NÄCHSTE BEGEGNUNG

CL Gruppe 6. Spieltag
Dienstag, 10.12.2019, 21:00 Uhr
Ort: Groupama Stadium, Lyon
Olympique Lyon
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bor.Mönchengladbach
31
2
RB Leipzig
30
3
Borussia Dortmund
26
4
FC Schalke 04
25
5
SC Freiburg
25
6
Bayer 04 Leverkusen
25
7
Bayern München
24
8
1899 Hoffenheim
21
9
VfL Wolfsburg
20
10
1. FC Union Berlin
19
11
Eintracht Frankfurt
18
12
FC Augsburg
17
13
1. FSV Mainz 05
15
14
SV Werder Bremen
14
15
Hertha BSC
12
16
Fortuna Düsseldorf
12
17
SC Paderborn
8
18
1. FC Köln
8

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U19 MUSS AUF DEM ACHTEN PLATZ ÜBERWINTERN

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Leipzig - (08.12.2019) Unsere A-Junioren konnten sich im Nachholspiel gegen Cottbus erfolgreich durchsetzen. Mit 3:1, darunter einem Doppelpack von Bidstrup, brachten die Leipziger kurzzeitig auf Platz sieben. Gegen Magdeburg kassierten sie jedoch erneut eine Niederlage.

Letztes Heimspiel gegen Cottbus

Eigentlich war die Partie gegen den SV Werder Bremen am letzten Spieltag das letzte Spiel der Hinrunde. Doch unsere Nachwuchsbullen hatten noch ein Nachholspiel offen. Denn am dritten Spieltag musste die angesetzte Partie gegen den FC Energie Cottbus kurzzeitig abgesagt werden, da die Lausitzer in einen Stau kurz vor Dresden geraten sind. Am Mittwoch, den 04. Dezember, stand nun der neuer Termin fest.

Die Nachwuchskicker aus Leipzig kassierten am vergangen Spieltag die sechste Niederlage in Folge in der Liga. Jedoch sind sie in Heimspielen erfolgreicher als auswärts. Zudem stand der Aufsteiger aus Cottbus auf dem vorletzten Tabellenplatz mit sieben Punkten. Das Team von Trainer Alexander Blessin wollte im letzten Heimspiel im Jahr 2019 noch einen Sieg holen.

In der Startelf stand wieder Abwehrspieler Eric Martel, welcher gegen Bremen gelbgesperrt fehlte. Auch auf den externen Neuzugang der U17, Gustav Madsen, setzte Blessin erneut. Auf der Bank saßen dafür Linus Zimmer und Daniel Böttcher, welche beide gegen Bremen von Anfang an ran durften.

Die Aufstellung: Schulze Grubbe, Meyer, Martel, Talabidi Amededjisso, Krauß, Bidstrup Wosz, Holm, Borkowski


Zwei Tore kurz vor der Pause

In der ersten Halbzeit konnten sich die Leipziger nur bedingt gute Chancen erspielen. Die Gegner standen einfach zu tief, so dass es für unsere Jungs schwer war, da durch zu kommen. Es dauerte bis zur 40. Minute, als der Däne Mads Bidstrup die Leipziger erlöste und den ersten Treffer der Partie erzielte. Die Cottbusser hatten kaum Zeit, den Ausgleich zu erzielen. Es waren schließlich nur noch ein paar Minuten bis zur Pause zu spielen. Joscha Wosz ärgerte die Lausitzer dann auch gleich nochmal. In der letzten Minute der ersten Halbzeit erzielte der 17-Jährige den Führungstreffer für die roten Bullen.


Bidstrup erzielt Doppelpack

Der Schiedsrichter hatte gerade die Partie angepfiffen, da traf Bidstrup schon zum 3:0. In der 46. Minute war das Spiel damit entschieden. Der Cottbusser Jeremy Postelt netzte in der 63. Minute lediglich den Anschlusstreffer ein. Die wichtigen drei Zähler blieben damit am Cottaweg. Glückwunsch!


Nachholspiel erfolgreich gemeistert

Unsere Nachwuchsbullen haben ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr damit erfolgreich absolviert. Mit nun insgesamt fünf Heimsiegen in der bisherigen Spielzeit standen sie erst einmal auf Platz sieben. Denn nur drei Tage später stand das nächste Spiel in der Liga an. Am gestrigen Samstag wurden sie beim 1. FC Magdeburg empfangen.


Leipzig ist gegen Magdeburg nicht unbedingt Favorit

Auch Magdeburg war vor dem Rückrundenauftakt weit unten in der Tabelle platziert. Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt stand auf dem elften Tabellenplatz und damit einen Platz vor den Abstiegsrängen. Doch immerhin hatten sie noch fünf Punkte Vorsprung auf den Niendorfer TSV. Im Hinspiel hatten sich unsere jungen Bullen gekonnt mit 4:0 am Cottaweg durchsetzen können. Kossivi Amededjisso, Joscha Wosz sowie Doppeltorschütze Dennis Borkowski konnten die Treffer für die Sachsen einnetzen.

Auch gestern wollten die Nachwuchskicker aus der Messestadt dem Gegner wieder die drei Punkte klauen. Der gewonnene Schwung gegen Cottbus kam ihnen dabei eigentlich gut gelegen. Doch man sollte nicht vergessen, dass die beiden Partien gegen Magdeburg in der letzten Saison mit Niederlagen für Leipzig ausgegangen waren. Damals waren die Gegner ebenfalls niedriger platziert. Es war also nicht von vornherein klar, dass RB die Partie gewinnt.

Im Vergleich zum Cottbus-Spiel nahm Blessin wieder nur zwei Veränderungen vor. Die Stürmer Holm und Borkowski machten Platz für Abwehrspieler Zimmer und Oliver Bias für Rechtsaußen.

Die Aufstellung: Schulze – Grubbe, Martel, Talabidi, Zimmer – Amededjisso, Krauß, Wosz, Bidstrup – Hartmann, Bias


Früher Rückstand, Krauß gleicht aus

Schon nach vier Minuten machte Magdeburg klar, dass sie sich dieses Mal nicht so schnell unterkriegen lassen wollen. Faith-Erim Salihoglu brachte die Gastgeber in Führung vor den 120 angereisten Zuschauern. Unsere Nachwuchsbullen hatten nach dem frühen Rückstand nun alle Hand zu kämpfen und wollten natürlich den Ausgleich.

Die Leipziger hatten Glück, dass für sie in der 29. Minute ein Elfer gepfiffen wurde. Es gab keine Diskussionen wer das Leder verwandeln sollte: Tom Krauß. Der 18-Jährige verwandelte das Ding sicher. Doch die Freude, den ersehnten Ausgleich erzielt zu haben, hielt nicht lange an. Nur sechs Minuten nach dem Strafstoß war es wieder Salihoglu, welcher seine Mannschaft erneut jubeln ließ. Unsere U19 schaffte es in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit nicht mehr, auch hier wieder auszugleichen. So ging es mit dem Zwischenstand von 1:2 in die Kabinen.


Mehr Stürmer auf dem Feld bringen nichts

Blessin setzte mit dem Anfang der zweiten Hälfte ein klares Zeichen: Er wollte mit seiner Mannschaft punkten. Um dies besser bewältigen zu können, schickte er die beiden Stürmer Holm und Borkowski aufs Feld. Zimmer und Wosz mussten dafür runter. Es verlief wieder etwas besser. Die Leipziger konnten sich ein paar Chancen erspielen, wurden aber ebenso oft vom Gegner in die eigene Hälfte zurückgedrängt.

Trotz dem frischen Wind durch die eingewechselten Stürmer wollte der Treffer seitens Leipzig nicht ins Tor. Stattdessen kassierten die Blessin-Schützlinge zehn Minuten vor Schlusspfiff den letzten Treffer. Theo Ogbidi schnürte den Sack zu und ließ die Nachwuchskicker aus Leipzig schwach dastehen. Ganz bitter.


Nun auch mit der Youth League abschließen

Magdeburg hat wieder einmal Stärke und Durchsetzungsvermögen bewiesen, was von unseren A-Junioren eher weniger zu behaupten ist. Man kann nur froh sein, dass die beiden Pflichtspiele gegen die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt nun abgehakt sind.

Nach diesem Spiel finden sich die Leipziger nun auf dem achten Tabellenplatz wieder. Da der HSV mit 4:0 gegen Chemnitz gewonnen hat, steht er nun wieder vor unseren Nachwuchsbullen. Auf dem achten Platz wird sich bis Anfang Februar nun auch nichts mehr ändern. Die Junioren haben schon jetzt Winterpause. Allein nächste Woche gibt‘s das letzte Spiel im Jahr 2019. In der Youth League müssen sie noch einmal in und gegen Lyon antreten. Die Gruppenphase haben unsere A-Junioren nicht überstanden und konnten sich somit auch nicht für das Achtelfinale qualifizieren. Dennoch wäre ein Erfolg wünschenswert, um wenigstens noch mit einem Sieg die Winterpause zu begrüßen.

rblene

Foto: Axel Kammerer


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SIEG IM EL PLASTICO!

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Leipzig - (07.12.2019) In einem packenden und intensiven Spitzenspiel behielt unsere Mannschaft dank des Doppelpacks von Werner und dem Treffer von Sabitzer die Oberhand und gewann gegen Hoffenheim mit 3:1. Für Platz 1 reichte es damit allerdings nicht.

Ausgangslage

Das Duell zwischen Leipzig und Hoffenheim stand oftmals für Spektakel, mit den offensiv denkenden Trainern Nagelsmann und Schreuder erwarteten auch am Samstag viele Beobachter ein torreiches Spitzenspiel in der Bundesliga. Doch während RB auf der Erfolgswelle surfte, mussten die Kraichgauer zuletzt federn lassen. Einem peinlichen Heimdebakel gegen Mainz (1:5) folgte ein ernüchterndes Remis gegen Düsseldorf (1:1). Welche Mannschaft würde am heutigen Tag ihren Trend fortsetzen?


Personalsituation

Weiterhin fehlten Ibrahima Konaté, Willi Orban, und Kevin Kampl. Tyler Adams war am Dienstag wieder voll ins Training eingestiegen, er hat nach langer Verletzung aber noch Trainingsrückstand. Genesen waren dagegen wieder Gulacsi und Poulsen, wobei letzterer seinen Stammplatz vorerst an Patrick Schick verlor. Ansonsten nahm Nkunku auf der Bank Platz und musste Forsberg den Vortritt lassen. Hannes Wolf saß zum ersten Mal bei uns auf der Bank. 

Gulácsi – Klostermann, Ilsanker, Upamecano, Halstenberg – Laimer, Demme, Sabitzer, Forsberg – Schick, Werner

Bei Hoffenheim tauschte Alfred Schreuder nach dem 1:1 gegen Düsseldorf dreimal: Statt Vogt (Wade), Rudy (5. Gelbe Karte) und Locadia (Bank) begannen Akpoguma, Samassekou und Geiger.

Baumann – Akpoguma, Posch, Bicakcic – Kaderabek, Grillitsch, Samassekou, Skov, Geiger – Kramaric, Adamyan


Verlauf 1. Halbzeit

Unsere Mannschaft begann mit viel Schwung und hatte gleich in der ersten Minute die Chance zu Führung. Doch nach Sabitzer-Flanke wurde Forsbergs Schuss am zweiten Pfosten im letzten Moment noch geblockt. Hoffenheim wartete die Anfangsphase passiv ab, kam kaum in die Zweikämpfe. Waren die aktivere und spielbestimmendere Mannschaft und belohnten uns in der 14. Minute nach einem herausragenden Konter mit der Führung. Klostermann schickte Werner steil, der geschickt auf Schick ablegte. Der ließ seinen Gegenspieler alt aussehen und passte im richtigen Moment zurück auf Werner, der frei vor Baumann die Nerven behielt und zum 1:0 einschob. Sensationeller Spielzug. In der 20. und 21 Minute hatten wir gleich drei Chancen, die allesamt Baumann zunichtemacht. Erst zog Werner von Strafraumgrenze ab, doch der TSG-Keeper lenkte den Ball stark am Pfosten rum. Bei der anschließenden Ecke köpfte Upa aufs Tor, doch erneut parierte Baumann stark. Den zweiten Ball setzte Forsberg aus spitzen Winkel aufs Tor und wieder war Baumann im Weg. Während von den Gästen keiner so richtig im Spiel waren, verhinderte Baumann mehrfach die frühzeitige Entscheidung in diesem Spiel. Doch nach etwa 30 Minuten kippte die Partie. Wir zogen uns zurück und waren ungewohnt fehleranfällig. Die TSG nutzte die Räume clever und kam zu einer Vielzahl an Großchancen. Bicakcic köpfte zunächst eine Ecke neben den Pfosten und dann leitete Gulacsi mit einem üblen Fehlpass fast das 1:1 ein. Doch Geiger, der frei vor unserem Keeper stand, setzte das Leder ans Aluminium. Wir bettelten vor der Halbzeit regelrecht um den Ausgleich, doch das Glück war uns hold und wir retten uns mit einem glücklichen 1:0 in die Pause.


 

Bester Scorer der Liga, Werner weiter auf der Erfolgswelle!


Verlauf 2. Halbzeit

RB kam engagiert aus der Pause und knüpfte direkt an die ersten 30 Minuten des Spiels an. Nach einigen Halbchancen war es der Hoffenheim Posch im Strafraum, der Werner nach einer Flanke festhielt und den Elfmeterpfiff gegen sich bekam. Werner trat direkt selbst an und verwandelte trocken in die Mitte zum 2:0! Wichtiges Tor nach diesen wackligen letzten 15 Minuten vor der Halbzeit. Forsberg hatte in der 61. Minute die Chance aufs 3:0, aber sein Schlenzer im Strafraum verfehlte den Kasten um Haaresbreite. Die besseren Chancen hatten weiterhin zunächst wir, zumal das Offensivspiel durch die Einwechslungen von Nkunku und Poulsen nach der 60. Minute wieder belebt wurde. Nkunku scheiterte wie zuvor Forsberg mit einem Schlenzer knapp an der fehlenden Präzision. Erst in der 75. Minute zeigte sich die TSG in unserer Hälfte, aber Adamyan scheiterte frei vor Gulacsi und schoss drüber - zuvor hatte sich Klostermann den Ball im Strafraum klauen lassen. Im Gegenzug rannte Werner aufs Tor der Hoffenheimer zu, scheiterte aber genauso an Baumann wie Nkunku im Nachschuss. Keine fünf Minuten später ähnliche Situation: Werner scheitert aus spitzen Winkel an Baumann, Nkunku aus der Drehung dann ebenfalls. Irre, was der TSG-Keeper heute alles hielt. Doch in der 82. Minute konnte auch er den Einschlag nicht mehr verhindern und war geschlagen: Konter aus der eigenen Hälfte, Nkunku scheiterte erneut an Baumann, doch diesmal bekam Sabitzer den Nachschuss und hämmerte ihn humorlos ins Gehäuse. 3:0, Deckel drauf! Hoffenheim kam kurz vor Spielende durch Bicakcic noch zum Ehrentreffer nach einer (Überraschung) Ecke, weil Gulacsi sich verschätze. War unnötig, aber letztlich auch nur Ergebniskosmetik.


 

Drin, Sabitzer überwindet Baumann, der mit elf Paraden, Ligatopwert der Saison!


Fazit

Na das war doch eine unterhaltsame und spannende Partie mit einem guten Ende für unser Team! Dank dem Doppelpack von Werner und dem Treffer von Sabitzer gewannen wir verdient mit 3:1 gegen Hoffenheim. Die ersten 30 Minuten der ersten Hälfte haben wir klar dominiert und hätten höher als 1:0 führen müssen. Vor der Pause hatten wir gleich mehrfach Glück, nicht den Ausgleich kassiert zu haben. Nach der Pause war das dann aber wieder eine gute Leistung und wir hielten die TSG größtenteils vom eigenen Gehäuse weg. Es brauchte allerdings viele Chancen, um den Deckel auf die Partie zu machen - Baumann parierte heute überragend. Aber mit dem Abstauber von Sabitzer war die Geschichte hier durch. Dachte sich vermutlich auch Gulacsi und schenkte dem Gegner noch den Ehrentreffer. Sei es drum, wichtiger Sieg gegen einen potenziellen Konkurrenten um die internationalen Plätze. Für Platz 1 reichte es am Ende nicht ganz, da Gladbach einen Last-Minute-Sieg feierte. Sei es drum! 

Stark heute übrigens auch Stefan Ilsanker, der über 90 Minuten eine hervorragende Leistung neben Upamecano ablieferte - wohlgemerkt ohne Gelbe Karte! Erfreulich auch das Debüt von Hannes Wolf nach langer Verletzungspause. Damit hat Nagelsmann wieder mehr Optionen im Mittelfeld.


 

Ausgelassene Stimmung nach dem Spiel.


Und sonst so?

Nach den Vorkommnissen vergangene Woche in Paderborn und den daraus resultierenden elf Hausverboten war der Blick natürlich heute auch auf unseren Fanblock gerichtet. Wie würden sich die Fans verhalten? Antwort: Volle Unterstützung für die Mannschaft und ein deutliches Statement gegen die Pyroshow.



Ausblick

Am Dienstag entscheidet sich in Lyon, ob wir als Erster die Gruppenphase in der Champions League abschließen. Uns reicht dabei ein Punkt bei den Franzosen, los geht's um 21:00 Uhr. Am Samstagabend müssen wir zum "Topspiel" in Düsseldorf ran, Anstoß 18:30 Uhr. Es gibt noch Tickets, also unterstützt unser Team bei der Fortuna!


Statistik
RB Leipzig
: Gulácsi – Klostermann, Ilsanker, Upamecano, Halstenberg – Laimer, Sabitzer, Forsberg (66. Nkunku), Demme – Schick (61. Poulsen), Werner (85. Wolf)
TSG 1899 Hoffenheim: Baumann – Posch (59. Bebou), Akpoguma, Bicakcic – Kaderabek, Samassekou, Grillitsch, Skov – Geiger (84. Baumgartner), Adamyan, Kramaric
Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)
Tore: 1:0 Werner (11.), 2:0 Werner (52.) FE, 3:0 Sabitzer (84.), 3:1 Bicakcic (89.)
Torschüsse: 25 / 11
Schüsse aufs Tor: 14 / 1
Passquote: 83,1% / 83,5%
Zweikampfquote: 48,3% / 51,7%
Ballbesitz: 43,1% / 56,9%
Laufleistung: 124,2 km / 122,1 km
intensive Läufe: 755 / 731
Sprints: 252 / 204
Fouls: 14 / 5
Ecken: 8 / 6
Abseits: 4 / 2
Gelbe Karten: Halstenberg, Laimer, Sabitzer / Posch
Zuschauer: 38.407

Rojiblanco


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  • 2019/20
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  • Heimspiel
  • Hinrunde
  • Hoffenheim
  • Marcel Sabitzer
  • Timo Werner
  • TSG 1899 Hoffenheim

NAGELSMANN BITTET SEINE EX ZUM TANZ

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Leipzig - (05.12.2019) Überall hängt Weihnachtsdekoration, es duftet nach Glühwein und "Last Christmas" tönt im Radio auf und ab. Die Vorweihnachtszeit ist im vollen Gange und auch RB Leipzig tut sportlich sein Übriges, damit man diese als Fans wirklich genießen kann. Nach furiosen und spannenden letzten Wochen wartet am Samstag die TSG Hoffenheim hinter dem Kalendertürchen, Nagelsmanns alte Liebe.

Leipzig gegen die TSG, ein Mischmasch der Gefühle.

Sieben Spiele, dabei drei Siege für Leipzig, zwei Remis und zwei Siege für die Hoffenheimer. Ein Torverhältnis von 11:14 zugunsten der Sinsheimer. Wenn sich beide Teams zum Tanz treffen, weiß man nie so ganz, was dabei herauskommt. Vor allem die beiden Spiele in der Saison 2017/18 bieten wenig schöne Erinnerungen aus Leipziger Sicht. Ein 0:4 in Sinsheim und ein 2:5 im eigenen Wohnzimmer schmerzen noch immer leicht, wenn man sich die Partien vor Augen ruft. Zuletzt konnte Leipzig die Aufeinandertreffen erfolgreicher gestalten. In der Vorsaison gewannen wir auswärts, warfen Hoffenheim in der heimischen Red Bull Arena aus dem Pokal und erkämpften uns im Februar ein Remis. Samstag wird die nächste Wundertüte geöffnet.


Schreuder und Nagelsmann - lange ein Team in Hoffenheim.


Hoffenheim zwischen Genie und Wahnsinn

Das Team der Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim erlebte im Sommer einen schweren, personellen Aderlass. Neben Trainerjuwel Nagelsmann verließ gefühlt die halbe Startaufstellung den Verein. Kerem Demirbay, Nico Schulz und Nadim Amiri sind dabei nur einige bekannte Namen in einer recht langen Liste. Unter anderem deshalb prophezeite man den Hoffenheimern eine Saison im Tabellenmittelfeld. Und so begann die Spielzeit auch. Aus den ersten sechs Partien holte das Team rund um Neu-Trainer Alfred Schreuder nur fünf Zähler. Einen Aufschwung erlebte die Mannschaft nach einem Auswärtssieg in München. Es folgte eine Serie von vier weiteren Spielen ohne Niederlage. Diese gute Phase endete zuletzt zu Hause gegen Mainz 05 (1:5), gegen die Fortuna aus Düsseldorf reichte es danach nur zu einem 1:1-Unentschieden. So eine Berg- und Talfahrt erleben in dieser Saison fast alle Teams mit einem neuen Trainer. Spielideen müssen sich erst etablieren und der Übungsleiter muss den Umgang mit der Mannschaft in Hoch- und Tiefphasen erleben.


Rudy fehlt mit der fünften Gelben.


Schreuder lässt einen ähnlichen Fußball spielen wie Nagelsmann. Pressing- und Konterphasen wechseln mit eigenem Ballbesitz, die Kugel soll dabei aber nicht nur in der Abwehrkette hin und her geschoben werden, sondern das Team soll sich auch Chancen aus dem eigenen Ballbesitz erarbeiten. Außerdem legt Schreuder wert auf Standards. Diese gemeinsame Fußballphilosophie von Schreuder und Nagelsmann kommt nicht von Ungefähr. Schreuder war von 2015 bis 2017 Co-Trainer bei der TSG, somit kennen sich beide Trainer gut. Das könnte gerade in puncto Taktik am Samstag eine Rolle spielen.

Nach dem personellen Aderlass im Sommer sind einige Leistungsträger noch wichtiger geworden. So zum Beispiel Andrej Kramaric. Er ist mit vier Treffern der beste Hoffenheimer Torschütze in dieser Saison. Außerdem ist mit Sebastian Rudy ein alter Bekannter zurückgekehrt. Er lief von 2010 bis 2017 fast 200 mal für die Hoffenheimer auf, erlebte danach zwei eher glücklose Jahre bei den Bayern und auf Schalke und kehrte nun auf Leihbasis zurück. Auch er tut dem Hoffenheimer Spiel sehr gut, so gestaltet er mit seiner langjährigen Erfahrung das Spiel aus dem Mittelfeld heraus. Schade für die TSG: Rudy fehlt am Samstag gegen Leipzig, er sitzt eine Gelbsperre ab. Offensive Alternativen im Mittelfeld für Schreuder wären Lukas Rupp, Christoph Baumgartner oder Dennis Geiger. Für eine defensivere Variante stünde Diadie Samassekou (Topneuzugang aus Salzburg) zur Verfügung. Neben Rudy fehlen außerdem Steven Zuber und Ishak Belfodil, Benjamin Hübner sowie Kapitän Kevin Vogt sind fraglich.

Die Hoffenheimer scheinen die Abgänge des Sommers gut kompensiert zu haben, auch der neue Trainer konnte mittlerweile Fuß fassen. Gegen Leipzig wird sich nun zeigen, ob die beiden jüngsten Spiele nur ein Ausrutscher waren. Immerhin konnten die Hoffenheimer in der Saison schon einige große Teams bezwingen, wie den FC Bayern oder Tabellenführer Gladbach.


Kehrt Wolf dieses Mal zurück aufs Feld?


In Leipzig scheint auch im Winter die Sonne den ganzen Tag

Als Fan der Leipziger fragt man sich momentan, was man eigentlich noch mehr will. Die vergangenen Wochen boten Kantersieger wie das 6:1 im Pokal in Wolfsburg oder den 8:0 Heimerfolg gegen Mainz in der Liga, aber auch enge Zitterpartien, wie das Remis gegen Benfica Lissabon nach Rückstand, die die Mentalität des Teams aufzeigen. Die Formkurve wächst ständig und auch trotz einiger verletzter Stammspieler funktioniert momentan fast alles in Leipzig. Ein positives Beispiel dafür ist Stefan Ilsanker. Durch die Verletzungen von Willi Orban und Ibrahima Konaté rutschte er mehrmals in die Startaufstellung und machte seine Sache, trotz fehlender Spielpraxis, sehr gut.

Auch die Mischung aus RB-DNA und dem Nagelsmannschen Ballbesitz funktioniert mittlerweile. So findet das Team Lösungen gegen Mannschaften, die selber den Ball haben wollen, aber auch gegen tiefstehende Gegner.

In Paderborn merkte man, zumindest in der zweiten Halbzeit, allerdings, dass es momentan aufgrund der Verletzungen etwas an Breite im Kader fehlt. Nach anstrengenden 100 Minuten Champions League fehlten dem Team ein paar Körner, um den Sieg gegen den Aufsteiger frühzeitig klarzumachen. So wurde es schlussendlich nur ein knappes 3:2. Die Woche Regeneration hat dem Team deshalb sicher gutgetan, außerdem kann Julian Nagelsmann wieder auf ein paar Spieler hoffen, die zuletzt fehlten. Ganz oben auf dieser Liste stehen Peter Gulácsi (Kopfverletzung) und Yussuf Poulsen. Weiterhin fehlen werden jedoch Ibrahima Konaté, Willi Orban, und Kevin Kampl. Tyler Adams ist am Dienstag wieder voll ins Training eingestiegen, er und Hannes Wolf dürften nach langer Verletzung allerdings maximal nur für einen Kurzeinsatz bereitstehen. Im neuen Jahr werden sie sicher dann eine größere Rolle spielen.


Pyrotechnikeinsatz in Paderborn sorgte für Hausverbote.


Der Aufreger der Woche

Sportlich gesehen gibt es momentan recht wenig, worüber man sich beschweren könnte. Deshalb rücken die Unstimmigkeiten, die es momentan in der Fanszene gibt, in der Vordergrund. Diese Differenzen gipfelten im Pyroeinsatz am Wochenende in Paderborn. Der Verein hat inzwischen Hausverbote ausgesprochen gegen beteiligte Personen und folgt damit seiner jahrelangen Linie in Bezug zu Pyrotechnik.

Woran wir uns alle einmal erinnern sollten: Der Verein schreibt momentan Geschichte. Er hat zum ersten Mal die KO Phase der Champions League erreicht und diese Bundesligasaison könnte die beste Spielzeit der noch jungen Geschichte werden. Die Freude und Begeisterung darüber sollte jede Woche durch gemeinsamem Support, zu Hause wie auch auswärts, gezeigt werden. Die Mannschaft hat es sich absolut verdient.




Das Fazit

Durch einen dreifachen Punktgewinn am Samstag könnten die Leipziger ihre Position ganz weit vorne in der Tabelle festigen, im besten Fall auf Platz 1 springen und den Abstand zu den Verfolgern ausbauen. Bei einem Sieg stünden 30 Punkte auf dem Konto. Für die TSG Hoffenheim wäre ein Punktgewinn wichtig, um nicht den Anschluss an die internationalen Plätze zu verlieren. Das Team steht momentan mit 21 Punkten auf Platz 8.

Für die Leipziger spricht die aktuelle Formkurve. Seit dem Pokalspiel in Wolfsburg hat das Team kein Spiel mehr verloren und sich in sieben Partien ein Torverhältnis von 29:8 erspielt. Ein Wert, der zeigt, wie gut die Kombination aus Offensive und Defensive funktioniert. Durch eben diese Stärke der vergangenen Wochen ist ein Sieg für die Messestädter nicht unrealistisch.

Anpfiff der Partie ist um 15:30 Uhr in der Red Bull Arena. Karten gibt es nach wie vor im freien Verkauf oder der Ticketbörse. Ansonsten kann das Spiel in Bild und Ton bei Sky oder in unserem Fanticker verfolgt werden.

Linus


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U19: WIEDER ZWEI NIEDERLAGEN

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Bremen - (03.12.2019) Nach einer verdienten 0:3-Pleite gegen Benfica Lissabon sind unsere Nachwuchsbullen aus der Youth League ausgeschieden. Auch in der Liga verloren sie auswärts in Bremen. Nach einem Ausgleich durch einen Elfmeter kassierten sie trotzdem noch den Schlusstreffer und unterliegen den Hansestädtern mit 4:3.

Aus in der Youth League

Schon vor der Partie gegen die Portugiesen, sah es kritisch aus, dass unsere Nachwuchsbullen die Gruppenphase bestehen und in die nächste Runde einziehen. Nur aus eigener Kraft und mit der Schützenhilfe von Zenit St. Petersburg, hätte es RB auf die ersten beiden Plätze schaffen können. Die Schützenhilfe durch die Russen, welche mit 3:1 gegen Lyon gewonnen haben, hat unsere U19 bekommen. Allerdings war die Mannschaft von Trainer Blessin zu schwach, um gegen Benfica die wichtigen drei Zähler zu holen.

Die ersten vier Spiele der Youth League gingen für die Jungbullen eher unbefriedigend aus. Allein gegen Petersburg gelang ihnen ein Sieg von 2:0. Doch nur ein Erfolg allein hilft leider nix. Somit bleiben sie nach der 0:3-Pleite gegen Lissabon vorerst auf dem dritten Platz und sind dadurch aus der Youth League ausgeschieden.


Leipzig läuft derzeit nur hinterher...


2:0 zur Halbzeit

Gleich vier U17-Spieler hatte Blessin im Aufgebot gegen Lissabon. Kacper Smorgol war der einzige von ihnen in der Startelf. Hugo Novoa Ramos, Eric Uhlmann und Gustav Madsen saßen zunächst auf der Bank. Mittelfeldspieler Tom Krauß war gar nicht erst im Kader, da er am Abend im Kader der Profis gegen Köln im Kader stand. Dort aber leider ohne Einsatz.

Die Aufstellung: Schulze – Zimmer, Jäkel, Martel, Talabidi – Smorgol, Bidstrup, Amededjisso – Hartmann, Holm, Borkowski

Unsere A-Junioren kamen gut in die Partie an dem eher verregneten Mittwochnachmittag. Trotz einiger guter Chancen wollte das Runde aber dennoch nicht ins Eckige gehen. Man konnte gut beobachten, dass die Gäste aus Portugal in vielen Handlungen schneller waren als die Leipziger Nachwuchskicker.

In der 24. Minute kassierten die Nachwuchsbullen dann den Führungstreffer durch Paolo Bernardo. Viel Zeit den Ausgleich zu erzielen blieb allerdings nicht. Denn nach fünf Minuten kam der nächste Rückschlag. Goncalo Ramos netzte das Leder zum 0:2 ein.

In der letzten Viertelstunde der Partie probierte sich unsere U19 den Anschlusstreffer irgendwie noch zu erzielen. Ohne Erfolg. Nach den zwei herausragenden Partien im Landespokal gegen Chemnitz und in der Liga gegen St. Pauli, sollte eigentlich auch ein Sieg in der Youth League folgen. Aber Lissabon machte es unserem Nachwuchs nicht einfach. So ging es also mit dem 0:2-Rückstand in die Kabinen.


Vor dem Spiel war noch alles möglich.


Leipzig sieht rot

Mit Anpfiff der zweiten Halbzweit wechselte Blessin gleich zwei Mal. Smorgol und Zimmer verließen das Feld. Böttcher und Bias sollten der Mannschaft nun frischen Wind bringen. So ganz funktionierte der Plan aber doch nicht. Denn nur knapp 15 Minuten später sah Kossivi Amededjisso seine zweite gelbe Karte der Partie und musste somit den Rasen verlassen.

Die Leipziger, die es ja schon ohnehin in der ersten Hälfte schwer hatten, mussten sich nun zu zehnt gegen die dominanten Gäste auf dem Platz beweisen. Benfica hatte in dieser Halbzeit die Oberhand und beherrschte das Spiel und ihren Gegner nach Lust und Laune. Blessins Elf konnte froh sein, dass es immer noch „nur“ 0:2 stand. In der 76. Minute zog der Torschütze zum 0:1, Bernardo, den Schlussstrich und schnürte sein Doppelpack mit dem 0:3. Mehr passierte in diesem Spiel nicht mehr. Zum Glück. Mit dem 0:3 waren die Leipziger noch gut bedient!

Von den 611 angereisten Zuschauern am Cottaweg verließen die ersten die Partie schon in der 80. Minute. Auch wenn es ein schlechtes Spiel seitens RB war und auch wenn es „nur der Nachwuchs“ ist, so finde ich, sollte man die Mannschaft auch bis zum Ende hin unterstützen. Man sieht das frühe Verlassen des Spieles schon häufig genug in der Bundesliga der Profis. Die Nachwuchskicker sollten mit solch einem unschönen Verhalten der Zuschauer nicht auch schon so früh konfrontiert werden.


RBLs Youth League Ausflug endet erneut im frühzeitigen Aus.


Letztes Spiel gegen Lyon

Benfica Lissabon und Olympique Lyon sind weiter. So viel steht fest. Das letzte Spiel in der Youth League gegen Lyon in zwei Wochen dient eigentlich nur noch dazu, die internationale Ebene jetzt endgültig hinter sich zu lassen und damit abzuschließen. Am Dienstag, den 10. Dezember um 15 Uhr, werden unsere A-Junioren gegen die Gruppenzweiten antreten. Bis dahin stehen noch die letzten drei Spiele in der Liga an.


Knappe Niederlage gegen Bremen

Auch gegen Werder Bremen war klar wer als Favorit ins Spiel geht: Bremen. Nicht Leipzig. Die Norddeutschen hatten vor dem 13. Spieltag das beste Torverhältnis der staffelübergreifenden A-Junioren Bundesliga. Mit 44:12 haben die Nachwuchskicker vom SVW die beste Offensive sowie Defensive der Staffel Nord/Nordost. Hinzu kommt, dass der Stürmer Eren Sami Dinkci mit 16 Treffern Top-Torjäger der Staffel ist. Nur Wunderkind Moukoko erzielte zwei Tore mehr. Auch Nick Woltemade mit elf Treffern ist am Erfolg der Bremer nicht ganz unbeteiligt gewesen. Es scheint nichts zu geben, was die Gastgeber von der Weser nicht können. Es war also klar, dass es eine schwere Partie für unsere jungen Bullen werden wird.


Erster Anschlusstreffer durch Böttcher

In der Aufstellung musste Trainer Alexander Blessin etwas rotieren. Im Tor stand immer noch Moritz Schulze für den verletzten Tim Schreiber. Auch Kapitän Frederik Jäkel fehlte verletzungsbedingt. Dieser wird im Jahr 2019 auch leider nicht mehr zum Einsatz kommen. Gute Besserung! Eric Martel war gelbgesperrt, Fabrice Hartmann ebenfalls verletzt. Es war gefühlt wie bei den Profis. Doch Blessin wusste sich zu helfen und ließ U17-Linksverteidiger Gustav Grubbe Madsen sowie Innenverteidiger Felix Meyer von Anfang an spielen. Tom Krauß, welcher am Abend zuvor noch gegen Paderborn im Aufgebot der ersten Mannschaft stand, stand auch in der Startelf.

Die Aufstellung: Schulze – Zimmer, Talabidi, Meyer, Madsen – Amededjisso, Krauß, Bidstrup – Borkowski, Holm, Böttcher

Elf Minuten waren gespielt, da gingen die Leipziger schon in Rückstand. Der 17-jährige Nick Woltemade legte den Startschuss der Partie. Knappe zehn Minuten war es wieder Woltemade, der mit einem Elfmeter das 0:2 und damit auch sein Doppelpack schoss.

Es sah nach einer erneuten deutlichen Pleite für die Leipziger aus. Doch sie konnten sich nach den beiden Toren ziemlich gut erholen. Daniel Böttcher war es dann, der den wichtigen Anschlusstreffer in der 36. Minute für unsere U19 erzielte. Es kam wieder Hoffnung auf.


Blessin in der Kritik?


Elfmetergott Krauß verwandelt sicher

Mit Beginn der zweiten Hälfte durfte Joscha Wosz den Platz betreten, Torschütze Böttcher ging dafür runter. Doch der frische Wind durch den eingewechselten Mittelfeldspieler blieb zunächst aus. Denn eine gute Viertelstunde nach Anpfiff legte Fabian Straudi für die Hanstestädter nach. Für unsere Leipziger Jungs war es nun umso mehr Ansporn, gegen den Tabellenzweiten das Spiel doch noch irgendwie zu drehen. Mittelstürmer Dennis Borkowski machte dafür den Anfang und erzielte den erneuten Anschlusstreffer.

Nur vier Minuten nach diesem Treffer gab es auch einen Elfmeter für uns. Es war die Chance, den lang ersehnten Ausgleich einzunetzen. Und wie bei allen Elfmetern auch, war es auch dieses Mal Tom Krauß, welcher an den Punkt trat. Der Youngstar, der nun zwei Partien hintereinander im Kader der Profis stand und immer noch auf sein Debüt dort wartet, enttäuschte Blessin nicht. Krauß trat an. Krauß schoss. Krauß netzte ein. Ausgleich. Endlich!

Es waren aber immer noch 25 Minuten zu spielen. In diesen 25 Minuten war es nun das große Ziel, den Zwischenstand von 3:3 zu halten und mindestens diesen einen wichtigen Punkt mit in die Messestadt zurückzunehmen. Doch ausgerechnet fünf Minuten vor Schlusspfiff musste RB-Keeper Schulze erneut hinter sich greifen. Der eingewechselte Nankishi traf zum Endstand von 4:3 und brachte dem SVW den Sieg. Ein bitteres Ende.


Wie verkraftet die U19 die erneuten Rückschläge?


Erneut englische Woche

Eigentlich war die Auswärtspartie gegen Bremen das letzte Spiel der Hinrunde. Doch das Nachholspiel gegen Cottbus wird nun am Mittwochabend um 18:30 Uhr am Cottaweg stattfinden. Das Match wurde am dritten Spieltag kurzfristig abgesagt, da die Lausitzer in einen Stau geraten sind. Somit haben die Leipziger, welche aktuell auf dem achten Platz stehen, die Möglichkeit den HSV zu überholen und sich Platz sieben zu sichern. Auch wenn es um diese Uhrzeit bestimmt schon sehr kalt sein wird, aber am Cottaweg wird es wie immer warme Speisen und Getränke geben!

rblene


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