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DFB-Pokal Pokalfinale
Samstag, 25.05.2019, 20:00 Uhr
Ort: Olympiastadion
RB Leipzig
FC Bayern München
Spielplan RB Leipzig

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1
Bayern München
71
2
Borussia Dortmund
69
3
RB Leipzig
65
4
Eintracht Frankfurt
54
5
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51
6
Bayer 04 Leverkusen
51
7
1899 Hoffenheim
50
8
VfL Wolfsburg
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46
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11
Hertha BSC
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12
1. FSV Mainz 05
37
13
SC Freiburg
32
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31
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RBL SPIELT REMIS GEGEN HOFFENHEIM

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Leipzig - (25.02.2019) Lange hat es gedauert, dann kam endlich die Erlösung. In der 89. Minute grätschte Orban uns zum wichtigen 1:1 gegen Hoffenheim und bescherte uns gleichzeitig den ersten Liga-Torerfolg im eigenen Stadion 2019.

Ausgangsposition
Nach dem 0:1 gegen Dortmund und 1:1 gegen Frankfurt wollten die Roten Bullen im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim endlich das erste Liga-Tor und den ersten Heimsieg im Jahr 2019 feiern. In der Liga und im Pokal klappte das gegen die TSG schon erfolgreich, zweimal gingen wir in dieser Saison als Sieger vom Platz. Würde Leipzigs künftiger Trainer Nagelsmann gleich drei mal in einer Saison gegen Rangnick verlieren? Hoffenheim zeigte sich zuletzt zwar formverbessert, konnte aber seit November auch nur zwei Siege feiern (Hannover und Freiburg). Mit einem Sieg würden die Leipziger auf Rang 3 springen und einen großen Schritt Richtung Champions-League-Teilnahme machen. 

Personalsituation
Neben den Langzeitverletzten Upamecano, Haidara und Smith-Rowe fiel auch Timo Werner aufgrund einer Erkältung kurzfristig für die Partie aus. Bruma stand ebenfalls nicht im Kader. Der wiedergenese Kampl musste zunächst auf der Bank platz nehmen, auch Adams verlor seinen Platz in der Startelf. Grund dafür war eine System-Umstellung auf 5-3-2, die Rangnick schon in den letzten Spielen gegen Hoffenheim favorisierte. 

Gulacsi - Klostermann, Orban, Ilsanker, Konate, Halstenberg - Sabitzer, Demme, Laimer - Cunha, Poulsen

Nagelsmann beließ es im Vergleich zum 3:0 gegen Hannover bei einer Änderung: Anstelle von Vogt (Zerrung) spielte Grillitsch. 

Baumann - Adams, Grillitsch, Posch - Kaderabek, N. Schulz - Amiri, Demirbay - Joelinton, Kramaric - Belfodil

Verlauf 1. Halbzeit
Die Gäste erwischten den besseren Start und waren in der Anfangsphase die aktivere und ballsicherere Mannschaft. Kramaric hatte in der 18. Minute den ersten Abschluss, aber Gulacsi tauchte rechtzeitig ab und parierte sicher. Von uns kam mit dem Ball wenig, viele Ballverluste und Ungenauigkeiten im Spiel nach vorne. Hoffenheim verteidigte clever und presste gut im Mittelfeld. Nicht unverdient kam dann auch die Führung für Hoffenheim in der 23. Minute. Langer Ball auf die rechte Seite, Joelinton setzte sich im Strafraum durch und scheiterte zunächst noch an Gulacsi, doch den Abpraller verwandelte Kramaric trocken zum 1:0. Wir hatten im Gegenzug die bis dato beste Chance, als Laimer eine Cunha-Hereingabe im Strafraum knapp verpasste. Das wäre die perfekte Antwort auf den Rückstand gewesen In der 29. Minute überlief Klostermann Schulz auf der rechten Seite, passte clever zu Sabitzer, doch dessen Abschluss wurde rechtzeitig geblockt. Rangnick stellte 10min vor der Pause auf eine Mittelfeld-Raute um und löste die 5'er-Kette auf. Ilsanker fortan auf der Sechs statt Demme gegen den starken Joelinton, Demme wechselte auf links, Sabitzer rechts, Laimer hinter den Spitzen. Ab da hatten wir bis zur Pause etwas mehr Zugriff auf die Partie und trugen einige ansehnliche Angriffe vor. Die größte Chance hatte der spielfreudige Laimer, der nach Doppelpass mit Poulsen vor Baumann auftauchte und an dessen Fußspitze scheiterte. Nichtsdestotrotz eine verdiente Führung für die Kraichgauer, die uns in der ersten Halbzeit den Zahn zogen. Lediglich zwei Torschüsse in 45 Minuten - Saisontiefpunkt. 

Verlauf 2. Halbzeit
Ilsanker blieb in der Kabine, dafür kam Adams neu ins Spiel und Rangnick stellte auf das alt-bewährte 4-2-2-2 um. RB zeigte sich nun deutlich engagierter und legte öfter den Vorwärtsgang ein. Orban hatte in der 55. Minute die große Chance auf den Ausgleich via Kopfball nach Halstenberg-Freistoß, doch Baumann verhinderte den Einschlag mit einer starken Parade auf der Linie. Nach 61 Minuten verstärkte Rangnick die Offensiv-Bemühungen und brachte Kampl für Demme. Kampl war auch direkt mit dem ersten Ballkontakt an einem Tor-Abschluss beteiligt. Doppelpass mit Poulsen, Steilpass auf Cunha und der vergab aus aussichtsreicher Position im Strafraum deutlich. Das war es dann aber auch schon an Großchancen. Unser Team war bemüht und probierte auch einiges, aber es fehlte heute an Präzision und Ideen, die gut verteidigenden Hoffenheimer zu knacken. Der in der 75. Minute eingewechselte Augustin schlug kurz nach seiner Einwechslung eine tolle Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Klostermann frei stand und das Leder volley völlig verzog. Solche Chancen müssen dann eben auch rein, wenn man sowieso nicht viele erhält. Hoffenheim hatte kurz vor Spielende noch die Chance aufs 2:0, aber Gulacsi parierte einen Szalai-Kopfball sensationell. Dann kam die 89. Minute: Halstenberg hatte auf der linken Seite viel Platz, flankte in den Strafraum und dort setzte Orban die Grätsche zum erlösenden 1:1 an. Wichtiges Tor des Kapitäns, der uns damit vor der Heimniederlage bewahrte und das erste Tor 2019 im eigenen Stadion schoss. 

Fazit
Die schwache erste Halbzeit und der dazugehörige Rückstand gaben eigentlich nicht viel Anlass zur Hoffnung, schließlich konnten wir zuletzt im März 2018 eine Partie drehen - damals noch gegen Bayern München. Die zweiten 45 Minuten waren zwar besser, weil wir defensiv mehr Zugriff hatten und den Druck nach vorne erhöhten, doch die mangelnde Durchschlagskraft und Abschlussstärke wurden uns fast zum Verhängnis. Die meisten Torchancen entstanden nach Standards oder Einzelaktionen, aber aus dem Spiel heraus gelang uns wenig. Letztlich fiel der Ausgleich aber dennoch verdient, Hoffenheim hatte nach der Pause zu wenig fürs Spiel gemacht und wir mussten wenigstens mal eine Chance nutzen. In der Tabelle verpassten wir den Sprung auf Rang 3, halten aber durch das Remis Hoffenheim auf Abstand (8 Punkte) und bleiben vier Punkte vor Wolfsburg auf einem Champions-League-Platz. 

Ausblick
Schon am kommenden Samstag steht das nächste schwere Auswärtsspiel bei einer abstiegsbedrohten Mannschaft an. Um 15:30 Uhr sind wir zu Gast beim 1. FC Nürnberg. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge auf fremden Platz sollte das doch auch wieder ein Grund mehr sein, die Mannschaft vor Ort zu unterstützen. Zudem ist Nürnberg in unter drei Stunden Fahrtzeit zu erreichen. Wer sich noch Tickets für den Gästeblock sichern möchte, kann das an der Tageskasse vor Ort tun. Es gibt noch ausreichend Tickets. 

Rojiblanco


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20190225-spielbericht-rbltsg.html

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