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CL Gruppe 2. Spieltag
Mittwoch, 28.10.2020, 21:00 Uhr
Ort: Manchester, Old Trafford
Manchester United
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KADERANALYSE – DIE ABWEHR

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Leipzig - (21.05.2014) Mit 34 Gegentoren stellte RB Leipzig die drittbeste Defensive der Liga. Wie haben sich die Verteidiger im einzelnen geschlagen und welche Rolle spielen sie in der nächsten Saison?

Tobias Willers (19 Spiele, 1 Tor, 2 Platzverweise)
„Ohne Willers, wären wir gar nicht hier“ krächzte Timo Röttger bei der Aufstiegsfeier ins Mikrophon und erinnerte dabei an das Relegationsspiel letzte Saison in Lotte, als Willers RB Leipzig durch sein Eigentor in der Nachspielzeit den Weg in 3. Liga ebnete. Durchwachsene Saison für den 27-jährigen, die durch ständige Auf und Abs gekennzeichnet war. Stellte sich in den Dienst der Mannschaft, als er gegen Wacker Burghausen den durchstarteten Angelo Hauck als letzter Mann vom Torerfolg abhielt. Kämpfte sich nach abgesessener Sperre zurück in die Startelf, verlor diese Position nach dem enttäuschenden Auftritt des gesamten Teams in Elversberg wieder. Ab dem 15. Spieltag sieben Spiele am Stück unumstrittener Akteur in der Innenverteidigung und einem Tor, danach die unglückliche Rote Karte in Erfurt. Anschließend kaum noch Einsatzzeiten gehabt, stand zumeist aber immerhin im Kader.
Bewertung: Höchst unglücklicher Saisonverlauf für Tobias Willers, der durch seine Platzverweise und der starken Konkurrenz um Sebastian, Hoheneder und Franke vor allem in der Rückrunde den Kürzeren zog.
Tendenz: Wird dem Verein erhalten bleiben und seine Chance bei guter Saisonvorbereitung auch in der 2. Bundesliga erhalten. Wichtige Persönlichkeit mit gutem Charakter im Mannschaftsgefüge.

Tim Sebastian (30 Spiele)
Laut dem Fachmagazin ‚Kicker‘ hinter Dominik Kaiser notenbester Spieler bei RB Leipzig in der abgelaufenen Saison. Nur Sulu und Gorka vom Konkurrenten Darmstadt hatten in der Innenverteidigung einen minimal besseren Notendurchschnitt vorzuweisen. Sebastian gilt als Musterprofi – spielt fast immer fehlerfrei, übernimmt Verantwortung und ist flexibel einsetzbar (defensive Außenbahn, Innenverteidigung oder defensives Mittelfeld). Strahlt viel Ruhe auf dem Platz aus und ist mit seinen 30 Jahren erfahren genug, um die Geschwindigkeitsdefizite mit gutem Stellungsspiel wegzumachen.
Bewertung:  Starke Saison des gebürtigen Leipzigers. Hat sich zu einer wichtigen Säule im System von Alexander Zorniger entwickelt.
Tendenz: Auch in Liga 2 wird Sebastian ein wichtiger Eckpfeiler in der RB-Defensive sein.

Mikko Sumusalo (2 Spiele)
Kam in der Winterpause mit vielen Vorschuss-Lorbeeren vom finnischen Erstligisten HJK Helsinki nach Leipzig. Hatte danach mit einer hartnäckigen Verletzung zu kämpfen, so dass er weder in der Rückrunden-Vorbereitung noch in den ersten Februar-Wochen richtig trainieren konnte. Gab ein unauffälliges Debüt beim 4:0-Pokalerfolg in Eilenburg, kam gegen Regensburg als Einwechselspieler in die Partie und durfte beim Saisonabschluss gegen die Stuttgarter Kickers von Beginn an ran.
Bewertung: Enttäuschende Rückrunde für Sumusalo. Den Wechsel nach Deutschland hatte er sich sicherlich anders vorgestellt.
Tendenz: Hat noch einen Vertrag bis 2016 und sollte bei verletzungsfreier Saisonvorbereitung seine Qualitäten unter Beweis stellen können. Dürfen gespannt sein.

Sebastian Heidinger (31 Spiele, 4 Tore)
Gegen Ende der letzten Saison ohne wirkliche Chancen auf eine Vertragsverlängerung, in diesem Jahr absoluter Leistungsträger auf der Außenverteidigerposition. Wer hätte diese Entwicklung für möglich gehalten? Dabei begann auch die diesjährige Saison für „Heidi“ alles andere als optimal, stand an den ersten fünf Spieltagen noch nicht einmal im Kader. Erst am 9. Spieltag durfte der 28-jährige von Beginn an ran und wusste sofort zu überzeugen. Seitdem bis auf eine Gelbsperre gegen Heidenheim immer in der Startelf gewesen und 90 Minuten durchgespielt. Defensiv durch seine Schnelligkeit und Kopfballstärke eine Bank, offensiv dank seiner Schusstechnik und seinem Antritt eine unberechenbare Waffe.
Bewertung: Eine der positiven Überraschung der Saison, ist aus dem Kader nicht mehr wegzudenken. Sowohl als Rechts- als auch Linksverteidiger ohne Qualitätsverluste einsetzbar.
Tendenz: Sollte ihm keine Verletzung stoppen, wird er in der 2. Bundesliga seinen Stammplatz auf der Außenbahn behalten und uns noch viel Freude bereiten. 

Anthony Jung (24 Spiele, 3 Tore)
Anthony Jung kam ablösefrei vom FSV Frankfurt und sollte die linke Abwehrseite stabilisieren. Nach solidem Start kam der desaströse Auftritt in Chemnitz, bei dem er schon in der 22. Minute ausgewechselt wurde und erst zum Rückrundenstart gegen Burghausen wieder eingewechselt wurde. Dazwischen lagen sieben Spiele ohne Einsatz. Ein Schlag ins Gesicht für den ambitionierten 22-jährigen. Gegen Ende der Saison schien er aber langsam verstanden zu haben, worauf es dem Coach ankommt. Führungstor gegen Regensburg, das entscheidende 1:0 gegen Darmstadt und endlich eine überzeugende Defensivarbeit sorgten am Ende doch noch für einen guten Saisonausgang. Seine linker Fuß ist seine größte Stärke – kann damit Freistöße ins Eck schlenzen oder mit Gewalt in die Maschen hauen.
Bewertung: Hat fast eine Saison gebraucht, um in Leipzig Fuß zu fassen. Etwas schade, dass die Saison gerade in seiner starken Phase nun vorbei ist. 
Tendenz: Kann er an das Niveau der letzten Spiele anknüpfen und sein Potenzial ausschöpfen, ist mit Jung in der kommenden Saison zu rechnen. Doch die Konkurrenz um Heidinger und Sumusalo schläft nicht – zumal wohl eine externe Neuverpflichtung auf der Außenbahn nicht unwahrscheinlich ist.

Fabian Franke (23 Spiele, 1 Tor)
Die Saison des Blondschopfes gleicht einer Achterbahnfahrt. Zu Beginn der Spielzeit fasste Franke nur schwer Fuß, gehörte ab dem Auswärtsspiel in Heidenheim aber zur Stammformation. Seinen Platz in der Innenverteidigung verlor der gebürtige Leipziger verletzungsbedingt. Beim Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers brach sich Franke das Jochbein und musste früh ausgewechselt werden. In der Folge konnte sich der Verteidiger den verlorenen Stammplatz nicht wiederholen. Im Saisonendspurt war er jedoch oftmals erster Einwechselspieler, um der Defensive weitere Stabilität zu verleien.
Bewertung: Pendelte stets zwischen Startelf, Bankplatz und Tribüne. Keine einfache Saison für den 1,91m-Hünen in der Abwehr. 
Tendenz: Wird in der Sommervorbereitung neu angreifen und den arrivierten Stammkräften ordentlich Feuer unterm Hintern machen. Ob es kommende Saison für mehr Einsätze reicht, wird sich zeigen.

Niklas Hoheneder (33 Spiele, 1 Tor)
Der Gute-Laune-Bär aus Österreich mit einer starken Rückrunde. Stammkraft seit Beginn der Drittliga-Spielzeit, musste sich jedoch nach seiner Gelb-Sperre am 15. Spieltag zunächst vier Spieltage hinten anstellen. Profitierte dann am 19. Spieltag von der frühen Verletzung von Fabian Franke, wurde aber nach dem Spiel gegen Wacker Burghausen Opfer des verpatzten Rückrundenstarts. Bekam nach dem Platzverweis von Tobias Willers gegen Erfurt die nächste Chance und wusste sie diesmal auch bis zum Saisonende zu nutzen. Für die Gegenspieler gab es seitdem kaum noch ein Vorbeikommen am dem ehemaligen Karlsruher, der kommende Saison nun wieder auf seinen Ex-Arbeitgeber trifft. Der kopfballstarke Verteidiger erzielte allerdings nur ein Saisontor (gegen Regensburg) – in Sachen Torgefährlichkeit ist noch viel Luft nach oben.
Bewertung: Wirkte manchmal etwas leichtsinnig in seinen Aktionen, hatte aber zum Erstaunen der Zuschauer immer alles im Griff gehabt. Absoluter Leistungsträger.
Tendenz: Wird auch kommende Saison eine entscheidende Rolle in der 2. Bundesliga spielen. Darf sich seiner Sache allerdings nicht zu sicher sein, die starke Konkurrenz scharrt in der Vorbereitung mit den Hufen. 

Christian Müller (10 Spiele, 1 Platzverweis)
War am Ende der Hinrunde nach Anfangsproblemen auf dem besten Weg, erneut zur festen Größe auf der rechten Abwehrseite zu werden. Seine schlimme Knieverletzung in der Winterpausenvorbereitung dürfte sehr wahrscheinlich das Karriereende bedeuten. Müllers Vertrag läuft aus, eine wie auch immer geartete Weiterbeschäftigung in Leipzig ist zumindest vorstellbar. Selbst wenn er wieder spielen kann, ist mit ihm in der nächsten Saison nicht zu rechnen. Stets ein Musterprofi und Arbeiter bleibt nur ein Wunsch: Gute Besserung!
Bewertung: Solide bis gute Hinrunde.
Tendenz: Geht und startet vielleicht eine Karriere an der Seitenlinie.

Georg Teigl (13 Spiele)
Wurde im Winter kurzfristig aus Salzburg geholt, weil in Leipzig mit Christian Müller und Mikko Sumusalo gleich zwei Außenverteidiger nicht einsatzfähig waren. Nach Anlaufschwierigkeiten und einigen Auswechslungen zur Halbzeit fing sich der österreichische Flügelflitzer zur Mitte der Rückrunde und absolvierte gegen den VfB Stuttgart II eines seiner bis dato besten Spiele. Wurde anschließend noch dreimal - vornehmlich aus taktischen Gründen - auf die Bank gesetzt und musste sich Anthony Jung geschlagen geben. 
Bewertung: Verbesserte sich im Laufe der Rückrunde stetig und zeigte sein Potenzial. Man darf auch nie vergessen: Teigl ist gelernter Offensivspieler, musste quasi neu für die Abwehr neu "angelernt" werden. Erledigte seinen Job also durchaus zufriedenstellend. 
Tendenz: Hat vielleicht Glück und darf kommende Saison wieder in der gegnerischen Hälfte wirbeln, wenn ihn Zorniger auf der offensiven Außenbahn spielen lässt und er als Notlösung in der Viererkette nicht mehr gebraucht wird. 

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