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30. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 06.06.2020, 15:30 Uhr
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Leipzig - (22.05.2020) Nach drei Punkteteilungen in Folge sind unsere Rasenballer in den kommenden Spielen in der Pflicht. Gegen Mainz muss nun eine Siegesserie gestartet werden, will man nicht am Ende wie vor zwei Jahren in die Europa League Röhre schauen.

Mainz bleibt Mainz?

Mit dem Blitzwechsel des kurz zuvor in Köln geschassten Ex-RBL-Trainers Beierlorzer sorgten die Mainzer in der Hinrunde für Furore. Beierlorzer konnte die 05er Trümmertruppe, die nur wenige tage vorher in Leipzig mit 8:0 auseinandergenommen wurde, in Rekordzeit auf Linie bringen und mit Siegen gegen Hoffenheim, Frankfurt und Bremen wieder über den Strich ziehen. Gegen die großen Teams gab es zwar weiter nichts zu holen (keine Punkte gegen die Top-5), aber gegen die Mittelfeldteams ist Mainz durchaus konkurrenzfähig. In den letzten sechs Spielen holte die Beierlorzer-Elf neun Punkte und damit nur einen weniger als Leipzig im selben Zeitraum. Es sieht also so aus, als würde Mainz, nicht zuletzt wegen der Schwäche der unter ihnen stehenden Teams auch dieses Jahr der Klassenerhalt gelingen. Ein Punktgewinn gegen Leipzig wäre dabei mit Blick auf die kommenden Gegner nicht mal zwingend nötig, so dass die 05er relativ befreit aufspielen können.


Laimer gegen Quaison könnte auch am Sonntag ein Schlüsselduell werden.


Vor zwei Jahren war es ein Auswärtsspiel in Mainz, dass indirekt Hasenhüttls Aus besiegelte. Die derbe 3:0 Pleite führte zu einem uneinholbaren Rückstand auf die Champions League Plätze, so dass am Ende nur der Trostpreis Europa League stand, der von Rangnick mit dem Elan, dem man einem solchen manchmal entgegenbringt „angenommen“ wurde. Auch dieses Mal könnte, bei einer Niederlage der Sturz auf den fünften Tabellenplatz folgen. Um weiter im Rennen zu bleiben, muss also in Mainz gewonnen werden.

Die 05er setzen in ihrer Anlage auf wenig Ballbesitz, nur Augsburg und Union sind noch seltener am Ball. Auch in der Passquote sind sie lediglich vor den beiden letztgenannten Teams. Trotz dieser Werte gelingen Mainz überdurchschnittliche viele Torschüsse (Rang 8 in der Liga), wobei hier viele Distanzversuche dabei sind. Zudem lassen sie auch extrem viele gegnerische Abschlüsse zu, was sich in der zweitschwächsten Abwehr der Liga widerspiegelt (auch wenn hier Freakspiele wie unser 8:0 Sieg reinspielen). Auf jeden Fall sollte RBL versuchen, über Standards ins Spiel zu finden. Nur Bremen hat mehr Tore nach ruhenden Bällen kassiert als Mainz. Zudem hat kein Team mehr Gegentore in den Schlussviertelstunden der Halbzeiten kassiert. Über 30 Gegentore fallen in diesen Zeitraum. Es gilt also bis zum Ende druckvoll aufzuspielen, denn hier scheint der Beierlorzer-Elf oft die Puste auszugehen.

Mainz geht allgemein robust zu Werke, was sich an vielen Fouls und Tackles zeigt (jeweils Platz 4 der Liga).

Bis auf Keeper Zentner stehen Beierlorzer alle Kicker zur Verfügung. Mit Ersatzkeeper Müller hat Mainz bisher kein Spiel gewonnen und in fünf Spielen 15 Gegentore kassiert. Aber die Stärke der 05er liegt sowieso in der Offensive. Hier muss die Abwehr um Upamecano besonders den Mainzer Toptorjäger (12 Treffer) Quaison in den Griff bekommen. Die nächsten drei: Öztunali, Onisiwo und Boetius haben insgesamt seltener getroffen als der Schwede, sind aber mit insgesamt 15 Vorlagen der Maschinenraum der Beierlorzer-Elf. Verletzungsbedingt noch unterm Radar ist bisher Mateta, der im letzten Jahr die Mainzer Lebensversicherung war, nach seinem Meniskusriss steht er momentan bei zwei Treffern.

Beierlorzer dürfte sein Team im 4-2-3-1 aufstellen mit Mateta im Sturm und Boetius, Quasion sowie Öztunali als Dreigestirn hinter dem Franzosen.

 

10 Tore gegen Mainz - trifft Werner endlich wieder?


Wasserstand am Pleißestrand

Nach dem dritten Ligaunentschieden in Folge und dem Abrutschen auf Platz 4 war es mal wieder Zeit für eine Ansage im Mintzlaff-Style. Die Champions League Qualifikation ist nun hochoffiziell als Ziel ausgegeben. Die Millionen sind nicht zuletzt durch die Corona-Krise notwendig, um nicht schon wieder bei Red Bull eine Crowdfunding Pumpanfrage starten zu müssen.

Damit ist klar, dass man in den kommenden Spielen bis zum Duell mit den traditionell börsennotierten VereinsBienen bestenfalls nur Siege einfahren sollte. Der Kick gegen Mainz somit wie schon in der Hinrunde hoffentlich der Ausgangspunkt einer Serie, die RBL am Ende in die Champions League führt. Nach weiter oben wird man wohl nicht mehr schauen können, dafür hat die Nagelsmann-Elf seit der Winterpause einfach zu wenig Punkte eingefahren und die gute Ausgangsposition gerade in den letzten Spielen durch schlechte Chancenverwertung verspielt.

Mit Mainz kommt ein Team, was RBL eigentlich liegt. Werner traf gegen Mainz mit RBL bisher zehnmal und ist der mit Abstand beste Goalgetter dieser Paarung. Aber Obacht: In den drei Spielen in Mainz kassierte RBL bisher acht Gegentore und konnte nur einmal gewinnen.

Mit der Rückkehr von Upamecano entspannt sich die Lage in der Abwehr ein wenig. Zwar fallen Konaté (Hüftbeuger) und Orban weiter aus, aber eine passable Dreier- bzw. Fünferkette sollte sch nun aufstellen lassen, auchwenn  dies gegen Mainz aus Dominanzgründen vielleicht nicht einmal vonnöten ist. Im Hinspiel führte die Umstellung auf 442 zu einem erfreulichen Ergebnis, vielleicht auch dieses Mal eine Option?

 

Im Hinspiel erfolgreich und keine Abwanderungsgedanken - Poulsen.


Statistisches

RBL hat die letzten acht Spiele nicht verloren, allerding auch viermal nur einen Punkt eingefahren. An einem Sonntag ist RBL seit September 2018 ohne Niederlage (13 Spiele, 8 Siege). Die einzigen Teams gegen die RBL in den letzten zwei Jahren an einem Sonntag verloren hat sind BVB und - Mainz.

Gegen eine Tabellenfünfzehnten tat sich RBL in der Bundesliga meist schwer. In sechs Spielen setzte es drei Niederlagen und nur in zwei Spielen traf man überhaupt (gegen Mainz 2017 und gegen Hamburg 2016). Auf Tabellenplatz vier hat RBL allerdings seit über einem Jahr nicht mehr verloren und in diesem Zeitraum als Tabellenvierter auswärts immer gewonnen.

Die letzten drei Spiele an einem 27. Spieltag konnte RBL allesamt gewinnen (Mainz, Bayern, Hertha).

 

Fazit

Mit dem Rücken zur Wand steht RBL noch nicht, aber langsam müssen nun Siege her. Leverkusen und Gladbach schlafen nicht und sind in der Rückrundentabelle auf den Champions League Plätzen zu finden, RBL dagegen nur auf Rang 7. Da beide schwere Restprogramme haben, muss RBL nun gegen die vermeintlich kleineren Teams punkten und Mainz gehört in diese Kategorie. Die anderen Topteams haben gegen die Beierlorzer-Elf gepunktet und das sollte nun auch RBL. Es muss kein 8:0 wie im Hinspiel sein, aber ein relativ ungefährdeter Auswärtssieg, ohne dem fast schon obligatorischen Rückstand hinterherzurennen, wäre schon mal ein Anfang. Zudem darf Werner gerne mal wieder zeigen, warum er von halb Europa umworben wird.

Rumpelstlzchen


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