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16. Spieltag 1. Bundesliga
Mittwoch, 19.12.2018, 20:30 Uhr
Ort: Allianz-Arena
FC Bayern München
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

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1
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STREICHKONZERT UND AUSWÄRTSFLUCH? RBL WILL DIESMAL IM BREISGAU BESTEHEN

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Freiburg - (07.12.2018) Nach der Heim-Gala und Kür gegen M’gladbach folgt nun die Pflichtaufgabe im Breisgau. Mit der Niederlage in Freiburg in der letzten Saison sollten unsere Leipziger Rasenballer genug vorgewarnt sein, diesmal die Konzentration bis zur letzten Sekunde des Spiels aufrechtzuhalten.

Mit einem Erfolg beim SC Freiburg könnte sich unser Team um Cheftrainer Ralf Rangnick die starke Leistung vom letzten Wochenende gegen den Tabellenzweiten Mönchengladbach noch einmal die Krone aufsetzen und sich im Kampf um die Champions League Plätze in der Bundesligatabelle ganz oben festsetzen. Wie es aber oft das Schicksal spielen will, wird man des Öfteren ziemlich schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. So abgeklärt die Leipziger Rasenballer den Siebten zu Null-Sieg in der Hinrunde zuletzt herunterspielte, so wichtig wäre es diesmal auch zu beweisen, ob man zu einer Spitzenmannschaft gerade heranreift und diesen Trend vor allem auswärts imstande ist zu bestätigen.

Auswärts ist für unser junges Team immer wieder eine besondere Herausforderung, gerade für unsere jungen Neuzugänge, wenn es darum geht gegen zehntausende Fans der Heimmannschaft mental genug gefestigt zu sein. Darin liegt auch noch in dieser Saison der eigentliche wunde Punkt in Anbetracht der zu geringen Ausbeute im internationalen wie auch im nationalen Wettbewerb auf fremden Plätzen. 4 Siege aus 12 Spielen mittels Gastauftritte sind ein Indiz dafür, taktisch noch disziplinierter im Team und ebenso psychisch stabiler aufzutreten, um die negativen Reize und Begleitumstände besser ausblenden zu können.

Aber auch die Gesamtbelastung ist um ein Vielfaches höher geworden als noch zur ersten so erfolgreichen Bundesligasaison. So verdoppelte sich fast das Spielpensum von 17 auf 31 Partien, die in der Hinrunde absolviert werden müssen. Ein nicht zu vernachlässigender Part, den es zu meistern gilt, wenn man auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen und auch erfolgreich bestehen will. Beim SC Freiburg hat man diesmal nun auch das Glück, dass es keinen Wettbewerb unter der Woche zu absolvieren galt und somit eine gezielte Spielvorbereitung möglich war. Ob diesmal daraus ein Nutzen gezogen werden kann, bleibt die brisante Frage und Aufgabe zugleich und uns noch schuldig. Die äußerlichen Bedingungen werden zwar nicht die besten sein, aber bei nass-kalten Temperaturen, viel Wind und Regen wird einem zumindest das Schneegestöber erspart. Schließlich hat man auch zuletzt gegen M’gladbach bei Dauerregen bewiesen, dass die äußerlichen Bedingungen kein Grund sein müssen, auf guten und erfolgreichen Fußball in der Spielanlage zu verzichten.


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Eine 1:2 Niederlage setzte es in der vergangenen Saison im Breisgau. Auch heute sollte man vorgewarnt sein, denn viele namhafte Mannschaften haben schon wieder Punkte in Freiburg lassen müssen.


Freiburg überrascht immer wieder

Heimsiege gegen Schalke 04 und M’gladbach, ein Auswärtssieg in Wolfsburg und jeweils Unentschieden gespielt bei den Bayern, gegen Leverkusen, Hertha und Bremen. Trainer Christian Streich und seine Mannen überraschen immer wieder aufs Neue die gegnerischen Mannschaften und schrecken dabei auch vor namhafter Konkurrenz nicht zurück - das wird auch in dieser Saison wieder deutlich und nicht zuletzt können unsere Rasenballer (siehe letzte Saison) ein Lied davon singen. Taktische Disziplin hat oberste Priorität wie auch das Umschaltspiel und die Standards bestmöglich auszunutzen. Christian Streich muss hinlänglich bekannt fast zu jeder Saison nach den Abgängen von Leistungsträgern aufs Neue improvisieren und hierbei neue Talente heranführen. Es ist immer wieder bemerkenswert wie die Breisgauer mit einem geringen Etat sich vom Abstiegskampf befreien und des Öfteren die Großen in der Bundesliga ärgern können.

Taktisch stellt sich Freiburg wie keine andere Bundesliga-Mannschaft am tiefsten gestaffelt im letzten Drittel auf, so dass vor dem eigenen Strafraum mit Mann und Maus versucht wird, die Räume eng zu machen und insgesamt mittels Abwehrpressing das gegnerische Aufbauspiel unterbunden werden soll. Solange ein Unentschieden steht oder man nur mit einem Tor Rückstand gegen gute Gegner zurückliegt, verzichtet man weitestgehend auf eigenen Ballbesitz, konzentriert sich aufs tiefe Verteidigen und auf das schnelle Umschaltspiel. Folgerichtig wären die Leipziger Rasenballer verdammt das Spiel gestalten zu müssen, sollten am Ende auch mit einer viel höheren Ballbesitzquote dastehen wie die anderen Teams - was aber Cheftrainer Ralf Rangnick nicht unbedingt gefallen dürfte, da man selbst aufs hiesige Umschaltspiel ja setzen will. So gesehen wird bestimmt auch RB Leipzig versuchen die Freiburger herauszulocken und ihnen somit den Ball des Öfteren aufzudrängen.

Wenn dies der Fall ist, wird das zumeist über die linke Seite der Heimelf geschehen. Diese ist unangefochten die starke Seite der Breisgauer, denn an der Seitenlinie spielt Günter seine Offensivqualitäten mit vielen Sprints, Tempodribblings und scharfen Flanken am besten aus. Gelinge es unseren Leipziger Rasenballern den Freiburger Druck über den linken Flügel zu nehmen, diesen geschickt zuzustellen und auf den entsprechenden Schlüsselspielern selbst Druck auszuüben (Pressing), so wäre wieder eine Basis geschaffen die gegnerischen Chancen schon im Keim zu ersticken und am besten wieder zu Null zu spielen. Fehlt es den Freiburgern insgesamt an Alternativen im Spielaufbau, so versucht man zum altbewährten taktischen Mittel über Standards zu greifen. Zu guter Letzt war dieses die enorme Stärke in der letzten Saison und hinlänglich bekannt auch das Leipziger Manko. Schließlich brachten zwei Standardtore nach einer 1:0 Führung unsere Roten Bullen noch auf die Verliererstraße.


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Standards – ein wichtiges taktisches Mittel der Freiburger, um mehr Torgefahr ausstrahlen zu können. Hiesiges Problem war der Genickbruch des Leipziger Spiels in der vergangenen Saison. Mental auf der Höhe zu sein, richtiges taktisches Agieren und mit einer festen Zuordnung gilt es diesmal besonders aufmerksamer zu Werke zu gehen.


Offensiv gibt derweil der junge Waldschmidt eine gute Figur ab, kann aber bei weitem nicht die Leipziger Offensivqualitäten aufwiegen. Natürlich ist Nils Petersen mit von der Partie, der schon zu zwei Elfmetern in dieser Saison antreten durfte - beide Stürmer sollten nicht unterschätzt werden. Läuferisch hatte Freiburg bei ihrem letzten Triumph gegenüber die Leipziger 3 km mehr auf ihrer Habenseite, jedoch bewiesen unsere Rasenballer gegen Gladbach das auch sie viel Laufarbeit leisten können. Die physische Leistungsfähigkeit ist ein wichtiges Grundelement, denn über eine erhöhte Laufbereitschaft ist es zuerst möglich, mehr Defensiv- und Offensivaktionen auszuüben – ein Pluspunkt des Cheftrainers Ralf Rangnick; und sein Team dürfte genau wissen um die schwere der Aufgabe im Breisgau und welche Gefahren im Spielverlauf auf die Mannschaft lauern dürften.

Mögliche Startaufstellung SC Freiburg: Schwolow – Gulde, Koch, Heintz – Stenzel, Haberer, Gondorf (Kleindienst), Günter – Waldschmidt, Höler (Frantz) – Petersen

Mögliche Startaufstellung RB Leipzig: Gulácsi – Klostermann, Upamecano, Konaté – Halstenberg, Demme, Kampl, Sabitzer, Bruma – Werner, Poulsen


Never change a winning team? Im Hinblick auf den nachfolgenden enggestrickten Spielplan eine schwierige Vorausschau. Gut möglich das Ralf Rangnick auf das gleiche Team wie beim Sieg über M’gladbach setzt, aber auch den einen oder anderen Spieler ersetzt lassen kann. Auf alle Fälle blicken wir am Samstag gespannt nach Freiburg, wünscht das Team von RB-Fans.de den Leipziger Rasenballern wie immer maximalen Erfolg und hofft auf eine volle Punkteausbeute! Vor ausverkaufter Kulisse im Schwarzwald-Stadion erwartet uns mal wieder ein Match, welches seinen ganz eigenen Charakter besitzen wird. Die Herausforderung wird eine Große werden, das haben die Punktverluste vieler namhafter Konkurrenten wieder gezeigt. Aber es besteht auch die große Chance zu zeigen, ob man dieser Aufgabe schon gewachsen ist und sich ganz oben in der Tabelle fest etablieren kann. Den Auswärtsfahrern sei eine gute Fahrt gewünscht – wer nicht vor Ort dabei ist, der kann die Partie wie immer im Liveticker und über dem Bullenfunk verfolgen – alternativ läuft das Spiel bei Sky.

oligei


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