NÄCHSTE BEGEGNUNG

CL Gruppe 2. Spieltag
Mittwoch, 28.10.2020, 21:00 Uhr
Ort: Manchester, Old Trafford
Manchester United
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
RB Leipzig
13
2
Bayern München
12
3
Borussia Dortmund
12
4
VfB Stuttgart
8
5
Bor.Mönchengladbach
8
6
Eintracht Frankfurt
8
7
FC Augsburg
7
8
SV Werder Bremen
7
9
1. FC Union Berlin
6
10
1899 Hoffenheim
6
11
Bayer 04 Leverkusen
6
12
SC Freiburg
6
13
VfL Wolfsburg
4
14
Arminia Bielefeld
4
15
Hertha BSC
3
16
1. FC Köln
2
17
FC Schalke 04
1
18
1. FSV Mainz 05
0

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OMA HERTHA STELLT SICH SELBST EIN BEIN!

Titelbild
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Leipzig - (24.10.2020) Lange war es ein Spiel auf Messers Schneide. Leipzig bestimmend aber nicht gut und Berlin effizient. Nach der Pause stellte Zeefuik mit seinem Fünf-Minuten-Platzverweis die Zeichen auf RBL-Sieg. Sabitzer traf nach dummen Foul von Cordoba zum 2:1 Siegtreffer per Elfmeter.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Nur 999 Zuschauer, Klosterman operiert, Halstenberg bei der Beerdigung seines Vaters, Adams kurzfristig verletzt. Da ist kadertechnisch schon ein wenig Sand im Getriebe und was die coronabedingten Einschränkungen anbelangt ist es auch kein echtes Fußballfest mehr, was bei dieser Belegung zu erwartet ist.

 

Dreisatz des Spiels

50 Minuten war Berlin ebenbürtig, dann stellte sich die Hertha selbst das ein oder andere Bein. Die Fouls von Zeefuik dumm, der Elfmeter unnötig, aber uns soll‘s recht sein. Danach war es ein Spiel auf ein Tor mit 26 Torschüssen aber kaum zwingenden Aktionen – hier hätte Leipzig konsequenter agieren können, der Sieg letztlich aber hochverdient.

 

Master and Commander!

 

Neu im Bullenstall

Novum! Drei Neuzugänge in der Startelf – sicher auch Adams Ausfall geschuldet, aber so langsam kommen sie an die Neuen. Henrichs zog im Mittelfeld seine Kreise und spielte erneut sehr abgeklärt aber nicht herausragend, Kluivert hatte eine gute Aktion und fiel danach ab, Sørloth war extrem zweikampfstark in der Luft, blieb jedoch ungefährlich. Fazit ausbaufähige Leistung aber durchaus etwas, worauf man aufbauen kann.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Upamecano: Der Fels in der Brandung heute wieder mit einer seiner Topleistungen. Gekrönt vom wichtigen Tor zum 1:1. Mann des Spiel im RBL-Dress auch wenn er mal wieder eine unnötige Gelbe einsammelte.

Nkunku: Frisörkumpel Nkunku heute der offensive Aktivposten. Die Fouls von Zeefuik an ihm führten zur Überzahl. Schlug die meisten Flanken und spielte die meisten wichtigen Pässe.

Sabitzer: Ein Comeback im Stile eines Kapitäns. Lief nach seiner Einwechslung viel über ihn und dann haut er die Pille souverän per Elfer zum 2:1 Siegtreffer rein. Sabi is back!

 

Sørloth noch kein König eher ein kleiner Prinz.

 

Luft nach oben

Kluivert: Ja, der Schuss zu Beginn des Spiels war gut aber danach war Kluivert kaum zu sehen und musste dann für die zweite Reihe weichen.Kann sicher noch mehr!

 

Tweet des Spiels

Hatte Zeefuik einfach keinen Bock?

 

Champagner oder Bier – die Fans

999 Zuschauer, aber zwischendurch kam spielbezogen immer mal etwas Stimmung auf. Dennoch ein Trauerspiel, was aufgrund der Bestimmungen natürlich alternativlos ist. Es bleibt der Traum von besseren Zeiten…

 

Frisörkumpels forever!

 

Pfeife des Spiels

Stieler ein Schiedsrichter mit einer ausbaufähigen RBL-Bilanz. In 17 Begegnungen war RBL sieben Mal erfolgreich. Mit der schnellen und durchaus etwas harten Gelb-Roten für Zeefuik und anderen Bewertungen heute eher ein Heimschiedsrichter.

 

 

Aufgefallen

1)      Adams vor dem Spiel mit Innenbandreizung verletzt raus, wird langsam dünn im ZM und dies vor den schweren englischen Wochen. Immerhin heute dafür drei Neuzugänge in der Startelf und Sabitzer zurück auf dem Feld, mit Mukiele aber der nächste Ausfall. Noch hält die Kaderdecke, mehr darf jetzt jedoch nicht passieren.

2)      Ohne Olmo war die erste Halbzeit zähe Kost. Bis auf das Tor von Upamecano und Kluiverts Schuss, der von Schwolow glänzend entschärft wurde, gab es wenig zu sehen. Aktuell ist der Spanier schwer zu ersetzen, die Pause brauchte er jedoch auch. Ein Nkunku allein reichte heute offensiv lange nicht.

3)      Dauerte 20 Minuten, ehe Leipzig wirklich zählbare Chancen aus der Überzahl schlagen konnte. Irgendwann wurde der Druck dann zu groß, dass sich letztlich Hertha mit dem Platzverweis und dem Elfer selbst das Spiel zerstörte gehört zur Erzählung der Begegnung.

4)      26 Torschüsse aber abseits des Elfmeters nur eine Großchance, viel Stückwerk und nicht so zwingend wie in den Spielen zuvor. Das kann RBL geradliniger und konsequenter spielen.

5)      Je länger RBL Spitzenreiter ist, umso wilder werden die Bayern. Heute mit Überspieler Lewangoalski die Eintracht zerlegt als wäre es nichts. Scheint so als würde alles andere als Platz 1 für den FCB so etwas wie der ultimative Ansporn sein. Wird ein hartes Stück Arbeit den Platz an der Sonne zu verteidigen.

6)      Erstmal in dieser Saison RBL mit mehr als einem Abseits in einem Spiel. Forsberg machte uns heute doppelt den Werner.

 

Zunge raus!

 

Fazit & Ausblick

Verdienter Sieg, Dank einer in der zweiten Halbzeit dusseligen alten Dame, die sich mit ungeschickten Fouls die Chance auf mehr nahm. Insgesamt brachte Berlin trotz einer immer noch sehr teuren und wohlklingenden Offensive (Lukebakio, Cordoba, Cunha, Piatek, Dilrosun) nur zwei Schüsse auf Gulácsis Kasten zustande, Zu wenig, um hier etwas mitzunehmen.

Im Zentrum machte RBL es Berlin gerade bis zum Platzverweis zu leicht, lag aber auch an den fehlenden Spielern. Mit Laimer und Adams fehlte die Erst- und die Zweitbesetzung auf der Sechs. Die Neuzugänge diesmal von Beginn an – zumindest drei von ihnen – während Henrichs sich erneut gut einfügt, fehlte es bei Kluivert und Sørloth noch an der Bindung.

Jetzt kommt die Reise nach Manchester, wo momentan gerade ein Lockdown gilt (wird spannend wie das läuft). Der kommende Gegner spielt heute Abend gegen Werners Chelsea. Am Wochenende wartet das Spitzenspiel gegen Roses Fohlen, die heute in Mainz verdient aber knapp gewannen. Sie müssen unter der Woche gegen Real Madrid antreten, für beide Teams also schwere Aufgaben.

 

Statistik
RB Leipzig: Gulácsi (C) – Mukiele (69. Sabitzer), Orban, Upamecano, Angelino – Kampl (90. Konaté), Henrichs – Nkunku, Forsberg (65. Poulsen), Kluivert (65. Olmo) – Sørloth
Hertha BSC: Schwolow – Pekarik (46. Zeefuik), Boyata, Alderete, Mittelstädt (86. Ngankam) – Stark, Darida (89. Löwen), Tousart, Cunha – Lukebakio (84. Dilrosun), Cordoba (85. Piatek)
Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)
Tore: 0:1 Cordoba (8.), 1:1 Upamecano (11.), 2:1 Sabitzer (77.) FE
Torschüsse: 26 / 9
Schüsse aufs Tor: 8 / 2
Passquote: 85% / 67%
Zweikampfquote: 66% / 34%
Laufleistung: 113,9 km / 110,6 km
Ballbesitz: 68% / 32%
Fouls: 11 / 21
Ecken: 7 / 3
Abseits: 2 / 0
Gelbe Karten: Upamecano (2) / Tousart, Ngankam
Gelb-Rote Karte: – / Zeefuik (50.)
Zuschauer: 999

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20201024-spielbericht-berlin.html

  • 2020/21
  • Berlin
  • Bundesliga
  • Christopher Nkunku
  • Dayot Upamecano
  • Heimsieg
  • Heimspiel
  • Hertha BSC
  • Hinrunde
  • Justin Kluivert
  • Marcel Sabitzer
  • Matheus Cunha
  • Spitzenreiter

TANZ MIT DER ALTEN DAME

Titelbild

Leipzig - (23.10.2020) Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Seit Ende der Länderspielpause heißt es nun: Spiele im Dreitages-Takt. Die Prüfungen gegen Augsburg und Istanbul sind geschafft, nun wartet eine ausgeruhte und hungrige alte Dame aus Berlin darauf, den ermüdeten Leipzigern ein Schnippchen zu schlagen. RBL vs. BSC. Alles Wichtige in den kommenden Zeilen.

Aufreger der Woche

Egal ob München, Köln oder Leipzig. Die Anzahl der positiven PCR-Tests steigen. Aufgrund des Stufenplans für Sachsen (aktuelle Stufe 1) ist es offenbar eine Vorsichtsmaßnahme seitens des Vereins und des Gesundheitsamtes, die Zuschauerzahl in der Red Bull Arena auf 999 RB-Fans zu begrenzen. Jene die das Privileg haben, bei diesen Spielen zu Gast zu sein, sei der Wunsch entgegengebracht: Bitte haltet euch an das Hygienekonzept. Wir möchten gerne alle zurück ins weite Rund. Wenn sich Fans, innerhalb des Stadions, an die Hygienebestimmungen halten, könnte dies durchaus förderlich sein, bei der Veränderung der Lage, wieder mehr Zuschauer ins Stadion zu bekommen welche unsere Jungs auf dem Rasen unterstützen können.

 

Das Coronathema hat die Liga weiter fest im Griff.

 

Unsere Rasenballsportler

Form unserer Mannschaft

Tabellenführer in der Bundesliga, Tabellenführer in der Champions League. Eine durchaus nette Momentaufnahme. Die Spielweise war zuletzt vielleicht nicht mehr so dominant, aber umso effektiver. Momentan funktioniert genau das, was vor Saisonbeginn als größte Herausforderung galt. Wie wird der Abgang von Timo Werner kompensiert? Die Theorie zu jener Zeit war: eine kollektive Lösung. Das scheint ganz gut zu funktionieren. In der Bundesliga schossen die Leipziger in dieser Spielzeit zehn Tore, dabei sechs verschiedene Torschützen. Für das Spiel gegen die Hertha gilt es nun zu beobachten, wie fit die Mannschaft ist. Bereits in der Champions League wirkten einige Spieler etwas ermüdet – mit Ausnahme von Angelino, der rennt sicher noch immer die linke Außenbahn rauf und runter.


Verletzte/gesperrte Spieler bei RB Leipzig

Lukas Klostermann (Knie OP), Konrad Laimer (Knöchelödem), Fabrice Hartmann (Bänderriss im Knie), Marcel Halstenberg (Trauerfall). Ein Einsatz von Kapitän Marcel Sabitzer ist ebenfalls fraglich, auch wenn er mit Sicherheit im Kader sein wird.


Mögliche Aufstellung RB Leipzig

3-4-3: Gulácsi – Konaté– Upamecano – Orban – Angelino – Kampl – Adams – Mukiele – Olmo – Forsberg – Nkunku
4-4-2: Gulácsi – Henrichs – Upamecano – Orban – Konaté – Angelino – Kampl – Adams – Mukiele – Poulsen – Hwang

 

Das letzte Duell der beiden endete 2:2.

 

Der Gegner im Check

In Berlin fährt man gerne Berg- und Talbahn

Hertha BSC hat bereits in der vergangenen Saison das Image der grauen Maus zu Teilen gegen das Bild eines Chaosclubs getauscht. Davon konnte man sich abseits des Platzes zuletzt ein wenig befreien, auf dem Spielfeld geht es aber noch immer drunter und drüber. Brilliert gegen Bremen, ernüchternd gegen die Eintracht, bockstark gegen die Bayern, schrecklich gegen Stuttgart. Bei Hertha kauft man momentan die Katze im Sack.


Zu- und Abgänge im Sommer

Die Hertha hat auf dem Transfermarkt einmal ordentlich durchgemischt. Um das Ziel "Big City Club" zu erreichen, wurden mit Hilfe der Windhorst Millionen zehn neue Spieler geholt, siebzehn Akteure wurden abgegeben. In Berlin tauscht man Quantität gegen Qualität. Vor Allem in der Offensive sticht dabei ein Name hervor: Jhon Córdoba. Vom FC aus Köln gekommen soll der 27 Jahre alte Stürmer konstant für Torgefahr sorgen. Gepaart mit den anderen Offensivspielern der Hertha sicher eine der eher besseren Angriffsreihen der Bundesliga.


Abgänge

Mit Vedad Ibisevic, Salomon Kalou und Thomas Kraft verließen einige alt eingesessene Berliner den Verein – sportlich zwar mit "geringem Mehrwert", um in den Worten von Jürgen Klinsmann zu sprechen, galten sie allerdings als wichtige Identifikationsfiguren. Abgesehen davon gab es auf fast jeder Position Abwanderer.


Zugänge

Jhon Córdoba: Wie bereits erwähnt, ein sehr wichtiger Transfer für die Hertha. In seinen ersten vier Spielen für die Hertha traf er zweimal, abgesehen davon mischt er die Offensive ordentlich auf. Alexander Schwolow: Vom Sportclub aus Freiburg gekommen, übernahm Schwolow die Rolle als klare Nummer 1 im Kasten der Berliner. Bis dato spiegelt er den Berliner Saisonverlauf wieder. Großartige Aktionen wechseln sich mit einigen Schwächephasen hier und da ab. Eduard Löwen: Vor der Saison 19/20 von Nürnberg geholt, wurde er bereits vergangenen Winter an den FCA verliehen. Durch den Abgang von Marko Grujic wurde seine Leihe nun vorzeitig beendet. Löwen wird sich sicher in dieser aufstrebenden Truppe beweisen wollen.

 

Rückt Adams wieder in die Startelf?

 

Player to Watch

Auch wenn bei der Hertha am Samstag viele spannende Spieler auf dem Platz stehen werden, gibt es aus Leipziger Sicht einen besonders interessanten Akteur: Matheus Cunha. Der brasilianische Wirbelwind verließ Leipzig im Winter in Richtung Berlin – rückblickend sehr schade. Hätte er noch ein halbes Jahr gewartet, hätte er in der Leipziger Planung nach dem Abgang von Timo Werner sicher eine große Rolle spielen können. So kickt er nun für Hertha BSC.


Verletzte/gesperrte Spieler Hertha BSC

Jordan Torunarigha (Syndesmosebandriss), Mattéo Guendouzi (Corona-Positiv), Santiago Ascarciba (Oberschenkelverletzung), Peter Pekarik (Hüftprobleme)


Trainer und Spielweise

Nachdem die Hertha in der Saison 2019/20 insgesamt drei Trainer kommen und gehen sah, wurde mit Bruno Labbadia ein bekannter "Feuerwehrmann" installiert. Ihm gelang es, die Hertha zu stabilisieren, nun will er einen eigenen Spielstil etablieren. Unter Labbadia spielen die Berliner vornehmlich im 4-4-2 mit Raute oder im 4-2-3-1. Offensiv sieht das mit acht Saisontoren nach vier Spielen ganz gut aus, defensiv fehlt es mit zehn Gegentoren allerdings noch merklich an Stabilität. Labbadias Aufgabe ist es, den Topf an guten Einzelspielern zu einem Kollektiv zu formen.

 

Laimer trainiert zwar individuell, dürfte aber noch ein paar Wochen kein Thema sein.

 

Form des Gegners

Wie bereits erwähnt, weiß man bei der Hertha nie so genau, was man bekommt. Der Chronologie der Hertha Spiele folgend (gut, schlecht, gut, schlecht) sollte in Leipzig mit einem ansprechenden Auftritt zu rechnen sein.


And the winner is... der Fantipp

Im Schlagabtausch mit der Hertha war's immer torreich – meistens gut für die Leipziger. Mit einer breiten Brust, basierend auf dem Saisonstart, geht RB sicher als Favorit in die Partie. Hertha hat einiges gut zu machen. Am Ende steht ein 3:1 auf der Anzeigetafel.


Was läuft wo?
Liveticker RB-Fans.de: https://rb-fans.de/liveticker.html
Radio: http://bullenfunk.fm/
TV-Übertragung: Sky

Linus


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VON NULL AUF EINS – DER FABELSSAISONSTART GEHT WEITER!

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Leipzig - (21.10.2020) Mit einem Heimsieg und einem überragend engelsgleichen Angelino startete RBL in die neue Champions League Saison. Leipzig begann druckvoll und ging verdient in Führung, baute aber nach der Halbzeit ab. Erste Müdigkeitserscheinungen?

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Haidara nun offiziell in Quarantäne, Klostermann dank unnötigen Nationalmannschaftsgedöns vor Knie-Operation und Laimer sicher noch ein paar Wochen raus. Viel Rotation gab es nicht, da das Gros der möglichen Wechselkandidaten noch nicht das nötige nagelsmannsche Niveau hatte. Immerhin wurde mal mit einem echten Stürmer begonnen (Poulsen). Schön: Sabitzer zumindest wieder im Kader!

 

Dreisatz des Spiels

Ein engelsgleicher Beginn mit einem unglaublich hungrigen Angelino und ein eher nüchternes Runterspielen nach den ersten 30 Minuten. In der Formkurve ähnlich dem Verlauf des Leverkusen Spiels. Insgesamt überraschend spielstarke Gäste aus Istanbul, die offensiv durchaus ein Tor verdient hätten.

 

Zuversicht vor dem Spiel, aber nur die Spanier lächeln...

 

Neu im Bullenstall

Der Koreaner konnte die Offensive zwar nicht beleben, führte aber viele Zweikämpfe und trug so dazu bei, dass RBL das 2:0 über die Zeit brachte. Selbiges ließe sich über den eingewechselten Henrichs sagen, der die letzten 25 Minuten für Olmo reinkam. Später brachte Nagelsmann noch Kluivert für Nkunku, der als einziger der drei Neuen einen Torschuss beisteuerte, sonst aber auch wenig in Erscheinung trat. Der Türkei-Kenner Sørloth blieb Vollzeit auf der Bank.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Angelino: Angelino: Was hat der eigentlich für einen Lauf? Da braucht es keinen Frisör… Wunderbares Tor zum 1:0 und das 2:0 nachgelegt. Das 3:0 auf dem Fuß. Scheint sich hier wohl zu fühlen. Mann des Spiels!

Nkunku: Heute der Mann für die Einleitung der Offensivmomente. Vier wichtige Pässe und die meisten Flanken im RB-Team. Im aktuellen OM Setup ist immer einer, der herausragt, da kann auch mal ein anderer abfallen.

Mukiele: Viele Zweikämpfe geführt und lange Bälle geschlagen. Nicht immer glücklich, aber insgesamt einer der abgeklärteren Defensivakteure.

 

Mit dem Fuß kann er es also auch...

 

Luft nach oben

Forsberg: In der besseren ersten Hälfte einer der unauffälligsten Leipziger (lediglich 6 Pässe). Wurde folgerichtig ausgewechselt. Hwang war offensiv zwar ähnlich ausbaufähig dafür gegen den Ball wichtig.

Upamecano: Klar, er hatte wieder seine typischen Aktionen, für die wir ihn so lieben. Aber er wandelte im Laufe des Spiels auch zuweilen am Rande des Wahnsinns und der Ampelkarte. Kann er besser.

 

Zitat des Spiels

Spieltrieb bitte beibehalten!

 

Tweet des Spiels

Nachdem die Franzosen-Fraktion erstmal den Coiffeur einfliegen ließ, zeigte Angelino, wie man auch ohne aufwendige Frisurarbeiten erfolgreich kicken kann.

 

Champagner oder Bier – die Fans

Nur 999 Zuschauer, von denen scheinbar nicht einmal alle im Stadion weilten. Die hatten zwar gut Spaß, aber in einer 45 Tausend Mann Arena wirkte es schon beklemmender als ein Oral-Rückrundenkick. Corona hat den Fußball wieder im Griff. Die nächsten Wochen könnten spannend werden, Hertha steht auf der Kippe, viele Teams haben mit positiv getesteten Spielern zu kämpfen, wie lange geht das noch gut?

 

 

Pfeife des Spiels

Jesús Gil Manzano auf der einen Seite etwas kleinlich, was den leicht fallwütigen Türken in die Hände spielte, auf der anderen Seite im Falle Upamecanos auch mit Gnade vor Recht. Insgesamt etwas zu viele Gelbe (7) in einem Spiel mit vielen Fouls (33). Für RBL könnte das besonders in der Hintermannschaft noch zum Thema werden.

 

Aufgefallen

1)      Offensiv hui, defensiv naja. Mit einem 6er/8er auf dem Feld, war Başakşehir doch recht häufig in der Leipziger Hälfte zu Gast. Da fehlte es im Mittelfeld an der nötigen „Gegen den Ball“-Komponente.

2)      Überraschend Spielstarke Gäste, die nach der guten Leipziger Anfangsphase, in der sie nur Konter setzen konnten, immer mehr die Kontrolle übernahmen. Mit dem geringen Ballbesitz kamen unsere Leipziger nicht gut zurecht.

3)      Spitzenreiter in Liga und in der Gruppe. Chapeau! Nominell war Istanbul zwar der leichteste Gegner, aber so einfach war es auf dem Platz dann doch nicht. Manchester mit einem überraschenden Sieg in Paris. Könnte bedeuten, dass es ein schwerer Dreikampf ums Weiterkommen wird.

4)      Am Ende schien Leipzig etwas die Puste auszugehen, auch die Einwechslungen wirkten eher reaktiv, Henrichs und Hwang zwar gut gegen den Ball, aber Offensiv lief fast nichts mehr. Das war eines der schwächeren Spiele.

5)      Weniger Ballbesitz und weniger Passquote (sogar unter 80%) als der Gegner – hätte man vor dem Spiel auch nicht so erwartet.

6)      Die Neuzugänge immer noch etwas hinten an. Sørloth trotz Gegnerkenntnis nicht gespielt. Dürfte derzeit eine ernüchternde Situation für ihn sein.

7)      Die Fallzahlen steigen, heute früh nun schon 19,8 – das Herthaspiel ist in Gefahr. Eine Besserung ist aktuell nicht in Sicht. Fußballerisch und gesellschaftlich könnte es ein harter Winter werden.

 

Konaté zurück, aber wie sein Kumpel mit Gelb.

 

Fazit & Ausblick

Ein toller Start ins Spiel und am Ende ein nicht unverdienter Sieg. Angelino macht RBL aktuell den Werner und trifft am Fließband. Heute mit Traumtor zum 1:0. Abseits der Druckphase – aber auch schon in ihr – wirkte RBL mit einem defensiven Mittelfeld nur aus Kampl (und später aus Adams) zu anfällig. Başakşehir konnte im Verlauf der Begegnung immer mehr sein Spiel aufziehen und dass die Altherrentruppe vom Bosporus das Kicken noch nicht verlernt hatte, zeigte sich in viel Ballbesitz und einem xG Wert auf Augenhöhe (1,1 vs. 0,9).

Auch dass Nagelsmann nach dem Spiel sagte, einige Rasenballer hätten die ersten Müdigkeitserscheinungen könnte den Weg für die nächsten Wochen andeuten. Hier fehlt noch immer der Impakt der Neuen, die bisher nur in Ausnahmefällen (DFB-Pokal, kurzfristiger Verletzungsersatz) in der Startelf standen. Zwar kontrollierte Başakşehir im zweiten Durchgang das Geschehen (60% Ballbesitz), aber echte Chancen waren beiderseits Mangelware. Die fehlende Spielkontrolle führte allerdings dazu, dass die Leipziger sich oft nur mit Fouls zu helfen wussten, was etwas zu viele Gelbe nach sich zog.

Durchpusten, denn am Samstag kommt schon die Hertha. Leipzig liegt jetzt bei 19,8, es wird wohl also wieder leer werden in der Arena. Die Berliner haben kein Doppelprogramm, sind aber nach zuletzt drei Niederlagen angezählt. Allerdings sahen sie in den Spielen nicht gänzlich schlecht aus, offensiv am auffälligsten wohl noch Ex-RBLer Cunha. Eine Hürde, die man trotz des Berliner Tabellenstandes, nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.

 

Statistik
RB Leipzig: Gulácsi (C) – Mukiele, Orban, Upamecano (65. Konaté), Halstenberg – Kampl (58. Kampl) – Nkunku (70. Kluivert), Forsberg (46. Hwang), Olmo (65. Henrichs), Angelino – Poulsen
Istanbul Başakşehir FK: Günok – Junior Caicara (30. Özcan), Skrtel, Epureanu, Bolingoli-Mbombo – Topal (66. Ba), Rafael, Can (83. Aleksic), Visca (C), Türüc (83. Giuliano) – Crivelli
Schiedsrichter: Jesús Gil Manzano (Spanien)
Tore: 1:0 Angelino (16.), 2:0 Angelino (20.)
Torschüsse: 13 / 7
Schüsse aufs Tor: 7 / 3
Passquote: 77% / 80%
Zweikampfquote: 51% / 49%
Laufleistung: 114,0 km / 107,1 km
Ballbesitz: 48% / 52%
Fouls: 18 / 15
Ecken: 3 / 2
Abseits: 1 / 4
Gelbe Karten: Upamecano (1), Konaté (1), Henrichs (1), Nkunku (1) / Bolingoli-Mbombo, Rafael, Özcan
Zuschauer: 999

Rumpelstilzchen


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https://www.rb-fans.de/artikel/20201021-spielbericht-basaksehir.html

  • 2020/21
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  • Auftakt
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  • Corona
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  • Emil Forsberg
  • Gruppenphase
  • Heimsieg
  • Heimspiel
  • Hinrunde
  • Istanbul Basaksehir
  • Nordi Mukiele
  • Tabellenführer

CHAMPIONS LEAGUE AUFTAKT GEGEN BAŞAKŞEHIR

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Leipzig - (20.10.2020) Zwei Monate nach dem Halbfinale gegen PSG geht es nun für RB Leipzig auch in der Champions League wieder weiter. Zum Start der Gruppenphase treffen die Rasenballsportler auf heimischem Rasen auf den amtierenden türkischen Meister Istanbul Başakşehir FK. Allzu viele Fans werden jedoch nicht dabei sein können. Bedingt durch die aktuell steigende Zahl an positiven PCR-Tests wurde die Zuschaueranzahl kurzfristig auf 999 begrenzt.

Die Partie

RasenBallsport Leipzig vs. Istanbul Başakşehir FK
Red Bull Arena, 21:00 Uhr
TV-Übertragung: Sky & DAZN; Radioübertragung u.a. beim Bullenfunk



Champions League-Auftakt

Nach einem erfolgreichen Saisonauftakt mit vier Siegen in fünf Pflichtspielen startet RBL am Dienstag in die Champions League Gruppe H. Nachdem die Auslosung zuerst mit dem alten Bekannten Paris Saint Germain – Halbfinalgegner der letzten Saison – und dem englischen Schwergewicht Manchester United zwei echte Brocken brachte, kam mit dem amtierenden türkischen Meister Başakşehir noch ein klarer Außenseiter in die Runde. Gegen eben jenen Außenseiter muss Leipzig sein erstes Heimspiel gewinnen, wenn sie ihre Chancen auf das Achtelfinale wahren wollen. So klar ist die Ausgangslage.
Unser Gegner hat keinen so guten Saisonstart erwischt. Dieses Wochenende gelangen ihnen im fünften Anlauf die ersten Tore und der erste Sieg in der Süper Lig – gegen Alexander Sörloths ehemaligen Arbeitgeber Trabzonspor.



Größere Inzidenz, weniger Zuschauer

Laut sächsischer Corona-Schutzverordnung können aber einer 7-Tage-Inzidenz von über 20 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner Veranstaltungen nur sehr eingeschränkt stattfinden können. In vielen Landkreisen außerhalb Leipzigs liegen die Zahlen bereits darüber. Und in Leipzig selber ist es nur noch eine (sehr kurze) Frage der Zeit, bis der Wert überschritten wird. Daher hat das Gesundheitsamt Leipzig empfohlen, für die Partie nur 999 statt der bisher geplanten 8.500 Zuschauer zuzulassen. RB Leipzig wird sich an diese Empfehlung halten und hat die verfügbaren Karten unter allen bisherigen Ticketkäufern verlost.
Aufgrund der geringen Anzahl wird nur der Unterrang A geöffnet werden. Außerdem gibt es keine gestaffelten Einlasszeiten.


Unser Gegner

Istanbul Başakşehir FK gibt es im Vergleich zu anderen Fußballvereinen noch gar nicht so lange. Gegründet wurden sie 1990 als Betriebssportmannschaft der örtlichen Wasserwerke. Im Jahr 2007 schafften sie erstmalig den Aufstieg in die erste türkische Liga. Dort konnten sie sich bis auf eine kurze Ausnahme mit Ab- & sofortigem Wiederaufstieg auch halten.
2014 wurden sie dann von neuen Besitzern übernommen, welche gute Verbindungen zur Regierungspartei AKP sowie zum türkischen Präsidenten Erdogan haben. Damit einhergehend erfolgte auch der Umzug in den Stadtteil Başakşehir sowie eine entsprechende Änderung des Vereinsnamens. Die letzte Saison war gleichzeitig auch ihre bisher erfolgreichste. In der Europa League konnten sie zum ersten Mal ein internationales Achtefinale erreichen (und setzten sich u.a. in der Gruppenphase gegen Borussia Mönchengladbach durch). In der heimischen Süper Lig konnten sie sich überraschend gegen die Konkurrenz der drei großen Clubs aus Istanbul durchsetzen und mit der Meisterschaft den ersten nationalen Titel erringen.



Was uns erwartet

Auf den ersten Blick ist Başakşehir eine große Unbekannte. Auf den zweiten Blick gibt es dann doch einige bekannte Gesichter zu entdecken. Mittelstürmer Demba Ba lief einst für Chelsea und Hoffenheim auf. An letzteres wird sich unser Chefcoach Julian Nagelsmann noch erinnern. Zu dieser Zeit machte er nämlich seine ersten Schritte als Trainer der Hoffenheimer U17-Mannschaft.
Weniger gute Erinnerungen werden die Leipziger an dessen Sturmkollegen Gulbrandsen haben. Der traf je einmal in jedem Europa League-Gruppenspiel für Salzburg gegen uns. Allerdings wird er dieses Mal sehr wahrscheinlich nicht in der Startelf stehen. Ebenfalls die Red Bull-Arena kennen und ebenfalls nicht in der Startelf stehen wird Berkay Özcan. Er saß einmal bei einem 0:0 im Jahr 2018 über 90 Minuten für den VfB Stuttgart auf unserer schönen Ersatzbank. Das letzte bekannte Gesicht gehört zum Außenverteidiger Rafael. Der Brasilianer spielte vorige Saison im letzten Champions League-Gruppenspiel für Olympique Lyon gegen uns.

Von Bedeutung für die Partie werden aber andere Spieler sein. Istanbuls Trainer Okan Buruk hatte bei seinen bisherigen Stationen in der Türkei fast immer ein gutes Händchen und es gelang ihm, aus Mittelklasseklubs eine gute Mannschaft zu formen und über den Erwartungen zu liegen. Seine noch kurze Karriere konnte er so letzte Saison mit der Meisterschaft krönen, ohne bei einem der großen türkischen Clubs tätig zu sein. Dazu sei gesagt, dass Meisterschaften außerhalb der Phalanx der Etablierten in der Türkei sehr selten sind. Başakşehir ist erst der sechste Verein seit Einführung der Süper Lig 1959, welcher den Titel gewinnen konnte.

Die ganz großen Namen sucht man in der Kaderliste vergeblich. Trotzdem war die Meisterschaft in diesem Jahr leistungsmäßig kein großer Ausreißer. Das Team tritt in der heimischen Liga so auf, wie man es von Vereinen aus dem oberen Drittel gewohnt ist. Sie machen Druck auf den Gegner, auch in dessen Hälfte. Sie wollen häufig den Ball und versuchen das Spiel zu kontrollieren. Dazu sei aber gesagt, dass sie bereits in der Türkei mit ihrer taktischen Herangehensweise das ganz große Risiko vermeiden. Sie führen meist keine "klassischen" ballbesitzorientierten Angriffe durch das Zentrum durch, sondern haben ein sehr flügellastiges Spiel mit vielen Flanken und Distanzschüssen. Es ist zu erwarten, dass sie gegen uns noch deutlich mehr auf Sicherheit bedacht sein werden. Sie sind – trotz schlechtem Saisonstarts – aktuell eines der besten Teams in der Türkei und verdient Meister geworden. Nichtsdestotrotz sind sie in unserer Gruppe H der absolute Außenseiter und werden jeden Punktgewinn als Erfolg betrachten. Dementsprechend wird sich Julian Nagelsmann mit seiner Truppe auf ein Geduldsspiel einstellen müssen. Eine der Stärken der Türken liegt bei Standards. Neben Demba Ba sind hier auch die Innenverteidiger Skrtel & Epureanu sowie Mittelfeldabräumer Topal hervorzuheben. Allesamt älter als Nagelsmann, aber auch deutlich kopfballstärker.

Entscheidend wird aus Leipziger Sicht sein, sich wie schon gegen Augsburg eine gut funktionierende Restfeldverteidigung verlassen zu können und ansonsten vorne flexibel zu agieren und Geduld zu haben. Eine spielstarke Formation ohne echten Stürmer dürfte uns sehr entgegen kommen und vermutlich wie schon auch in den letzten Bundesligaspielen zumindest beim Anstoß auf dem Feld stehen.



Die Aufstellungen

Unsere Gäste treten in der Regel in einem 4-2-2-2 an, wobei es im Ligaspiel dieses Wochenende gegen Trabzonspor einen Systemwechsel gab. Ich persönlich würde trotzdem von einer 4-2-2 Defensivstaffelung ausgehen, was dann gegen Ball im Grunde auf zwei Viererketten hinausläuft - unabhängig davon, wie genau sich die beiden Angreifer dann im Pressing verhalten. Aber lassen wir uns überraschen.
Auf Seiten der Gäste wird definitiv Neuzugang Chadli weiterhin fehlen. Außerdem ist Linksverteidiger Kaldirim fraglich und musste in der Liga gegen Trabzonspor pausieren. Es ist aber gut möglich, dass er bis Dienstagabend wieder fit ist. Ansonsten sollte Coach Buruk alle Mann an Bord haben.
Bei RB sind Sabitzer nach seinem Faserriss und Laimer nach seinen Knieproblemen weiterhin keine Option. Haidara wird nach seinem unklaren Covid19-Test vorsorglich nicht im Kader stehen. Lukas Klostermann ist nach dem Augsburgspiel bzw. den Länderspielen mit Knieproblemen keine Option.


Voraussichtliche Aufstellungen:

RB Leipzig: Gulácsi Angeliño, Halstenberg, Upamecano, Orban, Mukiele Adams, Kampl (Henrichs) Nkunku, Olmo Forsberg (Poulsen)

Istanbul Başakşehir: Günok Kaldirim (Bolingoli), Epureanu, Skrtel, Júnior Caiçara  Aleksic, Tekdemir (Topal) Kaveci, Visca Crivelli, Ba

dabdab


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