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Angst essen Leipziger Fußballseele auf!
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Angst essen Leipziger Fußballseele auf!

Angst essen Leipziger Fußballseele auf!

City ist doch noch eine ganze eigene Nummer. Leipzig lange Zeit mit zu viel Respekt und einem letztlich glücklichen Ausgleich. Am Ende setzte sich dann aber doch die Qualität der Pep-Elf durch und RBL verlor mit 3:1. Nach der Siegesserie war somit auch die Ungeschlagenserie gerissen, Zeit also für eine neue Serie...

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Nach den Bayern war vor City. Höchste Konzentration für das Team und großartige Spiele für die Fans also. Keine Zeit viel zu trainieren oder durchzuschnaufen, leider aber genug Zeit, um sich zu verletzten. So fielen Henrichs und Kampl mit Muskel- bzw. Hüftproblemen aus, letzterer nahm immerhin auf der Bank Platz. Sie wurden von Rose erwartungsgemäß durch Klostermann und Seiwald ersetzt, sonst änderte Rose nichts.

 

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Dreisatz des Spiels

Wie Manchester im ersten Durchgang Leipzig an die Wand gespielt hat, war schon ganz großer Fußball. Immer anspielbar und mit einer für Guardiola so typischen astronomisch hohen Passquote, nur die Abschlüsse waren ausbaufähig, was RBL im Spiel hielt. Insgesamt waren die Rasenballer viel zu zaghaft und eingeschüchtert, was sich auch in der besseren zweiten Hälfte nur teilweise änderte. Opendas Ausgleich etwas schmeichelhaft, aber gut gemacht. Am Ende bekamen Schlager und Seiwald die eingewechselten Doku und Álvarez, mit denen Pep stark in der Offensive nachlegte, nicht in den Griff und der Argentinier schlenzte zur erneuten Führung ein. Der Konter zum 1:3 nur noch Kosmetik.

 

Auf ins erste bockschwere Champions League Heimspiel der Saison!

 

Neu im Bullenstall

Ein Spiel in dem Leipzig ordentlich Lehrgeld zahlte und damit auch die Neuzugänge. Gvardiol hatte die meisten Ballberührungen in Guardiolas Team, somit fast mehr als alle Leipziger Neuzugänge zusammengenommen. RBL rannte dem Ball sprichwörtlich hinterher.

Lukeba mit einer soliden Leistung und guten Zweikampfwerten, auch weil er wie alle Leipziger nicht in jeden Zweikampf fand. Im Zentrum war Seiwald bei den ersten beiden Gegentoren jeweils Gegenspieler des Torschützen und nicht nah genug dran, aber im Vorfeld hatte auch jeweils Schlager nicht gut gestanden. Letztlich traf dies gestern aber auf fast alle Duelle zu. Im Zentrum fehlte es oft an Zugriff. Xavi selten mit ein paar wenigen Lichtblicken. Insgesamt aber trotzdem der Spieler, der auf Leipziger Seite am ehesten den Ball nach vorne trug (Platz 6 aller Feldspieler, was die mit dem Ball zurückgelegte offensive Entfernung anbelangt und damit bester Leipziger).

In der Offensive gelang Openda immerhin ein Tor, abseits davon nicht immer glücklich, es gab aber auch nur wenige Möglichkeiten sich offensiv auszuzeichnen. Als Einwechsler war Baumgartner besser als in den letzten Spielen. Šeško blieb hinter den, zugegeben hohen, Erwartungen zurück.

 

So wie auf dem Bild fühlte es sich oft an. City scheinbar stets in Überzahl.

 

Der beste Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Openda: Darf durch sein Tor und seine immerhin zwei Abschlüsse in diese Kategorie. Setzte sich vor dem 1:0 in seiner schon fast gewohnt robusten Art gut durch und schloss sehr präzise ab.

 

Simakan hatte einen schweren Stand.

 

Luft nach oben

Eigentlich muss hier keiner herausgegriffen werden. Das gesamte Team hatte Luft nach oben, wobei maximal Blaswich (bei den Toren machtlos) und Openda (Dank des Tores) etwas herausgenommen werden können. Im Spiel mit dem Ball war Leipzig spätestens ab der Mittellinie sehr ungenau, ging quasi nichts nach vorn. Neben dem Tor gab es nur zwei weitere Abschlüsse, einmal von Openda kurz vor der Pause, einmal von Baumgartner kurz vor dem Ende. Deutlich zu wenig, selbst gegen City. Da hat RBL in letzter Zeit schon deutlich bessere und weniger zaghafte Leistungen, beispielsweise gegen die Bayern, erbracht.


Tweet des Spiels

Trotz klarer Unterlegenheit fehlten letztlich nur 10 Minuten.

 

Champagner statt Bier – die Fans

Tolle Stimmung zu Beginn des Spiels, mit dem Leipzig International Gassenhauer. Bei den wenigen Vorstößen unserer Rasenballer waren die Fans sofort da. Situativ am Ende vielleicht mit falscher Liedauswahl. Besonders hervorzuheben ist die wunderschöne Choreo, die vor dem Anpfiff fast den gesamten Sektor B bedeckte.

 

Definiere: Wunderschön!

 

Pfeife des Spiels

Artur Dias blieb seiner Ergebnislinie treu: Entweder Leipzig gewinnt mit 3:1 (Napoli) oder Leipzig verliert mit 3:1 (Rangers). Alles in allem kein Heimschiedsrichter, der einige Foulspiele eher zulasten von Leipzig auslegte, aber letztlich auf das Ergebnis keinen großen Einfluss hatte und die strittigen Entscheidungen im Strafraum (angeschossene Hand von Lukeba) nicht gegen RBL pfiff.

 

Openda mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich!

 

Aufgefallen

1)      Wie grausam das Leipziger Spiel war, wird durch einen Blick auf die Statistiken deutlich – und die ließen sich diesmal auch nicht durch große Beobachtungen abseits des statistisch Erfassbaren schön lesen.

2)      Ganze acht Ballberührungen hatten die Leipziger im gegnerischen Strafraum, Haaland allein hatte 10. Rodri, Gvardiol, Walker und Dias hatten zusammen in etwa so viele Ballberührungen wie alle Leipziger Spieler gemeinsam. RBL mit nur drei Torschüssen, davon einer aufs Tor (immerhin effizient). City dagegen mit 18 Schüssen, wobei auch sie bei einer Quote von drei Toren aus fünf Schüssen aufs Tor effizient waren.

 

In den ersten 30 Minuten in etwa gleiche Prozentsätze wie vor über 30 Jahren.

 

3)      Bei City nur zwei Spieler mit einer Passquote unterhalb von 85%, bei Leipzig nur fünf Spieler mit einer Passquote oberhalb von 80%. RBL mit 16 progressiven Pässen, also Pässen, die mittleren und Offensivdrittel gespielt werden, ankommen und mindestens 10 Meter näher ans gegnerische Tor oder in den Strafraum führen. Rodri dagegen mit 15 solchen Pässen, ganz City mit 96.

4)      Jetzt gilt es, die nötigen Lehren zu ziehen. Gegen City waren es gegen einen starken Gegner zwei schlechte Halbzeiten (wobei die erste noch etwas schlechter war), gegen die Bayern ging Leipzig die Puste aus, gegen Wiesbaden musste RBL am Ende zittern und gegen Gladbach war es ein enges Spiel. Sprich, die bisher gute Punkteausbeute täuscht etwas über die zuletzt oft ausbaufähigen Spiele hinweg. Zwar gelang es RBL auch, ab und an die Gegner zu überrumpeln – City beim Ausgleich, die Bayern zu Beginn, aber 90 überzeugende Minuten gab es zuletzt gegen Union. Nun noch gegen Bochum und dann kommen hoffentlich die Verletzten zurück, mit Kampl, Orbán, Olmo und Henrichs zahlt RBL momentan auch einen hohen Blutzoll, der nicht so ohne weiteres zu kompensieren ist. So breit wie City ist der Leipziger Kader nämlich nicht.

 

Zu den letzten 4 Heimspielen wurden Teile der Jahnallee und der Friedrich-Ebert-Straße für den Pkw-Verkehr gesperrt. Ziel war es, dass die Straßenbahnen flüssiger durch diese beiden wichtigen Straße fahren können und die Sicherheit an der Haltestelle Sportforum Süd und in der Jahnallee für Radfahrer und Fußgänger erhöht wird. Die AG Stadionumfeld des Fanverbands zieht ein positives Fazit, zeigt allerdings auch auf, dass es zukünftig noch weiterer Maßnahmen zur Verbesserung der An- und Abreise bedarf!

 

5)      Dass letztlich die ganzen Statistiken in Bezug auf den Stand in der Gruppe nicht zu schlimm waren, ist dem Ergebnis in Belgrad zu verdanken, wo nach wechselseitigen Führungen ein gerechtes Unentschieden zwischen Roter Stern und den Young Boys stand. Das ist wohl das ideale Ergebnis für Leipzig, das jetzt gegen Belgrad gefordert ist, die nötigen Punkte für das Achtelfinale zu holen.

 

Die Pressekonferenz nach dem Spiel.

 

Ein Auftritt, der zu denken geben sollte. City zeigte mal wieder, warum sie unter Pep das aktuelle Nonplusultra des Vereinsfußballs sind. Fantastisches Spiel gegen und mit dem Ball. Da braucht der Gegner einen Sahnetag oder viel Glück. Beides hatte Leipzig gestern nicht und war insgesamt auch von den eigenen Möglichkeiten ein gutes Stück entfernt. Der Niederlage daher folgerichtig.

Trotz der Pleite bleiben die Rasenballer aber auf Platz 2 in der Gruppe, da sich Belgrad und Basel wie gesagt 2:2 Unentschieden trennten. Jetzt muss Leipzig seine Hausaufgaben machen und dann ist Platz 2 am Ende drin.

Nach den Topspielen ist vor den Pflichtaufgaben. Die Kür mag Leipzig nicht bestanden haben, aber die Pflicht, muss die Rose Elf jetzt wuppen. Das Programm gegen die derzeitigen Tabellenkellerbewohner beginnt am Wochenende gegen Bochum. Dann muss Leipzig ein anderes Gesicht zeigen.

 

Rose darf man diese Worte abnehmen.

 

KickerWhoscoredSofacoreRBLUEFAFotMobfbref

 

Statistik
RB Leipzig: Blaswich – Klostermann, Simakan, Lukeba, Raum – Schlager, Seiwald (85. Haidara) – Xavi, Forsberg (C, 70. Šeško) – Openda (70. Werner), Poulsen (75. Baumgartner)
Bank: Gulácsi – Lenz, Carvalho, Kampl
Manchester City: Ederson – Walker (C), Gvardiol, Dias, Akanji (72. Doku) – Rodrigo, Lewis – Foden (79. Álvarez), Bernardo Silva (87. Nunes), Grealish (72. Kovačić) – Haaland
Bank: Ortega, Carson – Phillips, Stones, Gómez, Bobb
Schiedsrichter: Artur Dias (Portugal)
Tore: 0:1 Foden (25.), 1:1 Openda (48.), 1:2 Alvarez (84.), 1:3 Doku (90.+2)
Torschüsse: 3 / 18
Schüsse aufs Tor: 1 /5
expected Goals: 0,47 / 2,28
Passquote: 85% / 92%
Zweikampfquote: 45% / 55%
Ballbesitz: 32% / 68%
Laufleistung: 121,5 km / 116,7 km
Fouls: 12 / 6
Ecken: 2 / 3
Abseits: 3 / 1
Gelbe Karten: Schlager (1), Raum (1) / Akanji (2)
Zuschauer: 45.228

Rumpelstilzchen