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CL Gruppe 3. Spieltag
Mittwoch, 23.10.2019, 18:55 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
Zenit St. Petersburg
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KOANE MEISTERSCHAFTSFEIER!

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Leipzig - (12.05.2019) Torloses Remis im Spitzenspiel. Dank eines Unentschieden verhindern die Rasenballer eine bajuwarische Party in Leipzig. Das einzige Tor des Tages kassierte der VAR.

Fanmarsch im Regen

Dauerregen in Leipzig. Nicht das beste Wetter für das letzte Heimspiel der Saison und zugleich auch ein Stimmungskiller für den angekündigten Fanmarsch zum Vereinsjubiläum. Um die 1000 RB-Fans machten sich mittags vom Marktplatz in Richtung RBL Arena auf. Der harte Kern, der dann auch mal wieder ein Zeichen gegen das Verbot von Pyrotechnik setzte und selbige auf dem Marsch zündete. Der etwas holprige Fanmarsch und das maue Wetter passten letztlich perfekt zum torlosen Ergebnis. Ein Tag der sich nicht so richtig nach Saisonhighlight anfühlte. Selbiges wird erst in zwei Wochen stattfinden, wenn sich über 20.000 RB-fans nach Berlin aufmachen.


Meisterschaftsfeierverhinderer

Das Minimalziel war klar. Nachdem RBL schon oft fremden Meisterschaftsfeiern beiwohnen durfte (bspw. Halle, Chemnitz und Ingolstadt), sollte dieses Mal keine Party für die Gäste steigen. Dazu musste mindestens ein Unentschieden her. Außerdem wollte sich Rangnick nicht für das Pokalendspiel in die Karten schauen lassen. Nicht gerade die Voraussetzungen für ein Spiel ähnlich dem vor zwei Jahren, als es für beide Teams um nichts mehr ging und die Bayern auf den letzten Drücker mit 5:4 in der RBA triumphierten. Ein Fest für jeden neutralen Fußballfan, für die Rasenballportanhänger eher mit einigen Abstrichen in der B-Note.



10 Jahre Rasenballsport Choreo

Aber vor dem Spiel hat der Fußballgott zuerst die Choreo gesetzt. Diese wurde leider tags zuvor in einer RB-Fangruppe auf Facebook geleakt und fand so den Weg in die sozialen Netzwerke. Bitter, aber es tat ihrer Schönheit dennoch keinen Abbruch. Auch nach 10 Jahren Rasenballsport träumen die RB-fans noch von fernen Galaxien. Der Weg ist noch lange nicht zu Ende. Ob er uns, wie die Bayernfans spöttisch mit Rakete bemerkten, bis zum Mond führen wird, muss man abwarten. Zuerst einmal führt er RBL nach Berlin. Bisher meist ein gutes Pflaster. Dort gilt es den ersten nationalen Titel einzufahren. Dass RBL bereit dazu ist, davon gab das Spiel und die gesamte Rückrunde beredtes Zeugnis ab. Für die Fahr in zwei Wochen gilt: Alle in Weiß in die Hauptstadt.


Spielerische Schonkost für Taktiknerds

Aber zurück zum Spiel selbst. Pünktlich zum Anpfiff schloss der Himmel seine Pforten und der Regen stoppte. Rangnick verzichtete auf große Experimente, stellte sein Team ohne Kampl auf ein 442 um und brachte Demme für den gesperrten Slowenen. Die Münchener mussten auf Neuer, Martínez und James verzichten. Bei RBL spielten die nun wieder ins Teamtraining zurückgekehrten Upamecano und Adams noch keine Rolle.

Leipzig, das mit 27 Gegentoren weiterhin die beste Abwehr der Liga stellt, konzentrierte sich auf die rangnickschen Kernkompetenzen: Geschlossenes Verteidigen, Torschussverhinderung und Balljagd. Für offensiven Augenschmaus blieb da nicht viel Kraft übrig. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein nicht sehr ansprechendes Spiel. Die Bayern taten sich abseits von ein paar Standards schwer zu Chancen zu kommen. Die beste hatte in der 28. Minute Gnabry, dessen Schuss aus einem schlechten Winkel aber genau auf Gulácsi kam, der erneut einen starken Tag hatte. Für RBL ergaben sich nur Halbchancen, deren Abschlüsse für Ulreich aber kein Problem darstellten. Deswegen ging es ohne Tore in die Kabine.


Kein Vorbeikommen an Konaté! Starkes Spiel des Franzosen.


Der VAR entscheidet zu Leipzigs Gunsten

Viel besser wurde die Partie auch im zweiten Durchgang nicht. Hatte aber dafür ein paar Aufregen zu bieten. In der 50. Spielminute lag der Ball im RBL Kasten. Goretzka hatte nach einer verunglückten Kopfballabwehr Konatés das Spielgerät wuchtig per Volley eingenetzt. Es dauerte einige Zeit, bis sich Köln meldete und den Treffer kassierte. Beim ersten Schuss hatte Lewandowski einen halben Fußbreit im Abseits gestanden. Hoeneß wütete kurz nach dem Abpiff, ob der skandalösen Entscheidung, dabei hatte er scheinbar schon vergessen, wie die Bayern vor kurzem im Pokal in Bremen gesiegt hatten…

Von RBL kam wenig, aussichtsreiche Konter wurden von den Bayern durch taktische Fouls unterbunden, Abschlüsse durch Halstenberg, Werner und Poulsen blieben ohne Durchschlagskraft oder Präzision. Auf Seiten der Gäste scheiterte Gnabry aus Abseitsposition an der Latte (66.) und der für ihn eingewechselte Ribery hätte beinahe das Siegtor und damit die Meisterschaft eintüten können (83.), er scheiterte aber per Hacke an Gulácsi. Der Ungar hat mit dieser Saison endgültig die Herzen der Leipziger „gefangen“. Kurz vor Spielende setzte Lewandowski einen Freistoß neben den Pfosten (87.). Dann war das Spiel aus und Leipzig blieb erstmals gegen die Bayern ohne Gegentor und dadurch das 18. Spiel in Folge unbesiegt. Durch den Sieg des BVB fiel eine verfrühte Meisterschaftsfeier des FCB ins Wasser der Elster, das müssen die Bayern nun am letzten Spieltag gegen die EL-Helden aus Frankfurt eintüten – nicht unser Problem…


Fazit

Keine Werbung für den Fußball aber ein Spiel das zeigte, dass RBL aktuell auch den Bayern Paroli bieten kann. Zumindest was die Defensive anbelangt. In selbiger überragte Konaté alle und ließ Lewandowski einige Male extrem dumm aussehen. Ein Wahnsinnsspiel des 19-jährigen, dessen Abgebrühtheit ein Faktor der aktuellen Ungeschlagenserie ist.

Kein schönes Wiedersehen war es für Kimmich, der erst Demmes Elllenbogen zu spüren bekam und nach einigen späteren theatralischen Einlagen fast durchgehend ausgepfiffen wurde. Dabei spielte er nur wie gewohnt. Eben ein Spieler wie Kutschke und Co., die einem nur gefallen, wenn sie in den eigenen Reihen kicken, als Gegner aber tierisch nerven. In dieser Hinsicht eigentlich ein Qualitätsmerkmal.

Offensiv war es dagegen Stückwerk. Forsberg sah gegen Goretzka kaum einen Stich. Poulsen war im Zentrum oft abgemeldet und Werner haderte mit seinen Abschlüssen, denen es an Wucht und Präzision mangelte. Überhaupt wurden die Bälle so schnell verloren, wie sie gewonnen wurden. Ballsicherheit, nicht gerade der Freund des Leipziger Mittelfelds, in dem Kampl schmerzlich vermisst wurde, auch wenn Laimer und Demme als Kettenhunde sicher keine Spieler sind, mit denen gut Kirschen essen war.

Nächte Woche geht es per Sonderzug nach Bremen, die sich zumindest noch Restchancen auf die EL Quali ausrechnen dürfen. Unsere Leipziger könnten mit einem Sieg immer noch ihren bisherigen Bundesligarekord verbessern, dürften aber vornehmlich darauf aus sein, sich nicht zu verletzen. Einen Tag vor der Europawahl steht die Reise nach Berlin an. Alle Karten sind schon Weg. Wer keine ergattert hat, für den steigt ein Party auf der Festwiese. Über 20.000 Leipziger fahren aber nach Berlin, um unsere Rasenballer zum Sieg gegen die Bayern zu brüllen. Die sind in dieser Saison schlagbarer denn je, damit das klappt muss sich aber besonders die Offensive steigern.


Statistik
RB Leipzig:
Gulácsi – Klostermann, Orban (C), Konaté, Halstenberg – Demme (82. Haidara), Laimer (86. Mukiele), Sabitzer – Forsberg (90. Smith-Rowe) – Werner , Poulsen
FC Bayern München: Ulreich – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba - Goretzka, Thiago (81. Rafinha)  – Müller – Coman (89. Robben), Gnabry (78. Ribery) – Lewandowski
Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)
Tore: Fehlanzeige
Torschüsse: 10 / 13
Schüsse aufs Tor: 3 / 5
Passquote: 75,2% / 86,9%
Zweikampfquote: 50,2% / 49,8%
Ballbesitz: 38,8% / 61,2%
Laufstrecke: 115,7 km / 115 km
Sprints: 242 / 212
Intensive Läufe: 667 / 648
Fouls: 11 / 9
Ecken: 1 / 6
Abseits: 2 / 7
Gelbe Karten: – / Goretzka, Coman
Zuschauer: 41.939

Rumpelstilzchen


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