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29. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 11.04.2020, 23:45 Uhr
Ort: RheinEnergieSTADION
1. FC Köln
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
55
2
Borussia Dortmund
51
3
RB Leipzig
50
4
Bayer 04 Leverkusen
47
5
Bor.Mönchengladbach
46
6
FC Schalke 04
37
7
VfL Wolfsburg
36
8
SC Freiburg
36
9
1899 Hoffenheim
35
10
1. FC Köln
32
11
1. FC Union Berlin
30
12
Eintracht Frankfurt
28
13
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28
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27
15
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LEHRGELD AUF BAYRISCH – LEIPZIG VERLIERT AM JAHRESENDE BEIM REKORDMEISTER

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München - (21.12.2016) Das letzte Spiel im Kalenderjahr 2016 und RB Leipzig muss kräftig Lehrgeld beim Rekordmeister aus München zahlen. Eine Rote Karte von Emil Forsberg und ein Elfmeter von Peter Gulácsi ebnen den Bayern den Weg zum 3:0 Sieg und damit zu ihrer Tabellenführung vor der Winterpause.

Eine erfreuliche Nachricht sollte den letzten Fußballabend vor Weihnachten zunächst einstimmen: Die zuletzt angeschlagenen Naby Keita und Marcel Halstenberg sind pünktlich zum Jahresfinale fit geworden und konnten sich spielbereit bei Trainer Hasenhüttl melden. Und obwohl dieser nun die Siegermannschaft der vergangenen Woche wieder geschlossen auf das Feld beordern konnte, sollte es für die Leipziger vor 7.500 mitgereisten Fans ein Abend voller Lehrgeld werden. Der Gastgeber und Rekordmeister zeigte wiedereinmal, warum sie zu Recht als einer der Top-Clubmannschaften der Welt gehandelt werden.


1. Halbzeit – Starker Anfang und bitteres Ende

Eigentlich sah es in den ersten Minuten so aus, als ob sich die Leipziger in ihrer Vorbereitung zu diesem Topspiel der Bundesliga den richtigen Schlachtplan zurecht gelegt hätten. Mit wenig Ballbesitz dafür aber mit gezielten Pressing und anschließend präzisen Kontern erspielte man sich gerade in den ersten zehn Minuten des Spiels einige sehr gute Chancen, die das Spiel hier vlt. eine andere Wendung hätte geben können. So kam es dann aber leider doch ganz anders. Geschwindigkeit und Handlungsschnelligkeit, zwei Attribute die man vor dem Anpfiff auf Grund der bisherigen Saisonleistung noch eher bei den Bullen vermutet hätte, waren plötzlich die ausschlaggebenden Vorteile der Bayern. Sowohl Robben (später Ribery) rechts als auch Costa links ließen im im Verlauf der gesamten 90 Minuten ihre jeweiligen Gegenparts in der Verteidigung der Leipziger ein ums andere Mal sehr schlecht aussehen. Hier zeigte sich, dass gerade auf den Außenpositionen eine Weltklassequalität wie die der Bayern sich nur ganz schwer verteidigen lässt. Kein Wunder also, dass das erste (und im Anbetracht des Spielverlaufs wahrscheinlich sogar wichtigste Tor) über eine solche Flügelkombination aus Robben und Lahm entstand. Die daraus resultierende Flanke konnte zwar Lewandowski nicht direkt verwerten, der heranstürmende Thiago dafür aber schon.

Ab diesem Zeitpunkt schien den Leipzigern, die bis dahin einen aufgeweckten und recht mutigen Eindruck hinterlassen hatten, das Spiel zu entgleiten. Zuerst patzt Keita, der sonst als ballsichere Anlaufstelle für die Innenverteidiger gilt, unglücklich und leitet damit folgenschwer das anschließende 2:0 durch Alonso ein. Wenig später lässt sich Forsberg, der sonst nicht dafür bekannt ist, dass er leicht Nerven zeigt, zu einem unnötigen Foul hinreißen für das er vollkommen zu Recht vom Platz gestellt wird. Und abschließend verursacht Torwart Gulácsi mit einem zuerst zögerlichen, dann ungestümen Einsatz gegen Douglas Costa kurz vor der Halbzeitpause einen Elfmeter, den Torjäger Lewandowski humorlos zum 3:0 für die Gastgeber verwandelt. Eine verdiente Halbzeitführung für die Bayern, die sich gerade beim zweiten und dritten Tor für die freundliche Unterstützung der Leipziger Mannschaft bedanken durften.


2. Halbzeit – Bayern mit viel Spielkontrolle, Leipzig mit viel Laufleistung

Die zweite Halbzeit ist schnell zusammengefasst: Man merkte auch in dieser Halbzeit an, dass sich die Leipziger nicht bereits geschlagen geben wollten. Aber mit drei Toren Vorsprung und einem Mann mehr auf dem Feld konnten es sich die Bayern erlauben, sich voll und ganz auf ihr unglaublich präzises Passspiel und ihre jahrelange Erfahrung auf Weltklasseniveau zu verlassen. So ziemlich jeder Pressingversuch der Leipziger konnte nun über mehrere Passstationen ausgehebelt werden und sollte den Jungs von Tainer Hasenhüttl doch mal ein verheißungsvoller Ballgewinn im Spieldrittel der Bayern gelingen, so stellte sich Welttorhüter Manuel Neuer mal wieder als unüberwindbare Barriere heraus. Auch die Einwechslungen von neuen Impulsgebern wie Kaiser, Burke und Selke konnten nichts daran ändern. Vielmehr gelang es den Bayern zum Ende hin nocheinmal mit vereinzelten Hochgeschwindigkeitskombinationen die Abwehrreihen der Leipziger zu überwinden und einige sehr vielversprechende Torchancen zu generieren. Chancen wie die von Lewandowski (65.), Ribery (86.) und Bernat (88.) hätten sogar den Torzähler nochmal zu Gunsten der Bayern hochdrehen können. So blieb es aber beim 3:0 und damit bei einer verdienten, aber auch nicht zu hohen Niederlage der Leipziger in der Allianz Arena.


Fazit: Nach dem man als Fan nach der ersten Saisonniederlage gegen Ingolstadt sich noch mächtig ärgern konnte, ist man heute dazu geneigt, der Leistung der Bayern Respekt zu zollen. Hier hat sich heute über 80 Minuten relativ deutlich gezeigt, dass die Bayern auch bei einer ausgeglichenen Tabellenkonstellation zu Recht immer als Favorit vor heimischen Publikum gelten. Sie waren in so ziemlich allen Belangen - auch in denen vor allem die Leipziger Mannschaft zuletzt geglänzt hatten - besser. Fast fünfmal soviele Torschüsse, 71% Ballbesitz und 686 erfolgreiche Pässe sind Zeugen einer zum Teil recht dominanten Leistung des amtierenden Meisters.

Insgesamt ließ das Leipziger Spiel die bis dahin gewohnte Präzision und Synchronität im Pressing vermissen, um den Bayern auf den Füßen zu stehen. Hasenhüttl gestand am Ende auch den Fehler ein, dass die angeschlagenen Bernardo und Keita nur bedingt dazu geeignet waren, zu 100% das Spiel gegen den Ball mitzugehen.

Und auch wenn das Spiel am Ende doch nicht zum erhofften Weihnachtsmärchen geworden ist, kann es nicht darüber hinwegtäuschen, welche unglaubliches Jahr es für den Leipziger Fußball abschließt. 2016 wird für alle Fans von RB Leipzig das Jahr bleiben, in dem Leipzig endlich wieder in der Bundesliga angekommen ist, in dem es denkwürdige Spiele wie der Heimauftakt gegen Borussia Dortmund gab und in dem mit tollen Fußball im Sturm die Tabellenspitze und so manches Fußballherz auch außerhalb von Leipzig erobert wurde.


Randbemerkung: Eine meisterliche Leistung der ganz anderen Art fand dafür auf den Rängen der Allianz Arena statt. Mehr als 7.500 Fans aus Leipzig machten den Abend zu einem gefühlten Heimspiel und erzeugten gerade zum Ende des Spiels mit ihren Gesängen und Rufen eine tolle Fußballathmosphäre. Chapeau an alle Mitgereisten, den Gang der Spieler in die Kurve habt ihr euch am Ende des Abends redlich verdient!


Statistiken zum Spiel
FC Bayern München
: Neuer – Lahm, Martínez, Hummels, Alaba (67. Bernat) – Vidal (75. Kimmich), Alonso – Robben (46. Ribéry), Thiago, Costa – Lewandowski
RB Leipzig: Gulácsi – Bernardo, Ilsanker, Orban (C), Halstenberg – Keita (46. Kaiser), Demme – Sabitzer (82. Burke), Forsberg – Werner, Poulsen (59. Selke)
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Tor: 1:0 Thiago (17.), 2:0 Alonso (25.), 3:0 Lewandowski (45.)
Schüsse: 24 / 5
Zweikampfquote: 58,1 % / 41,9 %
Passquote: 88,9% (686) / 64,6% (137)
Ballbesitz: 70,7% / 29,3%
Laufweite: 109 km / 109,2 km
Sprints: 192 / 211
Intensive Läufe: 590 / 637
Fouls: 13 / 14
Eckstöße: 9 / 4
Gelbe Karten: Vidal (3) / Sabitzer (2)
Rote Karte: Forsberg (30., gefährliches Foulspiel)
Zuschauer:
75.000 in der Allianz Arena (ausverkauft, darunter ca. 7.500 Leipziger)

Thixo


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20161221-spielbericht-bayern.html

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