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Auftakt zum ersten Bundesligaspiel in der Geschichte von Union

Auftakt zum ersten Bundesligaspiel in der Geschichte von Union

Unsere bereits vierte Saison in der Bundesliga beginnt und ganz traditionell starten wir mit dem ersten Spiel auswärts. Dieses Mal geht es an das Stadion An der Alten Försterei, welches sein erstes Bundesligaspiel überhaupt erleben wird.

Gedenken an verstorbene Fans

Fans der Unioner haben sich zum ersten Bundesligaheimspiel der Eisernen etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Zum Intro und während der Vereinshymne werden Fotos verstorbener Fans auf den Zuschauerrängen hochgehalten, die so bei diesem historischen Spiel dabei sein können. Einen Eindruck zur Aktion bekommt man im Video des RBB.


Mal wieder ein Boykott Mit RB-Gesängen die ersten Bundesligaminuten genießen

Wie auch in Liga 2 wird es einen Stimmungsboykott der Unioner in den ersten 15 Minuten geben. Die Begründung der Ultra-Gruppe konnte man so auch bei anderen Vereinen lesen, aber trotzdem schön immer wieder die gleichen Textbausteine zu finden. Wäre man übrigens konsequent, würde man das gesamte Spiel ruhig sein, aber irgendwas ist ja immer. :)

Genial ist in jedem Fall, dass die ersten 15 Bundesligaminuten in der Geschichte der Unioner für immer mit unseren Fangesängen verbunden sein werden. Also ordentlich laut und kreativ sein, damit die Heimspielstimmung hoffentlich unser Team nutzen kann. Danach heißt es an der Alten Försterei im Fanblock ordentlich gegenzuhalten, es erwartet uns dann eines der lautesten Stadien in Deutschland.


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Der Aufstieg von Union wurde frenetisch gefeiert.


Der Gegner unter der Lupe

57 Punkte aus 34 Spielen, 14 Siege, 15! Unentschieden und nur 5 Niederlagen, 54:33 Tore - Das ist die Bilanz der Unioner in der letzten Saison. Mit 33 Gegentoren stellten die Eisernen die beste Abwehr (RBL hatte die beste Abwehr in Liga 1) und nur fünf Niederlagen sind ebenfalls Ligabestwert. An der Alten Försterei konnten die Unioner 38 Punkte holen (Ligabestwert), dabei gingen sie nur gegen Mitaufsteiger Paderborn als Verlierer vom Platz.

Ganz entscheidend für den Erfolg ist der 53-jährige Schweizer Trainer Urs Fischer, der zweifacher Schweizer Meister und einmaliger Schweizer Cupsieger mit dem FC Basel geworden ist. In der letzten Saison agierte er sowohl im 4-4-2 mit zwei flachen Sechsern, im 4-4-2 mit Mittelfeldraute oder im 4-3-3. zum Spiel am Sonntag ist mit einem kompakten 4-5-1 zu rechnen.

Bis auf Abwehrspieler Florian Hübner sind alle Unioner Spieler fit für die Partie, wobei der prominenteste Neuzugang Neven Subotic nach Verletzung wohl noch keine Option für die Startelf ist. Im Tor wird wie gewohnt der solide Torhüter Rafal Gikiewicz stehen, davor dürften von rechts nach links Kapitän Christopher Trimmel, der aus Freiburg ausgeliehene Keven Schlotterbeck, der über einen guten Spielaufbau verfügt, Abwehrchef Marvin Friedrich und links entweder der erfahrene Ken Reichel oder der etwas offensivere Christopher Lenz agieren. Im zentralen Mittelfeld dürften der langjährige Stuttgarter Christian Gentner und Grische Prömel gesetzt sein, der gemeinsam mit Lukas Klostermann bei den Olympischen Spielen war. Mit Felix Kroos und Robert Andrich gibt es etablierte Zweitligaspieler als Alternative. Davor ist die Personalsituation hinter dem schwedischen Zweitligatopstürmer Sebastian Andersson weniger klar. Im Pokal agierten der dänische Offensivspieler Marcus Ingvartsen auf der Zehnerposition, links Marius Bülter und rechts Sheraldo Becker. Möglich, dass Joshua Mees oder der zentrale Mittelfeldspieler Robert Andrich in offensiverer Position zum Einsatz kommt. Im Sturm gibt es mit dem bundesligaerfahrenen Anthony Ujah und Sebastian Polter, der jahrelang in Liga 2 sein Können bewiesen hat, gute Optionen von der Bank.

Voraussichtliche Aufstellung: Gikiewicz – Lenz (Reichel), Friedrich, Schlotterbeck, Trimmel – Gentner, Prömel – Bülter, Ingvartsen, Becker (Mees) – Andersson

Sicherlich ist dies kein Kader, der im oberen Bundesligadrittel einzuordnen ist, aber für die Möglichkeiten der Unioner sieht dies sehr beachtlich aus. Insbesondere in den Heimspielen dürften sie mit ihrer guten Defensive und der Atmosphäre ein unangenehmer Gegner, so dass der Klassenerhalt definitiv möglich ist.


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Jubeln konnten die Rasenballer schon in der Alten Försterei, gewannen jedoch nie.


Wasserstand am Cottaweg?

Tyler Adams und Hannes Wolf fallen weiter definitiv aus, Dayot Upamecano sowie Jean-Kevin Augustin werden wohl ebenfalls nicht dabei sein. Bei Diego Demme und Ibrahima Konaté ist ein Einsatz wahrscheinlich, jedoch nicht sicher. Marcel Halstenberg hat wieder voll trainiert und ist damit eine Option für die Startelf. Bei Demme und Konaté wäre es wichtig, dass sie wieder dabei sind, da mit Tyler Adams bzw. Dayot Upamecano die Alternativen auf der Position ausfallen. Ademola Lookman wurde von Julian Nagelsmann als Option für die Startelf genannt, wobei die Frage wäre, auf welcher Position er spielen würde. Für die beiden 8er-Positionen ist er eigentlich zu schwach im Zweikampf.

Spielerisch ist die Partie in Osnabrück in jedem Fall als Fortschritt im Vergleich zur Vorbereitung zu bewerten, es war allerdings auch an der Bremer Brücke zu erkennen, dass es noch Zeit braucht bis die Abläufe passen. Bei mehreren Kombinationen sah man schon Fortschritte, es gab aber auch zu viele unnötige Ballverluste. Defensiv präsentierte sich unser Team weiterhin nicht so sattelfest, weil das synchrone Anlaufen der letzten Saison nur partiell zu sehen war, so dass die Osnabrücker immer wieder zu nah an unseren Strafraum kamen. Auffällig war dabei wie in schon gegen Aston Villa, dass uns gerade in der Endphase die Kräfte fehlten. Zudem zeigte sich unser Team anfällig bei Standards.

Voraussichtliche Aufstellung: Gulácsi Halstenberg, Orban, Konaté (Ilsanker), Mukiele, Klostermann Demme (Kampl) Nkunku, Sabitzer Werner, Poulsen


Ausreise beantragt!

2.400 Fans werden sich auf den Weg nach Berlin-Köpenick machen, der Gästeblock war bereits am ersten Tag des freien Verkaufs ausverkauft. Die Auswärtshinweise von RBL gibt es hier. Die Vorfreude auf die neue Bundesligasaison ist spürbar. 22.500 Dauerkarten wurden verkauft und es hätten sogar noch mehr sein können, wenn der Vorverkauf nicht gestoppt worden wäre. Das Spiel gegen Bayern war wie immer schnell ausverkauft und für die beiden Partien gegen Frankfurt und Schalke gibt es nur noch wenige Restkarten. Denkt dran euer Ticket in die Ticketbörse einzustellen, wenn ihr nicht zu den Heimspielen könnt, damit andere Fans die Chance haben im Stadion unser Team zu unterstützen.


Was ist denn das für `ne Pfeife…?

Zwei Siege, zwei Niederlagen, es wird Zeit, dass der Stuttgarter Schiedsrichter Markus Schmidt seine RBL-Bilanz etwas ausbaut. Zuletzt pfiff er unsere Rasenballsporter in der letzten Saison beim 2:0-Heimspielsieg gegen Mönchengladbach, er arbeitet also bereits dran. Bisher siegte bei RBL Beteiligung jedoch immer das Heimteam.


Aufreger der Woche!

Keine Ahnung, ob dies noch ein Aufreger ist, aber unser täglich Werner grüßte uns auch in dieser Woche. Heute ploppte noch das Gerücht auf, dass Augustin nach Nizza für 20 Mio. € geht, bei dieser Summe sollte man in jedem Fall über einen Transfer nachdenken. Auch unter Julian Nagelsmann ist er aktuell Stürmer Nummer 4 hinter Poulsen, Werner und Cunha.


Fazit

Es wird Zeit endlich mal mit drei Punkten in eine Bundesligasaison zu starten! Dies gelang bei den bisherigen Partien in Hoffenheim, auf Schalke und in Dortmund nicht. Wir wünschen unserem Team um Trainer Julian Nagelsmann in jedem Fall alles Gute für Partie! Wer nicht im Stadion sein kann, für den ist es wie immer möglich die Partie in unserem Fanticker und bei Sky zu verfolgen.

Jupp