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16. Spieltag 1. Bundesliga
Mittwoch, 19.12.2018, 20:30 Uhr
Ort: Allianz-Arena
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EIN BLICK IN DIE GLASKUGEL VERRÄT HIGHLIGHTS GEGEN DIE AUGSBURGER

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Leipzig - (07.02.2018) Am Freitag dem 9. Februar treffen die Roten Bullen um 20:30 Uhr in der Red Bull Arena auf den FC Augsburg. Wir haben jetzt schon einen Blick in die Glaskugel geworfen und verraten euch, welche Highlights das Spiel mit sich bringen könnte, auch wenn man manche vielleicht mit einem Augenzwinkern betrachten sollte.

Von den Gästefans hinüber zu bekannten Gesichtern

Es ist 20:28 Uhr als Tim Thoelkes Worte durch das Stadion hallen: „Bitte begrüßen sie mit mir unsere Gäste aus Augsburg und die besten Fußballspieler der schönsten Stadt der Welt – unsere Roten Bullen.“ Die Ränge der Red Bull Arena sind, sagen wir mal, gut gefüllt. Etwa 37.000 Zuschauer haben den Weg am Freitagabend bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ins Stadion gefunden. Doch wo sind die Fans des FC Augsburgs? Ach, da sind ja tatsächlich 400 Mann im Gästeblock versammelt und alle winken sie fröhlich in die Kamera. Winken den daheimgebliebenen, die gemeinsam in einer Augsburger Kneipe hoffen, dass der Eurosportplayer funktioniert. Unter den Hoffenden ist übrigens auch Augsburgs "blutleerer" Präsident Klaus Hofmann, der als erster offizieller Vereinsverantwortlicher am RB Boykott teilnimmt – ein Vorreiter?.

Pünktlich um 20:30 Uhr pfeift Schiedsrichter Sven Jablonski die Partie an. Für die Augsburger stehen zwei alte Bekannte der Leipziger auf dem Platz. Zum einen Rani Khedira, dem mit Sabitzer, Werner und Demme seine komplette ehemalige Clique gegenüber steht. Bei der Platzbegehung 90 Minuten zuvor, wusste er gar nicht wen er zuerst begrüßen soll. Seine Wahl fiel dann aber auf Timo Werner, da dieser im Blitzinterview mit Bundesliga.de Rani Khedira als Lieblingszimmernachbar angab.
Zum anderen spielen die Augsburger mit Marcel Heller. Jahrelang quasi der Weggefährte RB Leipzigs gemeinsam mit Darmstadt 98. Da der 31-Jährige damals oft eine scheinbar besonders hohe Anziehungskraft zum Rasen hatte, gehört Heller nicht unbedingt zu den besten Freunden der RBL-Fans.

RB Leipzig startet mit derselben Elf wie am Wochenende zuvor in Gladbach. Das bedeutet das Lookman vorerst erneut von der Bank zulookt. Emil Forsberg trainiert zwar wieder mit der Mannschaft, muss aber noch eine Menge Trainingsrückstand aufholen und ist deshalb noch nicht im Kader. Extern ist noch nicht bekannt, ob seine nun doch plötzliche Genesung mit seinem neuen Konkurrenten Lookman zusammenhängt oder er Abhärtungstraining bei Marcel Sabitzer bekommen hat, der sich bekanntlich von nichts aufhalten lässt.


Gregoritsch wundert sich und Keita lebt ungeniert seinen Ruf aus

5. Spielminute: Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase haben die Augsburger die erste große Chance im Spiel. Caiuby findet die Lücke in der Leipziger Abwehr und steckt den Ball für seinen Mitspieler Gregoritsch durch. Dieser hat circa fünf Meter rechts neben dem Elfmeterpunkt die Möglichkeit frei zum Abschluss zu kommen. Sein Schuss, oder besser gesagt sein Schüsschen, landet in den Armen von Peter Gulácsi. Im Interview nach dem Spiel erklärt er diese Situation wie folgt: „Ich war kurz überrascht, denn im Hinspiel sah der Leipziger Torwart noch ganz anders aus. Außerdem habe ich damals schon in der dritten Minute getroffen. Gerne hätte ich diesmal noch eher ein Tor geschossen, aber die dritte Minute war bereits vorbei.“ Ein gutes Gedächtnis hat der Augsburger. Der Torwart im Hinspiel war Yvon Mvogo, das Tor jedoch fiel erst in Minute vier.

10. Spielminute: Nach einer starken Anfangsphase der Augsburger, die noch vom 3:0 gegen Eintracht Frankfurt beflügelt waren, haben nun die Leipziger das Spiel übernommen. Doch die Mannschaft von Manuel Baum steht hinten drin und noch haben Werner und Co. keine Lücke gefunden.



15. Spielminute: Naby Keita hat zwei Minuten zuvor die gelbe Karte für hartes Einsteigen gegen Phillip Max gesehen, zeigt sich aber seitdem sehr präsent in der Leipziger Offensive. Mit einem super Dribbling tanzt er mal eben die Augsburger Abwehrspieler schwindelig und kommt im Strafraum zum Abschluss. Keeper Marwin Hitz schafft es gerade noch so, den Ball zur Ecke zu lenken. Der anschließende Eckball wird von Kampl geschossen und landet auf dem Kopf von Willi Orban, dessen Kopfball knapp über die Latte segelt. Die im Geheimtraining einstudierten Eckenvarianten strahlen große Gefahr bei den Gästen aus.


Mintzlaff konsterniert

25. Spielminute: Trotz riesiger Chancen für die Gastgeber durch Werner (17.) und einem Freistoß von Sabitzer (20.) sowie einer Augsburger Gelegenheit durch Koo (21.) hat das Spiel langsam wieder an Tempo verloren. Aus diesem Grund nutzt Oliver Mintzlaff die Möglichkeit nach Klaus Hofmann zu suchen. Der Augsburger Präsident hatte im vergangen Herbst angekündigt einen Versuch zu starten, Mitglied bei RB Leipzig zu werden, um mit einer vermeintlichen Ablehnung zu beweisen, dass RB gar kein richtiger Verein ist und ihm somit die Lizenz nicht zu steht. Der Leipziger Vorstandvorsitzende Mintzlaff möchte nun nicht wahrhaben, dass Hofmann das Spiel boykottiert. Schließlich hatte er ihm extra am heutigen Abend einen Mitgliedausweis mitgebracht…
Auch der verletzte Halstenberg und Forsberg schauen das Spiel im VIP- Bereich. Nachdem der enttäuschte Mintzlaff an ihnen vorbei gelaufen war, fragst Forsberg seinen Kollegen verwundert: „Hast du eine Ahnung, von wem er spricht?“

27. Spielminute: Währenddessen mangelt es auch den Fans an Spannung auf dem Spielfeld, da durch viele Unterbrechungen kaum noch ein ordentliches Spiel zustande kommt, stimmen Leipziger Fangruppierungen „Happy Birthday to you, Happy Birthday to you, Happy Birthday lieber Georg Teigl, Happy Birthday to you!” an. Mitten im Geburtstagsständchen fällt jemandem auf, dass Teigl gar nicht mehr bei Augsburg spielt und mittlerweile an Eintracht Braunschweig ausgeliehen ist. Da inzwischen Martin Hinteregger den Spielaufbau von Augsburg übernommen hat und keine Anspielstation findet, verwandeln sich die Geburtstagssänge eh innerhalb von Sekunden in Pfiffe.

33. Spielminute: Erste Ecke für Augsburg – Hasenhüttls neue Eckenverteidigung funktioniert astrein.

38. Spielminute: Halstenberg hat Forsbergs Frage nicht losgelassen und endlich die Antwort gefunden: „Ich glaube, er meinte den Herrn von der Parkbank.“. Hofmann flüstert in der Augsburger Kneipe wohl gerade vor sich hin: „Die dürften eigentlich gar keine Lizenz haben.“

45. Spielminute: Nach einem Schuss von Werner von der Strafraumgrenze, der das Tor um einen halben Meter verfehlt, pfeift der Schiedsrichter zur Halbzeit.


Timo Werner ... Fußballgott!

48. Spielminute: Alle haben ihre Plätze wieder eingenommen und beobachten, wie Leipzig auf das erste Tor drängt. Bereits vier Torschüsse durch Kampl, Werner, Bruma und nochmal Werner stehen seit Wiederanpfiff auf dem Papier.

52. Spielminute: Keitas Versuch aus der 50. Minute steht mittlerweile ebenfalls auf dem Zettel der Torschüsse dokumentiert. Von den Augsburgern ist in Halbzeit zwei noch fast gar nichts zu sehen. Den einzigen Konter der Gäste unterbindet Keita, weswegen Hasenhüttl seinen gelb-rot gefährdeten Spieler vom Platz nimmt und stattdessen Ademola Lookman ins Spiel bringt.

58. Spielminute: Toooooor für RB Leipzig! Lukas Klostermann flankt von links in den Strafraum, von wo ein Augsburger Abwehrspieler den Ball aus dem Strafraum köpft. Wie soll es auch anders kommen, landet der Ball auf den Füßen von Timo Werner. Es ist das 100. Tor für RB Leipzig in der Bundesliga. Einziger kleiner Haken: Der Schuss wurde entscheidend durch Martin Hinteregger abgefälscht und wird dem Österreicher zugeschrieben. Da die Leipziger Fans nicht wollen, dass das 100. Tor dem Augsburger zugeschrieben wird, starten sie am nächsten Tag eine Petition, die das Tor Timo Werner anerkennen soll.




Lookman wird zum Serientäter

66. Spielminute: Ähnlich wie in Halbzeit eins verliert das Spiel etwas an Tempo. Um neue Impulse zu setzen, wechselt sowohl Hasenhüttl als auch Baum in der Offensive. Die Augsburger bringen Schmid ins Spiel, bei den Leipzigern kommt Yussuf Poulsen zu seinem Einsatz.

73. Spielminute: Marcel Heller rutscht im Zweikampf mit Lookman aus, woraufhin der Engländer ihm den Tipp gibt, sich andere Schuhe zuzulegen, da der Rasen in Deutschland nun mal sehr rutschig ist.

75. Spielminute: Georg Teigl verfolgt das Spiel seiner Ex-Vereine via Eurosportplayer und hat von seinem Geburtstagsständchen Wind bekommen. Via Twitter und Instagram bedankt sich der 27-Jährige bei den RB Fans, was die Fans in den Augsburger Kneipen mit den Augen rollen lässt.

78. Spielminute: Toooooor für RB Leipzig! Wie schon gegen Gladbach trifft Neuzugang Ademola Lookman. Nach einer Flanke durch den Strafraum von Kevin Kampl steht er frei vorm Tor und muss nur noch einschieben.
Die Medienabteilung im Pressebereich ist vollkommen überfordert, denn die Ideen für Wortspiele mit Lookmans Namen gehen langsam aus.



81. Spielminute: Anschlusstreffer für die Augsburger. Ähnlich wie drei Minuten zuvor im anderen Strafraum schafft es Phillip Max über die Leipziger Innenverteidigung zu flanken und erreicht den eingewechselten Schmid.

90. Spielminute: Die Leipziger haben sich den Anschlusstreffer nicht anmerken lassen und spielen auch die folgenden drei Minuten Nachspielzeit locker runter.


Rani wink einmal...

Nach Abpfiff rufen die Leipziger aus dem Fanblock „Rani Khedira, Rani Khedira“. Da dieser aber nicht den Unmut der Augsburger Fans auf sich ziehen möchte, winkt er kurz und tauscht dann mit Timo Werner sein Trikot. Ebenfalls ihr Trikot tauschen wollen Diego Demme und Phillip Max. Bei ihrem letzten Versuch dies zu tun, vor drei Jahren gegen den Karlsruher SC, musste dieser aufgrund der Karlsruher Fans rückgängig gemacht werden. Beide lassen das T-Shirt des jeweils anderen den kompletten Abend nicht mehr los.



Mittlerweile ist Martin Hinteregger beim Interview und möchte auf Nachfrage nicht über Red Bull und RB Leipzig reden: „Ich habe alles dazu gesagt“. Sein Anteil am 1:0 und damit 100. Tor der Leipziger bezeichnet er als „unglücklich gelaufen, aber nun auch nicht mehr zu ändern.“ Deutlich glücklicher über dieses Tor zeigt sich Timo Werner: „Ich bin unglaublich stolz Teil dieser Mannschaft zu sein und das 100. Tor geschossen zu haben.“

So oder so ähnlich könnte es am Freitagabend gegen die Augsburger laufen. Wer live dabei sein und die Zuschauerzahl auf 38.000 hochschrauben möchte, hat weiterhin die Möglichkeit sich ein Ticket zu sichern. Alternativ könnte ihr das Spiel im Bullenfunk mithören oder unseren RB-Fanticker nutzen. Das RB-Fans.de Team wünscht Ralph Hasenhüttl und seinen Jungs viel Erfolg!

emi.rbgt.39


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