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3. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 13.09.2025, 15:30 Uhr
Ort: Mewa Arena
1. FSV Mainz 05
RB Leipzig
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BUNDESLIGAHEIMSPIELAUFTAKT – VIZEMEISTER DORTMUND KOMMT!

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Leipzig - (08.09.2016) Nur 7 Jahre und 114 Tage nach Gründung von RasenBallsport Leipzig feiern unsere Roten Bullen bereits ihre Heimpremiere in der 1. Bundesliga! Am Samstagabend (18.30 Uhr) gastiert mit Vizemeister Borussia Dortmund bereits am 2. Spieltag der erste Hochkaräter in der Red Bull Arena.

Ob die Last-Minute-Verpflichtungen Oliver Burke (19, Rechtsaußen, Nottingham Forest), Bernardo (21, Innenverteidigung, RB Salzburg) und Kyriakos Papadopoulos (24, Bayer Leverkusen) bereits einen Platz im Kader ergattern werden, ist noch offen.


Topgegner für RB – (Erneute) Topquote für Sky?

Der Gedanke an den Saisonauftakt bei 1899 Hoffenheim (2:2) zaubert sicher vielen RBL-Fans noch ein kleines Lächeln ins Gesicht – auch wenn drei Punkte nicht unverdient gewesen wären. Voller Vorfreude blicken wir jetzt aber auch auf das anstehende Wochenende: Samstagabend. Topspiel. Flutlicht. Ausverkauftes Haus. Der BVB kommt! Und Sky dürften wieder tolle Einschaltquoten winken. Bereits das Auswärtsspiel unserer Roten Bullen gegen Hoffenheim verfolgten 460.000 Sky-Abonnenten – Topwert am 1. Spieltag! Zugegeben hätte Bayern-Bremen den Topwert erreicht, wäre die Partie parallel nicht im Free-TV zu sehen gewesen. 450.000 verfolgten immerhin die einseitige Bundesliga-Auftaktpartie beim Pay-TV-Sender. Schon bei Sport1 klingelten jeden Montag die Werbe-Kassen in Unterföhring, wenn RB spielte. Befürworter oder Hater schalten ein – RBL zieht!


Neuling Leipzig gegen Topklub Dortmund – David gegen Goliath?

Keine Überraschung: Laut Statistik spricht alles klar für die Gäste aus Westfalen. Sie bestreiten ihre 50. BL-Saison, wir unsere erste. 208 internationale Spiele stehen 0 gegenüber. 340 Millionen Euro Marktwert gegen 64 Millionen Euro. Doch jegliche Statistik ist nutzlos, wenn unsere Rote Bullen vor allem die ersten Minuten nach Anpfiff souveräner und stabiler über die Zeit bringen, als die gegen Hoffenheim. Wenn sie an die sensationellen 23 Torschüsse in Sinsheim anknüpfen und damit auch Dortmund in Bedrängnis bringen.

Möglich, dass Borussia Dortmund nicht mit 90-Minuten-Vollgasfußball in der Red Bull Arena aufspielen wird. Am kommenden Mittwoch muss der BVB nämlich schon zum ersten Spiel der Champions-League-Gruppenphase zu Legia Warschau und wird daher die Kräfte der Spieler möglichst „schonen“.


Papa, Burke, Bernardo – welcher Last-Minute-Transfer wird spielen?

Die wohl größten Chancen auf einen Einsatz gegen Vizemeister Dortmund hat sicherlich Abwehrbulle Kyriakos Papadopoulos (24). "Bulle" ist bei der Leverkusen-Leihgabe übrigens Programm: 85kg bei 1,83m Größe sprechen für sich. Er könnte nach dem Verleih von Atinc Nukan zu Ex-Verein Besiktas Istanbul den zweiten Stammplatz in der Innenverteidigung neben Willi Orban ergattern. Der 21-malige griechische Nationalspieler, der beim 2:1-Testspielerfolg in den Niederlanden 45 Minuten spielte, beim 4:1 in der WM-Quali gegen Gibraltar jedoch nicht zum Einsatz kam, kann bereits auf 91 Bundesligaspiele zurückblicken. Nur Abwehrkollege Compper (169) und Stürmer Timo Werner (96) weisen im aktuellen Kader mehr Erstligaeinsätze auf. Tendenz: Gute Chance auf einen (Startelf-)Einsatz.

Rohdiamant, "Naturereignis", Flügelflitzer: Die Rede ist freilich von Oliver Burke. Der 19-jährige Lockenkopf absolvierte beim 5:1 in der WM-Quali auf Malta sein erstes Pflichtspiel für Schottland, stand 90 Minuten auf dem Platz, war jedoch an keinem Treffer beteiligt und überzeugte kaum. Dennoch ein Wunderkind, glaubt man den Medienberichten von der Insel. Auch Rangnick nennt ihn ein "Naturereignis". Fußballgrößen wie der FC Bayern, Manchester United oder der FC Barcelona sollen an dem 1,89m großen Offensivjuwel interessiert gewesen sein – ein Coup, dass er sich für die Roten Bullen entschieden hat. Sicherlich auch im Hinblick auf Einsätze in der ersten Mannschaft, die wir ihm eher bieten können als die "großen" Klubs. Bei seinem englischen Ex-Verein Nottingham Forest zählte er zuletzt zum Stammpersonal, traf in den fünf Zweitligaspielen der aktuellen Saison viermal und bereitete einen weiteren Treffer vor. In all diesen Spielen stand er über die kompletten 90 Minuten auf dem Platz – Wink mit dem Zaunpfahl an Hasenhüttl?

Defensivallrounder Bernardo (21) scheint auf den ersten Blick die geringsten Einsatzchancen gegen Dortmund zu haben. Doch schaut man sich seine Statistiken der aktuellen Saison mit Red Bull Salzburg an, kommt man kurz ins Staunen: sechs Einsätze in der Champions-League-Quali, drei in der österreichischen Bundesliga und einer im ÖFB-Pokal. In allen drei Wettbewerben traf er jeweils einmal und spielte 927 von möglichen 930 Minuten – nicht schlecht! Er wird offiziell als Innenverteidiger deklariert, spielte in Salzburg zuletzt jedoch ausschließlich im defensiven Mittelfeld. Auf dieser Position agierten Ilsanker und Demme gegen Hoffenheim relativ souverän. Unwahrscheinlich also, dass einer von beiden Bernardo weichen könnte.


Erneutes 4-2-2-2? Vieles spricht dafür!

Regierte ein 4-2-3-1 letzte Saison und auch bei der Pokalpleite in Dresden, hat Coach Hasenhüttl zum 1. Ligaspiel der Vereinsgeschichte unserer Roten Bullen auf ein 4-2-2-2 umgestellt. Er sollte damit ein glückliches Händchen beweisen. Ein überzeugender Auftritt und ein (eher unglückliches) 2:2 auswärts bei der TSG Hoffenheim ist am Ende mit neuer Formation herausgesprungen. Gut möglich, dass Hasenhüttl beim 4-2-2-2 bleibt. Der zuletzt angeschlagene Klostermann könnte für Schmitz wieder als rechter Verteidiger beginnen. Offen bleibt, ob Papadopoulos Orban oder Compper aus der Startelf verdrängen kann. Der gegen Hoffenheim im Abschluss oftmals unglücklich wirkende Werner duelliert sich mit Selke um den Platz neben Poulsen. Zudem meldete sich Naby Keita nach seiner gegen Dresden erlittenen Mittelfußprellung wieder fit und könnte von Hasenhüttl in die Startelf berufen werden. Sollte dies eintreten, würde tendenziell eher Ilsanker weichen müssen, da Demme mehr Passsicherheit und Variabilität mitbringt. Auf den Außenpositionen dürfte das Duell Werner-Forsberg-Sabitzer weitergehen und nun um Burke ergänzt werden, dazu wäre im 4-2-2-2 auch Kaiser hier zu sehen.

Mögliche Aufstellung RB Leipzig: Gulácsi – Klostermann (Schmitz) , Orban, Compper (Papadopoulos), Halstenberg – Demme, Ilsanker (Keita) – Kaiser, Sabitzer – Poulsen, Werner (Selke)


Götze beim BVB ein Thema? Zittern vor Aubameyang

BVB-Trainer Thomas Tuchel kann ebenfalls aus dem Vollen schöpfen und wird im Großen und Ganzen auf die Startelf vom 2:1 gegen Mainz zurückgreifen. Marco Reus arbeitet an seinem Comeback, wird laut Geschäftsführer Watzke aber wohl frühestens gegen Darmstadt nächstes Wochenende zur Verfügung stehen. Kein riesiges Problem, konnte sein Ersatz, 30-Millionen-Neuzugang André Schürrle, durch eine Torvorlage und einen herausgeholten Elfmeter beim 2:1-Auftaktsieg gegen Mainz 05 doch überzeugen. Auf Rechtsaußen dürfte Ousmane Dembélé gesetzt sein. Der 19-jährige frisch gebackene französische Nationalspieler wirbelte die Mainzer Abwehr schon gehörig durcheinander und sorgte durch Schnelligkeit und Technik für Aufsehen. Ob Rückkehrer Mario Götze ein Thema für einen Einsatz bei unseren Roten Bullen ist, steht nicht endgültig fest. Wenn, dann kommt er aber wohl eher als Joker von der Bank. Im defensiven Mittelfeld ist zudem alles relativ offen. Sven Bender wird nach der Rückkehr von den Olympischen Spielen aus Rio wieder ein Kandidat für die Startelf. Castro oder Rode müssten weichen, zudem ist mit Julian Weigl ein weiterer Spieler in Lauerstellung auf einen Einsatz von Beginn an. Gezittert werden muss aber vor allem vor Pierre-Emerick Aubameyang. Nach dem ersten Spieltag hat er bereits zwei Tore auf dem Konto, traf zudem für die Nationalmannschaft Gabuns beim 2:1 im Sudan. Obacht, Obacht vor einem der größten Anwärter auf die deutsche Torjägerkanone!

Mögliche Aufstellung BVB: Bürki – Piszczek (Passlack), Sokratis, Bartra, Schmelzer – Castro (Weigl), Rode (Bender) – Dembélé, Kagawa, Schürrle – Aubameyang


Auswärtsblock trotz BVB-Boykotts ruckzuck ausverkauft – Fan-Schal ohne BVB-Logo

Das hatten sich die traditionsreichen, fußballliebenden Dortmunder Ultras etwas anders vorgestellt: Trotz des Aufrufes mehrerer Fan-Gruppierungen zum Boykott des Spieles beim künstlich hervorgebrachten Brause-Klub RasenBallsport Leipzig, der keine Fans sondern nur Red-Bull-Konsumenten zu den Heimspielen begrüßt (Spaß muss sein) war der Auswärtsblock mit 4300 Plätzen bereits nach 23 Minuten restlos ausverkauft. Hoppla. Gibt’s also doch Anhänger, die ihren Verein einfach nur unterstützen wollen, egal von wem der Gegner gesponsort wird. Zumal der BVB selbst der einzige börsennotierte Verein Deutschlands ist. Zudem verfügen die Dortmunder gerade in den Neuen Bundesländern über eine enorm hohe Fanbase. Aber selbst wenn der unwahrscheinliche Fall eingetreten wäre, dass tatsächlich keine Tickets an BVB-Anhänger verkauft worden wären, wäre das Stadion dennoch voll gewesen. Dem war sich auch unser Sportdirektor RR sicher: „Fans, die ihr Team auswärts nicht begleiten, schaden damit der eigenen Mannschaft. Uns ist das egal, ob da Fans des BVB kommen oder nicht.“ Die Nachfrage für das BVB-Spiel wäre zudem „so groß“ gewesen, dass „fast doppelt so viele Tickets“ hätten verkauft werden können.

Zudem gab es reichlich Diskussionen um einen gemeinsamen Fan-Schal, den die Roten Bullen für das Debüt in der Bundesliga anfertigen lassen wollten. Dort sollten die Vereinsnamen und –logos von RBL und dem BVB (jeweils hälftig) zu sehen sein. Die Gäste hatten „an einem solchen Schal kein Interesse“ und erteilten den Leipziger Verantwortlichen damit keine Genehmigung, Logo und Vereinsnamen zu verwenden. Bedauerlich. Produziert wurde der Begegnungs-Schal dennoch, nun aber ohne BVB-Logo und nur mit dem Wort „Dortmund“.

Wer für den Bundesliga-Heimspielauftakt kein Ticket ergattern konnte, für den ist unser Fanticker wieder LIVE dabei und berichtet über alle Ereignisse auf und neben dem Feld. Alternativ bieten sich auch der Bullenfunk oder Sky an. Das RB-Fans.de-Team wünscht unserer Mannschaft um Trainer Ralph Hasenhüttl wie immer alles Gute, viel Erfolg und die nächsten Ligapunkte.

RBL_Nico


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