NÄCHSTE BEGEGNUNG

Champions League Achtelfin.
Mittwoch, 06.03.2024, 21:00 Uhr
Ort: Estadio Santiago Bernabéu
Real Madrid
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayer 04 Leverkusen
64
2
Bayern München
54
3
VfB Stuttgart
50
4
Borussia Dortmund
44
5
RB Leipzig
43
6
Eintracht Frankfurt
37
7
1899 Hoffenheim
33
8
Werder Bremen
30
9
SC Freiburg
30
10
FC Augsburg
29
11
1. FC Heidenheim
28
12
Mönchengladbach
26
13
Wolfsburg
25
14
1. FC Union Berlin
25
15
VfL Bochum
25
16
1. FC Köln
17
17
1. FSV Mainz 05
16
18
SV Darmstadt 98
13

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AUSWÄRTSSIEG BEI DEN UNHEIMLICH HEIMSTARKEN BOCHUMERN

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Leipzig, 03.03.2024 - (03.03.2024) Mit einem besonderen 4:1 Sieg wurde die Bastion in Bochum durch ein diesmal hintenraus frisches Leipziger Team eingenommen. Für Roses Jungs endlich wieder ein Erfolg außerhalb der eigenen vier Wänden und das bei den sehr heimstarken Bochumern, die bisher nur einmal vor den eigenen Fans verloren haben. Warum dafür nur 4 Minuten ausreichten, klärt die folgende Spieltagsanalyse, die aber etwas mehr spannende Lesezeit haben dürfte.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Leipzig wies in dieser Spielzeit bisher eine negative Auswärtsbilanz auf. Fünf Niederlagen, zwei Unentschieden und nur vier Siege holten die Bullen in der Weite. Da sich besonders in letzter Zeit auch in der Red Bull Arena wenig Punkte holen ließen, wog diese Hypothek schwer. Vorne in der Tabelle wackeln die Stuttgarter in noch aussichtsreicher Nähe leider nicht. Am vierten Platz, den die Dortmunder mit einem Punkt Vorsprung noch verteidigen, mussten die Leipziger dranbleiben, um nicht von der Möglichkeit auf einen Champions League abzureißen. Es war also Zeit für den fünften Auswärtssieg. 

Die Bochumer auf Platz 15 sind in dieser Saison jedoch nicht der geeignete Aufbaugegner aus der unteren Tabellenhälfte. Unter dem Trainer Thomas Letsch besiegten sie im Ruhrstadion die Überflieger Stuttgarter und den Rekordmeister Bayern, was auch zum vorzeitigen Vertragsende des Bayerntrainers Tuchel im kommenden Sommer beigetragen hat. Auch dem BVB rang man einen Punkt ab. Dadurch liegt Bochum auch dem möglichen europäischen Platz für die Conference League näher als den drei Abstiegsplätzen dahinter. Dennoch spricht die hohe Anzahl der Gegentore schon davon, dass die Letschtruppe nur das Ziel Klassenkampf im Sinn hat. Dieser Klassenkampf liegt ihnen immer sehr erfolgreich gegen Topteams. Auch die Leipziger fanden in der Vergangenheit wenig Mittel gegen das Spiel des VfL.  



Drei(vier)satz des Spiels

Manchmal reichen vier Minuten, um einen hohen Sieg einzufahren, der den restlichen 94 Minuten nicht komplett gerecht wird. Die erste Überraschung des Spieles war die Startaufstellung. Der drittbeste Stürmer der Bundesliga Louis Openda blieb trotz 16 Ligatoren erstmal auf der Bank. Die Begründung nach dem Spiel lieferte Rose im Interview, dass sein Topmann überspielt wirkte und eine kleine Pause benötigte. Dennoch rutschte nicht ein weiterer Stürmer ins Team, sondern Baumgartner, den Rose bisher immer als offensiven Mittelfeldspieler von Beginn oder als Ersatz einsetzte. Den Einsatz hatte sich der Sommerneuzugang laut dem Trainer wegen sehr guter Trainingsleistungen verdient.

Bei der Variabilität der Bewegungen aller vier eingesetzten offensiven Startelfspieler konnte man jetzt nicht genau entnehmen, ob Rose vom üblichen 4222 abwich und eher 4231 spielen ließ. Die meisten Spielminuten und Meter holte sich Baumgartner jedoch im zentralen Mittelfeld ab. Dort durfte auch Seiwald die volle Spielzeit agieren, da der ansonsten gesetzte Schlager wegen einer Gelbsperre dem Duell im Ruhrpott fernblieb.  Als weiterer Neuer in der ersten Elf durfte Lukeba endlich wieder als linker Innenverteidiger auflaufen, auch hier machte es die erneute Verletzung eines der etablierten Abwehrspieler, auf die Rose zuletzt bevorzugt setzte, möglich. 

In der ersten Hälfte tat sich Leipzig erneut schwer. Bochum bot aber aufgrund des hohen eigenen Pressings sofort Räume, die Leipzig, wenn das Passspiel mal nicht für ein Spitzenteam unterdurchschnittlich war, nutzen konnte. Das 1:0 für RB hätte deshalb sehr früh fallen können. Wie in den Spielen zuvor durfte sich aber der Gegnertorwart erneut mit Weltklasseparaden auszeichnen. Postwendend zeigte der Leipziger Torwart Gulácsi, der auch nach seiner Verletzung zurück ins Team kam, dass Rose weiter die Qual der Wahl hat, welcher Hüter überhaupt die Klasse für eine hohe Ligaplatzierung vorweisen kann. Einen Schuss, der mit 107 km/h aufs Tor fliegt, im freien Fall mit den Händen greifen zu wollen, ist eine sehr, sehr hohe Torwartkunst, weshalb es auch nur selten vorkommt, dass Hüter den Versuch wagen. Gulácsi zeigte den Mut, trotz seiner langen Ausfallzeit, und verlor das Duell mit dem Ball. Das einfache Benutzen der Fäuste sieht zwar nicht unbedingt hochklassig aus, ist aber doch das einfachere Torwartspiel, was man sich zuletzt bei den Leipziger Keepern mehr gewünscht hätte.

Mit dem Rückstand und weiter aufgeweckten Bochumern tat sich das Roseteam den Rest der ersten Halbzeit schwer. In vielen Teilen auch aus eigenen Unvermögen mit Ball in den eigenen Reihen. Da die Letschelf aber weiterhin hoch stand, konnte Leipzig zweimal kontern und treffen. Doch nur Olmos spektakuläres Tor schaffte es aber ins Ergebnis, da Xavis Schuss aus einem Abseits resultierte. 



Halbzeit zwei war dann fünfzehn Minuten nicht bundesligatauglich. Es war den Bochumern anzusehen, dass ihnen die erste Hälfte noch schwer in den Beinen lag. Der Ball wurde zurück zum Hüter gelegt und von diesem nach vorne geflankt.  Von da prallte der Ball an der Leipziger Abwehr ab und flog meist auch von der im hohen Bogen zurück zum Gegnerkeeper. Fünfzehn Minuten Tennis ohne Gefahr. Nur ein paar mal konnte Baumgartner gut durch die Mitte starten, seine Ablagen landeten dann leider oft bei Xavi, der erneut etwas zu sehr im Abseits stand.   

Highlight waren dann die ungewohnt frühen Wechsel durch Rose. Drei der vier Offensiven wurden für Elmas, Openda und Poulsen rausgenommen. Sieben Minuten später stand es 4:1 für Leipzig. Innerhalb von vier Minuten drehte RB das Spiel. Die frischen offensiven Beine waren dann doch für die müden Bochumer zu viel. Danach verödete das Spiel erneut. Leipzig konnte oder wollte nicht nachlegen und Bochum versuchte noch, das Ergebnis zu verkürzen, war dabei aber auch nicht sehr gefährlich.

Die hohe Führung hatte noch den positiven Effekt, dass einige weitere Spieler wie zum Beispiel El Chadaille Bitshiabu Spielzeit sammeln konnten. 




Die besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Xavi: Hätte wohl an einem besseren Tag nicht nur zwei Vorlagen, sondern auch zwei Tore geschossen. Bedauerlicherweise war der Fuß einmal eine Zehnnagellänge zu groß und beim ersten Schuss war noch zu viel von der bekannten Leipziger Abschlussschwäche im Schuss. In der besten Phase RBs, die besten vier Minuten im Spiel, war Xavi geistig voll da und nicht unnötig eigensinnig. Er hat mit dem Spiel die Marke von 20 Scorern geknackt. Für das junge Alter und die relativ geringe Erfahrung als Leipziger Spieler ist dieser Meilenstein bewundernswert.  

Lukeba: Der einzige Startelfspieler, der mit seinen 59 Pässen ein Niveau erreicht hat, das dem Tabellenstand gerecht wird. Ohne Lukeba und die eingewechselten Spieler, würde die Teampassquote nicht bei 73%, sondern bei 68% liegen. Am Boden gewann er zudem 75 % seiner Zweikämpfe. Auch er ist noch sehr jung und bereits jetzt selbst mit kleinen Fehlern im Gesamtkonzept deutlich besser als einige der etablierten Spieler. 

Haidara: Nicht alles, was der Fußballfan an dem Sport liebt, ist Grundlage für ein gutes Ergebnis. Bochum presst und geht in unzählige Zweikämpfe. Hier muss man dagegen halten und auch mal mit einer gewissen Härte, die noch im Rahmen ist, selbst wenn auch mal eine Verwarnung in Form einer gelben Karte folgt. Haidara hat den Kampf angenommen und von 22 Zweikämpfen 63% gewonnen. Auch die Laufleistung stimmte, er war hier bester Leipziger und zweitbester Spieler auf dem Platz. Somit konnte er Seiwalds durchmischte Leistung auch gut auffangen.

 

Luft nach oben

Gulácsi: Blaswich hatte durch Fehler einen großen Anteil an Punktverlusten in dieser Saison. Es waren aber auch Partien gegen teilweise stärkere Gegner. Gulácsi hatte gegen Bochum eigentlich nur einen wirklich gefährlichen Ball zu halten. Das Ergebnis war beinahe demoralisierend. Zurzeit sprechen die Punkte für Peter, doch seine Leistung gegen den Ball wirkt ebenfalls durchwachsen. Im Gegensatz spielt er mit dem Ball am Fuß deutlich besser, als man von ihm gewohnt war. Doch solche groben Fehler wie beim 0:1 kosten gegen stärkere Gegner auch Punkte. 



Orban: Es ist unglaublich wichtig, dass der Kapitän zurück ist, da er allein die vorher fehlende Kopfballschwäche des Teams abdeckt. Allein 10 gewonnene Kopfballduelle gehen auf sein Konto. Das erinnert an ihn und Gvardiol im Vorjahr, die einige Spiele allein für das Team in hohen Höhen gewonnen haben und sich dabei ohne Angst vor Verlusten selbst verletzten. Doch als Teamführer, Abwehrchef und Spieler mit den meisten Ballkontakten hat er auch die Pflicht, das Spiel zu ordnen, zu beruhigen und hintenraus zu gestalten. Genau dafür hat man sich ihn so sehr nach der Verletzung zurückgewünscht. Den Aufgaben wurde er besonders im Spiel gegen Bochum nicht gerecht. 26 Ballverluste, eine Passquote von 67% und dass er seit seiner Rückkehr selten in Bodenzweikämpfe kommt bzw. diese gewinnt, zeugen davon, dass der Deutsch-Ungar nach der langen Verletzungspause noch lange nicht bei 100% ist. 

Seiwald: Es ist ungemein wichtig, dass Rose ihm die Spielzeit gibt. Die Vorlage zu Poulsen vor dem 3:1 war perfekt. Die Bogenlampen am eigenen Strafraum, die eigentlich als Befreiungsschlag nur fünf Meter weit kommen, erschrecken weiterhin. Auch er drückte die Gesamtpassquote mit 58% deutlich. Wenn er sich da verbessern kann, schlägt er im Spiel nicht nur einen saustarken Pass, sondern einige mehr. Was er kann, blitzt noch marginal auf, zum Glück gegen Bochum und in der Rückrunde nun auch entscheidend. Der Weg zum wichtigen Baustein in der Zentrale ist aber immer noch steinig. 

 

Champagner statt Bier – die Fans

Schönes Wetter, ein unangenehmer Gegner und der Ruhrpott zog diesmal nicht sehr viele Fans an. Der harte Kern durfte dennoch feiern und etwas erleben, dass RB Fans, die 2024 geboren sind, noch nie erlebt haben – einen Auswärtssieg.

Wie Erfolgsfans die Leistung der eigenen Mannschaft bewerten, konnte man bei den Bochumer beobachten, die nicht die volle Spielzeit das durchaus beherzte Spiel ihres Teams verfolgen wollten. Da sind die Bochumer wie die befreundeten Bayernfans und hoffen auf die erste Bahn vor dem Abpfiff.          




Pfeife des Spiels

Keine schlechte Leistung des Feldschiris. Allein der VAR im Kölner Keller schlief vor dem Freistoß, der zum Rückstand führt. Da das Abseits jedoch nicht zum Folgeereignis führte, durfte der Keller auch nicht mehr eingreifen, nachdem Gulácsi den Freistoß vergeblich fangen wollte. Die gelben Karten wurden fair und gerecht verteilt. Die einzige Rote war ebenfalls berechtigt. Mehr Frust als Foul geht kaum. So hat es der Mann mit der Pfeife in der Hand und dann im Mund auch völlig nachvollziehbar entschieden. Die Fehlentscheidung vor dem Freistoß würde am Ende natürlich stärker schmerzen, wenn kein Punkt geholt wird. Zum Glück regelt es das Team diesmal aus eigener Kraft selber.  


Aufgefallen

1)      Openda hat bei Leipzig seine Ausbeute der Vorsaison in Lens eingestellt. Dort brauchte er 42 Spiele für 21 Tore und 4 Vorlagen. In Leipzig steht er bereits nach 34 Pflichtspielen im Leipziger Dress bei dieser selben Marke. Legt er noch 4 Tore in der Liga nach, egalisiert er auch die reine Ligaausbeute in Lens. Bei der aktuellen Tendenz kommen noch 9 Torbeteiligungen allein in der Liga dazu. Das wäre seine beste Saisonleistung, die aktuell noch bei 30 Scorern liegt. 



2)      Die Passschwäche des Teams ist erheblich zu groß. Sicher legt es Bochum mit dem hohen Pressing darauf an und die Spielweise unter Rose ist auch auf schnelles und damit oft auch ungenaues Spiel ausgelegt. Doch das fast die Hälfte aller Startelfspieler nicht mal 60 bis 70% erreicht ist nicht nur auf den Gegner zurückzuführen. Im Winter wurde im Trainingslager darauf wert gelegt, in den nun nicht englischen Trainingswochen auch. Ein positives Ergebnis stellt sich jedoch noch nicht ein.   

3)      Die ersten Elf spielte zwar noch nicht jeden Konter gut aus und hat auch Bochum sehr viel kommen lassen, doch hintenraus war Bochum, durch das eigenen laufintensive Spiel, dass RB gewollt oder ungewollt mitspielte und selbst dagegenhielt, platt. Mit dem Dreierwechsel in der 65. Minute konnte Rose auch endlich mal Qualität einwechseln, die sich spielerisch und läuferisch auszahlte. Ein Konzept, das auch in den kommenden Spielen Einzug halten sollte. Gegner auspowern, hintenraus Torgefahr einwechseln. Die Wochen hatten die Rasenballer meist am Ende keine Kraft mehr und es fehlten die Alternativen. Schwer wird es jedoch guten Spielern zu vermitteln sein, dass sie sich ab und zu erst ab Minute 65 mit Einsätzen begnügen müssen.     

4)      Die Frage, warum Schröder Elmas im Winter geholt hat, konnte man kurz vor dem 4:1 sehen. Den Pass auf Xavi, der dann unbedrängt in den Strafraum weiterlaufen kann, haben im Team eigentlich nur Olmo und Xavi selbst im Repertoire. Zudem ist er in seinen Auftritten bisher immer ball- und passsicher gewesen. Eine Qualität, die dem Team ja fehlt. Das sich Baumgartner und Elmas hinter Xavi und Olmo anstellen müssen, liegt an der Wahl der Aufstellung mit nur zwei offensiven Mittelfeldspielern. Die nächsten Spiele sollten mehr Zeit für beide bieten. Auch Baumgartner ist in der Zeit in der Hinrunde aufgeblüht. 


Pressekonferenz


Fazit & Ausblick

Ich wiederhole mich. Der Grundstein für eine bessere Phase in 2024 wurde gelegt. Auch das schrieb ich hier gegen Union. Ohne die späte unnötige Niederlage gegen Bayern hätte die Punkteausbeute auch 2 pro Spiel gelautet. Nun muss man nicht mehr bei sehr unbequemen Gegnern ran. Tabellarisch warten viele Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Das Spiel gegen Real ist, auch wenn das Hinspiel knapp ausging, ein Bonus. Die nächsten Bundesligaspiele zählen. Mit Darmstadt, Köln und Mainz kommen jetzt alle drei unter dem Strich, der den Abstieg bedeutet. 9 Punkte sind Pflicht, da Dortmund hingegen drei knüppelharte Spiele hat, obwohl man vom aktuellen Formstand eher Bremen als Big Player bezeichnen könnte, da Frankfurt und Bayern, wie der BVB aber auch RB, aktuelle Wundertüten sind. 


KickerWhoscoredSofacoreRBLBundesligaFotMobunderstatfbref

 

Statistik
VfL Bochum: Luthe – Ordets, K. Schlotterbeck, Bernardo, Loosli – Bero (72. Kwarteng), Losilla (C), Stöger, Wittek, Asano (87. Paciência) – Broschinski (72. Hofmann)
Bank: Rölleke – Gamboa, Förster, Daschner, Passlack, Römling
RB Leipzig: Gulácsi – Henrichs (78. Simakan), Orbán (C), Lukeba, Raum – Seiwald, Haidara – Olmo (65. Elmas), Baumgartner (65. Poulsen), Xavi (88. Bitshiabu) – Šeško (65. Openda)
Bank: Blaswich, Zingerle – Lenz, Kampl
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)
Tore: 1:0 Wittek (7.), 1:1 Olmo (30.), 1:2 Openda (68.), 1:3 Ordets (71.) ET, 1:4 Poulsen (72.)
Torschüsse: 14 / 12
Schüsse aufs Tor: 3 / 4
expected Goals: 0,56 / 2,12
Passquote: 60% / 73%
Zweikampfquote: 45% / 55%
Ballbesitz: 43% / 57%
Laufleistung: 114,40 km / 116,68 km
Sprints: 255 / 219
Fouls: 13 / 10
Ecken: 2 / 5
Abseits: 4 / 2
Gelbe Karten: Broschinski (3), Loosli (1), Ordets (3) / Haidara (4), Simakan (7)
Rote Karte: Kwarteng (87.)
Zuschauer: 24.200 (ca. 800 Leipziger)

rolei


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  • 2023/24
  • Amadou Haidara
  • Auswärtssieg
  • Auswärtsspiel
  • Bundesliga
  • Castello Lukeba
  • Nicolas Seiwald
  • Péter Gulácsi
  • Rückrunde
  • VFL Bochum
  • Willi Orban
  • Xavi

ÜBER 4.000 FANS IN MADRID - FANGUIDE FÜR RB-FANS!

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Madrid - (02.03.2024) Unser Achtelfinal-Rückspiel findet am 6. März im legendären Estadio Santiago Bernabéu in Madrid statt. Mit über 4.000 Auswärtsfans wird es einen neuen internationalen Auswärtsrekord geben. Wie immer gibt es eine WhatsApp-Gruppe, einen zusätzlichen WhatsApp-Kanal sowie einen Fanguide von RBL International!

WhatsApp-Kanal & Gruppe

Aufgrund der hohen Zahl von Auswärtsfahrern gibt es dieses Mal einen WhatsApp-Kanal mit aktuellen Infos von Marko (RBL-International) und der Fanbetreuung über z.B. Fantreffen und eventuelle weitere Aktionen. Auch eine WhatsApp-Gruppe für den Austausch unter Fans und Eure Fragen wird es geben. Aus Erfahrung der vergangenen internationalen Auswärtsreisen können wir dies nur absolut empfehlen!

WhatsApp-Kanal: zum WhatsApp-Kanal
WhatsApp-Gruppe: zur WhatsApp-Gruppe




Facebook-Gruppe

Der nachstehende Guide stammt aus der Facebook-Gruppe „RB Leipzig International.“ Dort gibt es alle Tipps für Anreise, Treffen und natürlich auch Platz für Eure Fragen, Anregungen und Hinweise der Fans untereinander.

LINK: zur Facebook-Gruppe


Fanmarsch & Treffen

Ein Fanmarsch ist gewollt, hängt aber auch von einer Genehmigung ab. Sobald es hierzu Informationen gibt, werden wir diesen Artikel aktualisieren und euch auf unseren Kanälen informieren.

Treffpunkte für abendliche Treffen in Madrid werden über die angesprochenen WhatsApp-Kanäle kommuniziert.



Fanguide für die Reise nach Madrid

Alle Infos zu Anreise, Fortbewegung in Madrid, Bezahlmöglichkeiten, dem Stadion Santiago Bernabeu sowie Sehenswürdigkeiten findet ihr im folgenden Guide von RB Leipzig International für eure Reise nach Madrid. Wir können diesen Guide jedem Fan nur empfehlen!


Madrid-Guide für RB-Fans


Jupp



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  • Estadio Santiago Bernabeu
  • Fanguide
  • Madrid
  • Real Madrid

BERO ODER BULLE - GELINGT RB DIE TRENDWENDE?

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Leipzig - (01.03.2024) 8 Bundesligaspiele, 8 Punkte. 4 Auswärtsspiele, 0 Siege. Tendenzen, die derzeit nicht nach Champions League klingen. Jetzt geht es gegen Bochumer, die zwar auf Platz 15 der Tabelle stehen, aber seit September kein Heimspiel mehr verloren haben. Ein kompliziertes „Must-win-Game“ für die Rasenballsportler zeichnet sich ab.

Ausgangslage

RB geht mit einem Punkt Rückstand auf Platz 4 in den nächsten Spieltag. Die Qualifikation für die Champions League ist also weiterhin in greifbarer Nähe. Dass dies so ist, liegt, wie bereits in der Einleitung angedeutet, derzeit nicht an den eigenen sportlichen Leistungen, sondern an den Schwächen, die sich die Mannschaften um RB in der Tabelle derzeit immer wieder leisten. Ein Umstand, auf den man sich aus Leipziger Sicht natürlich nicht verlassen sollte.

Ein möglicher Sieg in Bochum würde natürlich nicht alle sportlichen Probleme aus der Welt schaffen, aber er könnte der Mannschaft in dieser Phase, in der viele Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich auf Leipzig warten, den nötigen Schub geben, um eine ähnliche Serie wie in der Hinrunde zu starten. Eine Niederlage oder ein weiterer unnötiger Punktverlust hingegen könnte die angespannte Situation weiter verschärfen und auch RB-Boss Mintzlaff langsam über mögliche Konsequenzen nachdenken lassen.

In Bochum fehlen Marco Rose mit Xaver Schlager, der gegen die Bayern seine fünfte gelbe Karte sah, und Lukas Klostermann, der weiterhin verletzungsbedingt pausieren muss, definitiv zwei Schlüsselspieler. Péter Gulácsi, der in der vergangenen Woche wegen Bauchmuskelproblemen pausieren musste, wird wohl wieder ins Tor zurückkehren, und auch bei Yussi Poulsen, der zu Beginn der Woche individuell trainierte, sollte einem Einsatz nichts im Wege stehen.



Der Gegner im Check

Bochum, das bedeutet weiterhin viele Zweikämpfe, viel Intensität und viel Vertikalität beim Umschalten. Die Mannschaft von Thomas Letsch agiert in dieser Saison zwar weniger kompakt als in den Vorjahren, dafür aber spätestens ab dem Mittelfeld mit einem sehr intensiven Pressing. Ähnlich wie in Leipzig ist dieses Pressing auch die Basis für die offensive Idee, nämlich nach Balleroberung möglichst schnell und geradlinig in Richtung gegnerisches Tor zu kommen. Wenn Bochum nicht in diese Umschaltsituationen kommt, hängt viel von Kevin Stöger ab. Mit 6,16 Shot-Creation Actions pro 90 Minuten, 0,23 xAG pro 90 Minuten und 9,11 progressiven Pässen pro 90 Minuten liefert Stöger absolute Topwerte und vor allem Zahlen, die man von einem Spieler des Tabellen-15. nicht erwarten würde. Neben den Umschaltaktionen und Kevin Stöger ist Bochum auch immer wieder bei Standards gefährlich, allein in den letzten 5 Spielen erzielte Bochum 3 Tore nach Standards.



Als Schlüsseltransfer der Saison kann man getrost den Ex-Leipziger Bernardo bezeichnen, der bisher nicht nur die meisten Zweikämpfe der Liga gewonnen hat, sondern auch in vielen anderen defensiven Kategorien wie Luftduellen oder Klärungsaktionen Topwerte aufweist. Für 600.000 € ein echter Transfercoup für den VfL.

Das größte Problem von Trainer Thomas Letsch ist derzeit wohl die Verletzungsmisere, mit der er zu kämpfen hat. Gegen Leipzig fehlen unter anderem Osterhage, Oermann und Antwi-Adjei, die in den letzten Wochen allesamt Stammspieler waren und wegen diverser Verletzungen ausfallen. Dazu kommen am Samstag noch die Sperren von Stammspieler Mašović, der im letzten Heimspiel gegen Leipzig noch das Tor erzielte, und Torhüter Manuel Riemann, bei dem man wohl nicht mehr erwähnen muss, wie wichtig er ist.



Spielvorschau

Ein Abweichen von dem für Leipzig und Rose typischen 4222 wäre trotz der sportlichen Probleme ebenso überraschend wie eine große Rotation trotz des anstehenden Achtelfinal-Rückspiels in der Champions League. Viel wahrscheinlicher ist, dass man gegen Bochum auf eine ähnliche Startelf wie in den letzten Wochen vertraut.

Gulácsi bleibt laut Rose die Nummer 1 und wird wohl Janis Blaswich, der gegen die Bayern zwar nicht fehlerfrei spielte, aber mit seinen Aktionen die Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit im Spiel hielt, wieder auf die Bank verdrängen. In der Abwehr könnte Rose Lukeba, der Willi Orbán in der Hinrunde souverän vertrat, eine Chance geben, sich für weitere Einsätze zu empfehlen. Im Zentrum ist die große Frage, wer den gesperrten Schlager ersetzen wird. Henrichs, Kampl und Seiwald sind allesamt Kandidaten. Es wird wohl auf den erfahrenen Kampl hinauslaufen, auch wenn Seiwald bei seinen letzten Einsätzen immer wieder positive Tendenzen zeigte. In der Offensive wird Rose wahrscheinlich wieder auf sein gewohntes Quartett (Xavi, Olmo, Šeško, Openda) zurückgreifen. Für Elmas, Baumgartner und Poulsen wird es wohl vorerst bei der Joker-Rolle bleiben.



Bei Bochum wird wohl Ex-Unioner Luthe Riemann ersetzen und versuchen, wie Riemann es gefühlt in jedem Aufeinandertreffen tut, die Leipziger Stürmer zur Verzweiflung zu bringen. Ansonsten wird es bei Bochum aufgrund der Ausfälle wohl eine Mischung aus den Aufstellungen der letzten Wochen geben. Kwarteng, Gamboa und Bero könnten die gesperrten oder verletzten Stammkräfte ersetzen. Positiv für den VfL: Kapitän Losilla kehrt nach seiner Gelbsperre in die Startelf zurück und kann seinem Team wieder helfen.

Mögliche Aufstellungen:

Bochum: Luthe – Gamboa, Ordets, Schlotterbeck, Bernardo – Bero, Losilla - Kwarteng, Stöger, Asano – Broschinski

RB Leipzig: Gulacsi – Simakan, Orban, Lukeba, Raum – Kampl, Haidara – Olmo, Xavi – Sesko, Openda

Ein fußballerischer Leckerbissen wird es am Samstagnachmittag wohl nicht werden. Die Leipziger werden über weite Strecken die Mannschaft sein, die den Ball hat und versuchen muss, sich dem Bochumer Pressing zu entziehen, um dann mit Tempo in der Offensive die sich bietenden Lücken zu nutzen. Bei den Torchancen, die man sich aus diesen Momenten herausspielt, sollte man dann möglichst effizient sein und nicht wie im letzten Spiel oder im Hinspiel mehrere gute Möglichkeiten liegen lassen. Denn viele Chancen wird der Gegner hier nicht zulassen. Defensiv gilt es einerseits Fehler im Spielaufbau zu vermeiden, um Bochum nicht die Umschaltmomente zu geben, auf die sie lauern und andererseits bei Standards aufmerksam zu sein, was in dieser Saison mal mehr und mal weniger gut funktioniert. Kampl, Haidara oder wer auch immer im Zentrum spielt, sollte Stöger möglichst aus dem Spiel nehmen, um andere Spieler in die Verantwortung im Positionsspiel zu drängen.  


Tipp: 1:0 für Leipzig. Nicht schön, aber wichtig.


Was läuft wo?

Liveticker RB-Fans.de: https://rb-fans.de
Radio: http://bullenfunk.fm/
TV-Übertragung: Sky Bundesliga

gNiklas


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FOLGE 58 - JETZT GEHT DER TANZ ERST RICHTIG LOS!

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Leipzig - (27.02.2024) In der neuen Ausgabe vom Podcast #4Fans vom einzig wahren Rasenballsport wird getanzt. Welcher Tanz genau? Alles, vom Schuhplattler bis zum Flamenco ist in der 58. Folge alles dabei. Denn es gibt ja wieder Unmengen an Themen vom Cottaweg die es zu besprechen gilt.

Turbulente Spiele liegen hinter uns und mit Sicherheit auch wieder vor uns, wir kennen ja unseren geliebten Rasenballsport. Diesmal hat die Podcastcrew um Tobi, Frank und Moderator Lars Sara (ohne h) wieder eingeladen und wir besprechen hitzig, emotional, aber auch sachlich die letzten 4 Spiele der Männermannschaft nach dem noch geklärt wurde, wem der Fußball gehört.

Was ein Schwager mit den Schuhplattler zu tun hat wird von Tobi ausführlich analysiert, auch werfen wir einen Blick in die Glaskugel für das Rückspiel in der Championsleague bei Real Madrid (Spoiler: Olé!) Und auch die Frauen sind in den Discofox gekommen und punkten nun fleißig. 

Wir wollten auch gerne über die neuen Erkenntnisse vom Stadionumfeld sprechen, aber da zeigte die Uhr schon Richtung Mitternacht und ihr müsst die nachlesen.

Anmerkungen, Hinweise, Lob und Kritik gerne auf Social Media oder an 
redaktion@rb-fans.de




Folge 58 - Jetzt geht der Tanz erst richtig los!

27.02.2024 – 4Fans Folge 58 mit Sara, Tobi, Frank, und Lars

  • 00:00:00 – Intro und Begrüßung
  • 00:05:05 – Wem gehört der Fußball? 
  • 00:12:50 – Kurzanalyse Augsburg
  • 00:19:22 – Standardschützen? 
  • 00:21:11 – Kurzanalyse Real Madrid
  • 00:34:50 – Auswärts in der Tapasbar 
  • 00:39:20 – Choreo Messestadt
  • 00:51:00 – Trauer beim Spiel BMG
  • 01:01:20 – Analyse Bayern
  • 01:08:05 – Tobis Schwager
  • 01:15:13 – Frank hat auch noch einen Rant
  • 01:24:10 – Erwartungshaltung von Fans
  • 01:26:20 – Erwartungshaltung von Fans
  • 01:37:28 – Lage der Liga
  • 01:41:30 – die Frauen punkten
  • 01:53:00 – Verabschiedung und Outro 


Links:
Fanverband Leipzig e. V. (fanverband-rbl.de)
rasenballisten e.V. - Der Leipziger Kurvenverein
"Das ist jetzt eine einmalige Gelegenheit" - RB-Fans.de

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