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12. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 24.11.2018, 15:30 Uhr
Ort: Volkswagen Arena
VfL Wolfsburg
RB Leipzig
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DÉJÀ-VU IM POKAL – DR3IKAMPF-FINALE MIT DER TSG UND JULIAN NAGELSMANN

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Leipzig - (29.10.2018) Das Ligaspiel vor einem Monat warf seinen Schatten voraus, nun sieht man sich in der 2. DFB-Pokal Runde schon wieder. Flutlichtspiel und ein erneutes Wiedersehen mit unserem zukünftigen Trainer Julian Nagelsmann, während die Partie den Abschluss des DR3IKAMPFES bildet. Unsere Leipziger Rasenballer haben nun die Gelegenheit, erstmals mit einem Sieg ins DFB-Pokalachtelfinale einzuziehen.

Vergessen ist die Schmach der hohen Niederlagen der vergangenen Saison gegen Angstgegner Hoffenheim. Vor ca. vier Wochen hatte man mit dem Sieg im Ligawettbewerb ganz abgeklärt gespielt und bewiesen, dass man sich auch auf unbequeme Gegner einstellen und die entsprechenden Lösungen finden kann. Mit einer taktisch disziplinierten Spielweise hatte man die heimstarken Hoffenheimer in die Knie gezwungen. Nun gilt es vor heimischen Publikum erneut die A…backen zusammenzukneifen, denn mit einem Erfolg winkt erstmals die dritte DFB-Pokalrunde und somit der Einzug ins Pokal-Achtelfinale.


Hoffenheims Abwehr und Offensive im Check

Julian Nagelsmann hingegen kann im Gegensatz zum Ligaspiel diesmal auf seine etablierte Abwehrformation zurückgreifen. Wichtiges Element ist dabei Kapitän Vogt, der in der Innenverteidigung die Fäden zieht, wie auch der wiedergenese Spielpartner Bicakcic. Ebenso mit dabei wird auf der linken Seite Nationalspieler Nico Schulz sein, so dass diese drei gestandenen Profis nach der Niederlage im letzten Aufeinandertreffen gegen unsere Roten Bullen die jungen Akpoguma, Hoogma und Posch ersetzen sollten, und demnach eine stabilere Abwehr die Folge wäre. Geholfen hat dies schon einmal in den letzten zwei siegreichen Ligaspielen gegen Nürnberg und Stuttgart. Mit gestiegenem Selbstvertrauen versucht man nun für die anstehende schwere Partie auch an den letzten Auftritt in Leipzig zu erinnern und anzuknüpfen.


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Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann kann diesmal wieder voll auf seinen Kapitän Kevin Vogt in der Abwehr bauen, der bei der Niederlage gegen die Leipziger Rasenballer vor gut einem Monat noch fehlte


In dieser Bundesligasaison hingegen spielte man bisher im Kampf um die internationalen Plätze gegen stärkere Mannschaften wie Dortmund, Bayern, Leipzig und Frankfurt eher erfolglos. Nur ein Unentschieden (gg. Dortmund) stehen drei Niederlagen den Letztgenannten gegenüber. Dies spiegelt sich auch aktuell in der Champions League wieder. Noch ohne Sieg in drei Spielen offenbarte man bisher, wie schwer man sich tut gegen individuell stärker besetzte Mannschaften. Dies scheint das eigentliche Manko bei den Hoffenheimern zu sein nach den Abgängen von den Leistungsträgern wie Wagner, Uth, Gnabry, Süle und Rudy. Schmerzlich vermisst werden daher auf dem Spielfeld auch die Spieler Amiri, Hübner, Rupp und Geiger, die aufgrund langfristiger Verletzungen dem Kader nicht zur Verfügung stehen. Diese Sorgen haben die Leipziger in diesem Umfang zum Glück nicht nach den Abgang von Keïta und dem verletzungsbedingten Ausfall aktuell von Forsberg.

Wahrscheinlich hat aber Trainer Julian Nagelsmann wieder den einen oder anderen taktischen Schachzug parat. Schließlich ist die Erinnerung am 5 zu 2 Erfolg in Leipzig noch da und das sollte auch teilweise mit einem anderen Spielerpotential umsetzbar sein. Taktisch gesehen sollte es weiterhin zum verzahnten 3-3-2-2 hinauslaufen und offensiv hat man bisher auch eigentlich eine gute Figur gemacht. Schließlich hat man in der Bundesliga schon 18mal wie auch in der Champions League 6mal getroffen. Man weist also einen Toreschnitt von 2 Treffern pro Spiel vor und das spiegelt auch die Handschrift unseres zukünftigen Trainers Julian Nagelsmann wieder. Zwar hat man in dieser noch jungen Saison zumeist gegen individuell starke Mannschaften bisher den Kürzeren gezogen, gegen Leipzig ist man aber keineswegs chancenlos und bewies eigentlich immer dabei, wie schwer es ist gegen die spielstarken Sinsheimer anzutreten. Zu guter Letzt hat man auch in jeder Partie bisher immer getroffen

Mögliche Aufstellung TSG 1899 Hoffenheim: Baumann – Kaderabek, Vogt, Bicakcic - Schulz (Brenet), Grillitsch (Demirbay), Kramaric (Grifo) - Nelson, Zuber - Belfodil, Joelinton (Szalai)


Offensive vs. Defensive - Die Null muss stehen?

Diese Problematik gilt nun auch für unsere Roten Bullen. Nach zwei Ligaspielen ohne Gegentreffer, aber auch ohne eigenen Torerfolg, fällt es langsam schwer die richtige Balance zu finden, um am Ende doch noch mit einem Sieg das Spielfeld verlassen zu können. In Hoffenheim zumindest hatte man bewiesen, dass man in der Lage ist, als Mannschaft kompakt und sicher aufzutreten und im Angriffsspiel sich ebenso durchsetzen zu können. Mittlerweise hat man sich ja zum defensiven Ligaprimus entwickelt. Man glänzt mit den wenigsten Gegentreffern und den meisten Spielen zu Null, während im Angriffsspiel 6 Bundesligateams noch mehr Tore erzielten. Zählt man das 6:0 gegen Nürnberg nicht mit, sticht die Leipziger Offensive im Schnitt mit nur 1 Treffer je Partie.

Hier zeigt sich auch noch im gewissen Maße die fehlende Effektivität vor dem gegnerischen Tor und die notwendige Konsequenz, den begonnenen Angriff zu Ende zu bringen, und sei es mit einem Distanzschuss. Dies wird gleichermaßen auch durch Statistiken belegt und durch Timo Werner insbesondere verkörpert, der über 9 Torschüsse für 1 Tor benötigt. Insgesamt schoss er schon 37 Mal auf das gegnerische Tor, ohne die notwendige Präzision, die eines Nationalspielers würdig genug wäre. Auch dort konnte zuletzt, jeweils über die volle Distanz gespielt, in mehreren Partien kein Torerfolg verzeichnet werden. Eine viel bessere Quote weisen indes Yussuf Poulsen und J.K. Augustin auf, die aber weniger Spielzeit bekommen, jedoch nur die Hälfte ihrer Torschüsse brauchen, um den Ball im gegnerischen Tornetz unterzubringen. Bleibt zu hoffen dass Timo wieder zur alten Klasse zurückfindet, denn mit seinen Fähigkeiten kann er unsere Mannschaft noch mehr nach vorn bringen.


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Können unsere Roten Bullen erneut wieder jubeln? – vor einem Monat bezwang man die Hoffenheimer Elf. Yussuf Poulsen schnürte dabei in Sinsheim ein Doppelpack


Natürlich hängt das auch vom kreativen Mittelfeld ab, welches insbesondere durch Emil Forsberg und Kevin Kampl verkörpert wird. Fehlt der eine oder fehlen gar beide Spieler, dann fehlt es auch an Ideen in der Spielgestaltung wie auch in der technischen Ballbehandlung und Dribbelstärke auf engstem Raum, letztendlich über das Mittelfeld die richtigen und erfolgreichen Impulse nach vorn geben zu können. Während Emil Forsberg weiterhin längerfristig pausieren muss, soll es wieder Kevin Kampl im Mittelfeld richten. Mit Diego Demme funktioniert diese Doppelsechs auch recht gut, deren Belastung aber auch von Spiel zu Spiel nicht zu vernachlässigen ist und eine Spielpause unvermeidlich wird. Schon drei Tage später wartet auch wiederum das nächste Match, welches auch wieder ein sehr intensives Spiel bei der Hertha wird - und dieses muss der Trainer genauso im Auge behalten, will man seine längerfristigen Saisonziele in Form eines Champions League Platzes nicht gefährden.

Beide Mannschaften zumindest können guten Offensivfußball bieten. Hoffenheim hat bisher die meisten Torschüsse im Ligabetrieb abgegeben (159) und einen Tore-Schnitt von 2 Treffern je Partie (18 Treffer insgesamt). Ähnlich offensiv spielten auch unsere Leipziger Rasenballer, die sich in dieser Statistik auf Platz 3 wiederfinden und mit 142 Torschüssen 16 Treffer erzielten, und dem im Ganzen kaum nachstehen. Es ist angerichtet für einen richtigen Pokalfight. Die notwendige Einstellung stimmte zuletzt – seit acht Spielen ist man ungeschlagen und es besteht die historische Chance, erstmal das DFB-Pokal-Achtelfinale zu erreichen. Der Gegner ist wahrlich kein leichter, aber umso brisanter ist die Partie, die am Mittwoch-Abend unter Flutlicht in der Red Bull Arena ausgetragen wird.

Wir drücken unsere Mannschaft wie immer feste die Daumen. Wer die Mannschaft vor Ort noch unterstützen möchte, dem steht online im Ticket-Shop noch eine große Auswahl zur Verfügung. Wer jedoch zur späten Stunde im Stadion nicht dabei sein kann, der kann das Spiel im Liveticker oder über dem Bullenfunk verfolgen, oder aber auch im Ersten (auf ARD).

oligei


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