NÄCHSTE BEGEGNUNG

28. Spieltag 1. Bundesliga
Mittwoch, 27.05.2020, 18:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
Hertha BSC
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
64
2
Borussia Dortmund
57
3
RB Leipzig
54
4
Bor.Mönchengladbach
53
5
Bayer 04 Leverkusen
53
6
VfL Wolfsburg
42
7
SC Freiburg
38
8
FC Schalke 04
37
9
1899 Hoffenheim
36
10
1. FC Köln
34
11
Hertha BSC
34
12
FC Augsburg
30
13
1. FC Union Berlin
30
14
Eintracht Frankfurt
29
15
1. FSV Mainz 05
27
16
Fortuna Düsseldorf
24
17
SV Werder Bremen
22
18
SC Paderborn
18

RB-FANS.DE TWITTER

Twitter RBL

RB LEIPZIG FANCLUBS

Offizieller Fanclub

RB-Fans.de

 
RB Leipzig Liveticker Tippspiel Spielplan Apps Fanchat

NACH DEM LIEBLINGSGEGNER IST VOR DEM LIEBLINGSGEGNER

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Leipzig - (26.05.2020) In der ersten englischen Geisterspielwoche empfängt RB Leipzig am Mittwochabend in der heimischen Red Bull Arena die Berliner Hertha. Bis jetzt gab es immer reichlich Tore, wenn beide Mannschaften aufeinandertrafen. Die momentanen Formkurven sprechen dafür, dass es so bleibt. Alles Weitere in den kommenden Zeilen.

Der schöne Bruno ist zurück!

Fast ein Jahr musste die Bundesliga auf die Rückkehr von Bruno Labbadia warten. Nun ist er wieder da und steht für Hertha BSC an der Seitenlinie. Einer von vielen Berliner Transfers in dieser Spielzeit, vor allem ermöglicht durch das Engagement von Investor Lars Windhorst.
Wie in den vergangenen Jahren hatte die Hertha bis dato einen Achterbahnartigen Saisonverlauf, diesmal allerdings mit höheren Talfahrten.

Nach gutem Saisonstart, unter anderem mit einem Unentschieden gegen den Rekordmeister aus Süddeutschland, knickte des Team um den damaligen Trainer Ante Covic ein. Als Konsequenz folgte Covics Entlassung, mit Jürgen Klinsmann wurde ein Trainer mit "Strahlkraft" installiert. 78 Tage, 20 Seiten Spielerbewertungen und einen Facebooklivestream später räumte auch Klinsmann seinen Platz. Für ihn übernahm interimsweise Alexander Nouri, nach vier Spielen durfte er sein Amt an Bruno Labbadia weitergeben.


Der schöne Bruno: Fünf Spiele gegen RBL - vier Niederlagen.


Unter Covic, Klinsmann und Nouri fehlte es der Hertha an offensiven Ideen und an defensiver Stabilität. Nach dem 25. Spieltag stand das Team mit 28 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz. Unter Bruno Labbadia erlebt die Hertha gerade ihren Phönix-aus-der-Asche-Moment. In den ersten beiden Spielen holte das Team alle sechs möglichen Punkte, mit einer Tordifferenz von 7:0. Vor Allem der 4:0 Sieg im Berliner Derby ist Balsam für die Seele aller Herthaner und Herthanerinnen. Die Mannschaft zeigt offensive Spielfreude und steht hinten stabil.

Labbadia hat in der Bundesliga bereits bewiesen, dass er Mannschaften in der Krise helfen kann. Innerhalb eines Jahres holte er den VfL Wolfsburg aus dem Abstiegskampf und hiefte den Verein in die Europa League. Für den Big City Club aus Berlin sicher auch ein Anspruch, der in den kommenden Jahren erfüllt werden soll.

Ein wichtiger Mann unter Labbadia ist ein alter, naja oder besser gesagt, junger Bekannter für die Leipziger: Matheus Cunha. Nach seinem Abgang im Winter in Richtung Spreeathen mischt er die Offensive der Berliner mal so richtig auf! In sechs Spielen für die Hertha erzielte er vier Tore. In Leipzig kam er auf lediglich zwei Tore bei 35 Einsätzen. Aber nicht nur neue Transfers blühen unter Bruno Labbadia so richtig auf. Auch Hertha-Urgestein Vedad Ibisevic findet momentan zu alter Stärke zurück. Seine Bilanz unter dem neuen Trainer: Zwei Spiele, zwei Tore.

Nach den Siegen gegen Hoffenheim und Union wartet mit Leipzig nun ein Meilenstein auf die Hertha. Nach den vergangenen vier Spielen (2:6; 0:3; 0:5; 2:4) aus Berliner Sicht, möchten sich die Mannen unter der Führung von Labbadia sicher einmal revanchieren.


Selke gegen Konaté - beide am Mittwoch nicht dabei.


Die Sachsen zurück im Titelkampf?

Chancenwucher im Überfluss und schlechte Spiele gegen Wolfsburg, Leverkusen und Freiburg, danach ein Kantersieg gegen den FSV Mainz 05. Das alles kommt einem Leipzig-Fan doch sehr bekannt vor. Im Herbst letzten Jahres bereits erlebt, wiederholt sich die Geschichte gerade! Corona-Pause übergreifend haben die Leipziger zuletzt aus drei Spielen nur drei Punkte geholt. Am Sonntagnachmittag wartete Mainz und hoffte nach dem 0:8 im Hinspiel auf Wiedergutmachung. Am Ende stand auf der Anzeigetafel ein 5:0 für Leipzig.

Nach dem deutlichen Sieg in der Hinrunde legte die Mannschaft rund um Julian Nagelsmann einen fulminanten Endspurt hin. Begonnen mit einem 4:2 gegen die Hertha, wurden die Leipziger im Kalenderjahr 2019 nicht mehr geschlagen. Wer nicht an Zufälle glaubt kann nun hoffen, dass sich die Geschichte wiederholt.


Poulsen ausgebremst. Bänderverletzung beim Dänen.


Gegen Mainz präsentierte sich das Team wiedererstarkt, wobei die Mannschaft von Achim Beierlorzer zugegebenermaßen, und ohne das despektierlich zu meinen, keine große Herausforderung darstellte. Aber gerade was verletzte oder zuletzt schwächere Leipziger anging, gab es einige Glanzlichter. Herausragend war dabei Kevin Kampl. Nach langer Verletzungspause kehrte er bereits vergangene Woche gegen Freiburg zurück und legte dort den 1:1 Ausgleichstreffer vor. Auch gegen Mainz war der "offensive Mittelfeldmotor" an einem Tor beteiligt, ein von ihm erzieltes Tor wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt. Kampl belebt das Leipziger Spiel offensiv sehr und ist mit seiner Rückkehr ein wahrer Gewinn.

Ebenso geglänzt hat Yussuf Poulsen. Zwei Tore in zwei Spielen sprechen für eine Steigerung der Formkurve. Abseits davon hat er gegen Mainz wieder bewiesen, wie wichtig er sein kann. Umso bitterer, dass er nun mit Bänderverletzung ausfällt. Nun ist Patrik Schick wohl wieder am Zug. Zumindest fraglich ist der Einsatz von Konrad Laimer, auch er bekam in Mainz ordentlich auf die Knochen und hat eine Knieprellung. Zu guter Letzt: Captain Willi ist zurück an Deck! Gegen die erstarkte Hertha ist allerdings eine weitere Leistungssteigerung nötig. Denn auch in Mainz gab es auf Leipziger Seite ein altbekanntes Problem. Eine sehr schlechte Chancenverwertung. Ähnlich wie beim Spiel gegen Wolfsburg oder Freiburg ließen die Sachsen einige Großchancen aus. Gegen Hertha könnte das dem Team sehr auf die Füße fallen


Willi und Sabitzer sind zurück.


Der Aufreger der Woche

Ist man nun noch im Kampf um die Schale dabei oder nicht? Ich spreche jetzt mal für mich persönlich. Ich bin fast ein wenig froh darüber, dass die Bayern mittlerweile einen gewissen Abstand in Richtung Leipzig aufgebaut haben. Denn so schön es auch wieder ist, in der momentanen Situation ein wenig Fußball genießen zu können, wäre es doch ein großer, emotionaler Verlust, sollte die Schale nach Leipzig wandern und man könnte es nicht feiern. Ich für meinen Teil würde gerne die erste Meisterschaft im Stadion miterleben. Am 34. Spieltag, in der 88. Minute schießt Leipzig den 2:1 Siegtreffer und zieht somit mit einem Punkt Abstand an die Tabellenspitze, die Red Bull Arena explodiert! Da dieses Szenario aber momentan aufgrund der Geisterspiele nicht möglich ist, kann die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte gerne noch ein Jährchen warten.



Nagelsmanns Jubel beim Hinspielsieg.


Das Fazit

Leipzig gegen Hertha, bis dato immer ein Torfestival, mit meist positivem Ausgang für den Jungverein aus Leipzig. Nach dem Sieg gegen Mainz sieht es wieder ganz danach aus, als könnte es so bleiben. Aber auch die Hertha kann sich berechtigte Hoffnungen auf einen Punktgewinn machen. Unter Labbadia wirkt das Team gefestigt und scheint sich seiner Stärken bewusst zu sein. Leipzig geht dennoch als leichter Favorit in die Partie. Ein besonderes Augenmerk sollte die Leipziger Abwehr auf den jungen Cunha legen. Denn mit Spielern, die aus Leipzig nach Berlin wechseln und dann gleich mal gegen Leipzig treffen, haben wir hier keine guten Erfahrungen, Stichwort Davie Selke.
In der Hoffnung auf einen dreifachen Punktgewinn, auf Bald!

Linus


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20200526-vorbericht-hertha-rueckrunde.html

  • 2019/20
  • Bundesliga
  • Corona
  • Cunha
  • Geisterspiel
  • Heimspiel
  • Hertha
  • Hertha BSC
  • Kevin Kampl
  • Rückrunde
  • Willi Orban
  • Yussuf Poulsen

ZWEITER KANTERSIEG GEGEN MAINZ

Titelbild

Mainz - (24.05.2020) Mit einem erneuten Kantersieg gegen Mainz meldet sich Leipzig zurück. Werner traf beim 5:0 wie schon im Hinspiel dreifach und auch Sabitzer, Kampl und Poulsen machten eine gute Figur. Der erste Schritt in eine perfekte englische Woche ist gemacht.

Fernglas oder Schampus?

Die Situation vor dem Spiel war klar. Die Konkurrenz hatte am Samstag nicht geschlafen und vorgelegt. Zehn Punkte auf den Serienmeister, sechs auf den BVB und auch Bayer und Gladbach standen vor unseren Leipzigern. Zeit endlich mal durchzustarten, nachdem man sich in der Rückrunde etwas zu oft selbst im Weg gestanden hatte und gegen Truppen mit überschaubaren Qualitäten wie Frankfurt, Freiburg und Wolfsburg sieglos blieb. Gegen die von Ex-RBL Trainer Beierlorzer trainierten Mainzer musste also ein Sieg her, sonst würde es kein Rotkäppchen Sekt und Champions League sondern nur Fernglas und Europa League geben.

Nagelsmann brachte wie angekündigt Sabitzer und Upamecano für Adams und Mukiele. Eher überraschend kam aber der dritte Wechsel daher. Olmo, der bisher noch nicht so glücklich mit dem Wechsel sein dürfte und weit davon entfernt ist, wie beispielsweise Haaland beim BVB, als Volltreffer bezeichnet zu werden, rotierte für Angelino ins Team.

Heraus kam eine extrem offensive Aufstellung mit Olmo und Nkunku als offensive Außen und Sabitzer mit Kampl im Zentrum. Laimer verteidigte die rechte Außenbahn und Halstenberg die linke, Upamecano und Klostermann bildeten das Abwehrzentrum. Poulsen erhielt in seinem 250. RBL Spiel die Kapitänsbinde und erneut den Vorzug vor Schick.

Beierlorzer ließ ebenfalls einen Topstürmer auf der Bank. Mateta reiht sich diese Saison aber nach seiner Verletzung leistungstechnisch hinter Quaison, Boetius und Onisiwo ein, die heute das Mainzer Angriffstrio bildeten. Etwas überraschend saß auch Öztunali auf der Bank. Die Hausherren mit einer Fünferkette etwas defensiver als bei ihrer höchsten Bundesligapleite im Hinspiel.

 

Geisterspiel die Zweite - richtungsweisend!


Werner ist zurück!

Die Marschrute der Hausherren somit klar. Wie so viele Buliteams galt: defensiv sicher stehen und die Dinger im Bedarfsfall rausbolzen und auf Konter hoffen. Aber der Plan ging nicht auf, denn dieses Mal waren es unsere Leipziger die mit dem ersten Schuss aufs Tor in Führung gingen. In der elften Minute traf Werner zum 1:0, sein elftes Tor gegen Mainz im Rasenballerdress. Laimer hatte die Kugel an der Seitenline nach vorn getrieben und für den in Rückraum durchstartenden Werner aufgelegt. Der Konnte frei ins lange Eck abschließen. Der Ball für Müller spät zu sehen, aber auch nicht ganz unhaltbar.

RBL war das klar dominierende Team (ca. 75% Ballbesitz) und auch wenn es nicht viele Torchancen gab, so saßen die, die sich ergaben. Schon in der 23. Spielminute erhöhte Poulsen mit dem zweiten Ball aufs Tor von Müller zum 2:0. Nach einem Freistoß nach Foul an Olmo kam der Ball über Kampl und Laimer zu Sabitzer, der butterweich in den Fünfmeterraum flanke, wo Poulsen mutterseelenallein nur einzunicken brauchte. Die Mainzer Hintermannschaft zeitweise in Hinspielform.

 

Schmidt in der ersten Halbzeit mit merkwürdiger Kartenverteilung.


Coronarer Spaßbitzer

Die erste gute Chance, die unsere Messestädter dann vergaben dann in der 33. Minute. Einen Konter über Werner legte der Goalgetter für Poulsen quer, der Däne säbelte aber über den Kasten. Besser machte es in der 36. Startelfrückkehrer Sabitzer. Wieder kamen die Mainzer mit dem Leipziger Pressing nicht klar, verloren den Ball im Mittelreis und wurden überrannt. Nkunku scheiterte zwar noch an Müller, aber Sabitzer zirkelte das Leder nach der Fußabwehr des Mainzer Keepers überlegt ins Eck. Zeitgleich machte übrigens das Gerücht die Runde, dass Sabitzer nicht zuletzt wegen einer Quarantäne letzte Woche aussetzen musste. Er war zu Beginn der Vorbereitung positiv getestet worden.


Schmidts eigenartige Bewertung

Bis zur Halbzeit blieben die Gastgeber ohne Torabschluss. Negativ fiel die Spielleitung von Markus Schmidt auf, der trotz einer nicht sonderlich hart geführten Partie mit Gelben Karten nur so um sich schmiss. Werner und Sabitzer gesellten sich somit zu Halstenberg, alle drei wären bei der nächsten Gelben ein Spiel gesperrt. Keine Gelbe gab es dann sinnigerweise als Quaison Laimer umrannte und dabei am Knie traf, für den Österreicher ging es nicht weiter (40.), er wurde durch Mukiele ersetzt. Kurz vor der Pause vergab Nkunku noch die Chance zum 4:0. Mainz war gut bedient...

 

Spaßbitzer nach Corona-Infektion.


Mainz weiter großzügig

Wer dachte, dass die Einwechslung von Angreifer Mateta nun einen Mainzer Sturmlauf auslösen würde, sah sich schneller getäuscht als er den Namen aussprechen konnte. Schon in der 48. Minute machte Werner den Sack zu. Nach einem fahrlässigen Ballverlust versandete zwar der Konter, aber Kampl drehte auf und stand nach Doppelpass mit Nkunku im Strafraum, wo er überlegt für Werner auflegte. Das zwölfte Tor von Werner gegen Mainz und der zwölfte Treffer von RBL gegen den FSV in dieser Saison. Die Mainzer Hintermannschaft in Geberlaune.


Orban zurück, Nagelsmann wechselt fünf Mal

Danach ließ es Leipzig etwas ruhiger angehen und agierte nicht mehr ganz so zielstrebig wie noch im ersten Durchgang. Nkunku und Werner (68., 70.) hätten durchaus erhöhen können, scheiterten aber an Müller oder schossen wie in Werners Fall daneben. Mainz auf der anderen Seite brachte nun zwar ein, zwei Torchancen zustande, richtig brenzlig wurde es für Gulácsi aber nicht. Kampl traf in der 62. zum vermeintlichen 5:0. Sein Tor wurde aber wegen Poulsens Abseits in der Schussbahn schnell zurückgepfiffen.

So konnte Nagelsmann durchwechseln und brachte früh Orban und Adams für Upamecano und Sabitzer (60.) sowie Wolf und Lookman für Kampl und Nkunku (70.). Besonders schön war das für Kapitän Orban, der diese Saison eine lange Leidensgeschichte hinter sich hat und Dank der Corona-Pause nun doch im Saisonfinale noch eingreifen kann.

Ein echter Bruch kam aber auch durch diese Wechsel aber nicht ins Spiel. Im Gegenteil. Poulsens genauer langer Ball auf den durchstartenden Timo führte in der 75. Minute zum 5:0. Werner nach der Durststrecke hungrig auf mehr….

 

Poulsen nimmt den Kampf an.


Die vier besten Rasenballer

Sabitzer: Nach überstandener Corona Infektion in Spiellaune. Legte das 2:0 auf und erzielte das 3:0 selbst. Einzig die Gelbe trübte etwas das Bild. Aber mit Spaßbitzer läuft es wieder bei Leipzig.

Kampl: Mit einigen Momenten und der schönsten Vorlage des Spiels zum 4:0. Vertrag bitte verlängern. Er gehört noch lange nicht zum alten Eisen.

Werner: Nach drei Bundesligaspielen ohne Tor platze endlich der Knoten. Mainz auch eines von Werners Lieblingsteams. Ihm wurde das Toreschießen heute aber auch leicht gemacht. Der dritte Dreierpack von Timo.

Poulsen: Tor, zwei Vorlagen, weitere Beteiligungen an Toreinleitungen. Yussuf heute nicht so glücklos wie zeitweise gegen Freiburg und in den Spielen zuvor. Der Kampf um den Platz neben Werner ist wieder eröffnet.

 

Werner heute heute nicht zu halten.


Luft nach oben

Nkunku: Ließ zwei gute Chancen aus und hätte Mainz in der ersten Hälfte noch deutlich härter bestrafen können.

Olmo: Wie Nkunku nicht ganz so herausragend im Vergleich zu den "Altmeistern" Kampl und Sabitzer.

Schmidt: Wenig stringente Leistung des Schiedsrichters. Der bei den nicht gerade häufigen Fouls keine klare Linie zeigte und Gelbe Karten nach Stimmung zu verteilen schien.

 

Olmo und Nkunku heute mit Abstrichen in der B-Note.


Fazit

Mainz mit einer schwachen Defensivvorstellung, die einige wohl nicht zu Unrecht an das Hinspiel erinnern dürfte. Mit dem 5:0 war der FSV noch gut bedient. Neben einer wenig strukturierten Defensive machte auch Zentner Vertreter Müller keine gute Figur, er ist aktuell in der Bundesliga der Torhüter mit den meisten Gegentoren pro Minute und Mainz nun das Team mit der löchrigsten Defensive der Liga.

Die starke Zentrale um Sabitzer und Kampl ließ Mainz wenig Luft zum Atmen. Olmo und Nkunku fielen dagegen etwas ab. Offensiv setzte Poulsen mit Tor und Vorlage ein Zeichen, dass man ihn im Duell mit Schick noch nicht abschreiben sollte. Bester Mann auf dem Feld: Sabitzer.

Insgesamt ließ es heute für Leipzig wieder rund. Die Chancen wurden verwertet, so dass man nicht ins zittern kam. Mit dem drittbesten Angriff und der besten Abwehr der Liga ist man nun scheinbar gerüstet für das Saisonfinale. In der Hinrunde läutete der Kantersieg gegen Mainz den starken Herbst ein, möge dies nun auch für die restlichen Geisterspiele gelten. Am Mittwoch kommt mit der Hertha aber ein Team, was aktuell deutlich besser in Form ist und mit zwei zu Null siegen den besten Nach-Corona-Start aller Teams hingelegt hat.

Die volle Punktzahl aus der nun angebrochenen englischen Woche mitzunehmen muss das Ziel sein. Es bleibt zu hoffen, dass die Verletzung Laimers und die drohenden Gelbsperren keinen Strich durch diese Rechnung machen. Es gilt den dritten Platz gegen Leverkusen und Gladbach zu verteidigen. Für ganz oben wird es wohl nicht mehr reichen.


Statistik
1. FSV Mainz 05: Müller – Niakhaté (C), Bruma (46. Mateta), St. Juste – Caricol, Kunde (61. Barreiro), Fernandes (74. Latza), Baku – Boetius (61. Awoniyi) – Quaison, Onisiwo (74. Öztunali)
RB Leipzig: Gulácsi – Klostermann, Upamecano (60. Orban), Halstenberg – Laimer (42. Mukiele) – Sabitzer (60. Adams), Kampl (71. Wolf), Olmo, Nkunku (70. Lookman) – Poulsen (C), Werner
Schiedsrichter: 
Markus Schmidt (Stuttgart)
Tore:
0:1 Werner (11.), 0:2 Poulsen (23.), 0:3 Sabitzer (36.), 0:4 Werner (48.), 0:5 Werner (75.)
Torschüsse: 4 / 20
Schüsse aufs Tor:
1 / 10
Passquote:
79% / 90%
Zweikampfquote:
42% / 58%
Ballbesitz:
35% / 65%
Laufleistung: 107,3 km / 110,8 km
Fouls: 13 / 11
Ecken: 5 / 4
Abseits: 3 / 2
Gelbe Karten: Kunde, Bruma, St. Juste / Upamecano (6), Sabitzer (4), Werner (4)
Zuschauer: keine

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20200524-spielbericht-mainz.html

  • 1. FSV Mainz 05
  • 2019/20
  • Achim Beierlorzer
  • Auswärtssieg
  • Auswärtsspiel
  • Bundesliga
  • Christopher Nkunku
  • Corona
  • Dani Olmo
  • Dreierpack
  • Geisterspiel
  • Kevin Kampl
  • Mainz
  • Marcel Sabitzer
  • Rückrunde
  • Timo Werner
  • Willi Orban
  • Yussuf Poulsen

IN DER PFLICHT!

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Leipzig - (22.05.2020) Nach drei Punkteteilungen in Folge sind unsere Rasenballer in den kommenden Spielen in der Pflicht. Gegen Mainz muss nun eine Siegesserie gestartet werden, will man nicht am Ende wie vor zwei Jahren in die Europa League Röhre schauen.

Mainz bleibt Mainz?

Mit dem Blitzwechsel des kurz zuvor in Köln geschassten Ex-RBL-Trainers Beierlorzer sorgten die Mainzer in der Hinrunde für Furore. Beierlorzer konnte die 05er Trümmertruppe, die nur wenige tage vorher in Leipzig mit 8:0 auseinandergenommen wurde, in Rekordzeit auf Linie bringen und mit Siegen gegen Hoffenheim, Frankfurt und Bremen wieder über den Strich ziehen. Gegen die großen Teams gab es zwar weiter nichts zu holen (keine Punkte gegen die Top-5), aber gegen die Mittelfeldteams ist Mainz durchaus konkurrenzfähig. In den letzten sechs Spielen holte die Beierlorzer-Elf neun Punkte und damit nur einen weniger als Leipzig im selben Zeitraum. Es sieht also so aus, als würde Mainz, nicht zuletzt wegen der Schwäche der unter ihnen stehenden Teams auch dieses Jahr der Klassenerhalt gelingen. Ein Punktgewinn gegen Leipzig wäre dabei mit Blick auf die kommenden Gegner nicht mal zwingend nötig, so dass die 05er relativ befreit aufspielen können.


Laimer gegen Quaison könnte auch am Sonntag ein Schlüsselduell werden.


Vor zwei Jahren war es ein Auswärtsspiel in Mainz, dass indirekt Hasenhüttls Aus besiegelte. Die derbe 3:0 Pleite führte zu einem uneinholbaren Rückstand auf die Champions League Plätze, so dass am Ende nur der Trostpreis Europa League stand, der von Rangnick mit dem Elan, dem man einem solchen manchmal entgegenbringt „angenommen“ wurde. Auch dieses Mal könnte, bei einer Niederlage der Sturz auf den fünften Tabellenplatz folgen. Um weiter im Rennen zu bleiben, muss also in Mainz gewonnen werden.

Die 05er setzen in ihrer Anlage auf wenig Ballbesitz, nur Augsburg und Union sind noch seltener am Ball. Auch in der Passquote sind sie lediglich vor den beiden letztgenannten Teams. Trotz dieser Werte gelingen Mainz überdurchschnittliche viele Torschüsse (Rang 8 in der Liga), wobei hier viele Distanzversuche dabei sind. Zudem lassen sie auch extrem viele gegnerische Abschlüsse zu, was sich in der zweitschwächsten Abwehr der Liga widerspiegelt (auch wenn hier Freakspiele wie unser 8:0 Sieg reinspielen). Auf jeden Fall sollte RBL versuchen, über Standards ins Spiel zu finden. Nur Bremen hat mehr Tore nach ruhenden Bällen kassiert als Mainz. Zudem hat kein Team mehr Gegentore in den Schlussviertelstunden der Halbzeiten kassiert. Über 30 Gegentore fallen in diesen Zeitraum. Es gilt also bis zum Ende druckvoll aufzuspielen, denn hier scheint der Beierlorzer-Elf oft die Puste auszugehen.

Mainz geht allgemein robust zu Werke, was sich an vielen Fouls und Tackles zeigt (jeweils Platz 4 der Liga).

Bis auf Keeper Zentner stehen Beierlorzer alle Kicker zur Verfügung. Mit Ersatzkeeper Müller hat Mainz bisher kein Spiel gewonnen und in fünf Spielen 15 Gegentore kassiert. Aber die Stärke der 05er liegt sowieso in der Offensive. Hier muss die Abwehr um Upamecano besonders den Mainzer Toptorjäger (12 Treffer) Quaison in den Griff bekommen. Die nächsten drei: Öztunali, Onisiwo und Boetius haben insgesamt seltener getroffen als der Schwede, sind aber mit insgesamt 15 Vorlagen der Maschinenraum der Beierlorzer-Elf. Verletzungsbedingt noch unterm Radar ist bisher Mateta, der im letzten Jahr die Mainzer Lebensversicherung war, nach seinem Meniskusriss steht er momentan bei zwei Treffern.

Beierlorzer dürfte sein Team im 4-2-3-1 aufstellen mit Mateta im Sturm und Boetius, Quasion sowie Öztunali als Dreigestirn hinter dem Franzosen.

 

10 Tore gegen Mainz - trifft Werner endlich wieder?


Wasserstand am Pleißestrand

Nach dem dritten Ligaunentschieden in Folge und dem Abrutschen auf Platz 4 war es mal wieder Zeit für eine Ansage im Mintzlaff-Style. Die Champions League Qualifikation ist nun hochoffiziell als Ziel ausgegeben. Die Millionen sind nicht zuletzt durch die Corona-Krise notwendig, um nicht schon wieder bei Red Bull eine Crowdfunding Pumpanfrage starten zu müssen.

Damit ist klar, dass man in den kommenden Spielen bis zum Duell mit den traditionell börsennotierten VereinsBienen bestenfalls nur Siege einfahren sollte. Der Kick gegen Mainz somit wie schon in der Hinrunde hoffentlich der Ausgangspunkt einer Serie, die RBL am Ende in die Champions League führt. Nach weiter oben wird man wohl nicht mehr schauen können, dafür hat die Nagelsmann-Elf seit der Winterpause einfach zu wenig Punkte eingefahren und die gute Ausgangsposition gerade in den letzten Spielen durch schlechte Chancenverwertung verspielt.

Mit Mainz kommt ein Team, was RBL eigentlich liegt. Werner traf gegen Mainz mit RBL bisher zehnmal und ist der mit Abstand beste Goalgetter dieser Paarung. Aber Obacht: In den drei Spielen in Mainz kassierte RBL bisher acht Gegentore und konnte nur einmal gewinnen.

Mit der Rückkehr von Upamecano entspannt sich die Lage in der Abwehr ein wenig. Zwar fallen Konaté (Hüftbeuger) und Orban weiter aus, aber eine passable Dreier- bzw. Fünferkette sollte sch nun aufstellen lassen, auchwenn  dies gegen Mainz aus Dominanzgründen vielleicht nicht einmal vonnöten ist. Im Hinspiel führte die Umstellung auf 442 zu einem erfreulichen Ergebnis, vielleicht auch dieses Mal eine Option?

 

Im Hinspiel erfolgreich und keine Abwanderungsgedanken - Poulsen.


Statistisches

RBL hat die letzten acht Spiele nicht verloren, allerding auch viermal nur einen Punkt eingefahren. An einem Sonntag ist RBL seit September 2018 ohne Niederlage (13 Spiele, 8 Siege). Die einzigen Teams gegen die RBL in den letzten zwei Jahren an einem Sonntag verloren hat sind BVB und - Mainz.

Gegen eine Tabellenfünfzehnten tat sich RBL in der Bundesliga meist schwer. In sechs Spielen setzte es drei Niederlagen und nur in zwei Spielen traf man überhaupt (gegen Mainz 2017 und gegen Hamburg 2016). Auf Tabellenplatz vier hat RBL allerdings seit über einem Jahr nicht mehr verloren und in diesem Zeitraum als Tabellenvierter auswärts immer gewonnen.

Die letzten drei Spiele an einem 27. Spieltag konnte RBL allesamt gewinnen (Mainz, Bayern, Hertha).

 

Fazit

Mit dem Rücken zur Wand steht RBL noch nicht, aber langsam müssen nun Siege her. Leverkusen und Gladbach schlafen nicht und sind in der Rückrundentabelle auf den Champions League Plätzen zu finden, RBL dagegen nur auf Rang 7. Da beide schwere Restprogramme haben, muss RBL nun gegen die vermeintlich kleineren Teams punkten und Mainz gehört in diese Kategorie. Die anderen Topteams haben gegen die Beierlorzer-Elf gepunktet und das sollte nun auch RBL. Es muss kein 8:0 wie im Hinspiel sein, aber ein relativ ungefährdeter Auswärtssieg, ohne dem fast schon obligatorischen Rückstand hinterherzurennen, wäre schon mal ein Anfang. Zudem darf Werner gerne mal wieder zeigen, warum er von halb Europa umworben wird.

Rumpelstlzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20200522-vorbericht-mainz.html

  • 1. FSV Mainz 05
  • 2019/20
  • Achim Beierlorzer
  • Auswärtsspiel
  • Bundesliga
  • Dayot Upamecano
  • Ibrahima Konaté
  • Mainz
  • Rückrunde

GEISTERSPIEL VORM TV – DIE EINDRÜCKE UNSERER REDAKTEURE

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Leipzig - (20.05.2020) Wie ist es um den Fußball in Zeiten der Corona bestellt? Unsere Redakteure haben das Spiel getrennt voneinander an ihren heimischen Endgeräten erlebt. Fazit: Mit zunehmendem Spielverlauf zog einen der Kick doch wieder in seinen gewohnten Bann.

Schwimmbadoptik erhält auch noch Schwimmhallen-Akustik

Regelmäßige Stadionbesuche sind mir als Alleinerziehender nicht vergönnt. Viele Spiele unserer Jungs per TV-Übertragung zu verfolgen, war also nichts Neues für mich. Trotzdem war es ein wahrlich geisterhaftes Erlebnis. Vor leerer Kulisse wurde ich schnell wieder an die farbliche Gestaltung erinnert, welche besser zu einen Schwimmstadion passt als zur einer Red(!)-Bull-Arena. Was neu war, war die Akustik welche sich nun der Optik anglich.

Dennoch war es schön, die Jungs wieder spielen zu sehen, auch wenn das sportliche Bild dasselbe war, wie vor der Coronakrise. Viele Chancen wenig Ausbeute ein verdienter und dennoch glücklicher Punktgewinn. Das Raunen und Jubeln der RB-Fans, manchmal ein paar kilometerweit durch die Messestadt zu hören, hat mir gefehlt. Diesen besonderen Spirit, welchen RB Leipzig an Spieltagen und darüber hinaus, in die Stadt normalerweise trägt, habe ich vermisst. Neu ist aber, dass man Traineranweisungen und Spielerkommunikation deutlich hört. Bleibt zu hoffen, dass alle RB-Fans so zeitnah wie möglich aber so verantwortungsvoll wie notwendig, live im Stadion dabei sein und unsere Jungs, in entscheidenden Momenten wieder nach vorne pushen können. Ich kann jede Fangruppierung verstehen, die lieber gar keine Fortsetzung als eine Fortsetzung der Bundesliga ohne Fans gefordert hat. Allerdings sehe ich auch die Notwendigkeit um größere Schäden für die Liga und die Vereine zu vermeiden.

OzzyRBL


Geisterspiele können das Stadionerlebnis nicht ersetzen, sind aber besser als nichts

Fußballspiele erlebe ich mit Abstand am liebsten im Stadion. Die Leidenschaft und Emotionen mit vielen Menschen zu teilen, ist einfach großartig und dies kann kein TV-Spiel ersetzen. Dazu hat man mittlerweile viele Freunde und Bekannte im Stadion, was einfach fehlt.

Ich habe das Spiel bei einem Freund vorm Fernseher geschaut und es fühlte sich an, wie bei einem Auswärtsspiel bei dem man nicht anwesend sein kann. Den eigenen Platz dann im Stadion leer zu sehen, war definitiv seltsam und es wird weiter seltsam bleiben. Zu Beginn war die Ruhe im Stadion absolut gewöhnungsbedürftig, aber dann zog einen das Spiel immer mehr in den Bann. Chancenwucher, ein Murmelgegentor und dann die Aufholjagd. Da war viel dabei, worüber man sich sonst auch ärgert oder freut. Mit einem Siegtreffer kurz vor Schluss, wäre es wohl ein schöner Fußballnachmittag geworden vor dem TV.

Jupp


Weder Fisch noch Fleisch, aber besser als ne trockene Scheibe Brot

Samstag, 13:30 Uhr, Leipzig. Normalerweise mach ich mich da so langsam auf den Weg in Richtung Stadion. Früh da sein, mit den Leuten im Block quatschen und das Gefühl der steigenden Vorfreude genießen. Genau wie mein Vorredner es bereits sagt: Der Besuch im Stadion ist einfach jedes Mal ein großartiges Erlebnis.

Das Spiel gegen Freiburg habe ich allein zu Hause geschaut. Als ich mir kurz vor Anpfiff meinen Schal geholt habe, kam doch so ein bisschen Matchday-Feeling auf. Die ersten Spielminuten waren dann doch ein wenig suspekt. Schwieg der Kommentator, war die Stille beinahe erdrückend. Mit voranschreitender Uhrzeit spielte das allerdings eine immer kleinere Rolle. Viel zu sehr machten mir die liegengelassenen Chancen zu schaffen. Nach 90 Minuten Spielzeit und 15 Minuten der Beruhigung über diese beiden hergeschenkten Punkte habe ich das Erlebnis für mich reflektiert. Fußball ohne Zuschauer ist keinesfalls langweilig, aber ich sehne mir schon jetzt den Tag entgegen, an dem ich erst ganz viele Stufen hochsteige, um dann wieder einige Stufen hinabzulaufen. Auf bald im weiten Rund!

Linus


Immerhin das heimische Catering war top

Das Spiel gegen Freiburg habe ich zu Hause auf dem Sofa mit denjenigen Familienangehörigen verfolgt, die im Stadion normalerweise auch neben mir stehen. Auf die obligatorischen Flüche und "Möchtegern-Trainer-Kommentare", die man sonst im Stadionumfeld wahrnimmt, habe ich dann aber leider doch verzichten müssen. Dass ein solcher Satz mal aus meinem Mund kommt, hätte ich auch nie für möglich gehalten, da mich solche Kommentare im Stadion ziemlich aufregen...
Das Spiel auf Sky wirkte für mich im Großen und Ganzen wie ein Auswärtsspiel. Was vor allem daran lag, dass Sky die Tonoption "Stadionatmosphäre" zur Verfügung stellte, und bei mir hinter dem Kommentator Leipziger Fangesänge liefen. Das an den passenden Stellen eingespielte Raunen und Klatschen fand ich schon ziemlich angenehm und gut gemacht. Lediglich ein paar "Schieber"-Rufe waren in der ein oder anderen Szenen etwas merkwürdig platziert.

Eins muss ich als Vegetarierin jedoch sagen. Das Catering, bestehend aus Waffeln rot-weiß (mit Erdbeeren und Schlagsahne), hat mir zu Hause deutlich mehr zugesagt. Statt einem Geruch von Bouletten-Brötchen wehte ein Duft wie aus der Backstube durchs Wohnzimmer.
Wer den Geisterspielen bis jetzt also noch nichts Positives abgewinnen kann, sollte das beim nächsten Spiel auf jeden Fall mal ausprobieren!

emi.rbgt.39


Nachwuchs in der leeren Schwimmhalle

Für mich fühlte sich dieser Samstag plötzlich wieder ganz normal an. 15:30 Uhr ein Date mit dem Fernseher, zusammen mit der Familie. Normalität sozusagen. Die Vorfreude war groß, die Mannschaft endlich wieder fröhlich kickend auf dem Rasen zu sehen. Auch wenn die Schwimmhalle von Fans nicht besetzt war, so war es dennoch schön, das Wohnzimmer mal wieder zu sehen, wenn auch nur im Fernseher. Wie sicher jeder andere RB-Fan auch, wäre auch ich gerne wieder im heimischen Wohnzimmer gewesen und hätte unsere Jungs angefeuert.

Als die Partie dann endlich angepfiffen wurde und die Spannung stieg, hab ich mich direkt gefühlt, als wäre ich am Cottaweg. Als Fan der Nachwuchsbullen bin ich die Atmosphäre schon ein wenig gewöhnt, dass gefühlt jeder Zuruf für den Zuschauer hörbar ist. Profis und Nachwuchs vereint sozusagen. Die Mannschaft auf dem Platz war zwar älter und erfahrener, aber die Nostalgie habe ich deutlich in mir gespürt.
Auf eine Fortsetzung der Nachwuchsligen besteht derzeit ja wenig Hoffnung. Persönlich finde ich diese Geisterspielgeschichte also gar nicht mal so schlecht, denn dadurch fühle ich mich trotz des großen Stadions, etwas wie am Cottaweg.

rblene


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20200520-special-erlebnis-geisterspiel.html

  • Corona
  • Freiburg
  • Geisterspiel
  • Heimspiel
  • Redakteure
  • Redaktion
  • SC Freiburg

RB LEIPZIG FANFORUM

FORUM RB LEIPZIG

OFFIZIELLE RBL-WEBSITE

Offizielle RB Leipzig Website

RB-FANS.DE VOTING

Wen wünscht ihr euch im Viertelfinale?

Egal, wir schlagen sie alle!
30.47%
Egal, fällt wegen Corona sicher aus...
28.91%
Koan Bayern!
10.94%
Paris gegen Klein Paris
10.55%
Das andere Überraschungsteam; Bergamo.
5.47%
Madrid oder Barca Hauptsache nicht Italien!
4.3%
Der nächste Engländer bitte.
3.91%
Lyon zum Zweiten!
2.73%
Auf alle Fälle Bayern.
2.73%
Umfrageteilnehmer: 256

RB-FANS.DE FACEBOOK