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ICH BIN DANN MAL WEG – LEIPZIGER LEIHSPIELER IM FOKUS

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Leipzig - (02.06.2021) Mit Ademola Lookman, Marcelo Saracchi und Luan Candido kehren drei Leihspieler zurück nach Leipzig. Wie lief Ihre Saison und wie sind ihre Chancen, in der kommenden Saison in der ersten Elf zu stehen? Eine Einschätzung und ein Überblick zu allen RB-Leihspielern.

Lookman, Sarrachi, Candido – im Sommer zurück in der Ersten Mannschaft?

Ademola Lookman (09/2020-06/2021 beim FC Fulham, PremierLeague)

Nach einer überdurchschnittlichen Rückrunde 2017/18 mit fünf Toren und vier Vorlagen in elf Bundesligaspielen für RB Leipzig kam Lookman nach einer unbefriedigenden Saison 2018/19 beim FC Everton als Hoffnungsträger für die stolze Ablösesumme von 18,0 Mio. Euro im Sommer 2019 zurück an den Cottaweg. Jedoch konnte er sich nicht nachhaltig unter Julian Nagelsmann durchsetzen und blieb wie in der Vorsaison auch 2018/19 ohne Ligatreffer. Nach langem Hin und Her wurde am 30.09.2020, kurz vor dem Ende des Transferfensters, seine Leihe zum Aufsteiger FC Fulham für eine Leihgebühr für 2,0 Mio. Euro vermeldet. Als Spieler mit den viertmeisten Einsatzminuten, vier Toren und vier Vorlagen gehört er definitiv zu den Leistungsträgern im Team. Der Wechsel hat sich für ihn ausgezahlt. Doch wenngleich die Saison für Lookman persönlich wesentlich besser verlief als die beiden Vorspielzeiten als Tabellen-18. stand der Abstieg Fulhams mehrere Spieltage vor Saisonabschluss fest. Nachhaltig in negativer Erinnerung ist sein Versuch eines Panenka-Elfmeters am achten Spieltag bei der 0:1-Niederlage gegen West Ham United.

Gegenwärtig beträgt Ademola Lookmans Marktwert 13 Mio. Euro. Eine Weiterbeschäftigung bei Fulham ist nach dem Abstieg unwahrscheinlich. Da er in Leipzig noch einen Vertrag bis 2024 besitzt, wird er erstmal zu seinem Stammverein zurückkehren und die Saisonvorbereitung unter Jesse Marsch mitmachen. Gleichzeitig dürfte der Transfermarkt sondiert werden, denn mit Sørloth, Hwang und eben Lookman gibt es drei Stürmer, die hohe Transferablösen gekostet haben und die Erwartungen nicht erfüllen konnten. Von diesen drei Namen dürfte Lookman das höchste Ablösepotential generieren. Und da das Geld in der Premier League lockerer sitzt, zumal für Spieler mit englischer Staatsbürgerschaft, könnte das Kapitel Lookman in Leipzig diesen Sommer endgültig enden und im besten Fall mit einem +/- 0 Geschäft für RBL. 16,0 Mio. Euro Ablöse sind dafür die Voraussetzung – 3 Mio. über dem derzeitigen Marktwert.  

 

Lookman bei Fulham noch einer der Besten.

 

Marcelo Saracchi (01/2020-06/2021 bei Galatasaray Istanbul, 1. Türkische Liga)

Der kleine, wuselige und nimmermüde Linksverteidiger wechselte im Sommer 2018 vom argentinischen Traditionsverein River Plate für 12 Mio. Euro nach Leipzig. Nach eineinhalb Jahren, in denen er sich nicht gegen Marcel Halstenberg durchsetzen konnte, wurde er im Januar 2020 zu Galatasaray Istanbul für 500.000 € verliehen. Die Leihe endet zum 30.06.2021, sein Vertrag in Leipzig läuft noch zwei weitere Saisons bis zum Sommer 2023. Beim türkischen Spitzenclub ist Saracchi unumstrittener Stammspieler, er hat die fünfmeisten Einsatzminuten gesammelt. Die Saison beendete Galatasaray denkbar knapp als Zweiter der türkischen Liga, punktgleich und nur ein Tor hinter Besiktas Istanbul. Die Weiterbeschäftigung Saracchis ist "nur" eine Frage der Finanzen. Der "Rest"marktwert des Linksverteidigers beträgt 5,5 Mio. Euro. Addiert man die 0,5 Mio. € der Leihgebühr dazu, kommt mit 6,0 Mio. € die Hälfte der 2018 ausgegebenen Ablöse heraus. Ein sattes Minusgeschäft, welches Oliver Mintzlaff und Florian Scholz versuchen werden zu minimieren. Beispielsweise über erfolgsabhängige Beteiligungen. Galatasaray spielt als Meisterschaftszweiter in einer der Qualifikationsrunden für die Champions League mit. Sollte der Verein den Sprung in die Gruppenphase schaffen, könnte ein Bonusbetrag nach Leipzig fließen. Eine Rückkehr Saracchis nach Leipzig dürfte ausgeschlossen sein – mit Angelino, Halstenberg und Henrichs gibt es bessere Spieler für die Linksverteidigerposition.

 

Stammspieler, aber kann sich Gala Saracchi auch fest leisten?

 

Luan Candido (01/2020-06/2021 bei Red Bull Bragantino, 1. Brasilianische Liga)

Der nächste ausgeliehene Linksverteidiger. Candido wechselte für heute irrsinnig anmutende 8,0 Mio. Euro! im Sommer 2019 von Palmeiras U20 nach Leipzig. In der Messestadt fand er keinen Anschluss an die erste Mannschaft und wurde lediglich in drei Youth League-Spielen der U19 eingesetzt. So ging es im Januar 2020 postwendend zurück nach Brasilien, zum Schwesterclub RB Bragantino. 1,5 Jahre Weiterentwicklung in der Heimat – das war der Plan. Die Reifezeit endet am 30.06. 20 Pflichtspiele sind seitdem zum Erfahrungsschatz von Candido hinzugekommen, mal in der Startelf, mal auf der Ersatzbank, meist auf der Tribüne. Es herrscht Stillstand und eine Rückkehr nach Leipzig ist überflüssig, obwohl er noch Vertrag bis 2023 hat. Da die Wege zwischen RB Leipzig und RB Bragantino kurz sind, wird es eine Einigung geben – für einen symbolischen Minimalbetrag für RB Bragantino oder einen anderen brasilianischen Verein.  


Candido – bleibt er bei Bragantino?

 

Fazit: Für Lookman, Saracchi und Candido hat RB Leipzig etwa 38,0 Mio. € ausgegeben. Die Hälfte des Geldes hätte man, Stand jetzt, auch genauso gut zum Heizen verwenden können. Wenn es sehr gut läuft, wird die Lookman-Personalie mit einer schwarzen Null beendet. Die Personalien Saracchi und Candido werden tiefrot abgeschlossen. Wenngleich Ralf Rangnick ein Denkmal am Cottaweg errichtet gehört, die Transfers dieser Spieler gehen auf die Soll-Seite des RB-Kontos.  

 

Krauß, Jäkel – Neues Nachwuchskonzept? Leihe ins Unterhaus!

Tom Krauß (07/2020-06/2022 beim 1.FC Nürnberg, 2. Bundesliga), Jahrgang 2001

Der dienstälteste Spieler bei RB Leipzig (seit Sommer 2011 im Verein) ist im Sommer dem Juniorenbereich entwachsen. Mit der Erfahrung von 103 Spielen im U17/U19-Juniorenbereich und drei Minuten Bundesligaluft im Gepäck ging es für zwei Jahre zum 1.FC Nürnberg. Den Wechsel zum Zweitligisten einfacher gestalten sollte Robert Klauß, der als neuer Trainer im Frankenland anheuerte, und ebenfalls von Leipzig nach Nürnberg wechselte. Nach einer Saison stehen folgende Werte im Lebenslauf: 32 Spiele (31x Liga, 1x Pokal), davon 28x in der Startelf, 2 Tore, 1 Vorlage, 2.204 Einsatzminuten, 67% der Gesamtspielzeit auf dem Platz, siebtmeiste Spielzeit beim 1.FCN. Krauß steht im Ranking der jüngsten Zweitligaspieler der Saison auf Platz 17. Lediglich der Bochumer Innenverteidiger Bella Kotchap war jünger und hat zugleich mehr Einsatzminuten gesammelt als Tom Krauß. Die Saisonwerte sind die Werte eines Musterschülers, der jedoch nicht jederzeit fehlerfrei agierte. Immer wieder war er an Gegentoren mitbeteiligt, wie vor dem Ballverlust vor dem 3:0 von RB Leipzig in der 1.DFB-Pokalrunde in Nürnberg. Am 31.01.2021, dem Ende des 19.Spieltags, vier Niederlagen und sechs Partien ohne Sieg in Folge rutschte man mit dem 14.Tabellenplatz wieder nah an die Abstiegsplätze heran. Letztlich wurde die Saison auf Platz 11 abgeschlossen, nachdem man in der Vorsaison noch in letzter Minute im Relegationsrückspiel den Klassenverbleib sicherstellte. Die nächste Saison wird für Tom Krauß wegweisend sein. Schafft er den Sprung vom Mitläufer zum Leistungsträger steht einer Rückkehr nach Leipzig im Sommer 2022 nichts im Weg. Die Voraussetzungen sind gut. Das Team ist eingespielt und entwicklungsfähig und der Trainer um seine erste Profisaison erfahrener. 2021/22 stehen unter anderem Spiele gegen Schalke, Bremen, Hamburg, St. Pauli, Dresden und Rostock vor der Tür, dem Lebenslauf von Tom Krauß wird es, sofern er verletzungsfrei bleibt, nicht schaden. Kurzum: Ein Blick nach Nürnberg lohnt, denn hier wird ein Stück Zukunft von RB Leipzig gestaltet.  

 

Krauß ist wichtiger Bestandteil von Nürnbergs aktuellem Umbruch.

 

Frederik Jäkel (07/2020-06/2022 beim KV Oostende, 1. Belgische Liga), Jahrgang 2001

Wie bei Tom Krauß endete bei Frederik Jäkel im vergangenen Sommer die Zeit im Juniorenbereich. Sein Weg führte an die belgische Nordseeküste nach Oostende. Warum Oostende? Nun ja. Erstens ist der KV Oostende belgischer Erstligist und die Jupiler Pro League, wie die Eredivisie der Niederlande eine Liga mittleren Niveaus, die für die Entwicklung von Talenten bekannt ist. Und zweitens: Alexander Blessin. Der vormalige U19-Trainer arbeitete die letzten drei Saisons mit dem Leipziger Jahrgang 2001 zusammen und war damit auch Trainer vom 1,94m Abwehrhünen Frederik Jäkel. Im Sommer ging es dann gemeinsam nach Belgien. Doch während Alexander Blessin das erste Ligaspiel im August 2020 coachte, musste Jäkel auf der Tribüne Platz nehmen. Eine Rückenverletzung verhinderte sein Profidebüt bis zum 15.12.2020. Nach der Saison stehen folgende Werte im Lebenslauf: 16 Spiele (11x Liga, 4x Play-Offs, 1x Pokal), davon 11x in der Startelf, 1.176 Einsatzminuten, eine gelb-rote Karte, also Zahlen, die sich nach einer verletzten Halbserie durchaus sehen lassen können. Für die Mannschaft endet die Saison besser, als es die Marktwerttabelle hergibt. Nach 34 Spieltagen beendete man die Liga auf Platz 5. In Belgien wird die Liga danach geteilt. Die Playoffs der Top4 verpasste man um drei Punkte. So ging es in die Play-Offs II, dem Entscheid der Teams der Plätze 5-8 und wurde nach weiteren sechs Spielen schließlich Gesamt-Siebter. In der Marktwerttabelle steht man auf Rang 11.  

 

Solide Saison für Jäkel bei Oostende.

 

Fazit: Der Übergang vom Junioren- zum Seniorenbereich ist der Flaschenhals eines jeden Nachwuchstalents. Bei RB Leipzig war dieser Flaschenhals stets verkorkt. Nicht ein Spieler aus dem RB-eigenen Nachwuchs hat die erste Mannschaft verstärken können und spätestens seit der Auflösung der zweiten Mannschaft ist der vereinsinterne "Reifeprozess" nicht möglich. Für Krauß und Jäkel hat die sportliche Leitung einen Karriereplan außerhalb Leipzigs ermöglicht. Für beide kam hinzu, dass der Eingewöhnungsprozess durch Wegbegleiter in Form der Trainer erleichtert wurde. Beide Spieler können ein weiteres Jahr wertvolle Profierfahrung sammeln und können im Sommer 2022 gereift und weiterentwickelt nach Leipzig zurückkehren. Ob es dann für die (erweiterte) erste Mannschaft reicht, eine weitere einjährige Leihe drangehangen wird oder eine Ablösesumme generiert wird, werden die Einzelfälle zeigen.  


Borkowski, Martel, Schreiber und Ohio – Auswege aus der Corona-Krise

Die coronabedingte Saisonunterbrechung in den Juniorenmannschaften macht vor allem den Übergangsjahrgängen 2002 und 2003 zu schaffen. Diese Jahrgänge stehen auf dem Sprung zum Seniorenbereich und können die letzten Schritte nicht gehen. Denn die Pflichtspiele in der U19-Bundesliga sind verschoben bzw. wurden im Frühjahr endgültig abgesagt. Für die mit Profiverträgen ausgestatteten Dennis Borkowski, Eric Martel und Tim Schreiber (alle Jahrgang 2002) suchte der Verein nach Entwicklungsmöglichkeiten und fand folgende Ziele:  


Dennis Borkowski (01/2021-06/2022 beim 1.FC Nürnberg, 2. Bundesliga), Jahrgang 2002

Mit der Erfahrung von zehn Spielminuten Bundesliga in der Hinrunde im Gepäck machte sich Sturmtalent Borkowski auf den Weg nach Nürnberg – und machte das Leipziger Dreigestirn um Robert Klauß und Tom Krauß perfekt. Im Sturm traf er auf zweitligaerfahrene Konkurrenz, wie Manuel Schäffler, Pascal Köpke, Robin Hack und Felix Lohkemper und sammelte dennoch Spielminuten. Sein Arbeitsnachweis nach einem halben Jahr zweite Liga: 13 Zweitligaspiele, davon 7x in der Startelf, 3 Tore in 653 Einsatzminuten. Eine Spielzeitquote von 45%, die geschmälert wurde, weil er in den letzten drei Partien nach einer Weißheitszahn-OP gar nicht mehr zum Einsatz kam und das Nürnberger Eigengewächs Erik Shuranov (ebenfalls Jahrgang 2002, 5 Tore in der Rückrunde) ihm den Rang ablief. Borkowski steht im Ranking der jüngsten Zweitligaspieler der Saison auf Platz 10. In der neuen Saison wird es darum gehen den kurzzeitig erarbeiteten Stammplatz wieder zu erobern. Mit den jungen, entwicklungsfähigen Talenten Borkowski, Shuranov und auch Krauß könnte der 1.FC Nürnberg die favorisierten Mannschaften aus Bremen, Gelsenkirchen, dem Hamburger SV durchaus ärgern.  


Borkowski seit dem Winterwechsel mit eingen Einsätzen in Nürnberg.

 

Eric Martel (01/2021-06/2022 bei Austria Wien, 1. Liga Österreich), Jahrgang 2002

Der U19-Kapitän konnte in der zweiten Corona-Welle keine Mannschaft mehr aufs Feld führen, weshalb der hochveranlagte, gebürtige Straubinger, den Weg zurück gen Süden antrat, jedoch nicht in Bayern zum Stillstand kam, sondern in Österreichs Hauptstadt Wien. Seit der Rückrunde läuft er im defensiven Mittelfeld unter dem Trainer Peter Stöger für Austria Wien auf. Bekannter Mitspieler zu seiner Rechten übrigens: Georg Teigl. Martel brachte sich gleich ins Schaufenster: Startelfeinsatz im ersten Spiel gegen den SV Ried, der nach 51 Minuten mit einer gelb-roten Karte endete. Sein Team gewann dennoch mit 1:0. Doch das war nur ein kleiner Rückschlag, denn letztendlich stehen folgende Werte zu Buche: 19 Spiele (18x Liga, 1x Pokal), davon 18x in der Startelf, ein Tor, eine Torvorlage, eine gelb-rote Karte, eine Sperre nach der fünften gelben Karte. Eric Martel absolvierte 1.561 von 1.890 Einsatzminuten, das entspricht einer Spielquote von 82%. Wenn die gelben Karten nicht gewesen wären, wäre er auf >90% gekommen. Beeindruckende Zahlen für einen noch für die U19 spielberechtigten Akteur, in der Zentrale des Spielfelds. Am Ende der Saison ist Austria Wien auf dem achten Platz gelandet. In der österreichischen Bundesliga wird die Tabelle der zwölf Teams nach 24 Spieltagen geteilt – in Meister- und Play-Off-Runde. In der Play-Off-Runde belegte die Austria schließlich den zweiten Platz. Es ist also Luft nach oben für sportlichen Erfolg in Martels zweiter Saison in Wien.  


Martel ist Stammspieler bei der Austria.

 

Tim Schreiber (01/2021-06/2022 beim Halleschen FC, 3. Liga), Jahrgang 2002

Für Stürmer und Mittelfeldspieler einen Ausleih-Verein mit der Möglichkeit auf Einsatzminuten zu erhalten, ist eine machbare Aufgabe. Für einen Torwart ist dies ungleich schwerer, zumal in der laufenden Saison. Und dennoch hat sich Tim Schreiber beim Halleschen FC in den letzten beiden Drittligapartien in den Fokus gespielt. Wie? Durch eine Verletzung von Stammtorwart von Sven Müller durfte er die letzten beiden Partien ran und die Bilanz ist herausragend: 2 Spiele, 180 Minuten, kein Gegentor, mindestens vier überragende Paraden. 

Spielbericht+Video Hallescher FC - Wehen Wiesbaden

Spielbericht+Video Bayern München II - Hallescher FC

Im Landespokalfinale stand am Samstag den 29.05. 16 Uhr gegen den 1.FC Magdeburg wieder Stammtorwart Müller zur Verfügung, musste aber einmal zu oft hinter sich greifen. Dennoch bleibt es möglich, dass fernab des Scheinwerferlichts ein potentieller Gulácsi-Nachfolger heranwächst.  


Schreiber mit zwei guten Leistungen beim HFC.

 

Noah Ohio (01/2021-06/2022 bei Vitesse Arnheim, 1.Niederländische Liga), Jahrgang 2003

Der niederländische Juniorennationalspieler (Jahrgang 2003) wechselte im Sommer 2019 von den Junioren von Manchester City zur U17 von RB Leipzig. Mit 10 Toren in 13 Spielen in der U17 und 5 Toren in 4 Spielen in der U19 zeigten, dass er im Juniorenbereich tonangebend ist. Im Winter wurde dann eineinhalbjährige Leihe zum niederländischen Erstligisten Vitesse Arnheim vereinbart. Ein großer Schritt für ein ohne Frage großes Talent. Bereits bei der zweiten Kadernominierung kam er zu einem Kurzeinsatz. Er rangiert damit auf Platz 6 der jüngsten eingesetzten Spieler in der diesjährigen Eredivisie-Saison. In den ersten sieben Spielen kam er auf vier Spiele mit insgesamt 26 Spielminuten. In den folgenden 13 Spielen, Liga und Pokal, pendelte er zwischen Ersatzbank und Tribüne. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Vitesse Arnheim erreichte zum Saisonabschluss den vierten Platz und hat damit die Qualifikation für die Europa League geschafft. Das Finale des niederländischen Pokals ging in der 90+1. Minute gegen Ajax Amsterdam mit 1:2 verloren. Jedenfalls genügend Einsatzmöglichkeiten für Noah Ohio, der auch in der nächsten Saison noch für die Junioren spielberechtigt wäre.  


Ohios Leihe ist noch nicht erfolgreich.

 

Fazit: Wie bei Krauß und Jäkel ist es der sportlichen Leitung gelungen, Leistungsträgern der U19 eine sportlich sinnvolle Alternative zu verschaffen. Eric Martel ist Stammspieler bei Austria Wien, Dennis Borkowski war zwischendurch in der Nürnberger Startelf gesetzt und dass sogar Tim Schreiber die ersten Drittligaminuten sammeln konnte, macht die U19-Personalpolitik fast schon zu einem Meisterwerk. Dass Noah Ohio noch nicht durchgestartet ist, sollte nicht nervös machen, da er beim stärksten der vier Vereine untergekommen und ein Jahr jünger als die drei Erstgenannten ist.

Roter Brauser


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