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Leipzig - (28.09.2019) Da waren die schönen Serien auch schon vorbei. Seit dem 19.01.2019 war man zu Hause ungeschlagen, Julian Nagelsmann war ebenfalls seit er für die Rasenballer coacht noch vollständig ohne Niederlage. Seit heute ist dies beides leider vorbei. Schalke 04 hieß schließlich der Spielverderber.

Rückkehr zur Viererkette

Im Gegensatz zum Auswärtssieg in Bremen griff Nagelsmann diesmal wieder auf die altbekannte und bewährte Viererkette zurück. Upamecano und Orban sicherten das eigene Tor ab, als Außenverteidiger kamen der zuletzt angeschlagene Halstenberg und Nordi Mukiele zum Einsatz. Im defensiven Mittelfeld musste der gesperrte Laimer ersetzt werden. Die länger verletzten Adams und Kampl standen selbstredend ebenfalls nicht zur Verfügung, so dass auf Demme und Haidara vertraut wurde. Sorgenfalten trieb dies eigentlich keinem Fan ins Gesicht. In der Offensive standen, bis auf die bisher noch gar nicht eingesetzten Schick und Wolf, alle zur Verfügung, so dass mit Forsberg, Sabitzer, Werner und Neu-Papa Poulsen die üblichen Verdächtigen wirbeln sollten. Und wer beim Durchzählen jetzt auch nur auf 10 kommt, sei beruhigt, dass natürlich im Tor noch Gulácsi die Aufstellung komplettierte.


Vor dem Spiel noch fröhlich, sollte Nagelsmann heute Nachmittag zunehmend unzufriedener werden.


Von Beginn an Vollgas

Sofort nach dem Leipziger Anstoß entwickelt sich ein schwungvolles Spiel, in dem Leipzig und Schalke klar zeigten, dass sie hier und heute etwas mitnehmen wollten. Beide Mannschaften waren von Beginn an sehr präsent und es entwickelten sich Chancen auf beiden Seiten, die aber aufgrund des guten Verteidigens sowie durch unpräzises Spiel beidseitig nicht genutzt werden konnten. Zum ersten Torabschluss kam Burgstaller im Auftrag von Schalke 04, die ersten – wirklich hochkarätigen – Chancen vergaben aber die Leipziger. Sabitzers Lattenkracher in der 15. Minute hätte gern ein paar Millimeter tiefer und dann wahrscheinlich auch hinter der Linie landen dürfen. So bleibt vermutlich nur eine Beule im Gebälk zurück. Gerade mal eine Minute später hätte es dann endgültig zur Einspielung des beliebten James Brown Klassikers kommen müssen, nur den Herren Forsberg, Sabitzer, Mukiele und natürlich auch Nübel war scheinbar nicht danach.


Wer die Tore vorne nicht macht...

kriegt sie hinten rein, sagt eine alte Fußballweisheit. Und so sollte es dann auch mal wieder kommen. Nachdem man als Fan langsam das Gefühl bekam, dass RB hier die Oberhand gewinnt, schlug Schalke eiskalt nach einer Ecke zu. Mascarell verlängerte wie einstudiert auf den ungestörten Sané, welcher sich in der 29. Minute nicht zweimal bitten ließ und unhaltbar einköpfte. Danach Leipzig wieder bemüht aber nach wie vor zu unpräzise, so dass sich aus Fehlpässen immer wieder Kontermöglichkeiten für Schalke
entwickelten. Die aber auch nur wenig Torgefahr ausstrahlten. In der 40. Minute schließlich sah Harit im Fuß von Haidara im Strafraum die beste Option, fädelte ein und fiel. Zunächst ließ Gräfe weiterspielen, um sich dann doch noch den Videobeweis anzuschauen und auf Elfmeter zu entscheiden. Harit trat selbst an und verwandelt zum bitteren 0:2 Pausenstand.


Orban sollte beim dritten Gegentreffer nicht unbeteilgt sein.


Zweite Halbzeit

In der zweiten Halbzeit schickte Nagelsmann zunächst die gleiche Mannschaft aufs Feld. Leipzig versuchte es, scheiterte aber immer wieder an der fehlenden Präzision bzw. an der gut stehenden Schalker Verteidigung – wie man es halt sehen möchte. Nach einem gut ausgespielten Schalker Konter, den Willi Orban durch schlechtes Stellungsspiel begünstigte, stellte Schalke auf 0:3 und beendete damit praktisch die Partie. Halstenbergs Hammer gegen die Querlatte hätte in der 66. Minute doch nochmal für Spannung sorgen können, tat es aber nicht. Das 1:3 von Forsberg, freundlicherweise unterstützt durch Nübel, kam dann zu spät und stellt nur noch Ergebniskosmetik dar.


Reihte sich heute ein in die Dinge, die nicht gerade für RBL liefen: Gräfe.


Der Schiedsrichter...

Manuel Gräfe ließ oft die Karten stecken. So hätten sich Forsberg nach einem taktischen Foul (26. Min.) oder auch Haidara nach Foul gegen Serdar (32.) sicher nicht über eine gelbe Karte beschweren können. Andererseits gab er nach Begutachtung des Videos einen Elfmeter, den man nicht zwingen geben muss. Die erste gelbe Karte für Nagelsmann zeigte er auch noch. Wenn es läuft, dann läuft es. Nicht.


Fazit

Erste Saisonniederlage und das nicht einmal unverdient. Obwohl man mehr Ballbesitz, mehr Pässe, eine bessere Passquote und auch mehr Torschüsse sowie mehr Ecken hatte, fehlte in diesem Spiel vor allem eines: Präzision. Immer wieder wurden Angriffe durch ungenaue Abspiele nicht zu Ende gespielt und ermöglichten Schalke ein effektives Umschalten. Von daher geht die Niederlage in Ordnung. Nächstes Spiel ist bereits am Mittwoch gegen Olympique Lyon. Dann wird es absolut notwendig, wieder die bisherige Kaltschnäuzigkeit zu entwickeln.


Statistik
RB Leipzig:
Gulácsi – Mukiele (74. Nkunku), Upamecano, Orban, Halstenberg – Sabitzer, Haidara, Demme (60.Lookman), Forsberg – Poulsen (65. Cunha), Werner
FC Schalke 04: Nübel – Kenny, Stambouli, Sane,Oczipka – Serdar, Mascarell (82. Kabak) – Matondo, McKennie, Harit (69.Caligiuri) – Burgstaller
Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)
Tore: 0:1 Sane (29.), 0:2 Harit (43.) FE, 0:3 Matondo (59.), 1:3 Forsberg (83.)
Torschüsse: 16 / 13
Schüsse aufs Tor: 6 / 8
Passquote: 83,8% / 72,7%
Zweikampfquote: 52,6% / 47,4%
Ballbesitz: 61,1% / 38,9%
Laufleistung: 122,5km / 124,4km
intensive Läufe: 718 / 750
Sprints: 227 / 214
Fouls: 13 / 11
Ecken: 8 / 4
Abseits: 2 / 5
Gelbe Karten: Cagliuri / Halstenberg (2), Nagelsmann
Zuschauer: 42.146

RunderBall


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20190928-spielbericht-schalke.html

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