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NÄCHSTE BEGEGNUNG

26. Spieltag 1. Bundesliga
Sonntag, 15.03.2026, 19:30 Uhr
Ort: MHP-Arena
VfB Stuttgart
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
66
2
Borussia Dortmund
52
3
1899 Hoffenheim
49
4
VfB Stuttgart
47
5
RB Leipzig
47
6
Bayer 04 Leverkusen
44
7
Eintracht Frankfurt
34
8
SC Freiburg
34
9
FC Augsburg
31
10
Hamburger SV
29
11
1. FC Union Berlin
28
12
Mönchengladbach
25
13
1. FC Köln
24
14
1. FSV Mainz 05
24
15
St. Pauli
23
16
Werder Bremen
22
17
Wolfsburg
20
18
1. FC Heidenheim
14

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Leipzig - (03.03.2026) Wahnsinn. Wir sind sprachlos – das passiert uns bei RB-Fans.de wahrlich nicht oft! Seit unserem Aufruf vor einer Woche haben bereits über hundert Spender einen Beitrag geleistet und insgesamt fast 3.000 € zusammengetragen.

In nur einer Woche haben 116 Spender fast 3.000 € zusammengetragen. Damit haben wir unser erstes Etappenziel erreicht: Der Betrieb von RB-Fans.de – Serverkosten und Podcast – ist für die nächsten drei Jahre finanziell gesichert. Dieser Rückhalt ist uns sehr wichtig! So können sich unsere Redakteure, Admins, 4Fans und die Social Media Crew voll und ganz auf das konzentrieren, was wir lieben: Content für euch zu produzieren.

 

Das Ziel sind 5.000 €

Wir haben uns aber nicht nur den Erhalt (~2.000 €), sondern auch die Weiterentwicklung vorgenommen. Unser Ziel sind daher 5.000 €. Die fehlenden 2.000 € sollen der Schlüssel für unsere geplanten Modernisierungen sein. Mit diesem Budget wollen wir:

  • Professionelle Unterstützung bei der technischen Umarbeitung der Website suchen
  • Das Nutzererlebnis für euch verbessern, so wie es mit der mobilen Artikelansicht begonnen wurde
  • Technische Updates durchführen und einen Hosterwechsel anstreben

 

Auf in den Endspurt

Damit wir dieses Ziel erreichen und RB-Fans.de technisch fit für die Zukunft machen können, brauchen wir weiterhin eure Hilfe: Rührt bitte nochmal die Werbetrommel!

Egal ob in privaten Kanälen, auf X, BlueSky, Instagram oder Tiktok – am liebsten natürlich beim nächsten Kaltgetränk am Stadion: erzählt euren Freunden von der Aktion. Gemeinsam knacken wir die 5.000 € und machen RB-Fans.de fit für die Zukunft. Jeder Euro, der ab jetzt zusätzlich reinkommt, soll direkt in die Modernisierung der Seite fließen.

 

Wir bedanken uns besonders bei:

 

  • André Lange: 120 €
  • Dieter Napierala: 100 €
  • Ines Dinse: 100 €
  • Andrea Berndt: 100 €
  • Dirk Pleß: 100 €
  • Heidi Streller: 100 €
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  • Kai Opitz: 50 €
  • Marcel Limp: 50 €
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  • Detlef Schütze: 25 €
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  • David Odoy: 25 €
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  • Juergen Roßbach: 20 €
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  • Markus Maier: 10 €
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  • Steffen Bobe: 10 €
  • Ralf Hahn: 10 €
  • Guido Armster: 10 €
  • Dirk Naumann: 10 €
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  • Stephan Lang: 5 €
  • Felix Plettner: 5 €
  • Detlef Rapo: 5 €
  • Felix Bäcker: 5 €
  • Ernst Lovis Becker: 5 €
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  • Grit Michaelis: 5 €
  • Silvio Kohl: 5 €
  • Anonym (48 Personen) Gesamt: 873 €

 

Euer
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LEIPZIG BEWEIST ENDLICH MORAL

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Leipzig, 01.03.2026 - (02.03.2026) Erlösung in Leipzig! Die Mannschaft hat Moral bewiesen und das Spiel gedreht – der erste Sieg dieser Art in der laufenden Saison. Dennoch hätten man den Sack früher zumachen müssen, gerade bei dem vergebenen Elfer und der drückenden Überlegenheit. Aber diesmal hat man sich das Ding nicht durch einen dummen Fehler oder ein Traumtor des Gegners nehmen lassen. Verdienter Dreier!

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Der heutige Gegner aus Hamburg bestach bislang durch eine sattelfeste Defensive, offenbart jedoch im Abschluss erhebliche Schwächen. Während Leipzig und der HSV vor dem Spiel mit jeweils 32 Gegentoren defensiv gleichauf lagen, war Hamburg bisher das offensivschwächste Team derer, die über dem Abstiegsstrich stehen. 

Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Schlager stand Trainer Werner vor der Wahl: Defensive Stabilität oder volle Offensive? Mit der Bekanntgabe der Aufstellung eine Stunde vor Anpfiff war klar, dass er das Risiko nicht scheut: Neben Baumgartner rückte Gruda in die Startformation und unterstrich damit eine sehr mutige Ausrichtung.

Damit stellte sich die Frage, ob die Absicherung durch das Innenverteidiger-Duo und Seiwald auf der Sechs ausreichen würde. Zwar komplettierten mit Raum und Baku zwei Außenverteidiger die Defensive, doch da diese taktisch wie individuell extrem offensiv ausgerichtet sind, schien eine gewisse Konteranfälligkeit bereits vorprogrammiert. Würde das gut gegen die beste Kontermannschaft der Liga gehen? Immerhin wollte man die Ausrutscher der ein oder anderen Topclubs nutzen, um Platz 5 zu festigen und die Champions League Plätze nicht abreißen zu lassen.


Können diese 11 endlich wieder siegen?


Dreisatz des Spiels

Die erste Halbzeit glich einem Spiegelbild der vergangenen Monate. Leipzig bemühte sich um spielerische Lösungen, vernachlässigte dabei jedoch die Absicherung. Ein individueller Fehler von Lukeba im Spielaufbau führte zum 0:1, wobei die zu hohe Positionierung der Mannschaft ein geordnetes Eingreifen verhinderte. Auch Torhüter Vandevoort sah beim Gegentreffer nicht gänzlich glücklich aus.  Den hätte man mit mehr Spielpraxis wohl entschärfen können. Nach dem Rückstand übernahm RB zwar die Spielkontrolle, blieb defensiv aber ab und zu anfällig und musste in der Absicherung in riskante Eins-gegen-Eins-Duelle gehen. Offensiv erspielte man sich dann ein Chancenfestival, scheiterte aber immer wieder an einem gegnerischen Bein oder dem Hamburger Torwart. Am Ende war es Rômulo, der eine schwierige Situation artistisch löste und per Hacke den verdienten 1:1-Ausgleich markierte, mit den es auch in die Pause ging.

In den folgenden 45 Minuten entwickelte Leipzig eine drückende Überlegenheit. Begünstigt wurde der schnelle Führungstreffer zum 2:1 durch einen Fehler der Hamburger, der fast eine Kopie des vorangegangenen Lukeba-Fauxpas war. Rômulo fing den missglückten Querpass ab und leitete eine sehenswerte Kombination ein. Bedient durch eine weitere präzise Vorlage des Brasilianers, bewies dann Diomande beim Siegtreffer enorme Nervenstärke: Trotz freier Schussbahn verzögerte er, dribbelte an drei Hamburgern vorbei auf die andere Seite und netzte überlegt zum Siegtreffer ein. 

Was dann folgte, offenbarte jedoch das altbekannte Leipziger Manko: die Chancenverwertung. Allen voran Rômulo verpasste die Vorentscheidung, als er einen Handelfmeter vergab und sich damit die Krönung seiner ansonsten starken Leistung verwehrte. Auch der eingewechselte Banzuzi ließ weitere hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt. Da der HSV offensiv harmlos blieb und erst kurz vor Schluss einen Distanzschuss weit über den Kasten setzte, brachte Leipzig den Sieg diesmal sicher über die Zeit. Damit sind sie erst das zweite Team der laufenden Saison, dem ein Auswärtssieg im Hamburger Volkspark gelang.


Diomande nicht aufzuhalten


Aufgefallen

1 – Tore

Leipzig hadert weiterhin mit der eigenen Effizienz. In der zweiten Hälfte ließ man den Gegner trotz bester herausgespielter Chancen und eines Elfmeters am Leben. Es ist ein Paradoxon: Mit aktuell zwei Toren im Schnitt stellt Leipzig zwar eine der besten Offensiven der Bundesliga, doch der Chancenwucher verhindert noch bessere Ergebnisse. Es ist leider zu erwarten, dass diese fehlende Konstanz im Abschluss bis zum Saisonende das bestimmende Thema bleiben wird.


2 – Absicherung

Leipzigs offensive Grundordnung sorgt defensiv weiterhin für eine besorgniserregende Anfälligkeit. Die Innenverteidiger Orban und Lukeba waren oft isoliert, während Hamburg mit teilweise 4 Spieler vor den beiden gezielt auf Umschaltmomente lauerte. In der zweiten Halbzeit ließen die Gäste diese Gelegenheiten glücklicherweise ungenutzt. Das Problem ist jedoch systemisch. Solange die Offensive das Spiel nicht vorzeitig entscheidet, bleibt das hohe Verteidigen ein permanentes und gefährliches Risiko für die Stabilität.

 

 

3 – Elfer

Als Leipzig-Fan bekommt man beim Pfiff zum Elfmeter mittlerweile eher weiche Knie als Jubelgefühle. Ein Pokal-Triumph wie damals gegen Freiburg scheint aktuell meilenweit entfernt. Selbst Rômulo, der in der Türkei noch als eiskalter Vollstrecker vom Punkt galt, hat sich heute in die Leipziger Horror-Liste der Fehlschützen eingereiht. In solchen Momenten merkt man erst, wie sehr uns die Souveränität eines Emil Forsberg fehlt – bei ihm war der Ball gefühlt schon im Netz, bevor er überhaupt anlief.


4 – Topspieler

Man darf sich von dem verschossenen Elfmeter nicht blenden lassen. Rômulo ist, genau wie Baumgartner und Diomande, aus der Startelf nicht wegzudenken. Selbst wenn einer von ihnen mal keinen Sahnetag erwischt, ist ihre Präsenz für den Gegner eine ständige Bedrohung. Wer einen Beweis für ihren Wert braucht, muss nur auf die Statistik schauen: Bei 46 erzielten Ligatreffern hatten diese drei Spieler bei 45 Toren ihre Füße im Spiel

 

Leipzig knackt sich endlich selbst und sehr heimstarke Hamburger

 

5 – (Problem)spieler

Nusa steht sich aktuell selbst im Weg. Sein Spiel ist von zu viel Eigensinn geprägt. Er verpasst beim Kontern den Moment des Abspiels und rennt sich zu oft fest. Sein Bankplatz letzte Woche und die heutige frühe Auswechslung kommen daher keineswegs überraschend. Es wirkt fast so, als würde er die Leichtigkeit, die ihn im Nationalteam auszeichnet, beim Anziehen des Bullentrikots ablegen. Wenn sich die Konkurrenz im Kader demnächst weiter erhöht, wird es für ihn eng – sein persönlicher Saisonendspurt könnte zur Enttäuschung werden.


6 – Konter

Was einst das Leipziger Prunkstück war, hat sich seit dem 6:0-Erfolg gegen Frankfurt zur Achillesferse entwickelt: das Umschaltspiel. Selten sah man einen Leipziger Kader, der Konterchancen so fahrlässig verschleppt oder durch technische Unsauberkeiten im Keim erstickt. Zwar findet das Team gegen tiefstehende Gegner mittlerweile spielerische Lösungen, doch die eklatante Konterschwäche beraubt Leipzig eines essenziellen Elements. Um dauerhaft zur absoluten Spitze der Liga zu gehören, ist die Rückkehr zu alter Stärke im Umschaltmoment unverzichtbar.

 

Fazit

Die erste erfolgreiche Aufholjagd der Saison kommt spät, aber zum richtigen Zeitpunkt. Nachdem man erst beim letzten Heimspiel gegen Wolfsburg den ersten Punkt nach Rückstand eingefahren hatte, ist dieser Sieg beim HSV – trotz des frühen 0:1 – absolut verdient. Er markiert einen wichtigen Entwicklungsschritt für das Team und Trainer Werner, der sich bereits am nächsten Spieltag gegen den unangenehmen FC Augsburg bewähren muss. Mit Blick auf das Saisonziel Europa war dieser Dreier Gold wert: Leipzig behält das Schicksal in der eigenen Hand. Selbst wenn Leverkusen sein Nachholspiel gegen Hamburg gewinnt, bleiben die Roten Bullen vorne. Zudem hält man den Anschluss an Stuttgart und Hoffenheim, die tabellarisch in Schlagdistanz bleiben.

 

Die Pressekonferenz nach dem Spiel.

 

KickerWhoscoredSofacoreRBLBundesligaFotMobunderstatfbref

 

Statistik
Hamburger SV: Heuer Fernandes – Capaldo (C, 19. Omari), Vušković, Torunarigha – Mikelbrencis, Fabio Vieira (87. Philippe), Remberg, Muheim – Königsdörffer (67. Lokonga), Downs (67. Poulsen), Otele (67. Dompé)
Bank: Tangvik – Elfadli, Gocholeishvili, Glatzel
RB Leipzig: Vandevoordt – Baku, Orbán, Lukeba, Raum (C) – Gruda (72. Banzuzi), Seiwald, Baumgartner – Diomande (90.+1 Henrichs), Rômulo (90.+5 Harder), Nusa (72. Gomis)
Bank: Zingerle – Bitshiabu, Klostermann, Bakayoko, Finkgräfe
Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock)
Tore: 1:0 Viera (22.), 1:1 Rômulo (36.), 1:2 Diomande (50.)
Torschüsse: 7 / 13
Schüsse aufs Tor: 3 / 5
expected Goals: 0,82 / 2,29
Passquote: 80% / 87%
Zweikampfquote: 50% / 50%
Ballbesitz: 42% / 58%
Laufstrecke: 113,67km / 115,26km
Fouls: 8 / 12
Ecken: 4 / 9
Abseits: 1 / 0
Gelbe Karten: Otele, Poulsen, Muheim / Orbán, Rômulo
Zuschauer: 57.000 (1.800 RB-Fans)

*xG, ausgeschrieben expected goals meint die Erwartbarkeit der abgegebenen Schüsse, den Weg ins gegnerische Tor zu finden, hierbei wird jeder Torschuss einzeln bewertet, die Wahrscheinlichkeit computergesteuert berechnet und anschließend addiert. Heraus kommt ein Gesamtwert, der dann den sogenannten xG-Wert anzeigt.

*xGA, ausgeschrieben expected goals against meint die Erwartbarkeit der abgegebenen Schüsse, den Weg ins eigene Tor zu finden, hierbei wird jeder Torschuss des Gegners einzeln bewertet, die Wahrscheinlichkeit computergesteuert berechnet und anschließend addiert. Heraus kommt ein Gesamtwert, der dann den sogenannten xGA-Wert anzeigt.

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  • 1. Bundesliga
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  • Hamburger SV
  • HSV
  • Romulo
  • Rückrunde
  • Siegesserie
  • Yan Diomande

WIR BENÖTIGEN EURE HILFE - RB-FANS.DE VON FANS FÜR FANS

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Leipzig - (23.02.2026) RB-Fans.de ist seit Jahren ein Ort von Fans für Fans. Ein Ort zum Informieren, Diskutieren, Austauschen, Meckern, Freuen, Analysieren und alles, was dazugehört.

RB-Fans.de ist mehr als nur ein Forum oder eine Webseite. Mit dem Anspruch eine Plattform von Fans für Fans zu sein, werkeln ca. 20 ehrenamtliche Fans am Betrieb der Website. Ob das Schreiben von Spielberichten, Spielervorstellungen, Analysen und Fazits im Männer-, Frauen- sowie Jugendbereich, dem Stadionumfeld, diversen Fanthemen Abseits des grünen Untergrunds usw., ob der Bespielung sämtlicher wesentlichen Social Media Plattformen, der Moderation des Forums oder die regelmäßige Veröffentlichung unseres Podcast "4Fans"... hier steckt viel ehrenamtliche Arbeit, Zeit und vor allem der Anspruch drin, um euch RBL-Fans eine Plattform zu bieten, an dem ihr euch über den Rasenballsport informieren, über die rot-weiße Aktualität diskutieren oder einfach nur in den Statistiken der letzten 15 Jahre verlieren könnt.

 

Spannende Spielberichte: Frankfurt.

 

Allerdings kann der Betrieb der Seite und des Forums nicht nur durch ambitionierte und engagierte Ehrenamtler ermöglicht werden. Es gehört leider auch ein finanzieller Aspekt dazu. Lange Zeit konnte die Website durch Werbung bzw. privaten Mitteln finanziert werden. Die geschaltete Werbung auf der Website war letztlich eher ein Ärgernis, als eine finanzielle Unterstützung. Daher haben wir uns entschieden, keine Werbung mehr zuschalten, wie ggf. einigen ohne Werbeblocker zum Jahreswechsel aufgefallen ist. Wie wir denken, eine kleine optische Verbesserung. Damit ist bedauerlicherweise aber auch eine Einnahmequelle versiegt und wir geraten finanziell an Grenzen. 

 

Ein Tippspiel für die Fangemeinde.

 

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Ohrenschmaus: #4Fans Podcast.

 

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Detaillierte Spielervorstellungen: Diomande.

 

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NAIVITÄTSSPORT LEIPZIG – RBL LÄSST SICH SPÄT AUSKONTERN

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Leipzig - (22.02.2026) In der subjektiven Tabelle der verschleuderten Punkte müssen die Rasenballer ganz weit vorn sein. Gegen den BVB die Halbzeitführung maximal unglücklich durch ein Eigentor und einen späten Konter in ein 2:2 umzuwandeln, war ein Spiegelbild der bisherigen Saison. Nur Wolfsburg hat mehr Führungen verspielt. Baumgartners Doppelpack genügte nicht, um endlich den 100. Bundesligaheimsieg einzufahren. RBL scheint der nötige Ernst bisweilen abzugehen.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Gegen das formstärkste Team der Liga in der derzeitigen Ergebniskrise anzutreten, war sicherlich kein Zuckerschlecken. Auch wenn Kovac einige Ausfälle in der Defensive verkraften musste und zudem mit der Doppelbelastung zu kämpfen hatte, fehlte es RBL auf der anderen Seite zuletzt an überzeugenden Auftritten. Wenn man schon den Wolf nicht umstoßen konnte, dann vielleicht die Biene? Immerhin ging es immer noch um den 100. Bundesligaheimsieg.

Für den notwendigen Dreier, nachdem Leverkusen und Hoffenheim Punkte gelassen hatten, setzte Werner erstmals auf Gruda auf der Außenbahn – Nusa blieb vorerst draußen. Zudem startete Lukeba wieder im Abwehrzentrum.

 

Baumgartners dritter Doppelpack reichte am Ende nicht aus.

 

Dreisatz des Spiels

Es wäre eine schöne Geschichte gewesen: den ersten und den 100. Bundesligaheimsieg gegen den BVB einzufahren. Aber während die Kovac-Elf am Ende ein Messer zwischen den Zähnen hatte und die Einwechselspieler Tor bzw. Vorlage erzielten, war bei RBL maximal ein goldener Löffel zwischen den Beißerchen. Dabei hatte alles so gut angefangen. Die 2:0 Pausenführung durch Baumgartner war verdient, der BVB nach dem Champions League Spiel und durch die Ausfälle angeknockt aber dann kam die zweite Hälfte, in der erste Rômulo unglücklich in den eigenen Kasten köpfte, dann Baku und Diomande das 3:1 verpassten und RBL am Ende irgendwo auch verdientermaßen für diese Nachlässigkeit bestraft wurde.

 

Tolle Choreo vor dem Spiel.

 

Aufgefallen

1 – Tore wie aus dem Lehrbuch

Ole Werner hat die Woche genutzt, um die defensiven Schwachstellen der Dortmunder zu analysieren. Das Mittel seiner Wahl: bewusstes Überlagern der Außen.
Vor dem 1:0 verlagerte man das Spiel auf rechts, bevor der lange Ball auf Diamonde kam, der für Baumgartner auflegte.
Beim 2:0 ein ähnliches Bild, nur diesmal wurde gezielt die linke Seite überlagert. Raum und Diamonde schaffen zu zweit viel Platz gegen Ryerson und Baumgartner ist erneut der Nutznießer.

 

Auch Nusa hatte von der Bank nur wenig Impakt.

 

2 – „Gruda, schlag den Ball lang“

Brajan Gruda wirkt, als wäre er schon die gesamte Saison in der Mannschaft gewesen. Mit seiner Dribbelstärke und seinem Ballgefühl verschafft er sich die Räume, sorgt aber auch mit langen Diagonalpässen für die Breite im Spiel. Auch heute war er wieder als Hybridspieler irgendwo zwischen 8 und 10 tätig und füllt die Ouédraogo-Rolle hervorragend aus. Mal wieder bewies Schäfer hier ein gutes Händchen auf der Zugangsseite. Wir hoffen auf eine langfristige Zusammenarbeit.

 

3 – Loddas Liebling

„Diamonde, jemand, der vom Ball geliebt wird. Er tut ihm nicht weh, er tut ihm gut“, sagte Lothar Matthäus bei Sky nicht etwa nach einer seiner vielen Offensivaktionen, sondern nach einer Ballabschirmung und einem anschließend rausgeholten Freistoß vor der eigenen Torauslinie. Yan Diamonde war heute wieder auf allen Orten des Platzes zu finden. Mit 32 Sprints (offensiv und defensiv), einer Passquote von 94% und eine Dribblingerfolgsquote von 75% setzt er bei dem Spiel des Flügelspielers mal wieder neue Maßstäbe. Er ist nicht nur individuell auf einem anderen Level, sondern zerreißt sich auch für seine Mannschaft. Ein Spieler, der sich nicht über das Team stellt. Wir müssen die Zeit mit ihm genießen!

 

Die Choreo in bewegten Bildern.

 

4 – Kein Spiel für Stürmer

Auf beiden Seiten sahen die klassischen Stürmer in diesem Spiel nicht gut aus. Guirassy ging nach 72 Minuten mit gerade einmal 23 Ballkontakten vom Platz und auch Rômulo blieb erneut blass. Man kann ihm den Willen nicht absprechen. Immer wieder holt er sich im Mittelfeld die Bälle ab, sorgt mit seinen Laufwegen für Gefahr und Platz für die Mitspieler. Doch dann wirkt er immer wieder wie ein Kane, der das Toreschießen vergessen hat. Seit nun 6 Ligaspielen ist er ohne Treffer. Ein torgefährlicher Stürmer fehlt der Mannschaft, besonders in solchen Spielen. So toll die Saison von Baumi ist, zeigt es aber auch die Schwäche in der vordersten Reihe auf.

 

5 – Zu viel Teenegruppe

RB macht gegen Dortmund über einen langen Zeitraum das Spiel. Auch ein Großteil der Zahlen spricht dafür. 13:11 Torschüsse, eine Passquote von 83% (Dortmund nur von 76%), 64% erfolgreiche Dribblings und ein Ballbesitzplus von 55%.
Doch erneut kann die Mannschaft von Ole Werner sich wieder nicht belohnen. Am Ende fehlt die Kaltschnäuzigkeit, um das 2:0 über die Zeit zu bringen oder sogar nachzulegen. Während Dortmund mit Long John Fabio Silva und gewetzten Säbel die entscheidenden Minuten dominiert, taumeln Milchbubi Harder und Co ohne Verstand durch das Mittelfeld und erzeugen alles, außer offensiver Gefahr.

 

Unterstützt Kimi!

 

6 – Kein Impakt von der Bank

Seit Wochen zieht es sich durch, dass Ole Werner keinen Impakt von der Bank bringen kann. Besonders offensiv kommt keine Gefahr (nehmen wir mal Nusa heraus). Sollte es eigentlich für die offensiven Einwechselspieler gegen eine müde Abwehr leichter sein, Chancen zu kreieren, kommt bei uns eher eine schlechte Entscheidungsfindung und Unsicherheit auf den Platz. Harder, Gomis, Bakayoko. Große Namen, kleine Wirkung. Besonders bei solchen Spielen wünscht man sich einen Yussi Poulsen oder Emil Forsberg zurück, die abgeklärt das Spiel herunterspielen. Stattdessen schafft man es bei eigener Führung in der Nachspielzeit in einen Konter zu laufen. Puh.

 

7 – Zonk statt Joker

Wenn es wirklich irgendwo extrem sichtbar klemmt, dann ist es am Spielende bzw. beim Impakt (s.o.), den Werner mit seinen Wechseln aufs Spiel hat. Nur aus weniger als 3% seiner Wechsel resultieren Torbeteiligungen. Zum Vergleich, bei Kompany (25%) oder Kovac (17%) ist diese Statistik ganz anders. Selbst gegen den BVB, als Nusa von der Bank kam, war das nicht besser. Dies korreliert mit der Torausbeute in der letzten Viertelstunde (inklusive Nachspielzeit). Leipzig ist hier das schlechteste Team der Liga – das muss man sich in Anbetracht der fehlenden Doppelbelastung und des jungen Kaders erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Auch gegen den BVB agierte RBL am Ende zu unkonzentriert und spielte die möglichen Konter deutlich schlechter aus, als die Gegner. Dazu passt auch, dass die Werner-Elf zwei Drittel der Gegentore in Halbzeit 2 kassierte und das viertschlechteste Team ist, wenn man die Gegentore in der Nachspielzeit betrachtet.

 

Die Hoffnung stirbt zuletzt...

 

8 – Gefährliche Tendenzen

In den letzten 11 Spielen kommt Leipzig lediglich auf 15 Punkte. Rose hatte vor seiner Entlassung nur 12 Punkte aus 11 Spielen, wobei – wenn man die letzte Niederlage am 27. Spieltag herausrechnet –zwischen Spieltag 16 und 26 auch genau 15 Punkte erspielt wurden. Sicherlich sieht das Spiel aktuell ansehnlicher aus. Aber wenn man in diesem quasi mittleren Saisondrittel in der Formtabelle hinter dem nächsten Gegner und Aufsteiger HSV steht, dann müssen sich Mannschaft und Trainerteam unangenehme Fragen gefallen lassen.

 

9 – My home isn’t my castle anymore

Die Heimstärke der Hinrunde ist mittlerweile einer veritablen Heimkrise gewichen. Zwei Punkte aus vier Heimspielen, das ist Negativrekord für RBL in der Bundesliga bzw. in Ligaspielen überhaupt. Nur fünf Punkte aus den letzten sechs Heimspielen ist zudem so schlecht wie damals als RBL während Corona sechs Heimspiele in Folge nicht gewinnen konnte (fünf Unentschieden). Es kommen nun noch fünf Heimspiele, von denen RBL mindestens vier gewinnen sollte. Wie wahrscheinlich das ist, kann man sich bei den letzten Ergebnissen selbst ausrechnen…

 

Die Frage bleibt, sind die Spieler so schlecht oder wird aus ihnen nicht das Optimum herausgeholt.

 

10 – Laufleistung – Leipzigs Murmeltiertag

Obwohl der BVB gerade in der Zwischenrunde der Königsklasse um den Einzug in die nächste Runde kämpft, blieb der Abstand, den beide Teams in Sachsen Laufleistung hatten identisch mit der Hinrunde. Auch damals waren es gut 4 km. Wie RBL quasi jedes Spiel weniger läuft als der Gegner und das mit einem jungen Team ohne Doppelbelastung, bleibt das große Mysterium dieser Saison.

 

Die PK nach dem späten Punktverlust.

 

Fazit

Was soll man da noch schreiben...? Der Ausgleich in der Nachspielzeit wie eine Backpfeife mit ordentlich Schmackes. Dabei hatte RBL das Spiel bis in die Schlussphase gut im Griff. Die verpassten Chancen sollten sich bitter rächen und während die ersatzgeschwächten und doppelbelasteten Dortmunder nachlegten und zum fünften Mal in der Nachspielzeit trafen, blieb RBL mal wieder in der Schlussphase ohne Torerfolg und ist hier mittlerweile das schlechteste Team der Liga. Insofern gilt, was im Podcast anklang und auch nach dem Wolfsburg Punktverluste geschrieben wurde: irgendwann wird Pech zu Unvermögen.

 

Da hatte Rômulo noch gut lachen...

 

KickerWhoscoredSofacoreRBLBundesligaFotMobunderstatfbref

 

Statistik
RB Leipzig: Vandevoordt – Baku (81. Henrichs), Orbán, Lukeba, Raum (C) – Schlager (65. Nusa), Seiwald – Gruda (81. Banzuzi), Baumgartner, Diomande (90.+4 Finkgräfe) – Rômulo (81. Harder)
Bank: Zingerle – Bitshiabu, Gomis, Bakayoko
Borussia Dortmund: Kobel (C) – Ryerson, Reggiani (64. Couto), Anton, Bensebaini, Svensson – Nmecha (64. Chukwuemeka), Bellingham, Sabitzer (76. Adeyemi) – Beier (64. Brandt), Guirassy (71. Silva)
Bank: Meyer – Benkara, Özcan, Inacio
Schiedsrichter: Benjamin Brand (Unterspiesheim)
Tore: 1:0 Baumgartner (20.), 2:0 Baumgartner (40.), 2:1 Rômulo (50.) ET, 2:2 Silva (90.+5)
Torschüsse: 14 / 11
Schüsse aufs Tor: 3 / 5
expected Goals: 3,51 / 1,35
Passquote: 84% / 76%
Zweikampfquote: 52% / 48%
Ballbesitz: 55% / 45%
Laufstrecke: 119,82km / 123,29km
Fouls: 11 / 17
Ecken: 6 / 2
Abseits: 0 / 4
Gelbe Karten: Raum, Lukeba, Rômulo / Bensebaini, Reggiani, Ryerson, Silva
Zuschauer: 47.800

*xG, ausgeschrieben expected goals meint die Erwartbarkeit der abgegebenen Schüsse, den Weg ins gegnerische Tor zu finden, hierbei wird jeder Torschuss einzeln bewertet, die Wahrscheinlichkeit computergesteuert berechnet und anschließend addiert. Heraus kommt ein Gesamtwert, der dann den sogenannten xG-Wert anzeigt.

*xGA, ausgeschrieben expected goals against meint die Erwartbarkeit der abgegebenen Schüsse, den Weg ins eigene Tor zu finden, hierbei wird jeder Torschuss des Gegners einzeln bewertet, die Wahrscheinlichkeit computergesteuert berechnet und anschließend addiert. Heraus kommt ein Gesamtwert, der dann den sogenannten xGA-Wert anzeigt.

Rumpelstilzchen, Alex Hell


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