, um sich auch im Vorverkauf die Tickets kaufen zu können.

- Bei der geplanten App wäre es wunderbar, wenn man innerhalb der App Tickets kaufen könnte, was ebenfalls den Ticketkauf vereinfachen würde. Gut wäre dabei, wenn man sich den Ausdruck der Tickets sparen und man mit den Tickets in der App ins Stadion könnte.

- Derzeit gibt es einen Dauerkartenshop und einen Tageskartenshop. Als Dauerkartenbesitzer, der nur einmal im Jahr seine Dauerkarte verlängert und dann je nach Europapokal und DFB-Pokal seinen Dauerkartenplatz für einzelne Spiele verlängern muss, kommt man da schnell durcheinander, wenn man ansonsten Tagestickets für andere Personen im anderen Shop kauft. Als Nutzer ergibt sich nicht der Sinn dieser beiden Shops und es verkompliziert es nur unnötig. Es wäre also wunderbar, wenn es nur einen Ticketshop geben würde.

- Die Preise sind letztlich insgesamt zu hoch, wie oben beschrieben, aber die Unterschiede bei den Spielen sind kaum noch nachvollziehbar. Warum gibt es gegen Hannover und Düsseldorf an den ersten beiden Heimspielen bspw. Preisaufschläge? Gerade bei den ersten Spielen schauen doch Fans, was ein Ticket in der neuen Saison kostet und gehen dann davon aus, dass es zu den nächsten Spielen ähnlich ist. Vermutlich haben etliche Fans gar nicht mitbekommen, dass ein Ticket dann ein paar Wochen später gegen Nürnberg bspw. in der günstigsten Kategorie auf der Geraden nicht mehr 40 € sondern nur noch 25€ kostet.

Anregung dazu: Die Preise zu den Spielen sollten somit klarer und transparenter gemacht werden. Vor der Saison Bayern und BVB als Kategorie A, Gladbach und Schalke als Kategorie B-Spiele festlegen mit entsprechendem, aber auch nicht zu hohem Aufschlag, da sonst Fans zu anderen Spielen aufgrund hoher Ausgaben zu diesen Partien nicht gehen. Alle anderen Spiele werden zum Normalpreis angeboten. Dies vor der Saison klar kommunizieren und in die Ticketübersicht auf der Website einpflegen. Dann sollte für jeden klar sein, was ein Ticket kostet.


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55 Euro für ein einzelnes Oberrang-Ticket gegen die TSG 1899 Hoffenheim sind einfach zu viel, zudem das Bundesligaspiel an einem Montag 20:30 Uhr und im Winterzeitraum stattfindet


Stadionumbau mit Verbesserungen beim Komfort

- Um den Stadionumbau ist es zuletzt sehr ruhig geworden. Das ist schade, weil es ein Thema ist bei dem man Fans emotional mitnehmen kann. Unbedingt nötig sind einfachere Zugänge mit einer verbesserten Einlasssituation, mehr Toiletten und besserem Catering.

- Um den Anteil günstiger Tickets zu erhöhen und die Anzahl der Supporter im Fanblock zu erhöhen und damit die Stimmung zu verbessern, wären Stehplätze im Fanblock absolut gut. Damit wäre man gegenüber dem Gästeblock deutlich in der Überzahl, was derzeit nicht der Fall ist. Mit besserer Stimmung im Fanblock ist das Liveerlebnis im Stadion auch für andere Besucher besser.

- Das Liveerlebnis kann auch erhöht werden, wenn die Tribünen mit ein paar Reihen näher ans Spielfeld gezogen werden. Derzeit ist es nicht möglich Spieler aus nächster Nähe zu sehen, was Schade ist. Ob beim Torjubel oder auch nach den Spielen, die Distanz zu den Spielern ist sehr groß und ein gemeinsamer Torjubel wie in anderen Stadien ist nicht möglich. Auch im TV sieht die Wand leider nicht gut aus. Die Verkaufszahlen zeigen, dass der Unterrang immer stärker nachgefragt wird, weshalb auf den Einzug eines Oberrangs gerade vor dem Hintergrund der Zuschauerentwicklung verzichtet werden sollte. Da in Sektor C sicherlich durch neue VIP-Logen auch Plätze wegfallen werden, wäre die zusätzliche Anzahl an Plätzen durch das Herunterziehen der Tribünen nicht zu hoch.

- Das Stadion liegt in einem durchaus windanfälligen Bereich von Leipzig und gerade bei kühleren Temperaturen wirkt sich das negativ aus. Vielleicht könnte im Zusammenhang mit dem Schallschutz für die Anwohner der angrenzenden Viertel auch die Windanfälligkeit für den Stadioninnenraum verringert werden. Nein, wie auf Schalke oder in St. Petersburg muss das Stadion nicht gleich geschlossen werden.

- Auch das Thema Digitalisierung könnte vorangebracht werden. Einfach mal in der Pause die Spielstände in den anderen Stadien oder die Statistik zum Spiel checken, wäre schon schön. Gerade für jüngere Zielgruppen bietet das Thema Digitalisierung in Verbindung einer App definitiv Chancen.

- Apropos Emotionen: RB Leipzig spielt noch immer in der Schwimmbadoptik aus blauen und grünen Sitzen, was letztlich der Kompromiss aus Lok und Chemie Leipzig war. Man kann sich hier den FC Bayern als Vorbild nehmen und endlich die Vereinsfarben als Sitzoptik wählen, was definitiv die Identifikation mit dem Stadion erhöhen würde. Gern könnte man hier auch die Fans über mehrere Varianten abstimmen lassen. Mit den roten VIP-Plätzen ist ein Anfang gemacht, wobei das derzeit überhaupt nicht zum Rest passt.


Verbesserungen im Stadionumfeld:

- Die Festwiese gehört zu Leipzig wie das Stadion. Je nach Wetterlage ist diese als Hauptweg zum Stadion jedoch nur sehr schwer zu passieren. Gerade nach dem Spiel gegen Wolfsburg war es wie in einem Moorbad. Siehe auch dieser exemplarische Tweet:



Sollte es aufgrund des Denkmalschutzes nicht möglich sein eine feste Wegeverbindung zu schaffen, wäre auch eine mobile Lösung denkbar. So wurden beim Guns N Roses-Konzert beispielsweise mobile Steckplatten aneinander gereiht

- Von der Festwiese die Stufen nach oben gekommen, ist man nun auf dem unteren Ring. Im Gegensatz zum Moorbad auf der Festwiese kann es bei Regenwetter nun mit einer Wattwanderung weitergehen. Auch hier wäre ein fester Weg schön

- Der Stadionvorplatz ist derzeit mit der Ruine der alten Schwimmstadiontribüne alles andere als ein schöner Anblick. Hierbei ist natürlich auch die Stadt Leipzig gefragt, die den Platz aufwerten sollte. Es wäre dabei toll, wenn die Verantwortlichen von RB Leipzig die Idee der Integration eines Fanshops mit Gastronomie sowie des Leipziger Sportmuseums an die Tribüne des Schwimmstadions umsetzen könnten. Würde sich ideal verknüpfen mit einer Stadionführung und auch vor dem Spiel könnten Heim- und Gästefans das zusätzliche Angebot nutzen. Es würde zudem eine tolle Brücke gebaut werden zwischen der großen Sporthistorie der Stadt Leipzig und dem modernen neueren Verein RB Leipzig, der tausende Menschen in der Region bewegt


Umsetzung des Verkehrskonzepts:

- Es wurde seitens der Stadt Leipzig ein Verkehrskonzept im Jahr 2014 entwickelt mit vielen guten Ansätzen, umgesetzt wurde davon leider allerdings wenig bis gar nichts. Sicherlich ist hier auch eine Ursache, dass bis heute nicht klar ist auf welche Größe das Stadion ausgebaut wird und vielleicht möchte man einfach auch nur mehr Fördermittel abgreifen nach der EM-Vergabe. Die EM 2024 findet zum Glück in Leipzig statt.

- Es bleibt zu hoffen, dass es sowohl für Fans, die mit dem Auto, dem ÖPNV und dem Fahrrad anreisen, Verbesserungen gibt. Wenn man gerade nach dem Spiel zu lange braucht, um wieder nach Hause zu kommen, überlegt es sich der ein oder andere Fan, ob er das Spiel lieber zu Hause oder im Stadion anschaut. Hier sollte somit weiter bei den Verantwortlichen der Stadt Leipzig das Thema auf die Tagesordnung gebracht werden.

Abschließend: In den letzten Jahren hat sich viel positiv entwickelt und der Artikel ist bitte nicht als Miesmacher zu bewerten, sondern soll Gründe für die Entwicklungen der Zuschauerzahlen aufzeigen sowie Anregungen für Verbesserungen liefern. Bitte dies als positiv gemeinte Kritik auffassen.

Jupp


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20190212-special-zuschauerentwicklung.html

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AUSWÄRTS BEIM VFB STUTTGART

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Leipzig - (12.02.2019) Genau eine Woche nach dem 0:0 gegen Frankfurt werden die Rasenballsportler in Stuttgart antreten. Dort gab es bisher 2014 einen 2:0-Auswärtssieg gegen die zweite Mannschaft und vor einem Jahr einen 0:0 bei unserer Premiere in der Mercedes-Benz-Arena.

Tabellarisch kann sich am nächsten Spieltag für RB Leipzig nicht viel ändern. Auf Borussia Mönchengladbach sind es vier Punkte Rückstand, auf Verfolger Eintracht Frankfurt sind es nach dem 0:0 im letzten Heimspiel weiterhin fünf Punkte Vorsprung. Trotzdem wäre ein Auswärtssieg bei den Schwaben ein wichtiger Schritt, um unsere gegenwärtige Tabellenposition zu festigen. Die Punkteteilung gegen Frankfurt war angesichts unseres Chancenvorteils schade. Wirklich schmerzhaft wäre sie aber erst dann, wenn wir in Spielen gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller Punkte liegen lassen und so zulassen, dass unsere Verfolger Boden auf Platz vier gutmachen können.
Wer bei der Partie in Stuttgart mit dabei sein will, der findet hier alle Infos für die Auswärtsfahrt.


VfB Stuttgart – RB Leipzig, (Samstag, der 16. Februar, 15:30 Uhr)

Mercedes-Benz Arena (60.449 Plätze) Anfahrtshinweise & Stadionplan

Eintrittspreise Gästeblock

Stehplatz 17,50 Euro
Sitzplatz 31,50 Euro

Ticketerwerb
Der Ticketverkauf läuft ausschließlich im Online-Ticketshop. Tickets können weiterhin an den Tageskassen am Spieltag erworben werden.

a) Anreise mit dem Fanbus
Tickets für die Busfahrt gibt es ebenfalls ausschließlich im Online-Ticketshop. Die Karten kosten 40 Euro.
Die Buskarten sind personalisiert. Die Abfahrtszeiten sind auf der Karte angegeben. Wer Bedenken bei der Benutzung von Fanbussen als Transportmittel hat, kann sich unser Interview mit den Organisatoren der Auswärtsfahrten durchlesen, in dem sie wichtige Fragen zur Sicherheit und dem Verlauf der Reisen erläutern.

b) Anreise mit dem Auto
Die Route mit eurem Startpunkt vom Stadion könnt ihr euch über diesen Link berechnen lassen.
Mitfahrgelegenheiten könnt ihr hier anbieten oder aussuchen.

Adresse für das Navigationsgerät: Mercedes-Benz Arena Stuttgart, Mercedesstr. 87, 70372 Stuttgart

dabdab


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20190211-special-fahrt-stuttgart.html

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