LEIPZIG BESCHENKT FRANKFURT REICHLICH
Leipzig - (07.12.2025) Unsere Leipziger schieben einem desolaten Frankfurt, dessen Defensive nicht zum ersten Mal bröckelte, am Nikolaustag standesgemäß sechs Tore in die Schuhe. Der zweite Kantersieg in dieser Saison und für die SGE die höchste Niederlage in diesem Jahrtausend. Ein besonders Harder Abend für Frankfurt, während in Leipzig vieles festlich glänzte. Zum einen Diomande mit einem Dreierpack in Halbzeit 2 und zum anderen die Fans des einzig wahren Rasenballsports, die endlich mal wieder gemeinsam, als Einheit, Spaß hatten!
Vor dem Spiel ist vor dem Spiel
Auf zu den nächsten 700? Nach dem Pflichtspieljubiläum und der Pflicht gegen den FCM stand in der Liga die Kür gegen Frankfurt an. Die SGE hatte schon mehr Bundesligasiege (707) als Leipzig Pflichtspiele auf dem Konto und steht damit auf Platz 7 der ewigen Tabelle, in der RBL in Sachen Punkteschnitt immer noch solide auf Platz 2 rangiert.
Nur einmal konnte die SGE bisher in Leipzig gewinnen, also war zu hoffen, dass kein weiterer Punkt oder Sieg hinzukäme. Der Kick gegen Magdeburg war eher durchwachsen und auch das Lazarett lichtete sich bei den Rasenballern noch nicht. So startete Ole Werner unter den Augen der anwesenden Leipziger Legende Emil Forsberg mit Nedeljković ins Topspiel gegen die SGE. Sonst gab es im Vergleich zum eher überschaubaren Kick in Gladbach keine Änderung.
Emil Forsberg. Lauter Applaus für den Schweden zur Halbzeit. Er gibt viele warme Worte zurück. #RBLSGE #Forsberg pic.twitter.com/21II9an4FS
— RB-Fans.de (@rb_fans) December 6, 2025
Legenden leben länger!
Dreisatz des Spiels
Ein fast schon optimaler Spielverlauf mit frühen Leipziger Treffern in beiden Halbzeiten, was den Gästen schnell den Zahn zog. Während die offensive Harmlosigkeit der SGE noch durch den Ausfall von Burkardt verständlich war, agierte die Hintermannschaft selbst für Frankfurter Verhältnisse extrem durcheinander und laufschwach. Die Rasenballer versenkten nicht nur fast jede Großchance, sondern liefen auch erstmals in der Saison substanziell mehr als der Gegner. Die Folge war ein fulminantes 6:0 – ein von den Rängen (Choreo, Support) bis zum Spielfeld beinahe makelloser Auftritt. Gute Liedauswahl der Capos, viel mehr andere Fans des Stadions einbezogen, gute Mitmachquote, so macht das wieder Spaß und kann in engen Spielen dem Team helfen! Weiter so!
💯 So nämlich! 🔴⚪️#RBLSGE #Bundesliga pic.twitter.com/p2Ckpr0pg2
— RB Leipzig (@RBLeipzig) December 6, 2025
Choreo und eine vorweihnachtliche Eintracht nach der letzten Kritik.
Aufgefallen
1 – er läuft und läuft und läuft
Erstmals in dieser Spielzeit lief RBL deutlich mehr als der Gegner. Am Ende standen gut fünf Kilometer mehr auf dem Zettel. Die läuferischen Defizite kritisierten wir zuletzt häufig in den Spielberichten, dieses Mal darf es erstmals lobend erwähnt werden. Dazu passte die Aussage von Werner nach dem Spiel: „Es spielt nur, wer mitverteidigt. Wer stehen bleibt, nicht zurückläuft oder seine Aufgaben nicht macht, spielt bei uns nicht“.
Diomande: Zweitjüngster Dreierpack-Torjäger und der jüngste seit gut 60 Jahren.
2 – Nimmermüder Nusa
Nusa, wer ist dieser Nusa? Dem baldigen norwegischen Weltmeisterfahrer in Leipzigs Reihen, der besonders in seiner Nationalmannschaft 2025 außergewöhnlich glänzen konnte, wurde zuletzt immer wieder unterstellt, dass er zu wenige Tore im Bullendress erzielt. Dennoch sammelt er die meisten Minuten auf der Außenbahn. Auch gegen die SGE blieb er bis zum Ende auf dem Rasen, obwohl andere doppelt oder dreifach am wunderbarem Torspektakel unter Flutlicht beteiligt waren. Warum setzt also Ole Werner so sehr auf Nusa? Warum sitzt eher Bakayoko und nicht Nusa auf der Bank? Wollte Werner ihn zum Nikolaus beschenken, indem er die gesamte Spielzeit erhielt? Eher nicht. Es liegt an der Arbeitsrate, die ihn deutlich von anderen, auch Leipzigern, unterscheidet. Gegen die Frankfurter waren es allein 20 Bodenzweikämpfe, 11 davon gewonnen, und neun Dribblings, die den Gegner gebunden und den Spielspaß genommen haben. Etwas, dass man Woche für Woche von ihm bekommt, auch wenn er seltener als sein Gegenüber und Überflieger Diomande trifft. 121 Zweikämpfe in 837 Bundesligaminuten. Das macht über 13 in je 90 Minuten. Beinahe 60% gewinnt er davon. Das ist die klare RB-DNA, die Schäfer wieder sehen wollte und Werner deshalb bevorzugt einsetzt.
Baumi und Harder – gesucht und gegenseitig gefunden.
3 – Harder geht hart
Dänischer Knoten geplatzt – die Erleichterung ist dem jungen Dänen anzumerken, als er sich wie der skandinavische Superman das imaginäre Hemd aufreißt und die Bullen präsentiert. Nach einem starken Auftritt ohne Tor gegen Magdeburg darf der 20-jährige sich endlich Bundesligatorschütze nennen. Doch nicht nur auf dem Scorerboard machte Harder heute auf sich aufmerksam. Vor dem 2:0 hält er im Frankfurter Strafraum den Ball so lange, bis Baumgartner einlaufen konnte und beim 4:0 sorgte er mit seinem Laufweg dafür, dass Koch aus der Mitte herausgezogen wird und Diamonde den Raum lässt, den er braucht. Den Ausfall von Romulo hat er genutzt und auch die Mannschaft weiß den wuchtigen Stürmer immer besser einzusetzen.
Alle für einen – die Defensivleistung ist wieder ein Steckenpferd unserer Mannschaft. Wo Openda, Sesko und zum Teil Xavi noch genervt abgewunken und damit der Defensivreihe einen Bärendienst geleistet haben, verteidigt nun wieder das Kollektiv. Harder mit 11, Diamonde mit 13 und Nusa sogar mit 20 Zweikämpfen zeigen, wo die Abwehrarbeit beginnt. Das siebte zu Null im 13. Spiel ist daher nur folgerichtig.
#Harder spielerisch mit einer der besten Stürmer-Leistung die ich bis hierhin in unserem Trikot gesehen habe. Mannschaftsdienlich, clever, kämpferisch und mit 100% positiver Entscheidungsfindung. Stimmung heute wieder homogener im Stadion 👍🏼#RBLeipzig #RBLSGE pic.twitter.com/2HjQoazGBj
— sir_Ribben (@sirRibben) December 6, 2025
Gegen den FCM noch glücklos, aber immer weiter im Aufwind.
4 – defence wins...
Ein starker Saisonstart, der auch Glück benötigte, durchweg Zweiter hinter den Bayern, dann im Herbst die Niederlage gegen Hoffenheim und drei verletzte Stammspieler. Die aktuelle Saison hatte bisher unglaublich viele Parallelen zur desolaten vorherigen Spielzeit. Nur wie diesmal auf die Punktverluste gegen die TSG und die langfristigen Ausfälle geantwortet wurde, lässt ein vor Freude die Augen reiben. Werner holte ab dann 2 Siege und ein Remis in der Liga. Vandevoordt wurde nur noch im Pokal bezwungen, weil man dort am Anfang etwas zu lasch an Magdeburg ranging und vom Todesfall des Gegnerfans betroffen war. Dennoch siegte man auch in dem Spiel, als die Zügel wieder angezogen wurden. Die Ligarivalen trafen nur noch aus sehr knappen Abseitsstellungen. 4 Spiele, 11:1 Tore und in Punkten gesprochen 10 bzw. tatsächlich 7 in der Liga sammelten somit Team und Werner ein. Eine Antwort, die wir letzte Saison auch erhofft hätten, aber bis Saisonende ausblieb. Schwamm drüber. Das hier und jetzt zählt und glänzt endlich wieder, nicht nur im Nikolausstiefel sondern auch vom grünen Rasen im Zentralstadion.
5 – Der zweitjüngste Trainer kann doch mit der Jugend
Werner kann nicht mit jungen Spielern – oder etwa doch? Der größte Mythos hinter dem 1,89 m großen Norddeutschen ist, dass er nichts mit jungen Spielern anzufangen weiß. Begannen unsere Jungs noch mit einem Altersschnitt von 24,8 Jahren, standen zum Ende des Spiels bubenhafte 22,8 Jahre auf dem Feld. Ein Schnitt, der von den alten Recken wie Gulacsi und Orban noch ordentlich nach oben gezogen wird. Hinzu kommt das Debüt vom 16-jährigen Samba Konaté. Doch Werner setzt nicht nur jung ein, sondern weiß auch jung einzusetzen. Man kann wohl endgültig mit dem Mythos aufräumen. Case closed!
Top-Spiel auf dem Platz und auch auf den Rängen.
— Flo (@Der_wahre_Fan_) December 6, 2025
Ich möchte nie wieder hören, dass die Szene kritikunfähig ist und man nicht mit denen reden kann. #RBLSGE
6 – Die Kritik wurde aufgenommen und gut verarbeitet.
Mehr als positiv erwähnen sollte man heute die sichtbare Einheit auch neben des Platzes. Es war vielleicht nicht das lauteste Spiel aller Zeiten aus unserer Kurve, dennoch war es der Beweis, dass auch die Capos und die aktive Fanszene lernwillig sind und zuhören können. Sämtliche Kritikpunkte der letzten Wochen - auch die in unserem Artikel - wurden positiv aufgefasst und umgesetzt. Es gab bedeutend mehr Wechselgesänge, einige alte Klassiker wurden gespielt und die Ansagen der Capos waren bestimmt aber höflich. Man merkte, dass dies auch gut ankam, auch wenn der Funke noch nicht auf alle übersprang. Auch hier gab es also eine wirklich gute Leistung an einem sehr schönen Fußballabend. Dies auch noch gepaart mit einer schönen Choreografie, welche eigentlich schon gegen Magdeburg präsentiert werden sollte, aber aus gegebenem Anlass verschoben wurde.
7 – Dem Auditorium angepasst
Einige Chemiefans im Stadion – natürlich in ihren schwarzen Vereinsfarben. Chemiker und Frankfurter verbindet eine recht innige Freundschaft. Schön, dass sich die SGE-Kicker angepasst haben, so mussten sich die Chemie Fans fußballerisch nicht umstellen
Nach der höchsten Pflichtspielniederlage seit März 1996, ist die Stimmung in Frankfurt am Tiefpunkt. ↘️
— Sky Sport News (@SkySportNews) December 6, 2025
💬 Weitere sagte Krösche: "Wir verteidigen einfach schlecht und machen es den Leipzigern viel zu einfach. Wir machen zu viele einfache Fehler und dann reicht es einfach… pic.twitter.com/zlfhYiSNCL
Meilensteine Leipzig-Style.
8 – Eine Jahrtausendtoreflut
Leipzigs zweithöchster Bundesligaheimsieg und Frankfurts höchste Bundesliganiederlage seit fast 30 Jahren. Ein denkwürdiger Kick, der auch fanseitig einen würdigen Rahmen hatte. Mit dem sechsten Heimsieg in Serie ist man nur einen Sieg von Leipzigs Bestmarke in der Bundesliga entfernt, die Hasenhüttl einst zwischen September 16 und Januar 17 aufstellte. Das ist übrigens schon ein Heimsieg mehr als es unter Rose und Lőw in der letzten Saison zwischen November und dem Saisonende in Leipzigs Ligaspielen zu bewundern gab.
Nicht genug Facepalms heute.#RBLSGE 2:0 | #SGE pic.twitter.com/wVYGDS9bSw
— Дани5ооо I ダニ5𝖔𝖔𝖔 I Europa League Sieger 2022 (@Dani5ooo) December 6, 2025
Am Ende wollte die SGE Bank nicht mehr hinschauen...
Fazit
Der SGE mal einfach so die höchste Vereinsniederlage in diesem Jahrtausend beizubringen und dies trotz des Sommerumbruchs und einigen Verletzungssorgen, muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Mit dem Sieg hat Ole Werner die besten ersten 13 Ligaspiele seit Hasenhüttl hingelegt und die RBL-Fans können optimistisch auf die letzten zwei Spiele vor der Weihnachtspause blicken, denn die Rasenballer scheinen so langsam wieder mehr als die Summe ihrer Einzelteile zu sein – ein echtes Team eben.
Nun geht es zuerst nach Berlin zum NOFV-Duell und am Ende kommen die auch etwas unsteten und daher schwer berechenbaren Leverkusener nach Leipzig. Zwei Spiele in denen im Idealfall sechs Punkte geholt werden sollen. Nach dem verdienten Sieg über Frankfurt scheint dies durchaus möglich zu sein.
Nordische sachlichkeit selbst nach einem Kantersieg.
Kicker – Whoscored – Sofacore – RBL – Bundesliga – FotMob – understat – fbref
Mit so einem Ergebnis feiert es sich leicht.
Statistik
RB Leipzig: Gulácsi – Nedeljeković, Orbán, Lukeba, Raum (C, 67. Maksimović) – Schlager, Seiwald (72. Banzuzi), Baumgartner (67. Finkgräfe) – Diomande (87. Konaté), Harder (67. Gomis), Nusa
Bank: Vandevoordt – Klostermann, Haidara, Bakayoko
Eintracht Frankfurt: Zetterer – Collins, Koch, Theate – Kristensen, Dahoud (57. Höjlund), Chaibi, Brown (69. Amenda) – Doan (67. Götze), Batshuayi (47. Ngankam), Bahoya (57. Larsson)
Bank: Santos – Baum, Uzun, Skhiri
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)
Tore: 1:0 Harder (5.), 2:0 Baumgartner (31.), 3:0 Diomande (47.), 4:0 Diomande (55.), 5:0 Raum (62.) HE, 6:0 Diamonde (65.)
Torschüsse: 16 / 8
Schüsse aufs Tor: 7 / 2
expected Goals: 3,64 / 0,47
Passquote: 84% / 79%
Zweikampfquote: 56% / 44%
Ballbesitz: 52% / 48%
Laufstrecke: 118,0km / 113,3km
Fouls: 9 / 17
Ecken: 4 / 0
Abseits: 1 / 1
Gelbe Karten: Raum / Collins, Theate
Zuschauer: 47.012
*xG, ausgeschrieben expected goals meint die Erwartbarkeit der abgegebenen Schüsse, den Weg ins gegnerische Tor zu finden, hierbei wird jeder Torschuss einzeln bewertet, die Wahrscheinlichkeit computergesteuert berechnet und anschließend addiert. Heraus kommt ein Gesamtwert, der dann den sogenannten xG-Wert anzeigt.
*xGA, ausgeschrieben expected goals against meint die Erwartbarkeit der abgegebenen Schüsse, den Weg ins eigene Tor zu finden, hierbei wird jeder Torschuss des Gegners einzeln bewertet, die Wahrscheinlichkeit computergesteuert berechnet und anschließend addiert. Heraus kommt ein Gesamtwert, der dann den sogenannten xGA-Wert anzeigt.
Rumpelstilzchen, AlexHell, Rolei79, Der_wahre_Fan
Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20251207-spielbericht-frankfurt.html
- 1. Bundesliga
- 2025/26
- Adventszeit
- Antonio Nusa
- Christoph Baumgartner
- Conrad Harder
- Eintracht Frankfurt
- Emil Forsberg
- Fanszene
- Heimsieg
- Heimspiel
- Hinrunde
- Kantersieg
- Ole Werner
- SG Eintracht Frankfurt
- Spitzenspiel
- Yan Diomande
TODESFALL ÜBERSCHATTET ACHTELFINALSIEG
Leipzig - (04.12.2025) Keine Choreo und kein Support vom Fanblock. Der Achtelfinalsieg kam atmosphärisch merkwürdig daher. Da es vor dem Spiel zu einem Notarzteinsatz kam und die betroffene Person – ein FCM Fan – später verstarb, wurde der Support schon vor Beginn eingestellt. Nicht so auf Seiten der Magdeburger, die auch in Führung gingen, aber letztlich mit 3:1 bezwungen wurden.
Vor dem Spiel ist vor dem Spiel
Die durchwachsenen Leistungen auf fremden Plätzen und das Verletzungspech reißen nicht ab bei Leipzig. Das Unentschieden in Mönchengladbach war wahrlich kein Ruhmesblatt für die Rasenballsportler. Nicht zuletzt in Anbetracht der Tatsache, dass ebenjene Gladbacher zeitgleich mit dem RBL Kick daheim gegen St. Pauli die Pokalsegel streichen mussten. Die Leistung reiht sich derzeit ein in eine leicht bedenkliche Auswärtsschwäche (mit Ausnahme des Kicks in Augsburg).
Erschwerend kommt hinzu, dass unsere Leipziger verletzungstechnisch am Stock gehen. Nach den Ausfällen von Rômulo, Bitshiabu und Ouédraogo verzeichnete die Lazarettfraktion um Henrichs und Gebel nun auch noch Baku, Bakayoko und Werner. Insgesamt schon fast eine halbe Stammelf. Dies lässt sich aktuell noch nicht gut kompensieren, dafür fehlt es RBL etwas an Qualität in der Breite, wie auch das Spiel gegen den FCM zeigen sollte. Banzuzi und Klostermann ersetzen Baku und Schlager dazu durfte Vandevoordt wie üblich im Pokal ran.
Diomande mit Maske noch ohne Torbeteiligung.
Dreisatz des Spiels
Die erste Viertelstunde verschlafen und nach einem (der mannigfaltigen) Fehler von Klostermann durch einen Elfer in Rückstand geraten – Leipzig brauchte etwas, um in das Spiel zu kommen, fand aber durch einen Fernschuss von Nusa zurück in die Begegnung. Das erste Tor von Baumgartner drehte dann den Kick zu Leipzigs Gunsten, aber die Hausherren hatten nur eine wirklich starke Phase (45.-60.) und belohnten sich dort jedoch mit dem zweiten Treffer des Österreichers – an beiden Toren war Nusa erneut beteiligt. Am Ende ließen die Rasenballer das Spiel austrudeln, während die RBL-Fans schwiegen, zündeten die Magdeburger Böller und demolierten Teile des Fanblocks und die sanitären Anlagen – ein Bärendienst für das aktuelle Anliegen der Fanszenen Richtung der aktuell tagenden Innenministerkonferenz. Überschattet wurde die Begegnung durch den Notarzteinsatz und das folgende Ableben eines FCM-Fans und die Diskussionen um die Reaktion der Fanblöcke auf diesen Umstand.
Nusa war an allen drei Treffern beteiligt.
Aufgefallen
1 – Individuelle Klasse
Über weite Strecken war es ein ausbaufähiges Leipziger Spiel. Im Prinzip entschieden wenige Situationen und die individuelle Klasse von Nusa und Baumgartner das Spiel zu RBLs Gunsten. Einige der bemerkenswerten Statistiken waren: Leipzig gab in über 50% der Spielzeit keinen Torschuss ab (1-15 und 59-90), Magdeburg hatte deutlich mehr Ballbesitz in der ersten Hälfte (60%) und auch viel mehr Ecken (2/8). Letztliche fehlte es ihnen aber abseits des Elfmeters an klaren Abschlüssen, was das Spiel entschied. Denn die 5:1 Großchancen sprechen eine deutliche Sprache und wäre Harder nicht so freimütig gewesen, wäre der Drops wohl schon früher gelutscht gewesen. Dennoch wirkt das Leipziger Spiel noch nicht reif genug. Die vielen Auszeiten und Schwächephasen werden noch oft durch Einzelaktionen übertüncht. Wenn dann aber wichtige Komponenten wie Ouédraogo oder Rômulo ausfallen, droht das Konstrukt arg Schlagseite zu bekommen.
Harder mit drei Großchancen aber ohne Treffer.
2 – Katastrophaler Klostermann
Klostermann war einst Stammspieler in einer gefestigten Leipziger Elf. Gegen den FCM sollte der Routinier – mit 29 im besten Verteidigeralter – Bakus Ausfall kompensieren, erwischte aber einen rabenschwarzen Tag. Ein Fehler reihte sich an den nächsten, ein gewonnener Zweikampf, schwache 74% Passquote und oft zu weit weg von seinen Gegenspielern. Vielleicht funktioniert Klostermann auch nicht mehr auf der Außenbahn. Mit der Hereinnahme von Nedeljković wurde es jedenfalls deutlich besser. Die Verlängerung Anfang 2024 mit einem sicherlich nicht gerade ärmlichen Gehalt war schon damals nur bedingt nachvollziehbar – aktuell passen Leistung und Leistungsentgelt nicht wirklich zusammen.
Am Ende blieb Harder zwar unglücklich, aber der Auftritt hat mir schon deutlich besser gefallen. Der Junge braucht einfach Zeit. Ist erst spät zum Kader dazugestoßen, braucht Spielzeit und dann wird das schon werden. #RBLeipzig #RBLFCM
— Alex Hell (@alex_hdk) December 3, 2025
Erstmal musst du die Chancen auch haben...
3 – Harder hadert hart
Die Hälfte aller Leipziger Schüsse aufs Tor (5 von 10) gab der Däne ab und traf trotzdem nicht. Drei vergebene Großchancen, das geht schon hart… Immerhin konnte der Sommerneuzugang für Baumgartner auflegen, aber von einem Impakt eines Rômulo ist er noch einige Meilen entfernt. Es ist natürlich nicht leicht über Einwechslungen in ein Team zu finden, aber über 350 Spielminuten sollten eigentlich genügen, um als Stürmer in einem 4-2-3-1 etwas zu bewirken, zumal er mit 24 Mio Ablöse schon auf Platz 11 der Rekordzugänge von RBL liegt (und da zählen auch Bonuszahlung schon rein). Jedenfalls wartet er seit August (also noch in Portugal) auf eine Sofascore Bewertung oberhalb der 6.8 und war auch gegen den FCM der zweitschwächste Kicker.
Sachschaden im fünfstelligen Bereich, Polizei im Gästeblock, Einsatz von Tränengas: Das Duell zwischen @RBLeipzig und dem 1. FC Magdeburg wird in unschöner Erinnerung bleiben. #RBLFCM #RBLeipzig https://t.co/Zhw242Nv3D
— LVZ Sport (@LVZSport) December 3, 2025
Erstmal Reizgaseinsatz im Leipziger Stadion.
4 – Magdeburgisiert
Mit der fanseitigen Entsprechung von: „Wenn wir sie nicht schlagen können, treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt“ vandalierten die Magdeburger im Gästeblock und die sanitären Anlagen, zündeten Böller und Pyro. Der Kommentator fand das alles nicht so schlimm – denn es gab ja keine Spielunterbrechung. Wenn die Fanszenen aktuell mit einer „die Stadien sind sicher“ Kampagne durch die Republik ziehen, dann erweist ein solches Verhalten dem Anliegen einen Bärendienst. Am Ende wird auch dieses Gericht nicht so heiß gegessen, wie es serviert wurde, denn die IMK hat schon zurückgerudert, aber so sauber und friedlich, wie sich einige Fanszenen hochstilisieren wollen, ist es eben doch nicht. Zu oft passieren Dinge, die weit weg von einem normalen gesellschaftlichen Verhalten sind.
Auf ein schönes, stimmungsvolles und erfolgreiches Spiel unserer Leipziger Rasenballer ❤️🤍#RBFans #RBLFCM #RBLeipzig pic.twitter.com/JeWS4t9BXv
— RBoligei (@RBoligei) December 2, 2025
Beim Einsingen war die Welt noch in Ordnung.
5 – Das große Schweigen
Für einigen Gesprächsstoff sorgte das komplette Aussetzen des Supports und der Abbau der Choreo auf Leipziger Seite. Es ist eine nachvollziehbare Entscheidung der Fanszene, den Support auszusetzen, wenn es zu einem Notarzteinsatz bzw. in der Folge gar zu einem Todesfall kommt. Auf der anderen Seite ist diese maximale Form der Reaktion eben auch nur eine der Möglichkeiten, auf ein solches Geschehen zu reagieren. Ganz abseits der Frage, ob die Magdeburger – die offensichtlich nur die IMK Schweigepflicht erfüllten – den Notarzteinsatz oder gar die Durchsage von Thoelke mitbekommen hatten, könnte man sich auch entschließen für den betroffenen mitzusupporten oder einen bestimmten Zeitraum den Support auszusetzen. Ergebnisoffen diskutiert wird sowas jedenfalls nicht und das sorgt letztlich auf den restlichen Rängen – und die machen 95% der Besucher aus – für einige Fragen, Unverständnis bis hin zu – auch deutlich zu weit gehenden – Bezichtigungen.
Fakt ist, dass die Leipziger Fanszene in ihrer Gesamtheit aktuell keine Einheit mehr ist. Und das ist bedenklich, denn wenn der große gemeinsame Nenner – der Verein – nicht einmal mehr für 90 Minuten der Kitt zwischen den sich weitenden Fugen sein kann, dann droht über kurz oder lang der Knall. Auf dieser Basis wird der harte Kern es m.E. schwer haben den Rest des Blocks geschweige das ganze Stadion mitzunehmen.
Der Spielbericht.
6 – Ausruhen mal andersherum
Während die SGE eigentlich diese Saison die Doppelspielwochen in den Beinen hat, konnten sie durch das Ausscheiden in Dortmund in der letzten Runde in dieser Woche die Beine hochlegen – das wird das Team von Ex-RBL Co-Trainer Dino Toppmöller aber nicht gemacht haben. Nach der Pleite in Bergamo und dem späten Ausgleich gegen Wolfsburg wollen sie zum zweiten Mal drei Punkte aus Leipzig entführen – das war 2024 übrigens das einzige Mal, dass in dieser Ansetzung das Heimteam verlor.
Wie dem auch sei – Frankfurt ist diese Saison defensiv sehr anfällig (meiste Kontergegentore der Liga) – ein Umstand, den RBL unbedingt ausnutzen sollte, auch wenn man nun erstmals gegen ein Team antritt, was in der Woche weniger gespielt hat, als man selbst. Gemessen an den läuferisch immer noch überschaubaren Leipziger Leistungen aber eine spannende Ansetzung.
Die Pressekonferenz nach dem Spiel.
Fazit
Man sagt zwar, dass ein gutes Pferd nur so hoch springt, wie es muss, aber auf Leipzig könnte aktuell auch ein anderer Spruch zutreffen: ein Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Aktuell sind die Leistungen nicht stabil genug und der positive Trend ist einem wackligen Auf und Ab gewichen. Zum einen ist dies der Verletzungsmisere geschuldet, zum anderen mangelt es an Spielkontrolle und einem klaren Takt. Wenn RBL so spielt, wie in der Viertelstunde nach Wiederanpfiff, dann blitzt das Leistungsvermögen auf, aber ein Spiel ist eben doch etwas länger als 15 Minuten. Gegen den Tabellenletzten der 2. Bundesliga reicht das Gebotene, aber gegen Frankfurt oder gar Bayer dürfte es mit derartigen Schwächephasen schwer werden. Wir werden es schon am Samstagabend sehen…
Kicker – Whoscored – Sofacore – RBL – FotMob – fbref
Statistik
RB Leipzig: Vandevoordt – Klostermann (46. Nedeljeković), Orban, Lukeba, Raum (C) – Banzuzi (46. Schlager), Seiwald, Baumgartner (88. Maksimović) – Diomande (66. Gomis), Harder, Nusa (82. Finkgräfe)
Bank: Gulácsi, Zingerle – Haidara, Konaté
1. FC Magdeburg: Reimann (C) – Musonda (82. Diawara), Mathisen (46. Geschwill), Müller, Nollenberger – Michel, Gnaka, Ulrich (71. Ghrieb) – Pesch (59. Bockhorn), Zukowski (59. Breunig), Atik
Bank: Kruth – Hoti, Hercher, Stalmach
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Tore: 0:1 Gnaka (11.) FE, 1:1 Nusa (19.), 2:1 Baumgartner (29.), 3:1 Baumgartner (54.)
Torschüsse: 16 / 11
Schüsse aufs Tor: 10 / 3
expected Goals: 1,65 / 1,45
Passquote: 87% / 85%
Zweikampfquote: 57% / 43%
Ballbesitz: 50% / 50%
Fouls: 7 / 11
Ecken: 2 / 8
Abseits: 2 / 1
Gelbe Karten: Banzuzi / Müller, Michel, Mathisen
Zuschauer: 41.108
*xG, ausgeschrieben expected goals meint die Erwartbarkeit der abgegebenen Schüsse, den Weg ins gegnerische Tor zu finden, hierbei wird jeder Torschuss einzeln bewertet, die Wahrscheinlichkeit computergesteuert berechnet und anschließend addiert. Heraus kommt ein Gesamtwert, der dann den sogenannten xG-Wert anzeigt.
*xGA, ausgeschrieben expected goals against meint die Erwartbarkeit der abgegebenen Schüsse, den Weg ins eigene Tor zu finden, hierbei wird jeder Torschuss des Gegners einzeln bewertet, die Wahrscheinlichkeit computergesteuert berechnet und anschließend addiert. Heraus kommt ein Gesamtwert, der dann den sogenannten xGA-Wert anzeigt.
Rumpelstilzchen
Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20251204-spielbericht-magdeburg.html
- 1. FC Magdeburg
- 2025/26
- Achtelfinale
- Antonio Nusa
- Conrad Harder
- DFB Pokal
- Heimsieg
- Hinrunde
- Lukas Klostermann
ZURÜCK IN DIE VERGANGENHEIT!
Leipzig - (01.12.2025) Zum Start in den Dezember tritt RBL im 700. Pflichtspiel der Vereinsgeschichte gegen den 1. FC Magdeburg an. Zuletzt traten die Teams vor 12 Jahren gegeneinander an. Das DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den Tabellenletzten der 2. Liga wird also zu einer Reise in die eigene Vergangenheit.
Wasserstand am Pleißestrand
Ein durchwachsener November ist beendet. Nur ein Ligaauswärtssieg seit Ende September deutet ein wenig eine Leipziger Auswärtsproblematik an. In den Heimspielen ist RBL dagegen noch ohne Punktverlust und das soll auch gegen den FCM so bleiben. Seit Anfang Oktober konnte RBL nur gegen Augsburg und Werder über 2 xG erspielen und auch nur in diesen Begegnungen über einen xG Differenz erzielen. Das bedeutet, dass die Begegnungen zwar oft eine Tendenz zu Leipzigs Gunsten haben, diese aber nur selten zwingend genug für einen Sieg ist. Auch gegen Gladbach war Leipzig zwar spielbestimmend, blieb aber zu ungefährlich und hatte Glück, dass es heutzutage den VAR gibt, denn die Entscheidungen waren zwar beide final korrekt, aber initial falsch.
Langsam werden wir wieder zu RehaBallsport Leipzig. Nach Ouedraogo und Romulo fehlt nun auch Baku...#RBLFCM https://t.co/pmeiC87VLK
— RB-Fans.de (@rb_fans) December 1, 2025
RehaBallsport Leipzig.
Es ist anzunehmen, dass Ole Werner zumindest etwas rotieren wird, auch wenn er selbst gegen Cottbus nur drei Startelfwechsel vornahm. Auf der anderen Seite fehlen durch die Verletzung von Ouédraogo und Rômulo zwei wichtige Stammspieler. Gegen Gladbach wirkte die Offensive ohne diese beiden sehr unstrukturiert und war eher im Einzelkämpfermodus unterwegs. Hier konnte weder Harder die verbindende Funktion Rômulos ersetzen (nur 4 erfolgreiche Pässe) noch konnte Schlager Ouédraogos Tiefenspiel nachahmen. Neben Vandevoort dürften Bakayoko und Banzuzi im Pokal gute Startelfchancen haben. Zudem dürfte Nedeljković den angeschlagenen Baku ersetzen.
Für das Spiel wird mit 43.000 Zuschauern gerechnet, wobei mit 8.000 Magdeburgern zu rechnen ist. Zum gemeinsamen Einsingen wird jedenfalls bereits um 19:45 Uhr hinter Sektor B aufgerufen. Es gilt wieder enger zusammenzurücken und aufeinander zu- und einzugehen.
Nur selten war RBL in Sachen xG klar überlegen.
Wasserstand am Elbestrand
Der FCM hat einen ähnlich turbulenten Umbruch wie Leipzig erlebt. Nachdem es Titz, der den FCM in Liga 2 etabliert hatte und letzte Saison nur sechs Punkte hinter einem Aufstiegsplatz abschloss, im Sommer nach Hannover zog, übernahm Fiedler in Magdeburg. Abseits der Siege in Dresden und Saarbrücken hagelte es für ihn und den in Leipzig nicht unbekannten Saban Uzun nur Niederlagen. Mitte Oktober übernahm dann das U23 Duo Sander und Ibold und konnte mit drei Spielen ohne Gegentor den FCM stabilisieren. Die drei darauffolgenden Niederlagen ließen Magdeburg aber im Tabellenkeller, so dass der Befreiungsschlag am Samstagabend gegen Nürnberg enorm wichtig war.
Während Sander schon zu Leipzigs Regionalligazeiten mit Jena gegen RBL antrat, ist auch Ibold kein Unbekannter in Leipzig. So kickte er selbst für den SSV Markranstädt und Lok und arbeitete zeitgleich auch als Trainer im SSVM Nachwuchs, wie auch im RBL Leistungszentrum. 2018 zog es ihn nach Magdeburg, wo er nun seit dieser Saison erstmals im Herrenbereich tätig ist.
Es ist klar zu sagen, dass ein alleiniger Blick auf die Tabellenplatzierung des FCM irreführend ist. Die Gäste haben eine fast schon irre xG Differenz von minus 13 – sprich hätten, wenn es normal läuft, ein Dutzend Tore mehr auf dem Konto. Neben den meisten Abschlüssen der Liga haben sie auch viel Ballbesitz (3.) und eine hohe Passquote (4.). Daneben lässt der FCM aber auch viele Torschüsse zu – selbst gegen Bochum und Düsseldorf hagelte es zuletzt 2 oder gar 3 xGA. Bekommen die Gäste ihre Defensive aber in den Griff, dann können die Spiele aber auch ganz ansehnlich – wie eben gegen Nürnberg sein.
Röttgers Treffer 2012 ist in guter Erinnerung.
Statistisches
Zum 700. Pflichtspiel also der DFB-Pokal. Der Wettbewerb, in dem RBL seine größten Erfolge feiern konnte. Auch die Halbzeit auf dem Weg zu dieser Marke – das 350. Pflichtspiel – war damals ein DFB-Pokalspiel gegen Viktoria Köln zu Beginn von Rangnicks zweiter Amtszeit. Es wird das siebente Spiel gegen den FCM – zuletzt gab es in Zornigers Regionalligasaison zwei klare Siege. Die einzige Niederlage setzte es eine gute Woche nach der wohlbekannten und oft erwähnten 1:5 Pleite gegen Kiel im Februar 2011. Die bisherigen Toptorjäger dieser Ansetzung: Frahn, Kutschke und Röttger unterstreichen die zeitliche Distanz – ps: unbedingt nochmal Röttgers Freistoßtor anschauen.
"Zum Achtelfinale gegen Magdeburg 19.45 Uhr, alle hinter Sektor B Einsingen für die nächste Runde!" #RBFans
— RBoligei (@RBoligei) November 23, 2025
Das letzte Mal war dies sehr beeindruckend und hat großen Spaß gemacht! ❤️🤍
Danach die geile Stimmung in den Block mitnehmen 🏟
Ich freu mich drauf 😍#RBLFCM #DFBPokal pic.twitter.com/HPejOdoitU
Es wird das sechste Leipziger Spiel an einem 2.12. bei einer bisherigen Bilanz von einer Niederlage (TSG), einem Unentschieden (Jena – damals übrigens unter Trainer Sander) und drei Siegen (Gladbach, Istanbul, Heidenheim). Zudem wird es das achte Achtelfinale im DFB-Pokal mit Leipziger Beteiligung. Sechsmal ging RBL als Sieger vom Platz – nur in Liga 2 (Wolfsburg) und beim einzigen Auswärtsachtelfinale in Frankfurt musste RBL die Segel streichen. Für den FCM ging es nur einmal über das Achtelfinale hinaus – damals aber maximal spektakulär, als der FCM in Runde 2 den amtierenden Pokal- und späteren Champions League Sieger aus München im Elfmeterschießen rauskegelte und später auch gegen den KSC gewann – am Ende flog Magdeburg gegen den späteren Pokalsieger aus Gelsenkirchen raus.
Die Tour durch den Ostfußball geht weiter.
Fazit
Der Pokal hat zwar immer seine eigenen Gesetze, aber es muss der Anspruch des Tabellenzweiten der Bundesliga sein, gegen den Tabellenletzten der 2. Liga daheim souverän in die nächste Runde einzuziehen. Nach dem offensiv eher müden Kick gegen Gladbach gilt es dem FCM den Wind aus den Segeln zu nehmen, den sie sich mit ihrem sehenswerten und hochverdienten 3:0 Erfolg gegen Nürnberg selbst hineingeblasen haben.
Rumpelstilzchen
Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20251130-vorbericht-magdeburg.html
- 1. FC Magdeburg
- 2025/26
- Achtelfinale
- DFB Pokal
- Heimspiel
- Hinrunde
PUNKTGEWINN & VAR – MÜDER UND CHANCENARMER KICK IN GLADBACH
Leipzig - (29.11.2025) Ein Punktgewinn beim Angstgegner aus Mönchengladbach. Lange Zeit war es ein müder Kick, ohne Höhepunkte und erst recht für den neutralen Zuschauer wenig inspirierend. Wie gegen Bremen war es zunächst ein Spiel auf Augenhöhe, ehe RB in Halbzeit zwei den Druck erhöhen konnte. Diesmal fehlte aber die Durchschlagskraft in der Offensive, auch in Person von Assan Ouédraogo. Mit dem Remis liegt man weiterhin gut im Rennen um die internationalen Plätze, zumal es schon der 7. Auswärtsauftritt von 12 Bundesligaspielen war.
Vor dem Spiel ist vor dem Spiel
Es war recht viel los unter der Woche nach dem Bremen-Sieg. Einerseits gab es nach der Verletzung von El Chadaille Bitshiabu und Rômulo aus der Vorwoche nun neue Hiobsbotschaften um Assan Ouédraogo und Yan Diomande zu verkraften. Andererseits war die nachlassende Stadionstimmung ein großes Diskussionsthema. Assan, der sich in absoluter Höchstform befand, verletzte sich während eines Zweikampfes im Bremenspiel und fällt erneut langfristig aus. Auch Yan Diomande erlitt im letzten Punktspiel einen Nasenbeinbruch und darf fortan mit einer angepassten Maske spielen, während Rômulo weiterhin ausfällt und seine Spielweise schmerzlich vermisst wird. Schnell werden Erinnerungen zur Vorsaison wach, als nacheinander Leistungsträger um Leistungsträger wegbrachen und danach auch die Punkteausbeute ausblieb.
Am 12. Spieltag stand bereits das 7. Auswärtsspiel für unsere Rasenballer an. Gastgeber war die Borussia aus Mönchengladbach, die zuletzt auch ihr Stadion umbenannt haben, zum Wiederwillen der aktiven Fanszene, ohne diese einbezogen zu haben. Sachen gibt es! Gladbach, sportlich zuletzt mit voller Punkteausbeute aus den letzten drei Spielen und mit 10:1 Toren, befindet sich auf dem aufsteigenden Ast. Mit dem Einzug ins Pokalachtelfinale sind es sogar schon vier ungeschlagene Spiele nacheinander. Das Team um den uns bekannten Sportboss Rouven Schröder und dem neuen Chefcoach Eugen Polanski scheint gut zu funktionieren. Ihre Spielweise priorisiert Umschaltmomente und ein gezieltes Einsetzen ihrer großen Stürmer um Tabakovic und Kleindienst.
Ole Werner und sein Team dürften demnach vorgewarnt sein. Aber das war man auch gegen die zuvor ungeschlagenen Bremer, fand schließlich Lösungen im Spiel und blieb sogar ohne Gegentreffer. Nach dem Bayernspiel haben unsere Rasenballer nur 7 Gegentreffer in den letzten 10 Bundesligaspielen hinnehmen müssen. Unser Team wirkt augenscheinlich stabil, aber lässt trotzdem noch dem Gegner zu viele Möglichkeiten, torgefährlich werden zu können. Dagegen liefen die Fohlen in den letzten drei Spielen stets über 122 km als Team, ganze 5 km mehr als unsere Rasenballer pro Spiel. Es sollte auf keinen Fall ein Déjà-vu zum Hoffenheimspiel werden. Alternativ lag es auf der Hand, dass Ole Werner nun Xaver Schlager in die Startelf befördern könnte und ebenso Johann Bakayoko für Yan Diomande eine Alternative wäre. Ein Punktgewinn war das Mindestziel für unsere Rasenballer, bestenfalls ein Dreier und somit die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes.
Assan #Ouédraogo wird RB Leipzig mehrere Wochen fehlen.
— RB Leipzig (@RBLeipzig) November 25, 2025
Der 19-Jährige zog sich im Zweikampf gegen Bremen eine Sehnenverletzung in der linken Kniekehle zu. Gute Besserung, Assan! ❤️🩹
Yan #Diomande erlitt zudem einen Nasenbeinbruch und wird je nach Heilungsverlauf mit einer… pic.twitter.com/8jOv8Ukb8p
Dreisatz des Spiels
Am Ende stand ein 0:0, mit dem beide Mannschaften leben können. Lange Zeit war es müder Kick, geprägt von taktischen Grundtugenden, indem vor allem die Heimelf eine defensive Grundausrichtung priorisierte. Gladbach stand oft mit fünf Spielern in letzter Reihe, bis auf eine Situation immer hinter dem Ball, und vor dem Strafraum mit zwei dichtgestaffelten Abwehrblöcken. Ziel war es, unsere dribbelstarken Flügelspieler zu doppeln, was die Fohlenelf sehr gut umsetzte, zu Lasten des eigenen Offensivspiels. So konnten unsere Dribbelkünstler nicht wie gewohnt auftrumpfen, während parallel im Offensivzentrum das Fehlen von Assan Ouédraogo und Rômulo sich bemerkbar machte.
In der zweiten Spielhälfte waren unsere Rasenballer spielbestimmend. Man sah unserem Team an, dass sie gewinnen wollten. Gladbach hingegen setzte alles auf Umschaltsituationen, was teilweise gut gelang. Dabei wurde unser Mittelfeld mit langen Bällen überspielt oder vorher auseinander gerissen, so dass Ballverluste übers ungeordnete Zentrum genutzt werden konnten. Aber unsere letzte Defensivreihe war stets aufmerksam, vereitelte Chancen im Keim, so dass die Fohlenelf kaum oder gar nicht zu nennenswerten Torabschlüssen kam.
Und schließlich war diesmal der VAR unser Freund. Einmal rettete er um Haaresbreite eine Tormöglichkeit der Gladbacher kurz nach Halbzeitanpfiff und einmal bei einem Strafstoßpfiff des Schiedsrichters. Erstere Szene wäre symptomatisch gewesen, wenn unsere Rasenballer aus dem Nichts 0:1 zurückgelegen hätten. Gut muss man aber heißen, wie unser Team im Laufe der zweiten Halbzeit immer spielbestimmender wurde und auf eine Entscheidung drängte.

Ein nachdenklicher Ole Werner: Gladbach verstand es, unsere Flügelspieler zu verteidigen und unser Team hingegen weniger, sich Torchancen herauszuspielen.
Aufgefallen
1) Die Null steht – Péter Gulácsi wieder mit einer weißen Weste. Es ist schon die Sechste nach 12 Spieltagen. Insgesamt war es vor allem auch ein Verdienst der Mannschaft und der des Trainers. Gerade in diesem Match gelang es dem Gegner nur einmal, einen harmlosen Schuss auf das Tor von Péter Gulácsi zu platzieren, so dass dieser lediglich bei Flanken oder Eckbällen eingreifen musste. Bemerkenswert ist, dass in den letzten elf Bundesligaspielen den Gegnern nur sieben Tore gelangen. Das ist ein Schnitt von 0,64 pro Spiel. Ein Wert, der uns eigentlich zufriedenstellen kann. Kein anderes Bundesligateam hat so wenige Gegentreffer hinnehmen müssen in den letzten elf Partien wie RB Leipzig. Auch wenn es hier und da doch zu leichte Ballverluste gibt, steht doch unser Team kompakt und relativ sattelfest dar. Diese Stabilität gab es in der Vorsaison so nicht. Dies zeigt sich letztendlich auch bei gegnerischen Standards. In dieser Saison hat unser Team noch keinen Gegentreffer nach ruhendem Ball erhalten!
2) Conrad Harder – wie gegen Bremen zuvor, hat auch Conrad Harder in diesem Match gut gespielt. Man sollte die Betrachtung immer im Zusammenhang zur Gladbacher Taktik verbinden. Er war schließlich der laufstärkste Spieler in unserem Team und von beiden Teams, schloss mit immens hohem Laufaufwand die Räume im Rückwärtsgang und lief sich beim Angriffsspiel stets frei. Die 10,7 gelaufenen Kilometer bis zu seiner Auswechslung in der 81. Spielminute ist ein sehr guter Stürmerwert. Ohne Auswechslung wären es am Ende fast 13 Kilometer gewesen! Mit seinem Einsatz und sagenhaften 31 Sprints erarbeitete er sich auch einige Torabschlüsse, ohne aber dabei in Tornähe zu sein, was insgesamt auch taktische Gründe hatte. Insgesamt war es ein schwieriges Spiel für alle Offensivspieler an diesem Abend. Die Spielweise vom verletzten Rômulo wird schwer zu kopieren sein, wie auch seine Torgefährlichkeit. Aber Conrad Harder hat die taktischen Aufgaben gut umgesetzt an diesem Abend.
3) Nusa, Diomande & Bakayoko – Sie alle hatten an diesem Abend einen schweren Stand. Durch die taktisch defensive Ausrichtung der Gladbacher und der Dopplung bei unseren Flügelspielern über die Außenbahnen, wurde die Dribbelstärke unserer Ballkünstler größtenteils unterbunden. Zu Lasten des eigenen Angriffsspiels forcierte Gladbach-Trainer Polanski lieber seine Mannen in die Defensive, um mindestens einen zweiten Gegenspieler haben zu können, falls einer über die Außen mal überdribbelt werden sollte. Das Gladbacher Team stand oft sehr tief, so dass unserem Leipziger Team es nicht gelang, hinter der letzten Kette zu kommen.

Kein Durchkommen in diesem Spiel für unsere dribbelstarken Flügelspieler.
4) Konteranfälligkeit – Gladbachs Spielweise war erwartbar, dessen Stärken sich zuletzt in Standards und Konter zeigten. So auch in diesem Spiel. Oft waren es Ballverluste im Offensivdrittel u.a. durch Christoph Baumgartner, der zwischenzeitlich nur 69 % Passgenauigkeit aufwies. Gladbach verstand es sehr gut, diese Ballverluste auszunutzen, indem sich offensiv gleich mehrere Spieler in die Räume verteilten und diese mit langen Bällen angespielt wurden. Selbst ein Xaver Schlager hatte an diesem Abend einen schweren Stand und insgesamt konnte das österreichische Dreieck Baumgartner-Schlager-Seiwald das Zentrum phasenweise bei den Umschaltsituationen nicht richtig abdecken. Die Gladbacher verstanden es, dieses Dreieck auseinanderzuziehen oder zu überspielen, ohne jedoch davon Nutzen ziehen zu können.
5) Auswärtsbilanz – Es war schon das 7. Auswärtsspiel bis zum 12. Spieltag. Kaum eine andere Mannschaft musste bis zu diesem Saisonzeitpunkt so oft auswärts antreten, wie unsere Leipziger Rasenballer. Zwei Spiele wurden verloren, wobei die eine Niederlage in München erwartbar war. Die drei Siege nach sieben Spielen auf fremden Platz sind aber noch nicht eines Spitzenteams würdig. Grund ist immer noch die fehlende Spielkontrolle über lange Phasen eines Spiels. Beim KIck in Gladbach war es auch der guten Defensivarbeit des Gegners geschuldet. Ole Werner und sein Team spielen in Anbetracht des langen Entwicklungszeitraums auch einen sicheren Fußball, riskieren nicht alles, um ein wildes Spiel zu vermeiden, sondern agieren besonnener und kompakter.
6) VAR, diesmal brauchten wir ihn! – Denkbar knapp war die Abseitsentscheidung gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte, als unser Team im Vorwärtsdrang den Ball unnütz verlor und damit genügend Raum für den Gegner ließ, schnell umzuschalten. Fast hätte man sich wieder selbst bestraft, aber die Schuhgröße des Gladbacher Spielers war eine Nummer zu groß und somit rettete uns der eine Zentimeter vor einem Rückstand. Im zweiten Fall lag Schiedsrichter Timo Gerach falsch, als er für die Gladbacher auf Strafstoß entschied, obwohl Willi Orbán den Ball spielte. Zur Freude der Leipziger Fans überzeugte der VAR erneut den Schiedsrichter, der seine Entscheidung zurücknehmen musste.

Schrecksekunde für unser Team gleich zu Beginn der 2. Halbzeit. Aber der VAR rettete uns diesmal und eine Fußspitze Abseits.
7) Bessere zweite Spielhälfte – wie schon gegen Bremen offenbarte sich die erste Spielhälfte als gewisser Abnutzungskampf, in dem man sich neutralisierte und keine der beiden Parteien viel riskieren wollte. So endete nach 45 Spielminuten eine ereignisarme 1. Halbzeit ohne jegliche Torchance, die keinen Zuschauer vom Hocker riss. Selbst das Heimpublikum blieb nach 12-minütigen Protest gegen den DFB relativ ruhig, und das sollte auch so im Durchgang zwei der Fall sein. Nach dem Abseitstor und den ersten Schock für unser Leipziger Team, sammelten sich unsere Rasenballer und waren fortan spielbestimmend. Anders als beim Bremenspiel wurden diesmal unsere Außenspieler in Schach gehalten, so dass durch die Mitte fast die einzige Möglichkeit offenblieb, torgefährlicher zu werden. Das war zuletzt Assan Ouédraogo sehr gut gelungen, der aus der zweiten Reihe stets torgefährlich abschloss. Schließlich fehlten genau diese Momente im Spiel gegen die Fohlen, in der sowohl Xaver Schlager als auch Christoph Baumgartner nicht in seinen Fußstapfen treten konnten.
8) Nur 113,94 km – und das trotz 98 Minuten Spielzeit insgesamt. Das ist ein sehr schlechter Wert. In Anbetracht dessen, dass unser Team 58 % Spielanteile hatte, fällt deutlich auf, dass es unserem Team nicht gelang, spielerische Lösungen zu erarbeiten. Hier bedarf es während der Ballbesitzphase viel mehr Laufarbeit der umliegenden Mitspieler, um Spielzüge kreieren zu können. Vieles wirkte zu langsam, einfach und war taktisch größtenteils nur auf unsere dribbelstarken Außenspieler ausgerichtet, die über die Eins-gegen-Eins-Situationen durchbrechen sollten. Lediglich ein Angriff wurde schön herausgespielt und dieser mündete mit David Raums Schuss an den Gladbacher Pfosten
9) Nur 700 Auswärtsfans – Saisontiefstwert und in der Hinrunde schon drei Freitagabendspiele in der Fremde. Teils ist das geschuldet, dass unser Team in dieser Saison nicht mehr international spielt. Aber trotzdem hat es die DFL geschafft, dass RB gleich dreimal an einem Freitagabend auswärts antreten darf. Der Auswärtsfahrer-Zuschauerschnitt sinkt dadurch etwas wieder, liegt aber immer noch höher als zu den Vorjahren.

Das Leipziger Team bedankt sich vor dem Auswärtsblock, deren Fans eine lange und zeitaufwendige Reise auf sich nahmen.
Fazit und Ausblick
0:0 und somit ein Punktgewinn beim Angstgegner aus Mönchengladbach. Vier der letzten fünf Spiele wurden im Borussia-Park verloren, so dass das Remis kein schlechtes Ergebnis ist, zumal die Gladbacher seit fünf Pflichtspielen ohne Niederlage sind. Unser Leipziger Team war vor allem in Halbzeit zwei dem Siegtreffer näher und es war anzumerken, dass unsere Rasenballer auch den Willen zeigten, das Spiel gewinnen zu wollen. Wie gegen Bremen macht die zweite Halbzeit in der Summe Hoffnung, und man erkennt einen weiteren Entwicklungsschritt im Team, auch wenn es schwerfällt u.a. Rômulo und Assan Ouédraogo in ihrer Spielweise adäquat ersetzen zu können. Unser Team wirkt stabil und die Bundesligagegner agieren mittlerweile mit Respekt auf dem Rasen.
Gladbach hat unseren stärksten Trumpf, nämlich unsere dribbelstarken Flügelakteure, aus dem Spiel genommen. Nach zehn Spielen mit Torerfolg folgte nun das erste Spiel ohne eigenen Torerfolg. Ole Werners Team muss jetzt versuchen, offensiv auch spielerische Lösungen zu finden, wenn die Gegner solch einen taktischen Schlüssel anwenden und darf dabei das läuferische Element nicht vergessen. Wenn Bayern München 125 km läuft wie gegen Freiburg am letzten Spieltag bei 72 % Ballbesitz, dann sollte dieser Sachverhalt verdeutlichen, dass man auch 12 km mehr im Spiel mit Ball sich bewegen kann.
Bevor es am kommenden Wochenende zu Hause gegen die Eintracht aus Frankfurt geht, ist schon am Dienstagabend das Pokalachtelfinale angesagt. Ein Heimspiel, welches unter besonderen Voraussetzungen steht. Rein sportlich scheint es gegen den Tabellenletzten der 2. Liga aus Magdeburg eine eindeutige Sache zu sein. Aber mit ca.10.000 Auswärtsfans erwartet uns teilweise ein Auswärtsspiel im heimischen Rund. Während beim heimischen Fanblock noch über 3.000 Tickets verfügbar, ist der Magdeburger Fanblock restlos ausverkauft und darüber hinaus wurde der gesamte Oberrang in Sektor C auf dem Erstmarkt genutzt. Aber die aktive Fanszene der Leipziger lädt schon frühzeitig zum Einsingen ein und möchte auch im Spiel mit der Unterstützung aller Leipziger Fans an diesem Abend den Magdeburger Paroli bieten.
"Zum Achtelfinale gegen Magdeburg 19.45 Uhr, alle hinter Sektor B Einsingen für die nächste Runde!" #RBFans
— RBoligei (@RBoligei) November 23, 2025
Das letzte Mal war dies sehr beeindruckend und hat großen Spaß gemacht! ❤️🤍
Danach die geile Stimmung in den Block mitnehmen 🏟
Ich freu mich drauf 😍#RBLFCM #DFBPokal pic.twitter.com/HPejOdoitU
Kicker – Whoscored – Sofacore – RBL – Bundesliga – FotMob – understat – fbref
Statistik
Borussia Mönchengladbach: Nicolas, Diks, Elvedi, Joe Scally - Castrop (83. Friedrich), Netz, Reitz, Neuhaus (73. Reyna), Engelhardt - Honorat (90. Kleindienst), Tabaković (73. Machino)
Bank: T. Cardoso, Friedrich, Ullrich, Fraulo, Stöger, Hack, Reyna, Machino, Kleindienst
RB Leipzig: Gulácsi – Baku (90,+1. Klostermann), Orbán, Lukeba, Raum (C) – Schlager (66. Banzuzi), Seiwald, Baumgartner – Diomande, Harder (82 Gomis), Nusa (66. Bakayoko)
Bank: Vandevoordt – Klostermann, Gomis, Maksimović, Banzuzi, Haidara, Bakayoko, Finkgräfe, Nedeljkovic
Schiedsrichter: Gerach, Timo (Landau)
Tore: Fehlanzeige
Torschüsse: 7 / 20
Schüsse aufs Tor: 1 / 4
expected Goals: 0,39 / 1,09
Passquote: 79 % / 90 %
Zweikampfquote: 52 % / 48 %
Ballbesitz: 42 % / 58 %
Laufstrecke: 116,11 km / 113,94 km
Fouls: 9 / 9
Ecken: 5 / 6
Abseits: 5 / 4
Gelbe Karten: - / Baumgartner, Schlager, Baku
Zuschauer: 50.029 (davon ca. 700 RB-Fans)
*xG, ausgeschrieben expected goals meint die Erwartbarkeit der abgegebenen Schüsse, den Weg ins gegnerische Tor zu finden, hierbei wird jeder Torschuss einzeln bewertet, die Wahrscheinlichkeit computergesteuert berechnet und anschließend addiert. Heraus kommt ein Gesamtwert, der dann den sogenannten xG-Wert anzeigt.
*xGA, ausgeschrieben expected goals against meint die Erwartbarkeit der abgegebenen Schüsse, den Weg ins eigene Tor zu finden, hierbei wird jeder Torschuss des Gegners einzeln bewertet, die Wahrscheinlichkeit computergesteuert berechnet und anschließend addiert. Heraus kommt ein Gesamtwert, der dann den sogenannten xGA-Wert anzeigt.
RBoligei
Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20251129-spielbericht-Gladbach.html
- 1. Bundesliga
- 2025/26
- Auswärtsspiel
- Borussia Mönchengladbach
- Christoph Baumgartner
- Conrad Harder
- Hinrunde
- Unentschieden




























