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27. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 30.03.2019, 18:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
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DAMALS VARS – SIEG NACH 113 JAHREN

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Nürnberg - (02.03.2019) Lange ist es her, dass eine Leipziger Mannschaft in Nürnberg gewinnen konnte. RBL schaffte in einem Spiel überschaubarer Qualität Dank eines Tores von Lukas Klostermann diese Jahrhundertat und tritt so in die Fußstapfen des deutschen Meisters von 1906. Der hatte damals auch ab und an am Cottaweg gekickt – Geheimnisse des Erfolgs. Auch der neuzeitliche VAR stellte erneut sein komödiantisches Talent unter Beweis.

No Demme – no party? Diego fehlte gegen Nürnberg wie Werner mit einem grippalen Infekt. In der Bundesliga hatte RBL nur eines von sechs Spielen ohne ihn gewinnen können. Bei Timo schwangen zudem die Gerüchte mit, er könnte bei einem Absitzen des Vertrages sehr viel Zeit auf der Tribüne verbringen, aber die gehören noch(?) ins Reich der Fabeln.

Mit Cunha im Sturm und Kampl zurück in der Startelf wagte RBL also das schier Unmögliche. Seit über 100 Jahren hatte nämlich keine Leipziger Mannschaft in Nürnberg gewinnen können. Das letzte Mal feierte der VfB dort seine zweite Meisterschaft im Finale 1906 (und das nicht einmal gegen den Gastgeber des Finales sondern gegen Pforzheim). Auch RBL holte bisher keinen Punkt in Nürnberg. Ein Wiedersehen mit Bredlow (Geburtstagskind und dennoch auf der Bank) und Palacios gab es nicht, beide schauten von der Bank aus zu.


Sternstunden des VAR – Teil CXXVII

RBL begann druckvoll, hatte gleich zu Beginn ein, zwei Halbchancen (Klostermann 2.), aber der erste Aufreger sollte vor Gulácsis Kasten stattfinden. Konaté hatte Leibold vermeintlich zu Fall gebracht, dabei war der Nürnberger aber eher dem Franzosen auf den Fuß gestiegen, als andersherum. Schiedsrichter Schlager entschied auf Freistoß und Gelb für Konaté, wurde dann aber vom VAR überstimmt, weil das angebliche Foul auf der Strafraumkante stattfand. Es gab also Elfmeter und Konatés Karte wurde zurückgenommen, ohne dass dies auf den Rängen groß registriert wurde, was später noch für Verwirrung sorgte.

Kapitän Behrens schnappte sich die Kugel und schoss den Elfer an die Latte, es war bereits das zehnte Spiel des ehemaligen Hamburgers und Darmstädters gegen RBL, viermal hatte er am Ende gejubelt. Der Fußballgott hatte also die Entscheidung des VARs kassiert. Gut so und damit weiterhin 0:0.




Wer vorn nicht trifft... muss mehr Verteidiger nach vorn beordern

In der Folge bestimmte RBL das Spiel. Nürnberg kam erst nach der Pause zu Abschlüssen, der Elfmeter blieb bis zur 54. der einzige Torschuss für den FCN. Aber auch Leipzig kam nur selten wirklich gefährlich vor das Tor der Gastgeber. So musste es kurz vor der Pause dann wieder einmal ein Verteidiger richten. In der 41. verlängerte Konaté nach einem Eckball eher zufällig per Kopf zu Klostermann, der ließ sich nicht lange bitten und drosch das Spielgerät wuchtig-humorlos zum 1:0 in die Maschen. Sein drittes Saisontor und damit seine bisher beste Saisonausbeute.


Klostermann, den Ball fest im Blick, zum entscheidenden 1:0.


Verwaltungsmodus an

Nach der Pause dann ein anderes Bild. RBL zog sich etwas zurück, Nürnberg kam mehrfach zu Angriffen, ohne dabei Torgefahr zu entwickeln. In der 58. dann der Pfiff, der die Nürnberger Gemüter erhitzte. Konaté sah nach einem Luftkampf zurecht Gelb, die Fans des FCN hatten jedoch nicht mitbekommen, dass seine erste Gelbe zurückgenommen wurde und forderten lauthals den Platzverweis. Erst der Stadionsprecher konnte mehr schlecht (statt Rücknahme durch den Elfer sagte er Rücknahme in der Halbzeit) als recht für Erklärung sorgen. Erst in der Schlussphase erlangte RBL wieder die Kontrolle über das Spiel und nahm so letztlich verdient drei Punkte aus Nürnberg mit. Auffällig war dabei, dass Leipzig dem physisch starken Mittelfeld des FCN in Luftkämpfen nur wenig entgegenzusetzen hatte. Sabitzer, Adams, Laimer, Kampl und Cunha (insgesamt 4) gewannen gemeinsam so viele Luftkämpfe wie Poulsen (4). Während die FCN Offensive 21 Luftduelle gewann. Auch im Spielaufbau gab es viele Ungenauigkeiten. Dennoch wechselte Rangnick erst in der Schlussphase. Mukiele und Bruma kamen gar erst in der Nachspielzeit. Ilsanker einige Minuten davor. Offensivoptionen wie Forsberg und Augustin blieben ganz auf der Bank.


Partystimmung bei den gut 2000 mitgereisten Fans und der siegreichen Mannschaft.


Fazit

Ein Arbeitssieg wie er im Buche steht. Schön war’s nicht. Leipzig nach der Führung mit einem Schuss aufs Tor, Nürnberg insgesamt mit einem(!), der auch eine leichte Beute für Gulácsi war. Keine Werbung für den Fußballsport, aber am Ende der vierte Auswärtsdreier in Folge und drei Punkte. Platz 3 nach 24 Spieltagen. Aber kein Spiel, welches für den VAR wirbt. Die mangelnde Kommunikation der zurückgenommenen Gelben, die mehr als zweifelhafte Elfmeterentscheidung - Leipzig und der Videoschiedsrichter, das wird keine Freundschaft mehr…

Von hinten drängen Wolfsburg, Leverkusen und Frankfurt, ein Sieg der insofern Gold wert ist, aber auch die Schwächen der letzten Spiele offen legte. Offensiv ist nämlich derzeit der Wurm drin, müssen die Verteidiger für die Tore sorgen. Auch gegen Nürnberg war es im Angriff viel Stückwerk. So gut das Spiel gegen den Ball im Normalfall funktioniert, so ausbaufähig ist das Spiel mit dem Ball. Probleme die man in den kommenden Wochen und in der Länderspielpause angehen muss. Bis dahin hat RBL es mit Augsburg daheim und Schalke in der Krise zu tun. Sechs Punkte sind hier quasi Pflicht, will man die Konkurrenz weiterhin auf Abstand halten.


Statistik
1. FC Nürnberg:
Mathenia – Valentini, Mühl, Ewerton, Leibold – Erras – Löwen, Behrens (C) – Kubo (81. Knöll), Kerk (66. Misidjan) – Ishak
RB Leipzig: Gulácsi – Halstenberg, Orban (C), Konaté, Klostermann – Adams, Kampl (90.+2 Mukiele) – Laimer, Sabitzer (90.+3 Bruma) – Cunha (86. Ilsanker), Poulsen
Schiedsrichter: Daniel Schlager (Rastatt)
Tore: 0:1 Klostermann (40.)
Torschüsse: 7 / 15
Schüsse aufs Tor: 1 / 5
Passquote: 65,5% / 76,7%
Zweikampfquote: 54,6% / 45,4%
Ballbesitz: 45,7% / 54,3%
Laufstrecke: 117,9 km / 116,2 km
Sprints: 220 / 257
Intensive Läufe: 713 / 695
Fouls: 8 / 17
Ecken: 5 / 8
Abseits: 5 / 2
Gelbe Karten: Leibold, Beherns / Sabitzer (8), Konaté (6), Kampl (3)
Zuschauer: 34.532 (ca. 2.000 RBL-Fans)

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20190302-spielbericht-nuernberg.html

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