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16. Spieltag 1. Bundesliga
Mittwoch, 19.12.2018, 20:30 Uhr
Ort: Allianz-Arena
FC Bayern München
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Borussia Dortmund
39
2
Bor.Mönchengladbach
30
3
Bayern München
30
4
RB Leipzig
28
5
Eintracht Frankfurt
26
6
1899 Hoffenheim
23
7
Hertha BSC
23
8
VfL Wolfsburg
22
9
SV Werder Bremen
21
10
1. FSV Mainz 05
19
11
Bayer 04 Leverkusen
18
12
SC Freiburg
17
13
FC Schalke 04
15
14
FC Augsburg
14
15
VfB Stuttgart
14
16
Fortuna Düsseldorf
12
17
1. FC Nürnberg
11
18
Hannover 96
10

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ANGRIFFSLUSTIGE FOHLEN ZU GAST – DAS TOPSPIEL VERSPRICHT VIELES!

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Leipzig - (30.11.2018) Bundesliga-Time und wieder eine Gelegenheit vor heimischen Publikum wertvolle Punkte im Kampf um die internationalen Plätze zu holen. Die spielstarken Fohlen kommen ausgeruht und mit viel Selbstbewusstsein eines Tabellenzweiten zur Messestadt. Für unsere Rasenballer und Zuschauer gleichermaßen das nächste Highlight nach dem Europapokal-Fight unter der Woche.

Herzlichen Willkommen zum nächsten Top-Spiel in der Red Bull Arena. Dies kann man getrost sagen, denn die ‚Fohlen‘ haben sich auf Platz Zwei in der Bundesliga empor geschwungen und sind aktuell der Dortmund-Jäger Nummer Eins. Die letzte und dritte Phase der englischen Wochen vor Jahreswechsel hat es besonders in sich, schließlich runden bis Weihnachten noch weitere schwere Spiele u.a. mit Bayern München und Werder Bremen die Hinrunde ab. Da passte die letzte Bundesliganiederlage in Wolfsburg so gar nicht ins Kalkül, zumal noch im europäischen Wettbewerb Kräfte gelassen werden und man mit Verletzungen wichtiger Spieler zu kämpfen hat.

In diesem Jahr entwickelt sich wiederholt ein enger Kampf um die Champions League Plätze. Während Borussia Dortmund erst einmal unbeirrt seine Kreise an der Tabellenspitze zu ziehen scheint, rangieren die Gladbacher und die formstarken Frankfurter mit viel Konstanz auf den nachfolgenden Plätzen. Mit Bayern München und der TSG Hoffenheim kämpfen die Roten Bullen um den Anschluss und offenbaren jedoch in der Summe noch zu viele Fehler und kleinere Aussetzer, so dass unnötige Punktverluste eine bessere Platzierung bisher verhindern. Schließlich gewannen die Dortmunder, Gladbacher und Frankfurter vier ihrer letzten fünf Bundesligapartien, während die Bayern wie auch unsere Leipziger Rasenballer nur zwei der letzten fünf Ligaspiele für sich entscheiden konnten.


Schwieriger Spagat zwischen Defensive und Offensive

Zwar ist man aktuell defensiv der Ligaprimus, jedoch hinkt man in der Offensivausbeute noch den ganz hohen Ansprüchen hinterher. Das ist natürlich ein komplexes Thema – Insbesondere für Timo Werner auch keine leichte Situation. Einerseits braucht er eine auf ihn zugeschnittene Spielanlage und gleichermaßen kreative Ideengeber und Zuspieler aus dem Mittelfeld, andererseits fehlt es ihm in den entscheidenden Momenten auch noch an Kaltschnäuzigkeit und Konstanz im Torabschluss. Das nagt bestimmt auch am deutschen Nationalspieler, da er nicht endgültig sein Leistungspotential abrufen und der Mannschaft weiterhelfen kann, wie er es sich erhofft und in der Statistik der verwerteten Torschüsse Effektivität vermissen lässt. Im Endeffekt wird dies auch durch die Statistik von neun Bundesligaspielen ohne eigenen Treffer bestätigt, während in nur drei Ligapartien er mit einem Doppelpack seinen Stempel aufdrücken konnte.


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Timo Werner – blieb in 9 seiner 12 Bundesligaeinsätze in dieser Saison ohne eigenen Treffer. Seine Qualitäten richtig einzusetzen ist eine der taktisch wichtigen Herausforderungen von Trainer Ralf Rangnick.


Der wunde Punkt wurde schließlich durch Willi Orban auch gleich nach dem Wolfsburg-Spiel angesprochen und es zeigt sich, dass eben nicht jeder Spieler gleichwertig ersetzt werden kann. Insbesondere nach dem Weggang von Naby Keïta und dem verletzungsbedingten Fehlen von Emil Forsberg und Kevin Kampl offenbart sich in Sachen Kreativität im Mittelfeld eine zu große Lücke in der Spielgestaltung, worunter auch die Offensivakteure anschließend leiden. Durch die sichere Ballbehandlung auf engsten Raum, durch die Wendigkeit und Dribbelstärke in bestimmten Situationen, können durch besagte Spieler wertvolle Akzente nach Vorn gesetzt werden. Nachfolgend sind diese Leistungsträger nebst ihres taktischen Wissens im Pressingverhalten auch mit ihrer Spielübersicht und ihren klugen Pässe in das Offensivdrittel im Team federführend, deren Fehlen in den bestimmten Partien sich eindeutig bemerkbar gemacht hatte.


Fehlende Kreativität oder falsche taktische Verwendung des Spielerpotentials?

Wenn man die vakanten Spieler aber nicht vollends zur Verfügung hat, wünscht man sich das Plan B etwas besser gelingen möge, als es in Glasgow und in Wolfsburg wie auch im EL-Duell gegen Salzburg der Fall war. Schließlich haben die Neuzugänge dieser und der vergangenen Saison ihre entsprechenden guten Fähigkeiten und Fertigkeiten, die am besten gewinnbringend herausgekitzelt und eingesetzt werden sollten. Bruma, Augustin oder auch Cunha bringen eigentlich kreative Merkmale in ihrer Spielanlage mit, so dass der Ansatz im taktischen Bereich wiederzufinden ist, auf welcher Spielposition und mit welchen Aufgaben dieses anschließend verbunden ist.


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Bruma – auf ihm liegt die Hoffnung, vor allem Emil Forsberg im Offenspiel und in der Spielgestaltung zu ersetzen. Das Trainerteam um Ralf Rangnick ist gefordert, das vorhandene kreative Spielerpotential effektiv einzusetzen.


Die Niederlage in Wolfsburg war einerseits der taktisch fabrizierten Spielweise zugrunde gelegt, da man oft im Vorwärtsdrang und in der gegnerischen Hälfte stehend den Ball verlor; Wolfsburg anschließend in der Folge mit langen Bällen das Mittelfeld schnell überbrückte wie auch die Abwehrkette überspielte. Es ist immer leichter mittels schnellem Umschaltspiel die sich bietenden Räume zu nutzen, während nachfolgend mittels Sprintfähigkeit und Durchsetzungskraft rein sportliche Tugenden bis zum Torabschluss noch gebraucht werden. Trotzdem kommt diesbezüglich auch eine fehlende Aufmerksamkeit in den besonderen Momenten hinzu, in der die Grundordnung in der defensiven Staffelung wie auch im individuellen Zweikampfverhalten vor dem eigenen Tor eine zu hohe Fehlerkette vor allem auswärts die Folge hatte.


Starke Offensive – Die Fohlen treffen einfach immer!

Auf Gladbacher Seite hat man indes mit der Doppelbelastung nichts am Hut, kann die Saison ohne den europäischen Wettbewerb unbeschwert aufspielen und somit in Ruhe sich gezielt auf das anstehende Bundesligaspiel vorbereiten. Dies gelingt den Fohlen um den erfahrenen Trainer Dieter Hecking in dieser Saison sehr gut. Bemerkenswert ist dabei die passende Balance von Offensive und Defensive im Gladbacher Spiel, aber auch das man seinen Heimkomplex komplett ablegen und alle sechs Heimspiele bisher gewinnen konnte. Auswärts geht es aber den Fohlen ähnlich wie unsere Roten Bullen und verlor in der Fremde ebenso viele Punkte. Mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen scheint dies aktuell eher der einzige Schwachpunkt zu sein, während man in der Summe aufgrund der sehr guten Heimbilanz vier Saisonpunkte mehr als unsere Rasenballer schon sammeln durfte.

Das Sahnestückchen der Gladbacher ist hierbei die Offensive, die nur knapp hinter der Frankfurter Eintracht sich statistisch einordnet. Besonders erwähnenswert ist dabei der Fakt, dass die Fohlen in den letzten 19 Spielen immer getroffen haben. So dürfte jede Menge Arbeit auf das Team um Cheftrainer Ralf Rangnick zukommen ein taktisch gefestigtes Konzept auf den Platz zu bringen, da die Fohlen nicht nur das schnelle Umschaltspiel beherrschen, sondern auch klug über Ballbesitz viel Torgefahr auszustrahlen wissen. Im letzteren Sinne rücken dabei die Mittelfeldspieler mit in die Spitze, so dass in mehreren Angriffen bei aufgestellter Abwehrkette sich bis zu fünf Gladbacher Spieler im obersten Drittel befinden. Ein Spieler orientiert sich hierbei immer in Ball- und Tornähe und kann lukrativ anschauend in Spielsituationen bis zum Torabschluss eingreifen, wie auch jederzeit als Unruheherd mittels Offensivpressing der jeweiligen Spielsituation geschuldet, effektiv eingreifen.

Im Offensivbereich ragt zuallererst das Duo Plea und Hazard heraus, welches schon auf 16 Saisontreffer kommt. Beide Spieler erzielten jeweils schon acht Saisontore. Mit Mittelfeldakteur Hofmann kann das Offensivtrio weist man indes schon 21 Treffer auf. Das ist schon eine geballte Ladung Offensivpower, die nun nach der Genesung des Nationalstürmers Lars Stindl noch abgerundet wird, welcher auch im letzten Spiel beim 4:1 Sieg gegen Hannover 96 sehenswert ein Tor erzielte. Spätestens jetzt ist anzunehmen, dass unser RB-Team sein Offensivspiel kaum mit viel Ballbesitz und eher abwartend agieren wird. Als Voraussetzung sollte dabei eine solide defensive Grundausrichtung dienen, ebenso geprägt durch eine stabile Staffelung und gegenseitige Absicherung. Dies wird auch vonnöten sein, da insbesondere Plea und Hazard gelernt haben, nach hinten zu arbeiten, um wiederholt über Spielverlagerung neue Räume nach vorn zu nutzen.


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Thorgan Hazard – Mit acht Saisontreffer zählt der Gladbacher zu den torgefährlichsten Spielern der Bundesliga. Seine Dribbelstärke und sein Zug zum Tor gilt es am besten schon im Ansatz zu verhindern.


Dieter Hecking hat darüber hinaus in der Kaderbreite noch einen weiteren Trumpf, wenn mal der eine oder andere Leistungsträger vom Gegner im Spiel abgemeldet ist. So steht mit Raffael, Herrmann und Traoré ein starker Ersatz zur Verfügung, der in den vorangegangenen Wochen den verletzungsbedingten Ausfall von Nationalspieler Lars Stindl problemlos kompensierte. Trotzdem bleiben auch die Fohlen nicht vom Verletzungspech gefeit. Kramer musste schon zuletzt mit einer Außenbandverletzung im rechten Sprunggelenkt aussetzen und Nationalspieler Ginter wird mit einer Gesichtsfraktur vom letzten Bundesligaspiel für unbestimmte Zeit fehlen. Die Lücke sollte wohl durch Jantschke gekittet werden, jedoch vom Leistungsumfang wohl nicht ganz im vollen Maße. Zuletzt kam nun noch die Verletzung von Hofmann hinzu, so dass beide Teams vor dem Topspiel nicht in Bestbesetzung antreten können. Ob auf Leipziger Seite die wiedergenesenen Demme, Kampl und Sabitzer für einen Startelfeinsatz fit genug sind, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

Vielleicht können hier unsere Leipziger Rasenballer den Moment etwas ausnutzen, schließlich haben die Gladbacher auch vier Gegentreffer mehr erhalten. Statistisch gesehen haben unsere Rasenballer gegen die Fohlen noch nicht verloren, aber auch zuhause noch nicht gewonnen – zwei Auswärtssiege stehen aktuell zwei Unentschieden in der Red Bull Arena gegenüber. Timo Werner konnte gegen unseren nächsten Gast schon dreimal treffen, vielleicht ein gutes Omen für die brisante Partie?


Mögliche Startaufstellung Bor. M‘gladbach: Sommer - Lang, Jantschke, Elvedi, Wendt - Strobl - Neuhaus, Zakaria - T. Hazard, Plea – Stindl

Mögliche Startaufstellung RB Leipzig: Gulácsi - Klostermann, Upamecano, Konaté – Halstenberg, Demme, Kampl, Sabitzer, Bruma – Werner, Poulsen


Das Team von RB-Fans.de wünscht dem Trainerteam um Ralf Rangnick wie immer maximalen Erfolg und hofft auf eine volle Punktausbeute! Wer noch kurzerhand sich entschließt unsere Leipziger Rasenballer unterstützen zu wollen, der kann noch über dem Ticketshop oder über die Ticketbörse einen Platz ergattern. Vor nahezu ausverkaufter Kulisse erwartet uns mal wieder ein enges Match zweier spielstarker Mannschaften. Zu verfolgen ist die Partie wie immer im Liveticker und über dem Bullenfunk - alternativ läuft das Spiel bei Sky.

oligei


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