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23. Spieltag 1. Bundesliga
Montag, 25.02.2019, 20:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
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Salzburg - (30.11.2018) Nach einer erneuten Niederlage gegen Salzburg steht RBL mit einem Bein im Aus. Ersatzgeschwächt und mit wenig Elan zogen unsere Rasenballer verdient den Kürzeren, während Celtic erwartungsgemäß gewann und nun nur noch einen Punkt benötigt.

Eine lange Liste von Ausfällen, die Rangnick zu kompensieren hatte. Während Hasenhüttl in der letzten Rückrunde noch auf Mittelfeldspieler wie Lookman, Keita, Forsberg, Kampl, Demme und Sabitzer zurückgreifen konnte, musste in Salzburg improvisiert werden, denn keiner der genannten stand zur Verfügung. Diese Verletztenliste konnten Bruma, Cunha und Co. jedoch nicht annähernd adäquat kompensieren. Offensiv blieb es wie schon gegen Wolfsburg und Glasgow extrem überschaubar, defensiv brachte RBL mit Fünferkette zumindest Teile des Spiels solide über die Bühne, konnte der Salzburger Wucht aber letztendlich nicht widerstehen.

Gut 2.500 Fans hatten sich mit Zug und Auto nach Salzburg aufgemacht. Schon auf dem Hinweg zum Stadion gab es Pyrotechnik. Auch zu Beginn des Spiels stieg Rauch im RBL Block auf. Ein Fan wurde nach Widerstand gegen die Staatsmacht festgenommen. Auch hier hat die RB-Fanszene schon mal ein besseres Bild abgegeben. Schade, dass Einzelne hier ein negatives Bild für die Fanszene zeichnen. Die Stimmung im Fanzug und auch sonst bei An- und Abreise waren davon abgesehen wie immer absolut positiv.



Pressingmassaker

Stallorder? Mintzlaff und Rangnick erteilten der Mär schon zuvor heftige Absagen und jeder, der das Hinspiel verfolgt hatte, sollte wissen, dass dieser immer wieder durchs Dorf getriebene Bulle schon längst den Märchentod gestorben ist. Zu erwarten war eher ein Kampf- und Pressingmassaker und genau das sollte es auch werden. Salzburg stellte RBL früh und ließ bereits aus der Fünferkette kaum einen geordneten Spielaufbau zu. Dazu kam, dass RBL passsichere Spieler durch Ausfälle fehlten und auch in den wenigen Situationen, in denen sich etwas Platz bot, nur selten richtige Entscheidungen getroffen wurde. Auch Salzburg hatte aber mit der defensiven Anlage unserer Rasenballer zu kämpfen. Chancen blieben Mangelware, wenn dann gab es sie aber für die Gastgeber. S scheiterte Junuzovic in der sechsten Spielminute per Freistoß genauso an Mvogo wie Gulbrandsen per Volley in der 20. Überhaupt verschlief Leipzig die ersten 25 Minuten komplett, fand erst danach defensiv zu einer klaren Linie, ohne nach vorne wirklich Gefahr zu erzeugen. Die beste RBL-Chance, die die mitgereisten RB-Fans zu sehen bekamen, war ein Schlenzer von Werner am Pfosten vorbei kurz vor der Halbzeitpause (44.).


Leipzig muss – Salzburg machts

Nach dem Pausentee war klar, Leipzig ist unter Zugzwang, denn Celtic war gegen die Trondheimer B-Elf in Führung gegangen. Viel änderte sich indes auf dem Feld nicht. Erst mit der Hereinnahme von Poulsen für den schwachen Augustin kam wieder Fahrt ins Spiel (62.). Aber die Salzburger sollten zuerst jubeln. In der 74. Minute fand Ulmers Querpass Gulbrandsen im Strafraum, der Norweger vollstrecke eiskalt zum 1:0 – Mvogo chancenlos. Schon zwei Minuten zuvor eine ähnliche Situation, da verpasste der Ball Gulbrandsen noch. Insgesamt wirkte die rechte Abwehrseite, über die beide Angriffe liefen, nach der Hereinnahme von Klostermann (70.) defensiv nicht gut organisiert. Es folgte die größte RBL Chance des Spiels, als Werner nach einer Ablage von Poulsen den Ball aufs Tor brachte. Walke kratzte die Kugel aber aus dem Winkel (77.), was Timo zu einem kleinen Stinkefinger gen RBS-Keeper veranlasste, der musste auch ein wenig schmunzeln.



In der Endphase des Spiels versuchte RBL noch einmal, ein paar Angriffe in Richtung Salzburger Kasten zu initiieren, das Gros verpuffte aber und führte zu einigen gefährlichen Kontern, die jedoch allesamt vergeben wurden. So blieb es beim verdienten 1:0 Sieg für RBS, die damit als Gruppensieger in die nächste Runde einziehen. Glückwunsch – absolut gerechtfertigt. RBL ist nun auf die Schützenhilfe des Bruders aus der Alpenrepublik angewiesen, die in Glasgow gewinnen müssen, damit Leipzig ebenfalls europäisch überwintert.


Hielt, was zu halten war: Mvogo.


Fazit

Ohne Forsberg, Kampl und Demme bekommt Rangnick derzeit kein konkurrenzfähiges Mittelfeld zusammen. Bruma ist als eigentlicher Außenbahndribbler denkbar ungeeignet, um die nötige Ruhe ins Spiel zu bekommen. Cunha zeigte hier zumindest Ansätze, patzte aber beim Gegentor. RBL gelang es zu keiner Zeit, dem Pressing der Salzburger zu entkommen. Passquoten teils deutlich unterhalb der 50% Marke wie von Mukiele und Ilsanker offenbarten eine niedrige Pressingresistenz. Offensiv wurde zu viel überhastet und unpräzise gespielt. Man kann in diesem Sinne nur hoffen, dass sich die Lage im Mittelfeld bald entspannt. Nach einem sehr guten Herbst steht nun nach drei Pleiten in vier Spielen mit teils offensiv an einen Offenbarungseid grenzenden Leistungen ein eisiger Winter ins Haus.

Im Sturm bleibt Augustin weiterhin vieles schuldig. Seit seinem Streit mit der französischen Nationalelf ist der Wurm drin. Gerade die technisch stärksten Spieler des Kaders (Bruma und Augustin) hatten keinerlei Effekt auf das Spiel. Auch wenn die Stürmer durch das offensiv quasi nicht existente Mittelfeld in der Luft hingen, waren auch sie teil des Problems, da die wenigen Chancen ebenfalls nur unzureichend abgeschlossen wurden.

Was bleibt ist die Frage, warum man sich im Sommer sechs Spiele lang abgemüht hat, wenn die Konsequenz der letzten Rückrunde sowieso ein Ausscheiden nahe zu legen scheint. Das mögliche Weiterkommen hat man dabei nicht einmal mit den zwei schlechten Spielen gegen Salzburg sondern eher zuvor mit dem Auftritt in Glasgow verspielt. Nun dürfte man sich wohl in Bälde auf die Liga konzentrieren dürfen, aber zuvor steht noch der Dezember an. An den hat Leipzig in den letzten Jahren eher keine guten Erinnerungen.

Mit Gladbach steht ein richtungsweisendes Spiel ins Haus, gegen einen Gegner der anders als Leipzig, zuletzt besonders offensiv zu überzeugen wusste. Ausgang? Ungewiss. Denn selbst wenn Rangnick nicht müde wurde, zu betonen, dass man zeitweise ein gutes Spiel gemacht habe und sich nun sowieso auf die Liga konzentrieren will, bleibt unklar, ob man nun den Schalter wieder umlegen kann. Die 10 Spiele ohne Niederlage sind nun Geschichte. Im Hier und Jetzt hat RBL in den letzten vier Spielen nur einmal eine gute Figur gemacht und dreimal verdient verloren.


Gut gefüllter RB-Fanblock – leider gab es wenig zu feiern.


Statistik
RB Salzburg:
Walke – Lainer, Ramalho, Pongracic, Ulmer – Junuzovic, Samassekou – Schlager, Wolf (87. Daka) – Dabbur (90.+1 Prevljak), Gulbrandsen (76. Minamino)
RB Leipzig: Mvogo – Ilsanker, Orban, Upamecano – Mukiele (70. Klostermann), Cunha, Laimer, Bruma, Sarrachi (78. Halstenberg) – Augustin (62. Poulsen), Werner
Schiedsrichter: Orel Grinfeld (Israel)
Tore: 1:0 Gulbrandsen (74.)
Torschüsse: 17 / 12
Schüsse aufs Tor: 6 / 2
Passquote: 71% / 58%
Zweikampfquote: 48% / 52%
Ballbesitz: 54% / 46%
Fouls: 14 / 15
Ecken: 6 / 3
Abseits: 3 / 1
Gelbe Karten:
Lainer, Schlager / Ilsanker, Bruma, Cunha
Zuschauer: 29.520 (ca. 1.500 RBL-Fans)

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20181130-spielbericht-salzburg.html

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