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16. Spieltag 1. Bundesliga
Mittwoch, 19.12.2018, 20:30 Uhr
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VORENTSCHEIDUNG IN EUROPA BEIM STALLDUELL IN SALZBURG

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Leipzig - (28.11.2018) Teil zwei des Duells zwischen Red Bull Salzburg und RB Leipzig steht an. Neben der natürlichen Brisanz und dem besonders wachsamen Auge der argwöhnischen Fussballwelt geht es für RB Leipzig um nichts Geringers als das Weiterkommen in der Europa League.

Salzburg der bekannte Unbekannte

Red Bull Salzburg heißt der nächste Gegner für RB Leipzig in der Europa League. Nein, heißt er natürlich nicht, sondern FC Salzburg. Sponsoren im Vereinsname sind für die Europa League nicht erlaubt und darum gibts auch gleich ein neues Logo. Dieses und das Ganze drumherum kommt dem geneigten Rasenballer irgendwie bekannt vor...

Natürlich sind die Gründe für die besondere Brisanz des Duells hinlänglich bekannt. Red Bull als Geldgeber hier wie dort, viele RBL-Spieler mit Salzburg Vergangenheit, Ralf Rangnick als Erfolgsgarant, dann Spieler weglotsendes Feindbild in der Mozartstadt. Und so weiter. Als gäbe das alles nicht schon genug her, kommt es nun zum Duell ums Weiterkommen in der Gruppenphase. Die Möglichkeit einer "Stallorder" trieb die Uefa so weit um, dass entscheidende Änderungen in der Struktur beider Vereine gemacht werden mussten. Die Entflechtung von beiden Vereinen, vor allem durch Ralf Rangnicks Aufgabe der Doppelrolle als Sportdirektor und das Ende von Red Bull als nomineller Clubeigner in Salzburg sind die sichtbarsten Konsequenzen.

Dennoch schaut die Fussballwelt sicher weiter ganz genau hin. Nun da die letzten beiden Spiele anstehen, kommt dem direkten Duell vorentscheidender Charakter zu. Um das leidige Thema dann aber auch abzuschließen, bleibt hier nur einmal klar festzuhalten: Es nervt. Keine Seite hat was zu verschenken und auch im Hause Red Bull hat man sicher kein Interesse daran das Duell seiner beiden Aushängeschilder kapputtzumachen.


Ein Sieg muss her

Damit (endlich) zur sportlichen Situation. Der Fehlstart im Hinspiel erwies sich für RBL als Weckruf und Start einer Erfolgsserie in der Bundesliga und Europa League mit teilweise erstaunlicher defensiver Stabilität. Leider warf man zuetzt in Glasgow den hart erarbeiteten, verdienten Ausgleich gleich wieder weg, so daß man sich 1:2 geschlagen geben mußte. Dadurch ergibt sich in der Gruppe die Situation, dass für das Weiterkommen realistisch nun ein Sieg in Salzburg nötig ist. Positiv betrachtet hat man im Fernduell um Platz 2 mit Glasgow durch das Auswärtstor den direkten Vergleich gewonnen. Zwei Siege reichen also auf jeden Fall fürs Weiterkommen. 

Realistisch betrachtet müssen wohl auch eben diese 6 Punkte her. Bei allem Respekt für Trondheim muss man dennoch davon ausgehen, dass Celtic dort gewinnen wird. Schließlich sind die Norweger praktisch ausgeschieden und haben am Wochenende mit dem nationalen Pokalfinale ein wichtiges Spiel vor der Brust. Im Gruppenfinale hätte Glasgow dann daheim gegen Salzburg alle Möglichkeiten. Siegt RBL in Salzburg könnte Glasgow die Österreicher mit einem 2:0 im direkten Vergleich überholen. (Hinspiel 3:1) Eine Situation, die das Team von Marco Rose, der übrigens als Nachfolger von Julian Nagelmann in Hoffenheim gehandelt wird, sicher vermeiden will. Gelingt unseren Rasenballern kein Dreier, so ist Salzburg sicher weiter und Leipzig auf ihre Schützenhilfe am letzten Spieltag angewiesen.


Schwerer Gegner, schwierige Situation

Salzburg ist mit 4 Siegen der Gruppen-Dominator, dennoch sind sie wie eben beschrieben noch nicht sicher weiter. Motivation ist sicher kein Problem in der Mozartstadt, ebenso wenig wie mangelndes Selbstvertrauen - hat man doch zu Hause zuletzt vor 2 Jahren verloren und dabei im Vorjahr sogar das Halbfinale in Europa erreicht. Will RBL die Scharte der Hinspiel-Niederlage auswetzen, bedarf es also fraglos einer Top-Leistung. Der Zeitpunkt dafür scheint aber nicht günstig. Die unglückliche Transferperiode im Sommer ließ befürchten dass es zu personellen Engpässen kommt. Gerade in der Kreativabteilung scheint sich das nun zu bewahrheiten. Neben dem langfristigen Ausfall von Emil Forsberg fehlt nun auch Kevin Kampl. In Wolfsburg musste man zudem auf Marcel Sabitzer verzichten. Im Resultat bedeutete es gegen limitierte Wölfe eine nicht unverdiente 0:1 Niederlage hinnhehmen zu müssen. 

Damit ist man in der Bundesliga unter Zugzwang. Am Sonntag wartet schon das Heimspiel gegen die sehr starken und dann zudem ausgeruhten Tabellenzweiten Gladbacher von Dieter Hecking. Klar, Rotation ist in der Englischen Woche ohnehin angesagt, aber in dieser Situation muss sich Ralf Rangnick wohl besonders gründlich überlegen, wer wann ran darf. Wenn es denn noch viel zu überlegen gibt. Kommen die angeschlagenen Sabitzer und Upamecano (trainierten zumindest individuell) und Kampl nicht zurück, stellt sich das Team praktisch von selbst auf.

Bei den Salzburgern fehlt mit Amadou Haidara ein ganz wichtiger Mittelfeldspieler mit einer Bänderverletzung im Knie für mindestens 4 Monate. Wirklich bessern tut dies den Blick in die sportliche Zukunft auf Leipziger Seite aber auch nicht wirklich, ist es doch ein offenes Geheimnis, dass Haidara im Winter als Keita-Ersatz an die Pleiße wechseln wird. Ralf Rangnick sorgte zwar für Verwirrung, als er darauf angesprochen beide noch offiziell namenlosen Winterneuzugänge als seines Wissens nach fit bezeichnete, doch dabei handelt es sich wohl nur um konsequentes Nichtssagen.


Reisefreudige Leipziger

An Unterstützung wird es in der Fremde jedenfalls nicht mangeln. Allein der Sonderzug des Fanverbandes wird knapp 800 Leipziger Anhänger nach Salzburg bringen. Das schmale Gästekontingent ist komplett weggegangen und auch in benachbarten Bereichen der ausverkauften Arena in Wals-Siezenheim werden zahlreiche Leipziger Platz nehmen. 2.500 Leipziger Fans werden insgesamt erwartet. Wie schon in Glasgow gibt es Informationskanäle für die Auswärtsfahrer:


Infos und Kommunikation bei WhatsApp und Facebook

Auch für Salzburg gibt es wieder einen WhatsApp-Broadcast mit aktuellen Infos der Fanbetreuung sowie über Fantreffen und eventuelle weitere Aktionen. Auch eine WhatsApp-Gruppe für den Austausch unter Fans und Eure Fragen wird es geben. Aus Erfahrung der vergangenen internationalen Auswärtsreisen können wir dies absolut empfehlen! Die Infos zur Anmeldung findet Ihr auf der Website von RBL International.

Der nachstehende Guide stammt von der Facebook-Gruppe „RB Leipzig International.“ Dort gibt es alle Tipps rund um Anreise, Tipps für Treffen und natürlich auch Platz für Eure Fragen, Anregungen und Tipps für andere Fans.

LINK: zur Facebook-Gruppe


Fanmarsch

Die Rasenballisten sind wieder federführend bei der Organisation eines Fanmarschs. Treffpunkt ist der Rudolfskai. Um 16:15 Uhr geht es los.  Die Strecke ist etwa 5 km lang und 1,5 Stunden vorgesehen. Alle weiteren Infos findet Ihr dann im WhatsApp-Broadcast und in der Facebook-Gruppe oder auf Twitter.


Fazit

Siegen oder Fliegen. Entweder der große Wurf gelingt im Bruderduell und das Achtelfinale winkt oder es heißt wohl Abschied nehmen von Europa. Personelle Probleme hin oder her - es geht ums Ganze. Revanche fürs Hinspiel, Duell ums Weiterkommen, Stallduell - mehr geht im Europapokal für diese beiden Teams und Fanlager nicht.

Für Diejenigen, die nicht beim Spiel dabei sein können, gibt es natürlich die Möglichkeit die Partie im Liveticker oder über den Bullenfunk zu verfolgen. Alternativ läuft das Spiel bei RTL Nitro bzw. DAZN. Das Team von RB-Fans.de drückt dem Rasenballteam und allen Auswärtsfahrern wie immer die Daumen, wünscht allen ein stimmungsvolles Spiel und hofft auf eine maximale Punktausbeute!

roger


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20181127-vorbericht-Salzburg-auswaerts.html

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