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Europa League 6. Spieltag
Donnerstag, 13.12.2018, 21:00 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
Rosenborg Trondheim
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ERSTER EL-DREIER – LEIPZIG STÜRMT TRONDHEIM!

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Trondheim - (04.10.2018) Unsere Leipziger Jungs schlagen Trondheim souverän und bringen die ersten Europa-Punkte dieser Saison mit nach Sachsen. Lange Zeit ließen die Rasenballer Rosenborg keine Chance, ehe in der Schlussphase der obligatorische Gegentreffer einschlug.

 Der zweite Anzug sitzt – Rangnick rotiert wie erwartet

Im zweiten Gruppenspiel der diesjährigen Europa League Saison ist es also endlich so weit, Ralf Rangnick und seine Männer konnten drei Punkte und den ersten Sieg einfahren. Nach der bitteren und streckenweise peinlichen Partie gegen Salzburg wurde also auf internationaler Bühne Wiedergutmachung geleistet. Wie zu erwarten war stellte unser Trainer seine Startformation im Vergleich zum Match in Hoffenheim am Samstag komplett um. Sieben Veränderungen nahm der Professor vor, was der spielerischen Harmonie in Norwegen jedoch keinen Abbruch tat. Mukiele, Halstenberg, Orban, Mvogo, Bruma, Cunha und Augustin durften beginnen, Timo Werner, Yussuf Poulsen und Upamecano bekamen eine komplette Pause und konnten die Show 90 Minuten lang entspannt beobachten.


Griffig in der Defensive und offensiv gefährlich: Demme leitete das 1:0 ein.


Fünf Minuten schlummern – danach hellwach

Die Anfangsphase nutzten beide Teams offenbar um zu sehen was Sache ist. Leipzig benötigte ein paar Minuten um in das Match zu finden – derweil hatte Trondheim-Stürmer de Lanlay schon die erste Chance per Kopf (2. Minute), es sollte lange Zeit die einzige bleiben. Doch die Rot-Weißen hatten das Glück nicht bestraft zu werden und spielten sich zusehends warm. Bereits nach zwölf Minuten wurde dies belohnt: Diego Demme spielt Augustin im Sturmzentrum mit einem schicken Diagonalpass optimal frei, dieser nahm den Ball elegant und effektiv an und vollendete eiskalt zur frühen Führung für die Messestädter.

Im Anschluss kehrte Ruhe und Sicherheit in das Spiel unserer Mannschaft ein. Die Pässe kamen an, was in viel Ballbesitz resultierte – zeitweise um die 70 Prozent. Das 2:0 lag sicher in der Luft, doch es wollte wie so oft nicht fallen. Bruma, Cunha und Augustin – die in der Offensive ordentlich wirbelten – erspielten sich Chancen und drängten die Norweger hinten rein. Dem Gastgeber gelang es vor der Pause nie wirklich für Entlastung zu sorgen, einzig der Zwischenstand sollte ihnen Hoffnung geben.


Die 150 mitgereisten Fans sahen trotz Herbstregens ein gutes Spiel.


Leipzig weiter giftig – Entscheidung nach einer Stunde

Diese Hoffnung sollte allerdings nicht lange währen. Die Roten Bullen kamen unverändert und konzentriert aus der Kabine und schnürten die Schlinge um den Trondheimer Hals immer enger. Bereits in der 54. Minute wurde dies belohnt. Eine Standardsituation brachte die erste Vorentscheidung. Nach einer Halstenberg-Ecke verlängerte landet der Ball bei Konaté, welcher aus kurzer Distanz auf 2:0 erhöhte. Der junge Innenverteidiger freute sich zurecht wie ein Honigkuchenpferd, denn mit dem zweiten Tor war der Wille der Gastgeber endgültig gebrochen. Nur sieben Minuten später fiel darum bereits das 3:0 – nach einem Pass von Bruma an der Strafraumgrenze, der eigentlich für Augustin gedacht war, schnappte sich Cunha die Kugel und verwertete sehenswert zum dritten Auswärtstor. Danach spielte unser Team weiter attraktiv nach vorn und hätte sehr wohl mehr Tore erzielen können, wenn nicht sogar müssen. Umso ärgerlicher ist deshalb, dass dem eingewechselten Jebali in der 79. Minute der Ehrentreffer gelang. Wieder einmal zeigte sich, dass unsere jungen Spieler etwas fahrig agieren, wenn es zu gut läuft. Kurz zuvar waren mit Halstenberg und Demme allerdings auch die defensiven Anker ausgewechselt worden. Wenn man etwas Negatives an diesem Spiel finden will, dann sicherlich das unnötige Gegentor. Diesen defensiven Schlendrian gilt es dringend noch abzustellen im Laufe der Saison.

Echte Spannung kam dennoch nicht mehr auf, dazu war Rosenborg Trondheim schlichtweg nicht gut genug. Im Gegenteil, der Schönheitsmakel brachte die Jungs nicht mehr aus der Ruhe, Bruma hätte kurz vor Schluss sogar noch auf 4:1 erhöhen können.


Bis auf die schlafmützge Schlussphase konnte Rangnick zufrieden sein.


Fazit

Alles in Allem ein sehr starker Auftritt der Leipziger, die neben der klar höheren Qualität in der Mannschaft – selbst mit dem zweiten Anzug – in diesem Spiel auch den deutlichen Willen zeigten, sich auf internationalem Parkett zu rehabilitieren. Da war viel Spielwitz, aber auch die nötige Konzentration über weite Strecken der Partie zu erkennen. So wünschen wir uns das. Schön auch zu sehen, dass Augustin seine Antworten über seine Persona auf dem Platz gibt und Poulsen sowie Werner etwas Ruhe gegönnt wurde. Mit diesen Leistungen brauchen wir uns keine Sorgen um die Rotation zwischen Bundesliga und Europa League zu machen. Die einzigen Makel hießen wie so häufig Chancenverwertung und die defensive Kontinuität über 90 Minuten, doch daran lässt sich arbeiten, die Saison ist noch jung.

Am kommenden Sonntag (18 Uhr) kommen nun die Nürnberger in unserem Wohnzimmer. Aus Zweitligazeiten werden viele nicht nur positive Erinnerungen an die Franken haben und unterschätzen darf man den Aufsteiger auf gar keinen Fall. Die letzten Auftritte machen jedoch Mut. Drei Siege in Serie gab es nun, vier Siege in Serie konnten die RB-Fans zuletzt vor genau einem Jahr bewundern.

In Europa heißt der nächste Gegner Celtic Glasgow, die am 25.10. in Leipzig gastieren und sicherlich ein anderes Kaliber als Trondheim werden. Die Schotten verloren jedoch ihr Parallelspiel gegen Salzburg (1:3), wodurch dieses Match schon enorm wichtig für das Weiterkommen werden könnte. Leipzig ist mit Platz 2 nun in der Pole – Packen wir’s an!


Es stimmt im Team, der zweite Anzug sitzt!


Statistik
Rosenborg Trondheim:
Hansen – Hedenstad (62. Reitan), Hovland, Reginiussen, Gersbach – Jensen (C), Konradsen, Denic (77. Vilhjalmsson) – Levi, Söderlund, de Lanlay (68. Jebali)
RB Leipzig: Mvogo – Mukiele (80. Sabitzer), Konaté, Orban (C), Halstenberg (74. Saracchi) – Laimer, Ilsanker, Demme (64. Klostermann), Bruma – Augustin, Cunha
Schiedsrichter: Marco Guida (Italien)
Tore: 0:1 Augustin (12.), 0:2 Konaté (54.), 0:3 Cunha (61.), 1:3 Jebali (79.)
Torschüsse: 5 / 25
Schüsse aufs Tor: 4 / 12
Passquote: 68% / 82%
Zweikampfquote: 39% / 61%
Ballbesitz: 35,5% / 64,5%
Fouls: 14 / 6
Ecken: 2 / 8
Abseits: 3 / 2
Gelbe Karten:
Hovland / –
Zuschauer: 11.484 (ca. 150 RBL-Fans)

FM7


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20181004-spielbericht-trondheim.html

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