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KEINE LUST AUF REKORDE!

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Leipzig - (12.05.2024) Es war viel drin für Leipzig vor dem Spiel gegen Bremen. Nach der Saison hätten mit einem Sieg einige internen Rekorde purzeln können, obwohl es im Sommer 2023 den wohl größten Kaderumbruch seit dem Aufstieg in die Bundesliga gab. Dann folgte aber ein fader Sommerkick und die Rekordsaison wurde keine.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Dem Spiel eine Woche zuvor gegen Hoffenheim fehlte bereits jeglicher Leipziger Elan. Um Platz 4 zu festigen, musste dennoch ein Sieg aus den letzten beiden Partien her. Über die Woche hinweg erkrankten einige Spieler, andere wichtige Stützen fehlten gesperrt. Mit Werder stand der vermeintlich letzte leichtere Gegner an. Aber auch die Bremer muss man mit Ernst und Willen bespielen. Ob das diesmal mit einem völlig durchgemischten Startelf und neuer Taktik gelingen würde, hing auch wieder vom Team selbst ab, dass laut Interviews nach dem Spiel in Sinsheim, trotz nun jeglicher fehlender Spannung, alles im letzten Heimspiel geben wollte. 




Dreisatz des Spiels

Zwei Leipziger Tore führten zum zweiten 1:1 in Folge. Diesmal lief man einem durch Seiwald selbst getroffenen 0:1 Rückstand hinterher, der in Halbzeit zwei durch den seit Monaten starken Sesko egalisiert wurde. Trotz der Steigerung zur zweiten Hälfte, die Leipzig mit Sesko für den sehr schwachen Poulsen startete, blieb Leipzig insgesamt blass. Ohne die Ideengeber Xavi und Olmo fehlte jegliche Kreativität. Auch die Umstellung auf Fünferkette mit nur drei echten Offensiven erwies sich als Offensivkiller. Fehlende Lust und Spielpraxis bei einigen Akteuren taten ihr Übriges, um den letzten Heimspiel der Saison vor den eigenen Fans den Zahn zu ziehen. Schaut man sich die statistischen Werte im Vergleich zwischen Leipzig und Bremen an, war RB objektiv nicht mal so schlecht, wie es optisch jedoch deutlich aussah. Rose wechselte zum Ende dann auch noch wild durch, damit jeder Spieler, der in dieser Saison wenig Spielzeit erhielt, sich nochmal zeigen konnte.

Vielmehr Worte sollte man über dieses Spiel nicht verlieren, das sehr an ein Testspiel nach einem schweren Trainingstag mit Cooper-Test mitten im Sommer vor dem Saisonbeginn erinnerte. Dass das auch anders und gewillter geht, zeigten die RB Damen am Freitagabend. Die Frauen hatten die Woche zuvor den Klassenerhalt als bester Aufsteiger neben Hoffenheim aus eigener Kraft erreicht und legten im Spiel um Nichts danach noch eine Schippe drauf. Nun teilen sie den Erfolg als bester Aufsteiger nicht mehr, sondern tragen diesen "Titel" als aktuell Rückrundendritte nun nur noch allein. 


Zwei, die trotz Transfergerüchten noch Lust hatten. 


Die besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Gulácsi:  Er hat wohl als Einziger, nicht nur verbal, weiterhin Lust gehabt, das beste Saisonergebnis in der Bundesliga zu erzielen. Auch an diesem Nachmittag rettete er Leipzig erneut den Punkt, wodurch Leipzig auch in dieser Saison eine der besten Abwehrreihen der Bundesliga stellen wird. Fallen gegen Frankfurt nur 2 oder weniger Gegentore, trafen nur bei Bayer weniger Gegner das Tor.

Šeško:  Der große Stürmer ist zwar selten Mittelpunkt vieler Spielaktionen. Doch im Gegensatz zu seinen Nebenleuten reicht sein Talent aus, auch in insgesamt schlechten Spielen der gesamten Mannschaft Zählbares auf die Tafel zu bringen. Tor Nummer 6 in Folge und 12 Scorerpunkte in der Rückrunde stehen bei ihm jetzt zu Buche. 


Hier kommt kein Gegner vorbei. (Nur Seiwald)



Leichte Luft nach oben

Einige:   Aufgrund der Testspielsituation, die sich seit letzter Woche eingestellt hat, wird bei einigen der letzte Wille fehlen, auch weil die EM wartet und der Ausfall von Schlager ein mahnendes Beispiel ist. Trotzdem gibt es eben andere Beispiele, wie die oben schon erwähnten Damen oder Bayer Leverkusen, die auch ohne weiteren Druck im Rücken nicht komplett in einen Schlafmodus verfallen. 


Die Frauen haben noch bis zum Ende durchgezogen und ihr Trainer auch. Danke Şaban. 



Champagner statt Bier – die Fans

Vom Fußball gab es nicht viel zu berichten. Für die Höhepunkte des Leipziger Spieltages sorgten diesmal die Fans. Bereits vor dem Spiel liefen mindestens 3.000 Anhänger zum letzten Fanmarsch der Saison ganz in Weiß vom Marktplatz zur Red Bull Arena und auch im Stadion war weiß die deutlich dominante FaRBe. Das sah toll aus, danke!


Liebe geht durch den Magen und für den Rasenball vom Markt bis zum Stadion über die Jahnalle. 



Abschied

Zeit für Tränen gab es nach dem Spiel. Spieler gehen, Trainer gehen. Einige von diesen bleiben nur wenige Jahre oder nicht einmal eine Saison. Beständigkeit bieten Fans. Und einige besondere Fans verlieren ihre Stimmenbänder unglaublich lange 14 Jahre an die große Liebe Rasenball Leipzig. Davor muss man den Hut ziehen. Danke für die Zeit als Capo und weiterhin viel Spaß im Stadion!


Einfach sacken lassen. 



Pfeife des Spiels

Vielleicht hat Stegemann dem Spiel so wenige Wichtigkeit beigemessen, wie einige Leipziger Spieler. Anders kann man seine Auslegung vieler kleinerer und mittelgroßer Situationen auf beiden Seiten eigentlich nicht bewerten. Zum Glück war er dennoch kein Freund seiner Karten und beließ es bei einer gelben Karte im Spiel. Zusammenfassend bleibt nur der Wunsch offen, dass Stegemann hoffentlich nie ein Spiel von RB leiten muss, das für Leipzig noch relevant ist.    


Was hat er denn da gesehen?



Pressekonferenz

Dass Rose wie jetzt aktuell in Italien Interesse weckt, kommt nach der Saison und der Dreiviertelsaison davor nicht unerwartet. Zweimal musste er als Trainer einen Aufbruch moderieren. In der ersten Saison führte er RB aus den tiefen Niederungen der Liga auf Platz 3 und holte den Titel im Pokal. Nach dem danach folgenden erheblichen Aderlass von jahrelangen Leistungsträgern oder Shootingstars wie Laimer, Halstenberg, Nkunku, Szoboszlai, Forsberg, Gvardiol und den Verlust an Breite durch die Abgänge von Silva und Werner erreichte er dennoch erneut das wichtige Ziel Champions League, in der man in dieser Saison zudem unverdient wegen Schiedsrichterfehlern gegen den Finalisten ausscheiden musste. 

Auf seinen Verbleib in Leipzig wurde er deshalb in der Pressekonferenz angesprochen. Bleiben will er, aber nur, wenn er diesmal auf etwas aufbauen kann und nicht erneut Feuerwehrmann spielen muss. Diese Forderung ist berechtigt.


Bester RB Bundesligatrainer bisher. Bleibt er?



Fazit & Ausblick

Für die Leipziger gibt es nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren. Die möglichen Rekorde hat man in den letzten beiden Partien verspielt. Hingegen wartet mit Frankfurt ein Gegner, der am letzten Spieltag mindestens noch einen Punkt benötigt, um Platz 6 zu sichern. Die Stadt am Main war selten für die Rasenballer ein Ort zum feiern. In der aktuellen Situation muss man mit dem nächsten 1:1 rechnen. Die Luft ist einfach raus.   



Doch noch ein Rekord

Man muss nicht alles schlecht schreiben. Es gab doch noch einen Rekord zu feiern. 




KickerWhoscoredSofacoreRBLBundesligaFotMobunderstatfbref

 

Statistik
RB Leipzig: Gulacsi - Klostermann, Orban, Lukeba - Simakan, A. Haidara, Seiwald, Henrichs, Poulsen, Baumgartner - Openda
Werder Bremen: Zetterer - Veljkovic, Friedl, A. Jung - Weiser, Agu, Bittencourt, Lynen - Schmid, Woltemade, Ducksch
Schiedsrichter: Stegemann, Sascha
Tore: 0:1 (Seiwald 36. Minute), 1:1 (Sesko 61. Minute)
Schüsse aufs Tor: 5/2
expected Goals: 1.44/1.05
Passquote: 87/87
Zweikampfquote: 63/37
Ballbesitz: 44/56
Laufleistung: 116,58 km/114,88 km
Fouls: 12/8
Ecken: 6/11
Abseits: 2/2
Gelbe Karten: Henrichs (4)
Zuschauer:  47.069

rolei


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