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5. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 21.09.2019, 18:30 Uhr
Ort: Wohninvest Weserstadion
SV Werder Bremen
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
RB Leipzig
10
2
Borussia Dortmund
9
3
SC Freiburg
9
4
Bayern München
8
5
VfL Wolfsburg
8
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Bor.Mönchengladbach
7
7
Bayer 04 Leverkusen
7
8
Eintracht Frankfurt
6
9
SV Werder Bremen
6
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ERSTMALS IM WESER-STADION DREIFACH PUNKTEN!

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Bremen - (20.09.2019) Nach den harten Spielen gegen den FC Bayern München und Benfica Lissabon wartet am Wochenende das nächste Pfund auf die Roten Bullen. Für die Leipziger geht es am Samstagabend zum SV Werder Bremen.

Wasserstand am Cottaweg

Im Pokal weitergekommen, Spitzenreiter in der Bundesliga und in der Champions League, man kann definitiv schlechter in eine Saison starten. Möge die aktuelle Erfolgswelle möglichst lange anhalten und uns zunächst auf der Weser surfen lassen.

Nicht dabei in Bremen werden wie bisher Tyler Adams und Hannes Wolf sein, für Kevin Kampl ist ein Einsatz definitiv noch zu früh, genau wie für Patrik Schick. Dazu wird Yussuf Poulsen wegen der voraussichtlichen Geburt seines Kindes fehlen. Mit Konrad Laimer, Ibrahima Konaté und Marcel Halstenberg sind zudem drei weitere Spieler fraglich. Es dürfte also erstmals rotiert werden und Spieler der bisherigen zweiten Reihe werden eine Chance bekommen. 


Mukiele traf als letzter Rasenballer in Bremen.


Der Gegner unter der Lupe

Die Gastgeber stehen auf Platz 10, nach vier Spieltagen ist die Tabelle allerdings noch wenig aussagekräftig, genau deshalb können beide Teams aber viel gewinnen – und auch viel verlieren. Die Bremer sind mit zwei Niederlagen gegen Düsseldorf und Hoffenheim in die Saison gestartet, konnten den Negativtrend aber schnell abwenden und gewannen zuletzt zu Hause gegen Augsburg und bei Union Berlin. Bremen stand unter Florian Kohfeld bereits in der letzten Saison für tollen Offensivfußball, zu erinnern sei an dieser Stelle auch an das 3:2 in Leipzig als sich beide Teams einen ordentlichen Schlagabtausch lieferten. 8 Tore nach 4 Spielen zeigen, dass die Werderaner auch nach dem Abgang von Max Kruse offensiv sehr gefährlich sind, jedoch mit bereits 9 Gegentoren die defensive Stabilität suchen.

Die Bremer plagen seit Saisonbeginn extreme Verletzungsprobleme. Für die Partie am Samstag werden definitiv ausfallen: Augustinsson (Knie-OP), Bartels (Knie-OP), Langkamp (Aufbautraining nach Faserriss), Möhwald (Knie-OP), Moisander (Faserriss), Osako (Oberschenkelverletzung), Sahin (Gelb-Rot-Sperre), Toprak (Wadenverletzung) und Veljkovic (Aufbautraining nach Zehen-OP). Für Bargfrede dürfte ein Startelf-Einsatz nach langer Verletzungspause noch zu früh kommen, dafür sollte der offensive Wirbelwind Rashica wieder zur Verfügung stehen. Bei Maxi Eggestein dürfte es auch wieder für die erste Elf reichen. Sind die Ausfälle im Mittelfeld und im Sturm durch gute Alternativen zu kompensieren, ist dies in der Abwehr deutlich schwieriger. Linksverteidiger Friedl spielte letzte Saison nur vier Spiele über 90 Minuten, Groß ist eigentlich Teil der Bremer U23, der zweite Innenverteidiger Gebre Selassie ist eigentlich Außenverteidiger und Rechtsverteidiger Lang erst seit drei Wochen in Bremen. Da sollten sich Möglichkeiten für unser Team ergeben.


Da war ja mal was…

Die bisherige Bilanz könnte kaum schlechter sein – zumindest was die Auswärtsspiele betrifft. Aus drei Gastspielen bei den Bremern holten die Leipziger lediglich einen Punkt, mit einer Tordifferenz von 2:6. Lediglich beim FC Bayern gab es für RB weniger zu holen. Es wird Zeit endlich diese Bilanz zu verbessern.

Auch Nagelsmann möchte bestimmt seine Bilanz gegen Kohfeldt ausbessern. Bisher konnte er gegen seinen Trainerkollegen noch nicht gewinnen.

Kohfeldt – noch ohne Niederlage gegen Nagelsmann.


Was ist denn das für `ne Pfeife…?

Mal wieder Tobias Stieler. Bereits 14 RBL-Spiele pfiff der Hamburger, zuletzt beim 3:2-Auswärtssieg in Osnabrück. 6 Siege stehen 6 Niederlagen und 2 Unentschieden gegenüber. Wie man in Osnabrück gesehen hat, er arbeitet an einer endlich positiven RBL-Bilanz. Die Bilanz der Bremer unter ihm ist mit 3 Siegen, 3 Unentschieden und 3 Niederlagen komplett ausgeglichen. Seltsam allerdings, dass Tobias Welz Videoschiedsrichter des Spiels ist, der zuletzt beim Spiel der Werderaner völlig die Kontrolle über das Spiel verlor.


Aufreger der Woche!

Aufreger, was für Aufreger? Wir sind wie in der Bundesliga seit dem 3. Spieltag auch in der Champions League SPITZENREITER. Noch Fragen?


Fazit

Das Weser-Stadion unter Flutlicht, uns erwartet eine tolle Atmosphäre in Bremen, aber das war ja in Osnabrück, bei Union, in Gladbach oder in Lissabon nicht anders. Aufgrund der Ausfälle in der Bremer Abwehr sollten wir ordentlich offensiven Druck ausüben, dann wird unser Team zu Chancen kommen. Stehen wir dann hinten gut, sind drei Punkte an der Weser absolut realistisch. Es wird Zeit endlich 3 Punkte in Bremen zu holen, damit es auch nach dem Spieltag heißt, Spitzenreiter, Spitzenreiter hey!

Das Spiel ist im Heimbereich ausverkauft. Wer nicht mit im Stadion sein kann, kann natürlich wie immer Bilder bei Sky und Töne im Fanradio bekommen. Unser Fanticker steht natürlich auch bereit! Auf geht‘s Leipziger Jungs!

Linus / Jupp


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LEIPZIG SETZT SICH AN DIE SPITZE!

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Leipzig - (17.09.2019) In einem ausgeglichenen Spiel haben die Rasenballer am Ende das glücklichere Füßchen. Werners Doppelschlag reichte am Ende zum 2:1 Sieg in Lissabon und damit zur Tabellenführung. Nagelsmanns erster Champions League Sieg!

Never change a good second halftime team…

So oder so ähnlich wohl der Gedanke von Nagelsmann, der einfach mal die Elf aus der zweiten Halbzeit des Bayernspiels nochmal auflaufen ließ. Rotation? Fehlanzeige. Mit einem recht offensiv ausgerichteten 4-2-2-2 ging es gegen die Adler von Benfica, die ihrerseits auf Kicker wie Seferovic oder Silva (beide Bank) in der Startelf verzichteten. Lyon hatte gegen Zenit lediglich 1:1 gespielt, die Marschrichtung war also klar: ein Sieg und man wäre auch in der Gruppe auf dem Platz an der Sonne.


11 Sieger sollt ihr sein? Keine Änderungen im Vergleich zur zweiten Halbzeit gegen die Bayern.


Zähflüssige erste Hälfte

Beide Teams gingen mit einem ordentlichen Maß an Respekt in die Partie. Über weite Strecken der ersten Halbzeit neutralisierten sich die Mannschaften im Mittelfeld. Hochkarätige Torchancen gab es eher in homöopathischen Dosen zu sehen. Während Werner den einzigen Schuss aufs Tor für RBL markierte, mussten die Gastgeber bis zur 45. Minute warten, ehe sie Gulácsi zum Eingreifen zwangen.


Gulácsi hält kurz vor der Pause das 0:0.


Der Lohn des Tüchtigen

Die Rasenballer kamen besser aus der Kabine und drückten dem Spiel nun offensiv ihren Stempel auf. Allein das Tor wollte nicht fallen. Erst war Vlachodimos gegen Werner auf dem Posten, der mustergültig von Forsberg eingesetzt wurde (48.), dann bekam er noch ein Bein zwischen den Querpass von Poulsen auf Sabitzer, der so den Ball frei vor dem Tor verpasste.

Mit der Zeit kam auch Benfica wieder zu Chancen, aber entweder verpassten die Hausherren, oder Gulácsi war auf dem Posten. In der 69. Minute platzte dann der Knoten. Poulsen ließ den Ball an der Strafraumkante für Werner liegen, der frech abzog und zum 1:0 traf. Die Erlösung, nachdem RBL im zweiten Durchgang bis dahin die bessere Elf war.


Werner zum Ersten!


Alte Rasenballerweisheit: gezittert wird zum Schluss

RBL blieb auch in der Folge bestimmend. Nur 10 Minuten später erhöhte Werner nämlich auf 2:0 (79.). Zwar zeigte der Linienrichter Abseits an, als Sabitzer von Forsberg eingesetzt wurde, aber der Treffer Werners zählte am Ende doch, weil der VAR die Entscheidung kassierte. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen VAR und RBL nicht wirklich harmonierten.

Aber RBL wäre nicht RBL, wenn man am Ende nicht noch ein paar Herztabletten schlucken dürfte. Der kurz zuvor eingewechselte Ex-Frankfurter Seferovic schlug für Benfica in der 84. zurück und erzielte den Anschlusstreffer und auch danach brannte es kurz im Strafraum der Rasenballer.


Werner erhöht dank VAR-Einsatz auf 2:0.


Die drei Besten

Gulácsi: Hielt RBL mit guten Paraden im Spiel. Benfica kam nicht oft gefährlich vor das Tor, aber wenn, dann gab es an Pete kaum ein Vorbeikommen. Gegen Seferovic war er indes machtlos.

Werner: Zu Beginn etwas glücklos, durch die beiden Treffer aber klar der Matchwinner.

Mukiele: Erneut ein starkes Spiel des Franzosen in der Viererkette. Da muss Klostermann sich ordentlich strecken, will er diesen Kampf annehmen.


Null Swagpunkte, aber dafür eine neue Glücksweste.


Fazit und Ausblick

Da ist er also der erste Champions League Sieg für Nagelsmann und das gleich im ersten Champions League-Spiel mit RBL! Der Rekordsaisonstart nimmt weiter Formen an. Mit dem Platz an der Sonne ist RBL ja bereits aus der Bundesliga vertraut, jetzt ist man auch Champions League Gruppenerster. In dieser folgen zwei Heimspiele gegen Lyon und Sankt Petersburg in denen man entscheidende Siege landen kann, um erstmals eine europäische Gruppenphase zu überstehen. Der Vorverkauf läuft für beide Partien gut, ein ausverkaufter Heimbereich wäre in diesen wichtigen Partien großartig!

Nagelsmann vertraute in Lissadabei weiter auf die eingespielte Stammelf. Harte Zeiten für Nkunku, Cunha und Co., denen bisher meist nur die Rolle des Einwechselspielers blieb. Gut möglich, dass sich dies in den kommenden Spielen ändert, wenn es weitere englische Wochen gibt.


Einige RB-Fans hatten es nach Lissabon geschafft.


Spielerisch war es in der ersten Halbzeit eher Schonkost, hier reihte sich das Spiel in Lissabon ein in die Reihe der letzten Spiele, in denen dies ähnlich war ein. Nach dem Pausentee agierte RBL druckvoller und erzielte die Tore zur rechten Zeit. In der Schlussphase drohte das Spiel nochmal zu kippen, nachdem Seferovic den Anschlusstreffer erzielt.

Am Samstagabend geht es nach Bremen, ehe mit Schalke und Lyon zwei Heimspiele ins Haus stehen. In Bremen konnte RBL bisher nicht gewinnen, Zeit, dass sich dies ändert. Zumal an der Weser die Verletzungsseuche grassiert. Aber auch Leipzig wird nach den letzten Spielen in Stammbesetzung wohl mehr rotieren. Laimer musste leider verletzt ausgewechselt werden.


Statistik
Benfica Lissabon:
Vlachodimos – Tomas Tavares, Ruben Dias, Ferro, Grimaldo – Pizzi (76. Rafa), Fejsa, Taarabt, Cervi (76. Seferovic) – de Tomas, Jota (67. David Tavares)
RB Leipzig: Gulácsi – Mukiele, Orban, Konate, Halstenberg (83. Klostermann) – Sabitzer, Demme, Laimer (39. Haidara), Forsberg (88. Nkunku) – Poulsen, Werner
Schiedsrichter: Tasos Sidiropoulos (GRE)
Tore: 0:1 Werner (69.), 0:2 Werner (79.), 1:2 Seferovic (84.)
Torschüsse: 16 / 12
Schüsse aufs Tor: 7 / 3
Passquote: 84% / 83%
Zweikampfquote: 50% / 50%
Ballbesitz: 48% / 52%
Laufleistung: 108,3 km / 113,2 km
Fouls: 11 / 13
Ecken: 5 / 4
Abseits: 2 / 3
Gelbe Karten: Jota / Haidara (1), Poulsen (1)
Zuschauer: 60.000 (ca. 600 RBL-Fans)

Rumpelstilzchen


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CHAMPIONS LEAGUE-AUFTAKT IN LISSABON

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Leipzig - (16.09.2019) RB konnte sehr gut in die Saison starten. Nachdem man den Bayern einen Punkt abringen konnte, sollen sich die Rasenballsportler nun in der Champions League in Gruppe G beweisen. Gleich zum Auftaktmatch treten wir dabei auswärts beim vermutlich stärksten Gruppengegner S.L. Benfica an.

Der Gegner

Sport Lisboa e Benfica ist DER Club aus Portugal. Der Verein ist Rekordmeister des Landes, seine 37 Meistertitel und 26 Pokalsiege sind jeweils unerreicht in Portugal. Er ist dazu der europäische Club mit der höchsten Quote an Fans im eigenen Land und war bis vor kurzem der mitgliederstärkste Sportverein der Welt mit ca. 200.000 Mitgliedern. Vor 115 Jahren gegründet ist Benfica einer von drei Fußballclubs, die noch nie aus der höchsten portugiesischen Liga abgestiegen sind. Zu seinen größten internationalen Erfolgen zählt die Teilnahme an insgesamt zehn Finalspielen in europäischen Wettbewerben, wovon die beiden aufeinander folgenden 1962 sowie 1963 im damaligen Pokal der Landesmeister gewonnen werden konnten. Dass die weiteren acht Finals verloren wurden, führen abergläubige Anhänger übrigens auf den sogenannten Guttmann-Fluch zurück.


Der Ungar Guttmann sorgt auch fast 60 Jahre später noch für internationale Ebbe.


Die Águias (Adler, "agijasch" ausgesprochen) nennen seit 1954 das Estádio da Luz (Stadion des Lichts) ihre Heimstätte. Wobei das aktuelle 2003 mit einer Kapazität 64.642 Zuschauern erbaut wurde und das alte Stadion ablöste, welches zu seiner Zeit das größte in Europa war. Nicht nur in Leipzig gab es ein "Stadion der Hunderttausend" - 1987 waren zu einer Partie gegen den Rivalen FC Porto 135.000 Zuschauer anwesend.


Die Aufstellung

Im Grunde hat Benfica das Meisterteam der vergangenen Saison zusammen halten können. Einziger nennenswerter Abgang und zugleich ein schmerzhafter Verlust für die Mannschaft war der Transfer von João Félix - einem der vielversprechendsten Talente in ganz Europa - für die Rekordsumme von 126 Millionen zu Atlético Madrid.

Das Tor wird von Odysseas Vlachodimos gehütet. Wer ein gutes Gedächtnis hat oder dem letzten RB-Fans-Podcast gelauscht hat, der weiß, dass dieser einst in der 3. Liga für die Reserve des VfB Stuttgart im Tor stand. Und da miterleben musste, wie RB am 14. September 2013 nach bereits 8,6 Sekunden gegen ihn das schnellste Tor der 3. Liga erzielte.


Vlachodimos und der Hallo-Wach-Effekt.


In der Viererkette vor ihm bilden die beiden Eigengewächse Rúben Dias und Ferro die Innenverteidigung. Als Linksverteidiger ist Alejandrio Grimaldo gesetzt, sein Pendant auf der rechten Seite dürfte der zuletzt verletzte André Almeida sein.

Im defensiven Mittelfeld ist als Teil der Doppelsechs Florentino unabkömmlich. Neben ihm auflaufen werden entweder Andreas Samaris oder der wiedergenesene Ljubomir Feijsa. Als Zehner gesetzt sind Rafa Silva auf links sowie Pizzi auf rechts.
Die Doppelspitze im Angriff wird schließlich von Raúl de Tomás und dem ehemaligen Frankfurter Haris Seferovic gebildet.


Könnte Dank Rotation wieder stattfinden: das Duell Seferovic gegen Upamecano.


Die taktische Herangehensweise

Benfica ist kein Team, welches häufig seine Startaufstellung oder sein System ändert. Wie aus der Aufstellung hervorgeht, treten sie in einem 4-2-2-2 an. Und an diesem hätten sowohl Pressingfetischist Ralf Rangnick als auch Julian Nagelsmann als Liebhaber des geordneten Aufbauspiels ihre helle Freude.
Die Portugiesen setzen sehr stark auf Ballbesitz und viele kurze Passstafetten. Passquoten von an die 90% sind für ihre defensiven Mittelfeldspieler Standard. Durch ihre technisch versierten Spieler sind sie sehr pressingresistent und kommen häufig mit kontrolliertem Kurzpassspiel ins gegnerische Drittel. Dort sorgen dann meist die individuell sehr starken Zehner Rafa Silva sowie Pizzi für erfolgreiche Angriffe über Außen. Hierbei ist Pizzi auf der linken offensiven Außenbahn noch etwas stärker einzuschätzen. Er hat  bessere Fähigkeiten als Spielmacher und sorgt auch für etwas mehr Offensivgefahr.
Trotzdem kann Benfica auch mit hohen Bällen und klassischen Flanken eine Gefahr darstellen, da sie mit Seferovic einen kopfballstarken Mittelstürmer im Angriff haben. Sein Nebenmann Tomás weicht eher aus, dribbelt häufiger und hat seine Stärken mit dem Ball am Fuß.

Im Spiel gegen den Ball setzen die Portugiesen auf ein sehr hohes Pressing. Wenn sie es nicht schaffen, sich in die Nähe des gegnerischen Tores zu kombinieren, dann ziehen sie bei Ballverlust ein starkes Gegenpressing auf, um hohe Ballgewinne zu erzielen. Auch hier bestechen ihre defensiven Mittelfeldspieler durch extrem gute Quoten an bestrittenen Zweikämpfen und abgefangenen Pässen. Aber auch die beiden Zehner kommen durch diese Spielweise auf eine hohe Anzahl an Tacklings wie sonst eigentlich nur Verteidiger.


Sprengt die Rotation das Sturmduo Poulsen und Werner?


Die Mannen von Julian Nagelsmann sind also hoffentlich gewappnet für die Spielweise des portugiesischen Meisters. Entscheidend wird sein, Benfica keine hohen Ballgewinne zu ermöglichen, im Zweifel auch einfach per hohen Zuspielen auf Wandspieler Poulsen. Wenn man es entweder durch gutes Aufbauspiel oder durch Ablagen von Poulsen schafft, an der ersten Pressinglinie vorbei zu kommen, dann stellen Steckpässe insbesondere auf einen Angreifer wie Timo Werner sehr wohl eine Gefahr für Lissabons hoch stehende Defensive dar.
Von allen drei Gruppengegnern ist Benfica sicherlich am stärksten und unangenehmsten einzuschätzen. Ein Unentschieden in diesem Auswärtsspiel kann aus Leipziger Sicht durchaus als Erfolg bewertet werden.


Benficas bisher einzige Saisonniederlage.


Für alle Auswärtsfahrer gibt es bei rblinternational.de eine gemeinsame Whatsapp-Gruppe sowie einen Guide mit vielen nützlichen Tipps und Hinweisen. Wir wünschen viel Spaß in der sehr schönen Stadt Lissabon!

dabdab


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DIE U19 ZWISCHEN LÄNDERSPIELPAUSE UND YOUTH LEAGUE

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Leipzig - (15.09.2019) Die Länderspielpause ist vorbei und der ist erfolgreich abgehandelt. Wo ein paar unserer A-Junioren unterwegs waren und welche Siege sie errungen haben, findet ihr im folgenden Artikel. Zu dem stehen die Youth-League und der DFB-Pokal an. Welche Gegner dabei auf die U19 warten, wird ebenfalls aufgegriffen.

Länderspielpause

Alle folgenden Partien waren Freundschaftsspiele. Die Qualifikation für die Europameisterschaft beginnt für die U19-Nationalmannschaften erst im Oktober.


Deutschland

Fangen wir mal einfach an: Unter Guido Streichsbier, dem aktuellen und noch hoffentlich weiterführenden U19-Trainer, spielten gleich vier Nachwuchsbullen. Malik Talabidi, Frederik Jäkel (beide Abwehr), Fabrice Hartmann (Sturm) und der neue Nachwuchsstar Tom Krauß (Mittelfeld). Letzterer war bei beiden Partien sogar Spielführer.

Im ersten Match mussten sich die Jungs gegen die Gleichaltrigen aus Spanien durchsetzen. Dies gelang ihnen allerdings nicht so gut wie erhofft, denn die Partie endetet mit einem 1:1-Remis. Jäkel, Krauß und Hartmann durften von Beginn an spielen. Talabidi wurde erst in der 76. Minute eingewechselt. Dafür durfte dieser aber beim 1:0-Sieg gegen England von Anfang an auf dem Rasen stehen - genauso wie Frederik und Tom. Kurz vor Spielende wurde dann auch noch Hartmann für Krauß eingewechselt. Für ein Tor von einem der Nachwuchskicker aus Leipzig hat es jedoch nicht gereicht. Allerdings war Frederik Jäkel neben Leon Dajaku (FC Bayern München II) und Oscar Schönfelder (Mainz 05 U19) der einzige Spieler, der beide Partien komplett durchspielte! Ein Ausrufezeichen vom Abwehrchef eventuell auch an RB Leipzig?


Norwegen

Im Bereich Skandinavien war Noah Jean Holm mit der norwegischen U19 unterwegs. Der Mittelstürmer traf mit seiner Mannschaft auf das Nachbarland Schweden. Da es nach 90 Minuten aber immer noch 0:0 stand, wurde der Sieger im Elfmeterschießen entschieden. Holm, der das gesamte Spiel schon auf dem Rasen stand, konnte zwar das 1:1 einnetzen, Norwegen verlor am Ende aber trotzdem mit 4:2.

Gegen Wales wurde der 18-Jährige dann in der Halbzeit eingewechselt. Zuvor hatte die Mannschaft aus Nordeuropa schon auf ein 2:0 vorgelegt. Allerdings lies die Mannschaft nach, so dass die Waliser noch ausgleichen konnten. Eine nicht ganz gelungene Pause also für unseren Mann mit der Nummer 9...


England

Mit Matthew Bondswell war auch ein „interner Neuzugang“ aus der U17 bei seiner Nationalmannschaft tätig. Der gebürtige Engländer konnte sich mit der U18 gegen Australien durchsetzen. Auch wenn der Gegner in der 5. Minute in Führung ging: Durch einen Hattrick der Engländer und einen Ehrentreffer der Gäste, konnte Bondswell, der 90 Minuten durchspielte, mit seiner Mannschaft gewinnen.

Im zweiten Match Englands, welches gegen Brasilien mit einem 1:1-Unentschieden ausging, durfte der 17-Jährige das gesamte Spiel über die Bank wärmen und kam nicht zum erwünschten Einsatz.


USA

Ebenfalls ein Zugang aus der vorherigen U17 ist Noah Jones. Dieser war für die U18 der vereinigten Staaten Amerikas unterwegs. Von insgesamt drei Spielen konnte seine Mannschaft zwei gewinnen. Schon im ersten Duell gegen Mexiko siegten die Amerikaner. Jones wurde aber leider erst in der 89. Minute eingewechselt, kein großer Erfolg also. Aber Sieg ist Sieg.

Im Spiel in und gegen die Niederlande stand der 17-Jährige dann aber in der Startelf, wurde allerdings zwanzig Minuten vor Ende ausgewechselt. Die Partie endete mit 1:3 für die USA.

Das letzte Spiel verlor Amerika. Eine hohe Niederlage; 4:1 gegen Dänemark musste die amerikanische U18 einstecken. Aber das einzige Tor, was die USA erzielte, konnte Noah Jones einnetzen. Ein leider nicht ganz so gelungener Abschluss.


Der aktuelle Spieltag

Mit der Partie gegen den Niendorfer TSV starteten Leipzigs A-Junioren am Samstag in den fünften Spieltag in der Junioren-Bundesliga. Die Niendorfer standen vor dem Spiel auf Platz zwölf von 14 mit nur einem Punkt. Von ihren ersten vier Spielen, konnten sie nur ein Remis gegen Hertha BSC am ersten Spieltag holen. Dagegen holten die Nachwuchsbullen bisher die maximale Ausbeute.

Zudem haben die Jungs bisher die beste Defensive der Staffel mit nur einem Gegentor. Staffelübergreifend haben nur die A-Junioren des 1. FC Köln ebenfalls ein Gegentor bekommen. Schon in der letzten Saison hatte die U19 von Leipzig die beste Abwehr der Staffel. Diese Saison soll es auch wieder so sein. Dazu muss nur Torwart Tim Schreiber den Kasten sauber halten und die Abwehrreihe eine gute Leistung zeigen. Doch mit den guten Erfahrungen, welche die Jungs in der Länderspielpause gesammelt haben, sollte das kein allzu großes Problem darstellen.

So holte die U19 am Samstag einen ungefährdeten 3:0 Sieg und rückten auf Platz 2 vor, mit einem Sieg im Nachholspiel könnte man mit Wolfsburg gleichziehen. Für die U19 trafen Holm, Borkowski und Wosz. Am nächsten Wochenende geht es gegen Union, die nach einem 13:0 gegen Kiel den besten Angriff der Liga stellen.


Youth League

Auch unsere A-Junioren dürfen sich diese Saison wieder in der internationalen Klasse der Junioren beweisen. In der Gruppe G der UEFA Youth League geht es – wie bei den Profis auch – gegen Zenit St. Petersburg, Olympique Lyon und Benfica Lissabon. Bereits am Dienstag der kommenden Woche steht das erste Spiel an. Um 15 Uhr werden dann unsere Nachwuchsbullen auswärts gegen Benfica gefordert. Aktuell stehen die Portugiesen in der Liga auf Platz eins nach drei Spielen mit drei Siegen. Auch Lyon und Zenit konnten ihre ersten Spiele alle mit einem Sieg beenden – so wie unsere U19 auch!

Im Oktober finden dann zwei Heimspiele gegen die anderen beiden Gegner statt, bevor es dann Anfang November nach Petersburg geht. Ende November haben die Nachwuchskicker aus Leipzig nochmal ein Heimspiel gegen Benfica. Mitte Dezember findet dann in Lyon das letzte Spiel der Gruppenphase statt.

Das letzte Mal, dass die A-Junioren von RB Leipzig in der Youth League gespielt haben, war in der Saison 2017/2018. Damals schied man schon nach der Gruppenphase aus.

Auch dieses Mal werden es definitiv keine leichten Spiele für die Leipziger. Gerade auch, da sie mit so jungen Jahren nun öfter eine englische Woche haben. Zudem wollen sich unsere Jungs natürlich auch in der Liga durchsetzen sowie im DFB-Pokal und auch im bald anstehenden Landespokal von Sachsen. Es braucht nun viel Kraft und Durchhaltevermögen, sich in allen Pflichtspielen erfolgreich zu präsentieren. Aber mit genug Selbstvertrauen und einem guten Klima in der Mannschaft ist alles möglich!


Hier nochmal alle Termine der kommenden UEFA Youth League:

Benfica Lissabon – RB Leipzig – 17.09.2019, Anstoß 15 Uhr
RB Leipzig – Olympique Lyon – 02.10.2019, Anstoß 15 Uhr
RB Leipzig – Zenit St. Petersburg – 23.10.2019, Anstoß 14 Uhr
Zenit St. Petersburg – RB Leipzig – 05.11.2019, Anstoß 14 Uhr
RB Leipzig – Benfica Lissabon – 27.11.2019, Anstoß 15 Uhr
Olympique Lyon – RB Leipzig – 10.12.2019, Anstoß 15 Uhr


DFB-Pokal

Was für ein Los! Als ob ein Wiedersehen mit Borussia Dortmund in der letzten Runde nicht gereicht hätte: Im Achtelfinale treffen unsere Nachwuchsbullen auf einen starken Gegner – den VfB Stuttgart. Zur Erinnerung, hier eine kurze Zusammenfassung:

Bereits letzte Saison trafen die Leipziger A-Junioren auf den Nachwuchs von Borussia Dortmund im Halbfinale. Nach 90 Minuten und der Verlängerung stand es immer noch 1:1. Das 1:0 erzielte Malik Talabidi schon in der 9. Minute! Im Elfmeterschießen mussten sich dann nochmal alle Feldspieler beweisen. Jeweils zwei von RBL und BVB konnten dabei nicht verwandeln. Somit kam es zum Keeper-Duell. Julian Krahl (heute beim 1. FC Köln) hielt den Elfmeter von Torwart-Gegner Keeper Luca Unbehaun. Den goldenen Treffer haute er dann höchstpersönlich gegen den gegnerischen Unbehaun rein und wurde damit zum Pokalhelden.

Im Finale standen sich dann in Potsdam die jungen Bullen und die Nachwuchskicker des VfB Stuttgart gegenüber. Eben genannter Pokalheld konnte aber in dieser Partie nicht im Tor stehen, da er sich ausgerechnet kurz vorm großen Finale sein Schlüsselbein brechen musste. Niclas Müller (heute bei der U19 des FC Augsburg) ersetzte Krahl an diesem Abend. Allerdings nicht so erfolgreich wie erhofft. Zwar stand es nach der ersten Hälfte noch 0:0, aber schon fünf Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit gab es das erste Tor für die Schwaben. Nach sieben Minuten gelang Naod Mekonnen der rettende Ausgleich. Ein Funken Hoffnung war wieder da, der aber auch nach weiteren zehn Minuten turbulentem Fußballspielen geplatzt war: Die Führung ging wieder an den VfB. Beide Tore erzielte übrigens der damals 16 Jahre alte Lilian Egloff. Der nun 17-Jährige spielt immer noch bei Stuttgart, schoss aber in der laufenden Saison nur ein Tor von elf erzielten.

Ein bitterer Abend also für unsere Nachwuchsbullen. Auch wenn sie am folgenden Tag beim Pokalfinale der Profis sowie beim Saisonabschluss auf der Festwiese noch einmal gefeiert wurden: Ändern konnte man das Ergebnis leider nicht mehr. Dennoch waren und sind sie immer noch die Sieger der Herzen dieser Partie und des gesamten Pokalwettbewerbes.

Um all jene unschönen Momente wieder wett zu machen haben die Leipziger nun am 5. Oktober dazu die Möglichkeit. Denn dann wird der VfB Stuttgart am Cottaweg erwartet. Um welche Uhrzeit der Anpfiff erklingen wird, hat der DFB allerdings noch nicht bekannt gegeben. Es wird sich aber sicherlich wieder um ein Spiel am Vormittag handeln. Das Gute dabei ist: Es wird ein Heimspiel für RB Leipzig sein. Dies heißt wiederum: Alle hin zum Cottaweg! Denn genau in diesem Spiel ist die Unterstützung von uns als Fans notwendig. Nicht nur die Schwaben sollen sehen, was für eine geile Fangemeinschaft wir sind, sondern auch die U19 von unserem geliebten Verein soll wissen, dass wir hinter ihnen stehen!

Helene


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