NÄCHSTE BEGEGNUNG

CL AF Hinspiel
Mittwoch, 19.02.2020, 21:00 Uhr
Ort: Tottenham Hotspur Stadium, London
Tottenham Hotspur
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
46
2
RB Leipzig
45
3
Borussia Dortmund
42
4
Bor.Mönchengladbach
42
5
Bayer 04 Leverkusen
40
6
FC Schalke 04
36
7
SC Freiburg
33
8
1899 Hoffenheim
33
9
VfL Wolfsburg
31
10
Eintracht Frankfurt
28
11
FC Augsburg
27
12
1. FC Union Berlin
26
13
Hertha BSC
26
14
1. FC Köln
23
15
1. FSV Mainz 05
22
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Fortuna Düsseldorf
17
17
SV Werder Bremen
17
18
SC Paderborn
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CL-ACHTELFINALE BEI TOTTENHAM HOTSPUR

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Leipzig - (17.02.2020) RB Leipzig ist zum ersten Mal im Achtelfinale der Champions League vertreten! Und trifft dort auf den Vorjahresfinalisten Tottenham Hotspur. 4.000 Anhänger werden die Rasenballsportler vor Ort im Norden Londons unterstützen – das ist neuer internationaler Auswärtsrekord für RBL. Hier gibt es Infos zum Fanmarsch vor dem Spiel sowie zum Gegner.

Gemeinsamer Fanmarsch und Auswärtshinweise

Für alle Mitreisenden gibt es zum einen auf den Seiten von RBL International einen sehr nützlichen Guide mit vielen hilfreichen Hinweisen zu London im Allgemeinen und Fußball im Speziellen.

Es wird außerdem einen Fanmarsch geben. Treffpunkt ist um 16:30 Uhr Ortszeit (UTC) an der Bruce Grove Railway Station. Das ist südlich vom Stadion und zu Fuß 1,4 km von den Nordosteingängen für die Gäste entfernt. Los geht der Fanmarsch dann 17:30, Anpfiff ist 20:00 Uhr.




Der Zutritt für die Gäste erfolgt in der Regel im Nordosten über die Eingänge 11 und 12 an der Worcester Avenue. Das Tottenham Hotspur Stadium ist ein Neubau und wurde vor weniger als einem Jahr eröffnet. Die Kapazität beträgt 62.062 Plätze, die Blöcke 114 bis 118 sind der Gästebereich. Eine genauere Übersicht über alle Stadionebenen findet ihr hier. Die Heimstätte der Spurs ist eine reine Sitzplatzarena sowie ein Nichtraucherstadion. Weiterführende Informationen für Auswärtsbesucher gibt es auch auf Englisch auf der Homepage von Tottenham.


Mourinho weiß wie man die Champions League gewinnt.


Unser Gegner

Der Tottenham Hotspur Football Club wurde 1882 gegründet und konnte 1951 sowie 1961 die englische Meisterschaft zu seinen Gunsten entscheiden. Er war das erste englische Team, welches einen europäischen Wettbewerb gewinnen konnte. Nach diesem Titel im Europapokal der Pokalsieger 1963 konnten die Spurs dazu noch zweimal den UEFA Pokal holen, nämlich 1972 und 1984. Dazu gewannen sie bisher acht Mal den englischen Landespokal FA Cup, das letzte Mal 1991.

Nachdem man bei Kampf um die vier Champions League gegen die finanzkräftigere Konkurrenz in der Premier League lange Zeit das Nachsehen hatte, etablierte sich der Verein dank der Verpflichtung von Coach Mauricio Pochettino unter den Top 4 der Liga. Die Entwicklung kulminierte mit der Teilnahme am Champions League Finale der letzten Saison, welches bekanntermaßen Liverpool am Ende für sich entschied.


Auch ohne Kane brandgefährlich: Son und Alli.


Der Start in die aktuelle Saison verlief allerdings sehr mau. Zwischenzeitlich machten Gerüchte von einem Aufstand der Mannschaft gegen den Trainer die Runde. Schlussendlich wurde Pochettino gefeuert, an seiner Stelle übernahm im November des letzten Jahres der Trainerhaudegen José Mourinho. Unter dem Portugiesen verbesserte sich die Lage. Aktuell ist Tottenham wieder auf Platz 5 nur einen Punkt hinter Chelsea. Dazu stehen sie bekanntermaßen im Achtelfinale der Champions League sowie auch im Achtelfinale des FA Cups.


Ampadu als Upamecano Ersatz?


Die Spielvorschau

Die Mannschaft, die noch 2019 im Finale des größten Vereinswettbewerbs Europas stand, verlor im Grunde nur zwei wichtige Spieler – Rechtsverteidiger Trippier im Sommer sowie Spielmacher Eriksen im Winter. Trotzdem ist das Team im Vergleich zur letzten Saison nicht wieder zu erkennen. Unter Pochettino verteidigten sie sehr hoch, rannten den Gegner in Grund & Boden und konnten sich auf zwei sehr gute Spielmacher verlassen: Ihr Gegenpressing nach kloppscher Art sowie Christian Eriksen. Letzterer zieht mittlerweile bei Inter Mailand die Fäden. Und das hohe, schnelle, gut abgestimmte Pressing im Teamverbund ist längst nicht mehr das, was es mal vor einem Jahr war. Dafür wurde die Mannschaft in den letzten Monaten quasi mourinhosiert. Der neue Trainer musste erst einmal den Fall Richtung unteres Mittelfeld aufhalten und die Mannschaft stabilisieren. Das hat er auch geschafft. Allerdings um den Preis, dass Tottenham für das Erspielen guter Chancen auf Konterangriffe und Fehler des Gegner angewiesen ist.


Zündet Olmo die nächste Stufe?


Kriegt man diese gewährt, können sie auch mal einen Gegner mit starkem Ballbesitzspiel halbwegs im Zaum halten und dann einen Rückstand in den letzten Minuten in einen Sieg verwandeln – so geschehen beim 3:2-Sieg im Rückspiel des FA Cups gegen Southampton. Gibt sich der Gegner hingegen keine Blöße wie im Ligaspiel (0:2) gegen Chelsea, dann entwickelt sich ein Abnutzungskampf im Mittelfeld (in diesem Fall mit 2 Verletzungen, 7 gelben Karten und 1 Platzverweis) sowie keinen guten Torgelegenheiten für beide Teams. Dann entscheiden der Zufall oder der liebe Fußballgott. Die aktuelle Verletzung von Tottenhams Topangreifer Harry Kane tut ein Übriges dazu.

Uns erwartet ein Gegner mit einem Defensivfokus. Zwischen einer starken Abwehr und einer individuell sehr gut besetzten Offensive klafft meist eine spielerische Lücke. Vor der Viererkette mit Linksverteidiger Davies, den Innenverteidigern Sánchez & Alderweireld sowie Rechtsverteidiger Aurier spielen meist zwei defensivstarke Sechser - vermutlich Winks und Dier. Bezeichnenderweise sind die eher spielstarken Neuzugänge Ndombélé und Lo Celso häufig nicht in der Startelf.


Zwei auf die es ankommen wird: Laimer und Werner.


Vor dem defensiven Mittelfeld zieht Dele Alli die Fäden, wobei er die Lücke, die Christian Eriksen hinterließ, nicht alleine füllen kann. Den Dreierangriff bildeten zuletzt Wintertransfer Bergwjin auf Linksaußen sowie Moura und Son, die beide gerne mal die Positionen tauschen.

Auf Leipziger Seite stellt sich nach den Verletzungen von Orban & Konaté, dem Abgang von Ilsanker und der Gelbsperre von Upamecano die Abwehr im Grunde von alleine auf. Tottenham betreibt in der Regel kein allzu hohes Pressing. Und vor allem nicht so hoch im Verbund wie noch letztes Jahr. So schafften es auch nominell schlechtere Mannschaften wie Southampton oder Aston Villa zuletzt, mit kontrolliertem Ballbesitzspiel über die Mittellinie zu kommen. Daher ist auf Nagelsmann Seite mit einer spielstarken Aufstellung zu rechnen. Im Grunde braucht Leipzig eine Leistung wie in den Gruppenheimspielen gegen Lyon und Benfica – nur ohne die jeweils zwei doofen Gegentore.


Vermutliche Aufstellungen:

Tottenham: Llors – Davies (Sessegnon), Sánchez, Alderweireld, Aurier – Winks, Dier – Bergwjin, Alli, Son – Moura

Leipzig: Gulácsi – Angeliño, Halstenberg, Klostermann, Mukiele – Laimer – Sabitzer, Olmo – Werner, Nkunku (Schick)


dabdab


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4FANS NR. 9 – SABINE UND DER STURM

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Leipzig - (16.02.2020) Aus der Traum vom Pokalsieg und vier Spiele ohne Sieg. Es gab einiges zu besprechen für unsere 4Fans, die auch selbst medial einige Aufmerksamkeit erzeugt haben. Bremen, Tottenham und die Kaderplanung stehen aber auch neben dem Gerstensaft auf dem Tisch!

Mediale Aufmerksamkeit für unsere 4Fans, die in der neunten Folge auf die vergangenen Spitzenspiele zurückblicken. Das Pokalaus in Frankfurt und die damit verbundene Ausnahme von der Regel, dass der unterlegene Finalteilnehmer den Pott im nächsten Jahr holt, wird ebenfalls thematisiert.

Zudem hat erstmals Robert seine Sichtweise aus dem Fanblock geschildert, dazu erfolgt ein Rückblick auf die Kaderaktivitäten und ein Ausblick auf das Spiel gegen Tottenham.

Ursprünglich war die Aufnahme für Montag geplant, "Sabine" machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung, so dass wir am Donnerstag aufgenommen haben.



Ihr seid wie immer herzlich eingeladen selber reinzuhören und uns eure Meinungen und Anregungen auf unseren social media Kanälen oder per Mail zu schreiben.



Folge 9 – Sabine und der Sturm



12.02.20. – 4Fans Folge 9 mit Martin, Jan, Daniel und Lars

  • 00:00 – Intro & Vorstellung
  • 06:35 – Bayern
  • 27:40 – Pokalspiel Frankfurt
  • 40:25 – Gladbach
  • 49:50 – Vorschau Bremen
  • 56:20 – Vorschau Tottenham
  • 60:35 – Transferbesprechung & Nike Eliteteam
  • 70:40 – Sport in Leipzig

Rumpelstilzchen


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FÜR DIE SPURS WARMGEMACHT!

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Leipzig - (15.02.2020) Mit einem ungefährdeten 3:0 Sieg gegen die abstiegsbedrohten Werderaner schießen sich unsere Rasenballer zumindest bis morgen Nachmittag zurück an die Tabellenspitze und im gleichen Atemzug warm für die Spurs! Klostermann, Schick und Mukiele sorgen für die Tore.

CDU–Kandidat Gemkow mit Wahlkampf

Aufregung schon vor dem Spiel. Gemkow, der OBM Herausforderer der CDU, mit einer Flyer–Aktion im Stadionumfeld. Bemerkenswerterweise zu einem Thema (Parkhaus), das relativ unstrittig ist, weil Amtsinhaber Burkhard Jung da keine andere Meinung hat.  Seltsam ist die Aktion vor allem, da Gemkow zuletzt mehrere Diskussionsforen mit seinen Kontrahenten Jung und Gabelmann absagte. Wir meinen: Kein OBM–Wahlkampf bzw. Parteipolitik auf oder vor dem Stadiongelände und dafür politische Diskussionsforen nutzen. 

 

 

Vor Bremen ist auch vor Tottenham

Wie würde sich Nagelsmann entscheiden, so lautete die Frage in der Abwehr vor dem Spiel. Mit dem Ausfall von Adams, den bevorstehenden Sperren von Laimer und Halste sowie der Sperre von Upa im Champions League Hinspiel schienen grundsätzlich zwei Wege gangbar: Einspielen für Tottenham oder volle Pulle und aufpassen, dass man nicht "auf Schalke" schon wieder jemanden ersetzen muss.

Nagelsmann entschied sich für eine Aufstellung mit Upamecano und vertraute der Grundordnung aus dem Bayernspiel. Mukiele ersetzte den verletzten Adams auf der Außenbahn und Schick rotierte für Nkunku ins Team. Zwei Hereinnahmen, die sich im Laufe des Spiels auszahlen sollten. Forsberg blieb trotz Ankündigung in der Bild vorerst nur auf der Bank.


0 Swagpunkte für den Strampler!


Endlich mal solide Standards

Bemerkenswert zu Spielbeginn. Nagelsmann sah rot … aus. Sein roter Zweiteiler hatte echte Schlafanzugqualitäten, auch das Spiel war nicht immer mitreißend…

Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. Leipzig und Bremen mit in etwa gleichen Spielanteilen, Werder jedoch so gefährlich wie ein Fisch auf dem Trockenen, konnte im Endeffekt nur RBL davon abhalten, gefährlich vor den Kasten zu kommen. Einmal gelang es den Rasenballern jedoch. In der sechsten Minute kam Olmo zum Abschluss, drückte das Spielgerät aber aus kurzer Distanz über die Latte.

Besser machte es in der 16. Minute Klostermann, der nach einem Freistoß von Angelino nach Vorlage von Schick zum Abschluss kam und zum 1:0 einlochte. Eine schöne Standardkombination, in einem Spiel, das abseits von Standards wenig zu bieten hatte.

So zog es sich bis zur Endphase der ersten Halbzeit hin, als RBL erneut eine Ecke zugesprochen bekam. Die Ecken zuvor hatte Angelino von links getreten, diese brachte Olmo von rechts in den Strafraum, wo Schick sich in die Lüfte schraubte und zum 2:0 einköpfte (38.). Pavlenka war zwar noch dran, konnte das Tor aber nicht verhindern.

 

Klostermann und Schick bringen Leipzig in Front.


Deckel drauf und Schongang!

Kaum war der Anpfiff von Cortus verklungen, da stand es schon 3:0. Leipzig machte in Person von Mukiele den Deckel drauf: Laimer setzte den Franzosen mit einem langen Ball in Szene und Mukiele tunnelte Pavelnka mit dem dritten Leipziger Schuss aufs Tor zum 3:0. Das Fischbrötchen war gegessen und Werder merkte: hier geht heute nix mehr.

Das Spiel plätscherte nun gut 40 Minuten dem Ende entgegen. Einige Fans machten sich ebenso frühzeitig wie der Elan der Leipziger aus dem Staub. Werder brachte kurz vor Ende sogar mal noch einen Schuss aufs Tor (wobei es wohl eher ein Rückpass war). Am Ende stand ein ungefährdeter 3:0 Heimsieg. Kurios: Zu Beginn der Nachspielzeit ging Schick vom Feld (RBL hatte schon dreimal gewechselt), eine Verletzung war nicht zu erkennen.

 

Wachablösung? Olmo noch kein Unterschiedsspieler.


Die drei Besten

Mukiele: Rückte für Adams ins Team und überzeugte auf ganzer Linie. Mukiele versteht es meistens seine PS aufs Feld zu bringen, heute krönte er seine Leistung mit einem Tor, war aber auch sonst sehr präsent.

Angelino: Ich muss Abbitte leisten! Ich hatte ihn als keine große Verstärkung zum abgegeben Saracchi gesehen, er hat mich eines Besseren belehrt. Der Spanier ist Stand heute die Topverpflichtung des Winters. Beackert die linke Seite in beeindruckender Manier. Eine wahre Freude, ihm zuzusehen. Wenn er noch weiter ins Team hineinwächst, dann werden wir noch viel Freude an ihm haben. Vielleicht wird er durch den Champions League Bann von ManCity auch billiger. Es wären wohl gut angelegte Millionen.

Schick: Effizient! Tor zum 2:0 und Vorlage zum 1:0. Auch im Spiel gegen den Ball verbessert, wenngleich noch deutlich entfernt von dem Druck eines Poulsen, aber er trifft und rechtfertigt so auch seinen Startplatz. Im Zusammenspiel mit Werner gibt es jedoch noch Verbesserungspotenzial.

 

Sabitzer im Zentrum aktuell nicht passsicher genug.


Luft nach oben

Olmo: Wie gegen die Bayern fehlte es Olmo auch gegen Bremen an Spielbindung. Zum einen bedingt durch die schwache Passquote des Zentrums hinter ihm, zum anderen wirkte er zuweilen behäbig und unaufmerksam. Immerhin sorgte seine erste Ecke für das 2:0, wie Angelino scheint er noch zu wissen, wie das mit den Standards geht… Vom Unterschiedsspieler ist er aber noch weit entfernt.

Sabitzer: Die Idee Sabitzer als Ersatz für Demme zu nehmen, zahlt sich weiterhin nicht aus. Gegen Bremen war er der schlechteste Leipziger auf dem Platz besonders und gerade wegen seiner schlechten Passquote. Hier steigerte er sich zwar im Laufe des Spiels, ein Spielgestalter mit Überblick und Ruhe am Ball ist er indes nicht.

Haidara: Kam gemeinsam mit Ampadu ins Spiel. Während der Waliser solide in der zentralen Innenverteidigung agierte, wirkte Dudu erneut fahrig und wird in dieser Form auch Sabitzer und Laimer keine Konkurrenz machen können. Wo ist der Salzburger Haidara nur abgeblieben?

 

4000 Leipziger reisen nach London!


Fazit

Ein absolut unaufgeregtes Spiel im Stile einer Spitzenmannschaft. Durch zwei Standards gelangte RBL in Führung und ließ mit dem 3:0 kurz nach der Pause nichts mehr anbrennen. Die Effizienz spielte dabei in die Karten der Rasenballer, die mit drei Schüssen aufs Tor drei Treffer erzielten und sich für Tottenham schonen konnten.

Werder war über das gesamte Spiel ungefährlich, stellte aber die Räume recht gut zu, so dass Bremen mit den oft unpräzisen Angriffen der Leipziger auch wenige Probleme hatte. Wie gestern bei Frankfurt, das zweimal RBL geschlagen hatte, konnte man sich aber fragen, wie diese Bremer den BVB aus dem Pokal werfen konnten.

Der Schongang der letzten 40 Minuten war dann nicht mehr ganz so schön anzuschauen und auch im ersten Durchgang gelang es RBL selten, aus dem Spiel heraus Gefahr zu erzeugen. Das mag wie Jammern auf hohem Niveau klingen, aber so richtig überzeugend war das Spiel trotz des klaren Ergebnisses nicht.

Besonders im Zentrum fehlte es oft an einer ordnenden Hand. Sabitzer und teilweise auch Laimer hatten zu viele Fehlpässe, Olmo fehlte es an Bindung, so dass Werner nur selten in Szene gesetzt werden konnte. Das 3:0 bildete fast schon die Ausnahme dieser „Regel“. Im Hinblick auf das Spiel in London verständlich, gegen Schalke und Leverkusen wir aber wohl mehr vonnöten sein. Zuerst aber geht es nach London, wo es einen Fanmarsch geben wird und gut 4000 RB-Fans ihre Mannschaft zum Sieg treiben wollen.





Statistik
RB Leipzig: Gulácsi – Klostermann (60. Ampadu), Upamecano, Halstenberg – Mukiele, Sabitzer (C), Laimer (60. Haidara), Angelino – Olmo (69. Forsberg) – Schick, Werner
SV Werder Bremen: Pavlenka – Veljkovic, Vogt (61. Toprak), Moisander (C) – Gebre Selassie, M. Eggestein, Klaassen, Friedl – Bittencourt (81. J. Eggestein), Rashica – Osako (65. Sargent)
Schiedsrichter:
Benjamin Cortus (Röthenach)
Tore:
1:0 Klostermann (16.), Schick (39.), Mukiele (46.)
Torschüsse: 10 / 8
Schüsse aufs Tor:
3 / 1
Passquote:
84,8% / 83,9%
Zweikampfquote:
59,7% / 40,3%
Ballbesitz:
51,6% / 48,4%
Laufleistung: 120,6 km / 119,8 km
intensive Läufe: 729 / 752
Sprints: 237 / 219
Fouls: 11 / 13
Ecken: 8 / 1
Abseits: 4 / 2
Gelbe Karten: Upamecano / M. Eggestein
Zuschauer: 41.308

Rumpelstilzchen


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WERDER ZWISCHEN STEIGENBERGER UND AKS

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Leipzig - (13.02.2020) Nach durchwachsenem Rückrundenstart meint man, der Leipziger Motor würde ein wenig stottern. Bei den Bremern startet er gefühlt überhaupt nicht. Die Partie bietet also einigen Zündstoff. Alles weitere, auf den folgenden Zeilen.

Die Historie, kurz und knackig

Die Geschichte ist schnell erzählt, Leipzig und Bremen haben sich bis jetzt nur in der Bundesliga duelliert, unsere Historie in der höchsten deutschen Spielklasse ist bekanntermaßen kurz. In den vergangenen sieben Partien hatten die Messestädter vier Mal die Nase vorn, zwei Mal konnte Werder Bremen den Kampf für sich entscheiden, einmal endete das Spiel mit einem Remis. Das vergangene Aufeinandertreffen ausgeklammert (Bremen 0:3 Leipzig), gab es noch keinen Auswärtssieg für die jeweilige Gastmannschaft. Die Leipziger sind angeraten, diese Statistik nur zu ihren Gunsten zu verbessern.


Bremen eins auswischen und nicht eine gewischt bekommen.


Bremen, 10% Genie, 90% Wahnsinn

So haben sich die Werderaner die Spielzeit sicher nicht vorgestellt. Vor Saisonbeginn wurde Europa als Ziel ausgerufen. Die bittere Wahrheit nach 21 Spieltagen: Abstiegskampf! Bremen steht auf dem 17. Tabellenplatz, hat mit 25:48 Treffern die schlechteste Tordifferenz und konnte in der laufenden Saison erst vier Siege einfahren. Die Spielzeit für die Bremer begann allerdings auch unglücklich. Gerade im Hinspiel gegen Leipzig fehlte gefühlt die Hälfte der ersten Elf. Unter anderem deshalb standen nach fünf Spieltagen erst 6 Punkte auf dem Konto, danach folgte eine Reihe von fünf Remis in der Liga, allerdings auch gegen Dortmund, Leverkusen und die zu seiner Zeit formstarken Freiburger. Aber auch nach Rückkehr einiger Stammspieler konnten sich Bremen nie so richtig fangen. Anfang Dezember verlor das Team Zuhause gegen Paderborn, danach hatte man das Gefühl, die Luft ist so richtig raus. Es folgte eine 1:6 Klatsche bei den Bayern und eine 0:5 Heimniederlage gegen Mainz 0:5. Im letzten Spiel vor der Winterpause setzte es ein 0:1 gegen Köln. Die Bremer schleppten sich wie ein angeschlagener Boxer es im Ring in seine Ecke tut, in die Winterpause, mit Hoffnung auf Besserung. So richtig glückte das nicht, die ersten vier Spiele der Rückrunde bescherten lediglich drei Punkte. Dass in der Mannschaft so viel Potential steckt, hat sie am vergangenen Dienstag im DFB Pokal bewiesen. Dort gewann man Zuhause mit 3:2 gegen die Borussia aus Dortmund. Bremen nahm von Beginn an den Kampf an, spielte ansehnlichen Fußball und ließ sich auch durch die Anschlusstreffer der Dortmunder nicht beirren. Die Euphorie dieses Sieges konnte Bremen allerdings nicht in die Liga retten, vier Tage später setzte es Zuhause ein 0:2 gegen Union Berlin.


Im Hinspiel war Leipzig zwei Köpfe größer als Werder.


Bei Bremen spricht man nicht mehr nur von einer Formkrise, das Team spielt gegen den Abstieg und momentan sieht es so aus, als würde sie der Strudel immer näher in Richtung zweite Liga ziehen. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Neben verletztem Stammpersonal wollen gesetzte Spieler auch nicht so richtig zünden. Sinnbildlich dafür: Rekordeinkauf Davy Klaasen. Er läuft in dieser Saison wie viele andere Akteure seiner Form hinterher. Nachholbedarf besteht offensiv wie defensiv. Deshalb verpflichtete Bremen in der Winterpause drei neue Spieler. Felix Beijmo und Kevin Vogt sollen die Abwehr stärken, für die Offensive ist ein alt Bekannter zurückgekehrt, quasi der verlorene Sohn, Davie Selke. Er kommt aus der Bremer Jugend und lief zwischen 2013-2015 insgesamt 33 mal für die Bremer auf. Nun ist er zurück an der Weser und soll die lahmende Offensive verstärken. Eine fast noch wichtigere Personalie ist allerdings der Trainer, Florian Kohfeldt. Seit 2006 durchlief er mehrere Trainerstation bei den Bremern und übernahm Ende 2017 das Team von Alexander Nouri. Bremen stand zu diesem Zeitpunkt nach zehn Spieltagen auf vorletzten Tabellenplatz. Er rettete das Team in Folge auf den elften Tabellenplatz, in der vergangenen Saison belegte Bremen Rang 8. Kohfeldt ist eine Bremer Identifikationsfigur, um ihn hat sich eine Art Personenhype entwickelt. Das wird ein wichtiger Grund sein, warum er nach wie vor im Amt ist.


Selke muss zuschauen.


Fakt ist: will er das noch länger bleiben, muss zählbares her, so auch Samstag in Leipzig. Dabei steht schon fest, dass Davie Selke nicht auflaufen wird. Er ist nach fünf gelben Karten gesperrt und kann uns somit nicht wieder die Suppe versalzen, wie beim Hinrundenfinale in der Saison 17/18 mit Hertha BSC. Neben ihm fehlen unter anderem Kevin Möhwald, Niclas Füllkrug, Gebre Selassie, Ludwig Augustinson, Michael Lang, Philipp Bargfrede und Sebastian Langkamp.



Auch in Leipzig hängt der Haussegen (ein wenig) schief

Der Herbstmeisterlack ist ab, der Groove raus in Leipzig nun doch nur eine Durchschnittsmannschaft? Nein, so schlimm ist es nun auch nicht, aber die vergangenen Wochen waren nun doch ein wenig holprig. Seit Beginn der Rückrunde gab es für die roten Bullen erst einen Sieg zu Feiern. Daneben stehen zwei Niederlagen, jeweils gegen Eintracht Frankfurt (1x Liga, 1x Pokal) sowie zwei Remis (2:2 gegen Gladbach, 0:0 gegen die Bayern) zu Buche. Mal vom Spiel gegen den Rekordmeister abgesehen gerieten die Leipziger in den vergangenen sechs Spielen in Rückstand. Dass man die Spiele, wie gegen Augsburg oder Union noch drehen konnte, spricht zwar für eine starke Moral, gegen etwas hochkarätigere Gegner wie Frankfurt oder Gladbach reicht es dann aber nicht mehr für einen Sieg.

Die Situation, wie sie gerade ist, ist dabei ein wenig unglücklich entstanden. Durch die Ausfälle von Konaté und Orban ist die Abwehr geschwächt, bis vor kurzem konnte das noch kompensiert werden, nun zeigt sich ein ums andere Mal die fehlende Stabilität auf. Des Weiteren fehlt ein Diego Demme. Ihn gehen zu lassen war rein menschlich gesehen mit Sicherheit die richtige Entscheidung. Bis ein Kevin Kampl wieder fit Tyler Adams wieder bei 100% ist, wird es allerdings schwierig sein, den Verlust aufzufangen. Auch wenn er es versucht, ein Konrad Laimer kann eben nicht für zwei laufen.

Zu guter Letzt: Die Leipziger haben ein Problem damit, wenn andere Mannschaften das Spiel machen und zusätzlich noch defensiv sicher stehen. Dann ist RB beider Waffen, dem typischen Konterfußball und dem nagelsmannschen Ballbesitz, beraubt. Nun gilt es aber nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Besagte Leistungsträger kehren bald zurück, die beiden spanischen Neuverpflichtung Olmo und Angelino bringen sich von Spiel zu Spiel besser ein. Nicht zuletzt werden die „Shootingstars“ der Offensive früher oder später wieder mit dem Tore schießen beginnen, ein Timo Werner ist immerhin seit vier Partien ohne Tor.

Für Samstag gilt nun zu zeigen, wer der Bulle im heimischen Stall ist und sich von schwer angeschlagenen Werderanern nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Neben den Langzeitverletzten Orban, Konaté und Kampl fehlt nun auch Tyler Adams nach einem Muskelfaserriss im Training.


Ausgedribbelt. Adams fällt gut zwei Wochen aus.


Der Aufreger der Woche

Die Regeln im Fußball sind ständig in Bewegung, wie wäre es also mit einem neuen Vorschlag? Ab sofort wird bei Spielen mit Leipziger Beteiligung nur noch die zweite Halbzeit gespielt. In der Regel war das Team in den vergangenen Partien in der zweiten Spielhälfte immer stärker. Ein weiterer Vorschlag wäre ein automatischer 0:1 Rückstand mit Anpfiff, auch das könnte helfen. Nun aber Spaß beiseite! Einen richtigen Aufreger gibt es nicht, sollte es gegen Werder in die Hose gehen, lässt sich allerdings schon von einer kleinen Krise reden. An dieser Stelle wird aber nicht tiefer in die Glaskugel geschaut.

Abseits des Platzes sorgte zumindest Frau Forsberg für Furore. Mit einem Instagrampost griff sie unterschwellig Nagelsmann an, der Emil zuletzt nicht wirklich berücksichtigt hatte. Schwere Zeiten für die Forsbergs.


Forsberg unzufrieden mit dem Reservistendasein.


Fazit

Bremen wird kein Spiel nach der Kategorie „Nehmen wir mal so mit“. Die Weserstädter kommen mit einem enormen Druck nach Leipzig, das Team von Trainer Kohfeldt muss punkten. Leipzig ist angehalten, wach und aufmerksam zu sein und „den Kampf anzunehmen“. Ist man realistisch, müssen die Leipziger eigentlich gewinnen. Die Bullen sind auf jeder Position besser besetzt, diese Qualität muss aber auch ausgespielt werden, dann ist ein dreifacher Punktgewinn sehr realistisch. Gerade in der heimischen Red Bull Arena waren die vergangenen Partien aber immer sehr offen und wurden erst kurz vor Abpfiff entschieden, die Zeichen stehen also gut für ein spannendes Spiel, mit hoffentlich gutem Ausgang für die Leipziger. Für die Partie gibt es noch einige Karten in der Ticketbörse, also hin da! Samstag, 15:30 Uhr, Bundesliga. Ab und an sollte man sich erinnern, was für ein Geschenk es ist, das in unserer Stadt erleben zu dürfen.

Linus


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