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3. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 13.09.2025, 15:30 Uhr
Ort: Mewa Arena
1. FSV Mainz 05
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LEIPZIG STÜRMT AN DIE SPITZE!

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Sandhausen - (01.11.2015) Mit einem hart erkämpften jedoch letztlich verdienten 2:1 Sieg in Sandhausen stürmt RBL an die Tabellenspitze. Kaiser und Halstenberg drehten das Spiel nach der Führung des SVS und nahmen Revanche für das 0:4 aus der Vorsaison.

Für das Spitzenspiel bei den heimstarken Sandhäusern rotierte Rangnick zurück. Dabei musste er jedoch wiederum auf Forsberg verzichten, der sich nach seiner Weisheitszahn-OP eine Angina eingefangen hatte, zudem war Ilsanker gesperrt, beide wurden positionsgetreu durch Bruno und Khedira ersetzt. Poulsen hatte damit erneut das Nachsehen, sollte jedoch später zum Matchwinner avancieren.

Das Spiel entwickelte sich schnell wie erwartet, Leipzig spielbestimmend, Sandhausen lauerte auf Konter und hielt mit Kampf dagegen, so sollte RBL diesmal nicht am Ende des Tages die Foulstatistik anführen – je länger das Spiel dauerte, um so rüder wurde die Gangart. Ein frühes Opfer des Spiels wurde Klostermann, der mit muskulären Problemen ausgewechselt werden musste und wohl auch gegen Kaiserslautern ausfallen dürfte. Für ihn kam Gipson zu seinem ersten Zweitligaspiel und erledigte seine Sache insgesamt sehr gut, mit ihm könnte Teigl und Klostermann demnächst durchaus eine echte Konkurrenz erwachsen. Beim kommenden Heimspiel ebenfalls nicht an Bord – Mr. „Dolchstoß“ himself: Willi Orban, der Ex-Kapitän der Pfälzer holte sich in der zweiten Halbzeit den gelben Karton (insgesamt gab es ganze 9 Verwarnungen) und fehlt daher gelbgesperrt gegen seinen alten Arbeitgeber, da wird es für die FCK Fans, die sich dem Boykott entziehen, schwer werden ihn gebührend zu empfangen – was für ein Jammer…

Aber zurück zum unverhofften Spitzenspiel: Der Großteil der Begegnung spielte ich zwischen den Strafräumen ab, hochkarätigen Chancen blieben lange Zeit Mangelware, auch wenn beide Teams noch vor dem Halbzeitpfiff ein Tor erzielen sollten. Den Anfang machten die Gastgeber, die nach einem langen Ball auf Kuhn die RBL-Defensive kalt erwischten, weder fand Orban gegen Kuhn noch die absichernden Kaiser und Khedria gegen den Torschützen Bouhaddouz in den Zweikampf, das Ergebnis 1:0 nach 28 Spielminuten.

Die Antwort sollte prompt folgen, eine Sabitzerflanke unterband Linsmayer ohne Not mit der Hand, den fälligen Elfmeter setzte Kaiser zum 1:1 Halbzeitstand mittig in die Maschen. Danach ergaben sich nur wenig aussichtsreiche Chancen, was auch nach dem Halbzeittee lange so bleiben sollte. Erst in der Schlussphase kam wieder Leben in die spärlich bevölkerte Bude, in der die Leipziger Fans trotzdem klar den "Ton" angaben. Bis dahin war das Spiel von Ungenauigkeiten, den so oft gescholtenen langen Bällen und einigen Fernschüssen geprägt. Aber um die 70. Spielminute wechselten beide Trainer offensiv ein, auf Seiten der Leipziger kam Yussuf Poulsen für den eher blassen Bruno ins Spiel, dessen auffälligste Szene ein Abseitstor war, Schwartz brachte die angeschlagenen Toptorjäger Wooten und Jovanovic, die in der Schlussphase noch für etwas Wirbel sorgen sollten.

Als entscheidend stellte sich jedoch die Einwechslung Poulsens heraus, der sehr gut ins Spiel fand und über rechts immer wieder Nadelstiche setzte. Nur acht Minuten nach seiner Einwechslung machte sich seine Kopfballstärke bemerkbar, nach einer Ecke brachte er das Spielgerät wuchtig aufs Tor, wo der starke Knaller nur abklatschen konnte, den Abpraller musste Halstenberg nur noch einschieben. Die Führung und damit auch die Führung in der Tabelle, denn Freiburg hatte gegen Braunschweig eine 2:0 Halbzeitführung abgegeben und spielte am Ende nur 2:2.

In den Schlussminuten sorgte Wooten noch für eine kurze Schrecksekunde, am Ende sollte jedoch nichts mehr anbrennen. Leipzig hatte durchaus noch die Chance auf 3:1 zu erhöhen, Sabitzer verpasste es jedoch bei einem Vorstoß auf Selke oder Poulsen abzulegen. So konnte man während der Pressekonferenz die jubelnden Rasenballer aus der Kabine bis in den Presseraum hören. "Spitzenreiter, Spitzenreiter – hey, hey!"

Fazit: Insgesamt ein verdienter Sieg (18/7 Torchancen für RBL) in einem Spiel in dem die Leipziger den Kampf annahmen und Sandhausen teilweise extrem rüde einstieg, besonders Kaiser, Selke und Poulsen bekamen ordentlich auf die Socken, aber auch RBL teilte aus, meist jedoch eher taktisch (wie bspw. Orban). Offensiv blieb ohne Forsberg gegen die heimstarken Gastgeber, die 2015 zu den besten Zweitligateams zählen, vieles Stückwerk, hier muss RBL weiter ansetzen, wird derzeit zu wenig aus den Mitteln gemacht, allein Selke wartet nun schon seit gut 350 Minuten auf die nächste Torbeteiligung und wie Forsberg zuletzt übersah heute Sabitzer teilweise geflissentlich seine besser positionierten Mitspieler.

Mit 26 Punkten und einem Schnitt von genau 2,0 Punkten pro Spiel grüßt die Rangnickelf nun von der Spitze der Tabelle – ein in fast allen Belangen idealer Spieltag, denn kein Team aus der oberen Tabellenhälfte, außer den Rasenballern, punktete dreifach, jetzt ist RBL also mehr denn je der "Gejagte" und muss diese Rolle im kommenden Spiel gegen Kaiserslautern annehmen. Insofern endet die Woche durchaus positiv, auch wenn Leipzig heute Abend bei der Verlosung zuschauen darf wie Unterhaching den möglichen nächsten Pokalgegner verdient "absahnt". In der Liga läuft es, wurde beide Topserien (nun 9 Spiele ungeschlagen, 4 Siege in Folge) weiter ausgebaut und Revanche genommen für die 0:4 Heimpleite in der letzten Saison.

Unser Fanticker zum Nachlesen.

Statistik:
SV Sandhausen:
Knaller – Klingmann, Hübner, Schulz, Roßbach – Kulovits (C), Linsmayer – Thiede (85. Bieler), Zillner, Kuhn (68. Wooten) – Bouhaddouz (68. Jovanovic)
RB Leipzig: Coltorti – Klostermann (30. Gipson), Orban, Compper, Halstenberg – Khedira, Demme – Kaiser (C, 82. Sebastian), Sabitzer, Bruno (66. Poulsen) – Selke
Tore: 1:0 Bouhaddouz (28.), 1:1 Kaiser (32.) HE, 1:2 Halstenberg (74.)
Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken)
Schüsse: 7 / 18
Ballbesitz:
44,8% / 55,2%
Zweikämpfe: 52,2% / 47,8%
Angekommene Pässe: 175 (57,4%) / 286 (67,1%)
Fehlpässe: 130 / 140
Laufweite: 113,8 km / 117 km
Sprints: 198 / 198
Ecken: 3 / 4
Fouls: 18 / 18
Gelbe Karten: Hübner, Linsmayer, Thiede, Schulz, Kulovits / Gipson (1), Khedira (1), Orban (5), Demme (3)
Zuschauer: 5.811 (ca 350 Leipziger)

Rumpelstilzchen


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