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9. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 28.11.2020, 15:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
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OMA HERTHA STELLT SICH SELBST EIN BEIN!

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Leipzig - (24.10.2020) Lange war es ein Spiel auf Messers Schneide. Leipzig bestimmend aber nicht gut und Berlin effizient. Nach der Pause stellte Zeefuik mit seinem Fünf-Minuten-Platzverweis die Zeichen auf RBL-Sieg. Sabitzer traf nach dummen Foul von Cordoba zum 2:1 Siegtreffer per Elfmeter.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Nur 999 Zuschauer, Klosterman operiert, Halstenberg bei der Beerdigung seines Vaters, Adams kurzfristig verletzt. Da ist kadertechnisch schon ein wenig Sand im Getriebe und was die coronabedingten Einschränkungen anbelangt ist es auch kein echtes Fußballfest mehr, was bei dieser Belegung zu erwartet ist.

 

Dreisatz des Spiels

50 Minuten war Berlin ebenbürtig, dann stellte sich die Hertha selbst das ein oder andere Bein. Die Fouls von Zeefuik dumm, der Elfmeter unnötig, aber uns soll‘s recht sein. Danach war es ein Spiel auf ein Tor mit 26 Torschüssen aber kaum zwingenden Aktionen – hier hätte Leipzig konsequenter agieren können, der Sieg letztlich aber hochverdient.

 

Master and Commander!

 

Neu im Bullenstall

Novum! Drei Neuzugänge in der Startelf – sicher auch Adams Ausfall geschuldet, aber so langsam kommen sie an die Neuen. Henrichs zog im Mittelfeld seine Kreise und spielte erneut sehr abgeklärt aber nicht herausragend, Kluivert hatte eine gute Aktion und fiel danach ab, Sørloth war extrem zweikampfstark in der Luft, blieb jedoch ungefährlich. Fazit ausbaufähige Leistung aber durchaus etwas, worauf man aufbauen kann.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Upamecano: Der Fels in der Brandung heute wieder mit einer seiner Topleistungen. Gekrönt vom wichtigen Tor zum 1:1. Mann des Spiel im RBL-Dress auch wenn er mal wieder eine unnötige Gelbe einsammelte.

Nkunku: Frisörkumpel Nkunku heute der offensive Aktivposten. Die Fouls von Zeefuik an ihm führten zur Überzahl. Schlug die meisten Flanken und spielte die meisten wichtigen Pässe.

Sabitzer: Ein Comeback im Stile eines Kapitäns. Lief nach seiner Einwechslung viel über ihn und dann haut er die Pille souverän per Elfer zum 2:1 Siegtreffer rein. Sabi is back!

 

Sørloth noch kein König eher ein kleiner Prinz.

 

Luft nach oben

Kluivert: Ja, der Schuss zu Beginn des Spiels war gut aber danach war Kluivert kaum zu sehen und musste dann für die zweite Reihe weichen.Kann sicher noch mehr!

 

Tweet des Spiels

Hatte Zeefuik einfach keinen Bock?

 

Champagner oder Bier – die Fans

999 Zuschauer, aber zwischendurch kam spielbezogen immer mal etwas Stimmung auf. Dennoch ein Trauerspiel, was aufgrund der Bestimmungen natürlich alternativlos ist. Es bleibt der Traum von besseren Zeiten…

 

Frisörkumpels forever!

 

Pfeife des Spiels

Stieler ein Schiedsrichter mit einer ausbaufähigen RBL-Bilanz. In 17 Begegnungen war RBL sieben Mal erfolgreich. Mit der schnellen und durchaus etwas harten Gelb-Roten für Zeefuik und anderen Bewertungen heute eher ein Heimschiedsrichter.

 

 

Aufgefallen

1)      Adams vor dem Spiel mit Innenbandreizung verletzt raus, wird langsam dünn im ZM und dies vor den schweren englischen Wochen. Immerhin heute dafür drei Neuzugänge in der Startelf und Sabitzer zurück auf dem Feld, mit Mukiele aber der nächste Ausfall. Noch hält die Kaderdecke, mehr darf jetzt jedoch nicht passieren.

2)      Ohne Olmo war die erste Halbzeit zähe Kost. Bis auf das Tor von Upamecano und Kluiverts Schuss, der von Schwolow glänzend entschärft wurde, gab es wenig zu sehen. Aktuell ist der Spanier schwer zu ersetzen, die Pause brauchte er jedoch auch. Ein Nkunku allein reichte heute offensiv lange nicht.

3)      Dauerte 20 Minuten, ehe Leipzig wirklich zählbare Chancen aus der Überzahl schlagen konnte. Irgendwann wurde der Druck dann zu groß, dass sich letztlich Hertha mit dem Platzverweis und dem Elfer selbst das Spiel zerstörte gehört zur Erzählung der Begegnung.

4)      26 Torschüsse aber abseits des Elfmeters nur eine Großchance, viel Stückwerk und nicht so zwingend wie in den Spielen zuvor. Das kann RBL geradliniger und konsequenter spielen.

5)      Je länger RBL Spitzenreiter ist, umso wilder werden die Bayern. Heute mit Überspieler Lewangoalski die Eintracht zerlegt als wäre es nichts. Scheint so als würde alles andere als Platz 1 für den FCB so etwas wie der ultimative Ansporn sein. Wird ein hartes Stück Arbeit den Platz an der Sonne zu verteidigen.

6)      Erstmal in dieser Saison RBL mit mehr als einem Abseits in einem Spiel. Forsberg machte uns heute doppelt den Werner.

 

Zunge raus!

 

Fazit & Ausblick

Verdienter Sieg, Dank einer in der zweiten Halbzeit dusseligen alten Dame, die sich mit ungeschickten Fouls die Chance auf mehr nahm. Insgesamt brachte Berlin trotz einer immer noch sehr teuren und wohlklingenden Offensive (Lukebakio, Cordoba, Cunha, Piatek, Dilrosun) nur zwei Schüsse auf Gulácsis Kasten zustande, Zu wenig, um hier etwas mitzunehmen.

Im Zentrum machte RBL es Berlin gerade bis zum Platzverweis zu leicht, lag aber auch an den fehlenden Spielern. Mit Laimer und Adams fehlte die Erst- und die Zweitbesetzung auf der Sechs. Die Neuzugänge diesmal von Beginn an – zumindest drei von ihnen – während Henrichs sich erneut gut einfügt, fehlte es bei Kluivert und Sørloth noch an der Bindung.

Jetzt kommt die Reise nach Manchester, wo momentan gerade ein Lockdown gilt (wird spannend wie das läuft). Der kommende Gegner spielt heute Abend gegen Werners Chelsea. Am Wochenende wartet das Spitzenspiel gegen Roses Fohlen, die heute in Mainz verdient aber knapp gewannen. Sie müssen unter der Woche gegen Real Madrid antreten, für beide Teams also schwere Aufgaben.

 

Statistik
RB Leipzig: Gulácsi (C) – Mukiele (69. Sabitzer), Orban, Upamecano, Angelino – Kampl (90. Konaté), Henrichs – Nkunku, Forsberg (65. Poulsen), Kluivert (65. Olmo) – Sørloth
Hertha BSC: Schwolow – Pekarik (46. Zeefuik), Boyata, Alderete, Mittelstädt (86. Ngankam) – Stark, Darida (89. Löwen), Tousart, Cunha – Lukebakio (84. Dilrosun), Cordoba (85. Piatek)
Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)
Tore: 0:1 Cordoba (8.), 1:1 Upamecano (11.), 2:1 Sabitzer (77.) FE
Torschüsse: 26 / 9
Schüsse aufs Tor: 8 / 2
Passquote: 85% / 67%
Zweikampfquote: 66% / 34%
Laufleistung: 113,9 km / 110,6 km
Ballbesitz: 68% / 32%
Fouls: 11 / 21
Ecken: 7 / 3
Abseits: 2 / 0
Gelbe Karten: Upamecano (2) / Tousart, Ngankam
Gelb-Rote Karte: – / Zeefuik (50.)
Zuschauer: 999

Rumpelstilzchen


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https://www.rb-fans.de/artikel/20201024-spielbericht-berlin.html

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